Ein Design, das sich an Spiele-Konsolen orientiert, aufwändige Spiele und Multiplayer-Funktionen sollen die Gameboys dieser Welt das Fürchten lehren. Zudem ist das N-Gage ein ganz gewöhnliches Handy - jedenfalls fast, denn welches Mobiltelefon hat schon einen Musik-Player und Radio zu bieten.
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Nokia verspricht mit dem N-Gage 3D-Spiele auf dem Handy. Was wir im Test gesehen haben, war wirklich beeindruckend.
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Die Games gibt’s für 40 bis 50 Euro auf Speicherkarten, soviel kosten auch Spiele für den Gameboy. Der Steckplatz für die MMC-Karten ist von außen nicht zugänglich. Um ein Spiel zu wechseln, muss der Rückendeckel runter und der Akku raus. Das ist recht umständlich, immerhin kann ein zweites Spiel unter dem Akkudeckel zumindest aufbewahrt werden.
Das Spiel reiht sich automatisch ins Hauptmenü ein und wird mit einem Klick gestartet. Bei Tomb Raider vergingen knapp zehn Sekunden, bis das Startmenü erschien und noch einmal zehn für das Laden des Levels. Was danach kommt, werden wir in den nächsten Tagen detailliert testen. Hier nur soviel: Lara Croft ist in beeindruckenden 3D-Welten unterwegs, die vergessen lassen, wie klein das Display eigentlich ist. Grafik-Fehler wollen wir allerdings nicht verschweigen. Immer wieder läuft Lara in Mobilstücke, an denen sie eigentlich abprallen sollte. Die Steuerung war bei diesem Spiel anspruchsvoll, Tetris-Varianten wie Puyo Pop funktionieren deutlich einfacher.Allerdings greifen die Spiele und der Musik-Speicher auf dieselbe Speicherkarte zu. Das bedeutet, mit einer Spiele-Karte im Gerät ist nur das Radio-Hören möglich. Leider lassen sich weder Spiele-Engine noch Musik-Player unabhängig von der Mobilfunk-Funktion aktivieren. In Flugzeugen, Krankenhäusern und sonstigen Handy-freien Zonen bleibt das N-Gage also auch zum Spielen tabu.
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Eckdaten
Ganz so groß wie ein Gameboy ist das N-Gage nicht geraten. Doch 134 x 70 x 20 Millimeter und 141 Gramm sind deutlich mehr als das gewohnte Handy-Format. Trotz der Größe ist es Nokia gelungen, das Gewicht gleichmäßig im Gehäuse zu verteilen. Das Display misst 35 x 52 Millimeter bei einer Auflösung von 176 x 208 Pixeln und 4.096 Farben. Die Stand-by-Zeit gibt Nokia mit 200 Stunden, also gut acht Tagen an. Die Sprechzeit beträgt laut Hersteller vier Stunden, im Akkutest schaffte das N-Gage bei höchster Sendeleistung 2 Stunden.
Preisempfehlung des Herstellers: etwa 350 Euro.
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Fazit: Neuer Spiele-Level
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Mit dem N-Gage hebt Nokia Handy-Spiele auf ein neues Niveau. Mit aufwändigen PC-Spielen kann die Hosentaschen-Konsole natürlich nicht mithalten. Doch beim Zocken in 3D-Welten vergisst man leicht, wie klein das Display eigentlich ist.------------------------------------Die Schattenseiten: Bei Größe und Gewicht kann das N-Gage mit einem klassischen GSM-Handy nicht mithalten. Nicht optimal ist der Steckplatz für die Spiele unterm Akkudeckel. Der Spielewechsel wird so kompliziert, gleichzeitig stehen beim Spielen die Inhalte der Speicherkarte nicht zur Verfügung: Zocken und Musikplayer gehen also nicht zusammen. Wirklich ärgerlich: Trotz Ankündigung und entsprechender Information auf der N-Gage-Seite im Internet wird keine 64 MByte MMC-Speicherkarte mitgeliefert.
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mfg XeroX