Heute gehts bereits um alles oder nichts.
Wir müssen beide Spiele gegen Nordirland gewinnen.
Wir müssen beide Spiele gegen Wales gewinnen.
Wir müssen das Auswärtsmatch gegen Aserbaidschan gewinnen.
Wir müssen auswärts gegen Polen gewinnen.
Vielleicht reicht sogar ein Unentschieden in England.
Das ist der Beitrag den die Österreicher leisten müssen um sich zu qualifizieren. Natürlich können uns die Engländer und Polen helfen in dem sie gleich einmal beginnen nur mehr Unentschieden zu spielen, das würde uns die Ausgangsposition auch ein bisserle erleichtern aber setzen würde ich da drauf keinen einzigen Cent.
Es geht um alles oder nichts, Teamchef Hans Krankl versichert. "Wir denken keine Sekunde lang an eine Niederlage, gegen England war der Druck auch so groß!"
Theoretisch ist bei einer Niederlage noch nicht alles vorbei - aber realistisch wäre es, nicht zu glauben, dass Österreich im kommenden Jahr mit einer Siegesserie in den sechs Partien gegen Wales (zweimal), Aserbaidschan, England, Polen und Nordirland noch einmal ins Rennen um das WM-Ticket eingreift.
Was bei einer Niederlage passiert . . .
Mit seiner Erfahrung wusste Krankl ganz genau, was passiert, wenn er mit einer Niederlage im Gepäck von Belfast nach Wien zurückfliegen muss:
- Dann wird wieder alles in Frage gestellt, beginnt erneut das Gerede vom Neuaufbau für die Europameisterschaft 2008. obwohl mit Ausnahme der Routiniers wie Martin Hiden, Kühbauer, Kirchler, Vastic, Mayrleb und vielleicht Schopp vom Alter her alle anderen in vier Jahren noch ein Thema sein könnten.
- Dann kommt der Teamchef auch wieder unter Druck: "Wenn die Jagdgesellschaft auf mich wieder beginnt, ist mir das egal. Mit dem Druck muss man in dem Geschäft leben", behauptet Krankl zwar - aber lieber wäre es ihm sicher anders . . .
- Dann bekommen auch ÖFB-Präsident Friedrich Stickler und Generalsekretär Alfred Ludwig Kopfweh. Zwar sind die ÖFB-Kassen prall gefüllt (an die zwei Millionen Euro Zuschauereinnahmen aus den Partien gegen Deutschland, England, Aserbaidschan und Polen, dazu sehr gute Sponsorverträge bis 2008 - aber die werden dann dreieinhalb Jahre ohne großen Zahltag strapaziert. Ass Stickler nicht gerne eine Teamchefdiskussion führt, weiß jeder, der ihn kennt.
Eigenfehler abstellen, hohe Bälle "abfangen"
Das Rezept, das Krankl weiß, um dies alles mit dem ersten österreichischen Sieg in Belfast zu verhindern: "Wir haben bisher in der Qualifikation zu viele Eigenfehler gemacht. Das müssen wir abstellen!" Mit Stranzl und Hiden glaubt er die richtigen Innenverteidiger zu haben, damit die Nordiren mit hohen Bällen uns erstmals in Belfast nicht gefährlich werden können.
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In Spielen in denen es um alles ging haben wir meist hoch verloren. 0:9 in Spanien oder 1:5 in der Türkei und die liste ist weit länger. Schafft Krankl die WM-Qualy nicht wird er wohl seinen Platz räumen müssen.
Er hat sowohl gegen England als auch gegen Aserbaidschan ein Tor geschossen.
Der Junge wird von Krankl zumeist nur als Joker eingesetzt. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Er ist schließlich der österreichische Stürmer der auch wenn man den Europacup dazu zählt zu den meisten Torchancen gegen internationale Gegner kommt.
Mögen Vastic und vor allem Mayrleb mich heute abend eines besseren belehren.
Bisher 9 Einsätze im Nationalteam, erst 346 Minuten gespielt und bereits 4 Tore geschossen.
In den ersten Minuten schienen die Österreicher regelrecht von den Nordiren überrannt zu werden. Den Nordiren gelingt schon in der erste Minute ein Schuss aufs Tor, nach einem Freistoß köpfelt Colin Murdoch gefährlich aufs Austrotor, aber Manninger hält souverän. Die nächste gefährliche Chance für die Nordiren durch David Healy in der 7. Minute geht nur knapp am Tor vorbei. Kurz darauf gelingt Österreich nach einem Eckball der erste Schuss in Richtung Tor.
Nachdem die Österreicher danach langsam ins Spiel finden, erzielt Markus Schopp in der 14. Minute den Führungstreffer für Österreich. Der Vorsprung macht die Österreicher selbstbewusst, dafür werden sie aber besonders in der Abwehr schlampig. So schafft der Nordire David Healy nach einer schnellen Pass-Kombination in der 35. Minute den Ausgleich gegen Österreich, während Torwart Manninger versagt und hilflos vor dem Tor kniet.
Ein schneller Konter von Mayrleb und Vastic gelingt nicht. Nur wenig später ein gefährlicher Schuss durch den nordirischen Torschützen Healy, der am Tor knapp vorbei geht - die österreichische Verteidigung ist praktisch nicht vorhanden. Mit dem 1:1 verabschieden sich beide Mannschaften in die Pause.
2. Hälfte
In der zweiten Hälfte bringt Murdock die Nordiren in der 59. Minute zum ersten Mal in Führung. Der Jubel hält aber nicht lange: Mayrleb gleicht den Vorsprung in der 60. Minute aus und bringt den Austro-Kickern neues Selbstvertrauen. Das Spiel gewinnt an Härte - nicht nur einmal krümmt sich Markus Schopp vor Schmerzen am Boden. Aber auch Vastic und Kühbauer bekommen gelbe Karten.
Torwart Alexander Manninger kann in der 67. Minute einen gefährlichen Freistoß der Nordiren abwehren. Markus Schopp gelingt das fast Unmögliche und bringt die Krankl-Mannschaft nach einer Vorlage durch Mayrleb in der 72. Minute wieder 2:3 in Führung. Während die Nordiren immer offensiver werden, verstärkten die Österreicher ihre Defensive. In der 78. Minute wehrt Manninger einen Alleingang der Nordiren ab, indem er aus dem Tor läuft.
Während die Nordiren in der letzten Viertel Stunde noch Druck machen, schlagen die schnellen Konter der Österreicher fehl. Ein Freistoß durch Kollmann in den ersten Sekunden der Verlängerung geht nur knapp übers Tor. Schließlich gelingt den Iren in der 94. Minute noch der umstrittene Ausgleich durch Elliot - knapp vor dem Schlusspfiff.
Nach dem Spiel erklärt ein hoch emotionaler Trainer Hans Krankl das Spiel für gewonnen, kritisiert den australischen Schiedsrichter und lobt sein Team: "Die vier Punkte Rückstand interessieren mich nicht."
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Nach dem Spiel ist Österreich nicht bei der WM. Man muss sagen wir haben dort überhaupt nichts verloren.
Krankl redet immer vom Charakter seiner Mannschaft aber mir ist dass komplett egal ob die Mannschaft Charakter hat oder nicht. Sie sollen gewinnen. Mich ietressiert der Charakter nicht.
Warum ist die FIFA nur so blöd einen Australischen Schiedsrichter einzusetzten. Was dabei herauskommt sah man bei der WM 2002. Solche unfähigen Schiedsrichter sollen zuhause bleiben.
So wichtige Spiele und dann kommt da ein blinder Schiedsrichter her.
da Polen ja auch gewonnen hat gegen Wales mit 3:2 .
ciao F1-Fan
ps: hoffe dass es wenigstens in der F1 klappt (Klien - Jaguarnachfolgeteam) oder Friesacher Minardi ... Jordan. :p %)