Best Friends
,,Ich weiß noch genau, vor 3 Jahren am See, da lernte ich ihn kennen, Bill. Von dem Tag an waren wir unzertrennlich. Wir waren beste Freunde und sind es immer noch. Ohne ihn könnt ich echt nicht mehr leben!“. Diese Zeilen schrieb ich in mein Tagebuch während ich neben Bill faul am See lag. Er schlief und machte dabei ein pfeifendes Geräusch, das er immer machte wenn er sich entspannte. Ich ging ein bisschen im See schwimmen, es war ein sehr heißer, schöner Sommertag. Als ich fertig war und aus dem Wasser kam wringte ich meine Haare über Bill aus. Er schlug die Augen auf und schnappte sich sein Handtuch. ,,Was erlaubst du dir. Ich war grade so schön eingeschlafen. Du blöde Kuh!“ dann lief er mir mit seinem Handtuch hinterher und wollte mich damit hauen aber ich hielt ihn fest. Ja wir machten immer solchen Unsinn und wir hatten unglaublich Spaß dabei. ,,Hast du Hunger?“ fragte ich. ,,Jaaa ui wolln wir Eis essen gehen?“ fragte Bill aufgekratzt und quiekte weil er sich so freute. ,,Naja ich weiß nicht schau mal wie dick ich bin..“ sagte ich und kniff mir in den Bauch. ,,Ach was du bist doch wunderschön!“ meinte Bill und dann packte er mich und zog mich zum Cafe. Er bestellte sich Waffeln mit heißen Kirschen. ,,Wie kannst du bei dem Wetter nur etwas heißes essen?“ fragte ich und bestellte mir eine Cola. ,,Wie kannst du bei so einem Wetter nur einfach ne Cola trinken wenn ich dich einlade?“ ich schwieg und er grinste frech. Wir saßen uns gegenüber und spürten die Blicke der andren im Nacken, da Bill nicht aussah wie ein ,,normaler“ Junge. Er hatte schwarze, schulterlange, zerzauste Haare und hatte geschminkte Augen. Ich nahm ein Taschentuch und wischte ihm die verlaufene Wimperntusche aus dem gesicht. ,,Was soll denn das? Du bist doch nicht meine Mutter!“ fauchte er mich an. Ich wusste das er es nicht abkonnte, also ließ ich es bleiben darauf zu antworten. ,,was macht eigentlich Toms neue Freunden…ehm wie heißt sie gleich?“
,,Ach keine Ahnung…ich glaube Farina aber bei ihm wechselt das eh ständig.“ Grinste er. Dann wandte er sich wieder seiner Waffel zu. ,,Willst du auch mal?“ fragte er mit vollem Mund. Ich verneinte. ,,ich weiß gar nicht was du hast…du bist doch schlank…“ ,,Jaaa das meinst du…ausgerechnet du, du Bohnenstange!“ lachte ich und piekte ihn in seine Rippen. ,,Dabei frisst du so wie son Sumoringer.“ ,,Tzzz“ antwortete Bill und nahm den letzten Bissen seiner Waffel. Dann gingen die 2 wieder zum See und schwammen gemeinsam ein paar runden. Dann ließen sie sich in der Sonne nieder und bräunten sich als plötzlich tauchte Gustav auf. Er kam gerade aus dem urlaub und war der Drummer aus Bills Band ,,Tokio Hotel“. ,,Hey Juschtel!“ begrüßte ich ihn freundlich. ,,Willste dich nicht zu uns setzen?“
,,Klar gerne antwortete der. Mir war noch nie aufgefallen das der Gustav so einen geilen Oberkörper hatte dachte ich und hörte nicht das Bill mit mir gesprochen hatte. Ich zuckte einfach mit den schultern, ohne zu wissen ob er mich etwas gefragt hatte oder nicht und legte mich auf den Bauch, damit Gustav meinen Bauch nicht zu gesicht bekam. ,,Warum versuche ich eigentlich den Gustav zu imponieren?“ fragte ich mich. Verschwendete aber keinen Gedanken mehr daran als der Bill mich bat ihm seinen Rücken einzucremen. Ich krabbelte zu ihm cremte ihm seinen Rücken ein und bat ihn meinen auch zu machen. Allerdings meinte er ,, Nö keinen Bock aufzustehen. Haha!“ ich guckte ihn halb lachend, halb böse an und schreckte auf als Gustav fragte ob er es nicht machen sollte. ,,J-j-ja wenn du möchtest..“ stotterte ich. Dann genoss ich es seine Hände auf meinem Rücken zu spüren und spürte ein kribbeln im meinem Bauch. Es war ein schönes Gefühl. War ich etwa in Gustav verliebt? Und was ist dann bloß mit meinem Freund Jesse? Das und noch vieles mehr spuckte mir zu dem Zeitpunkt im Kopf herum.
Wir hatten noch einen schönen Tag und am Abend erzählte ich Bill von meinen Gefühlen zu Gustav. Bill freute sich und meinte das er uns verkuppeln könne doch ich wollte nicht…was sollte denn mit Jesse werden? Ich liebte ihn aber genauso liebte ich Gustav…ich wusste nicht was ich tun sollte. Bill meinte das er mir da leider auch nicht helfen könne und ich ihn anrufen sollte wenn ich neues weiß. Dann gingen wir beide gemeinsam nach Hause. Wir verabschiedeten uns wie immer mit einem kurzen schmatzer auf den Mund. Als ich oben angekommen war hörte ich schon von draußen mein Handy klingeln. Ich schloss die Tür so schnell auf wie ich konnte, las schnell die Postkarte meiner Eltern, die die Sommerferien auf ihrem Campingplatz verbrachten und las dann die Sms. Sie war von Jesse. Er schrieb nur einen Satz ,,Wir müssen reden.“ Doch ich war doch nicht dumm ich wusste sofort was vor sich ging. Ich ging zu ihm und drückte mit zitternden Händen auf den Summer. Die Tür ging auf und nervös stieg ich die Treppen hinauf zu seiner Wohnung. Oben angekommen begrüßte er mich nicht wie sonst immer mit einem stürmischen Kuss, sondern mit einer zarten, zurückhaltenden Umarmung. Ich schluckte, hatte Tränen in den Augen doch er sollte die nicht sehen. Ich wandte mich von ihm ab. Er setzte sich und deutet mit seiner Hand auf den Stuhl gegenüber von ihm. Ich setzte mich auch. ,,Ich weiß was du mir sagen willst. Nur sag mir eins warum?“ schluchzte ich…,,Ich habe auf einer Party ein andres Mädchen kennen gelernt. Ihr Name ist Anna und sie ist ein Jahr älter als du…“ ,,ist sie das da auf dem Foto?“ fragte ich und zeigte auf den Bilderrahmen uin dem sonst immer ein Foto von uns beiden stand?“
Ich schaute mir das Bild an und bemerkte das das Mädchen darauf aussah wie ein Model. Lange braune Haare bis zum Po und schöne Augen. Sie war spindeldürr. Ich schluckte als ich sah wie Jesse nickte. Dann konnte ich nicht mehr und schrie ihn an ,,Ich dachte du liebst mich!! Weißt du was für ein Gefühl es ist verarscht zu werden? Ich hasse dich! Lass mich ab jetzt in Ruhe okay? Ich will nie wieder etwas mit dir zu tun haben!“ dann riss ich mir die Kette vom Hals die er mir zu meinem Geburtstag geschenkt hatte und schmiss sie ihm vor die Füße. Er schaute betreten und beschämt zum Boden während ich heulend aus der Wohnung rannte und die Tür zuknallte. Ich wollte weg einfach nur weg. Zuhause war ich allein also suchte ich Halt bei Bill. Als er mich so aufgelöst vor der Tür stehen sah nahm er mich erstmal in den Arm. Ich krallte mich an ihm fest und presste meinen Kopf gegen seine Schulter. Ich ließ meinen Tränen freien Lauf und er war für mich da. Er spendete mit Trost und ich fühlte mich in seinen Armen so wohl. Dann gingen wir auf sein Zimmer und schauten uns zusammen mit Tom, seinem Zwillingsbruder der total anders war als er (Hopper Klamotten trug und Dreads hatte…) einen Film an. Auch Tom war ein sehr guter Freund von mir und nahm mich erstmal in seinen Arm. Ich übernachtete bei den 2en und dachte den ganzen Abend darüber nach warum mich Jesse eigentlich verlassen hatte. Kurz bevor ich einschlief kam ich zu dem Schluss, das ich wohl einfach zu fett für ihn war und er mich nicht mehr attraktiv fand. Am nächsten morgen wachte ich vor Bill und Tom auf, was nicht sonderlich schwer war, da diese meistens bis um 14:00 Uhr pennten. Ich duschte mich und machte den Jungs, ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Frühstück. Ich selber aß einen halben Apfel. Dann weckte ich die 4 und sie begannen zu essen. Bill musterte mich mit kritischem Blick und ich musste lachen da ihm seine Haarsträhnen wild vom Kopf abstanden. Doch er blieb ernst. Nach dem Essen fragte er mich was ich denn gegessen hätte. Ich log und erzählte ihm das ich mir 2 Brötchen gemacht hätte. Er schaute mich misstrauisch an glaubte mir allerdings. Dann riefen wir Georg und Gustav an das sie zur Bandprobe kommen sollten. Ich war furchtbar aufgeregt und mein Herz schlug mir bis zum Hals… ,,Bill schnell komm wir müssen uns schminken wir haben nur noch eine halbe Stunde Zeit!“ rief ich und zog ihn nach oben. Tom, der neben uns stand verdrehte die Augen und brummte leise:,, Tz Weiber.“ Bill und ich schauten ihn böse an und liefen dann hoch.
Endlich war es so weit. Bandprobe. Tom, der in der Band Gitarre spielte, war als erster im Proberaum, der zugemüllt war mit Pizzakartons und andrem Müll. Bill und ich kamen als 2es an und Georg und Gustav waren die letzten. Georg spielte den Bass. Er hatte schulterlange braune Haare und war ein lässiger Typ. Er begrüßte mich mit einer dicken Umarmung. ,,Hey Papa.“ Sagte ich und grinste ihn dabei fett an. Papa war der Spitzname von Georg. Tom hatte ihm den gegeben. Dann war Gustav dran…OMG dachte ich. Ich nahm in fest in den Arm, doch ich fühlte nichts. Absolut nichts. Gestern war da noch etwas doch heute...wahrscheinlich hat sich meine Einstellung verändert wegen der Sache mit Jesse. Eine Stimme tief in mir flüsterte mir zu ,,Er wird dich genauso fallen lassen wegen einer hübscheren. E ist ein Typ so sind sie halt.“ Bill bemerkte sofort dass mit mir etwas nicht stimmte und blickte mich fragend an. Ich zuckte mit den Achseln. Dann begannen die Jungs endlich zu spielen. Sie spielten einen Song namens Freunde bleiben, der mich ein ganz kleines bisschen an Jesse erinnerte, dann spielten sie Ich bin nicht ich und Bill schaute mir fest in die Augen. Danach musst ich ihm erstmal ein bussi geben und die Band loben. Tom fragte frech:,, Und was ist mit mir? Krieg ich keinen Kuss?“ und zwinkerte mir zu. Ich ging auf ihn zu und er schaute mich erwartungsvoll an. Ich spitzte meine Lippen, und öffnete sie genüsslich. Tom kam mit seinem Gesicht näher an meines und ich hauchte ihm ein zartes ,,Nö“ zu. Alle außer tom mussten lachen. Dann setzte ich mich wieder und schaute Tom an. Er sah echt süß aus, aber er war mir zu machomäßig. Er hatte meistens mehrere Mädels gleichzeitig. Dann spielten die Jungs einen Song der,,Rette mich“ hieß. Es war unglaublich schön und traurig. Bill brachte diesen Song unglaublich gut rüber. Ich war so stolz auf ihn. In der Pause lobte ich die Jungs erneut. ,,Cool das du unsre Musik magst.“ Sagte Georg lässig, doch als Bill ihn dann kitzelte musste er lachen. Langsam wurde er locker. In echt war er gar nicht so cool wie er tat…sondern eher lustig und spontan. Ich dachte darüber nach ob es mit Tom und Jesse wohl genauso wäre als Bill mich aus meinen Gedanken riss indem er mich fragte:,, Hey kommst di eigentlich heute Abend mit auf die Party von Sasha?“ ,,Hm ich denke mal schon.“ Sagte ich. ,,Cooool!“ freute sich Bill. Die Proben gingen weiter und verliefen recht gut. Ich fand die Songs der Jungs echt klasse und alberte auf dem Rückweg noch ein bisschen mit Tom und Bill rum, dann ging ich nach Hause und machte mich fertig für die Party. Ich wühlte wohl eine Stunde im Kleiderschrank, bis ich mich für einen kurzen Jeansmini, und ein langärmliges T-Shirt, was an den Seiten, wo links und rechts die Hüfte saß aufgeschlitzt war. Meine Augen schminkte ich mir smokey und meine Nägel lackierte ich schwarz. ,,Ich pass ja heute richtig zu Bill“ dachte ich mir. Als mich Tom und Bill abholen kamen strahlte bIll mich förmlich an und Tom grinste frech…,,Naja wenigstens mit dir kann man sich sehen lassen..“ meinte er und zwinkerte mir zu. Bill warf ihm einen tötenden Blick zu und wir gingen los. Es war eine sehr schöne Party, viele on meinen freunden waren da, ich verbrachte allerdings den ganzen tag mit Bill. Gegen Mitternacht kriegte ich mit wie Tom von einem hübschen Mädchen namens Irina eine geknallt bekommen hatte, weil er versuchte sie zu begrapschen. Dann ging ich mit Bill in die Küche und wir tranken ne menge Wodka. Plötzlich begann ich zu weinen. ,,Was ist denn los?“ fragte Bill behutsam und legte seinen Arm um mich. ,,Jesse…“ flüsterte ich. ,,Ach der Typ war ein Arsch! Der hat dich doch gar nicht verdient.“ Bill schaute mir tief in die Augen. Plötzlich spürte ich seinen Atem in meinem Gesicht. Ich zog seinen Kopf näher zu meinen, legte meine Hände in seinen Nacken und biss mir auf die Lippe. Er strich mir durchs Haar, dann küssten wir uns. Es war ein langer Kuss und es knisterte gewaltig zwischen uns. Er streichte mir durchs Haar, küsste mein Nacken, meinen Hals und dann zog er mir mein T Shirt aus. Ich ließ es geschehen, und zog ihm ebenfalls seines aus. Dann liefen wir nach oben wo sich ein Schlafzimmer befand wir schlossen die Tür und schliefen miteinander.
Als wir fertig waren kuschelten wir uns aneinander, genossen den Augenblick. Doch dann realisierte ich was gerade passiert war. Ich zog mich an und lief heulend die Treppen runter.
Nach Hause, schnell so schnell ich nur kann! Das waren meine einzigen Gedanken in dem Moment. Georg fing mich ab und er fragte ob er mich nach Hause fahren soll…,,Ja danke das wäre lieb von dir.“ Schluchzte ich und sah Bill nur oben am Fenster stehen, sah seine Verzweiflung in den Augen. Georg stellte Gott sei Dank keine Fragen. Er setzte mich ab und fuhr dann wieder weg. Ich setzte mich aufs Bett, holte mein Fotoalbum raus und sah mir alte Fotos von mir und Bill an. Dabei bekam ich einen Heulkrampf. ,,Warum hab ich nur alles kaputtmachen müssen?“ flüsterte ich mir selber zu…,,ich habe meinen besten Freund verloren und ich kann nichts dagegen tun…nichts wird wieder so sein wie früher!“ ergänzte ich. Plötzlich klingelte es an der Tür. Ich wusste das es Bill war und machte nicht auf. Ich wartete eine Weile bis ich mir sicher war das er weg war, dann lehnte ich mich gegen die Tür und begann wieder zu heulen. Plötzlich hasste ich mich. Wieso war ich so dumm? Bill war perfekt! Und ich…ich kann froh sein das er sich überhaupt mit mir abgegeben hat. Ich hab keinen Grund traurig zu sein. Ich bin so dumm. Dann lief ich in die Küche und holte alles was wir im Kühlschrank hatten raus. Ja ich holte es raus und fraß alles auf. Dann lief ich voll gefressen zur Toilette und übergab mich. Es war ein gutes Gefühl seinen Zielen näher zu kommen. Es wird ein neuer Anfang. Bald kann Bill stolz auf mich sein dachte ich während ich die Küche aufräumte. Die nächsten tage verliefen ähnlich. Ich versank in tiefe Depressionen, ich fand mich zu dick, zu dumm, zu schlecht. Ich sah alles schwarz. Wenn ich schlief träumte ich davon in einem dunklen Raum eingesperrt zu sein. Die Wände des Raumes kamen immer näher, drohten mich zu erdrücken. Ich spürte wie mein Atem schwand. Dann wachte ich immer auf. An geregelte Essensverhältnisse konnte an nicht einmal denken. Alles musste raus. Und ich hatte sogar Erfolg. 3 Kilo innerhalb von einer Woche. Ich war zum ersten mal wieder stolz auf mich…doch ich bin immer noch zu fett…ich muss mehr abnehmen, mehr, mehr…plötzlich riss mich das Telefon aus den Gedanken. Ich unterbrach meine Fressorgie und erschrak als ich Bills Stimme hörte. Ich wollte auflegen doch er war schneller und sagte:,, Bitte leg nicht auf.“ Ich sagte nichts, legte allerdings auch nicht auf. ,,Es tut mir Leid…ich weiß das hätte nicht passieren sollen…aber du bist meine beste Freundin…ich will dich nicht einfach verlieren. Außerdem war es sehr schön.“ Ich hatte Tränen in den Augen. Ich wollte mehr als nur gute Freundschaft. Doch ich willigte ein und fuhr noch am selben Tag zu ihm. Als wir fernsehen schauten prügelten wir uns mal wieder um die Fernbedienung. ,,Oh man doch nicht GZSZ!“ ,,Das ist aber besser als so ein Thriller scheiß!“ Ich gab nach und wir schauten GZSZ. Als ich mir Cola einschenkte schrie Bill auf! ,,Was soll denn das bitte?“ brüllte er als er die Narben auf meinem Unterarm sah. Fein säuberliche, aneinander gereihte Narbe. Einige davon nur ein paar Stunden alt. ,,Wieso ritzt du dich? Willst du nun verrückt werden?“ Ich brach in Tränen aus. Ich konnte nicht mehr das Chaos der letzten Woche hatte mich zu sehr mitgenommen. Ich heulte und Bill nahm mich in den Arm. Ich erzählte ihm von meiner Essstörung und ich erzählte ihn den Grund warum ich mich geritzt hatte. ,,Ich hatte Angst dich zu verlieren!“ flüsterte ich. Er hatte Tränen in den Augen. ,,ich hatte auch Angst.“ Flüsterte Bill zurück. ,,Aber hör auf mit dem Scheiß ok? Ich glaub wir sollten echt zur Therapie gehen okay?“ Ich nickte stumm und war froh das ich Bill habe. Dann tat ich das unglaubliche. ,,Bill“, sagte ich ,,Ich kann dich nicht vergessen, dein Kuss, deine Berührungen. Ich liebe dich.“ Er schaute mir in die Augen und küsste mich. Ich war glücklich. Allerdings hatte ich sofort wieder das Gefühl das ich ihm nicht reiche. Doch dann sagte er ,,Ich liebe dich so wie du bist!“
(ich lieb dich auch so wie du bist vani)
T-H-E-R-A-P-I-E dieses Wort ging mir den ganzen Abend durch den kopf, doch ich wusste das es notwendig war, das ich krank war. Ich ließ meine Augen langsam auf meinen Unterarm gleiten. Bill holte mich morgens ab und dann gingen wir gemeinsam zur Therapiesitzung. Ich war unglaublich nervös und redete kaum ein Wort. Dann waren wir da. Wir setzten uns ins Wartezimmer. Ich hörte wie mein Name gerufen wurde. Ich stand langsam auf. Bill stand auch auf doch die Sprechstundenhilfe meinte trocken:,, Nur Frau van Heckeren…Nicht sie.“ Bill schaute mich fragend an, ich nickte und er setzte sich wieder. Ich ging in das Zimmer. Dort stand eine grüne hässlige Couch und eine relativ alte, nett dreinblickende Frau saß hinter einem Schreibtisch, der recht hoch war und die Frau konnte kaum drüber schauen. Sie lächelte mich an und ich lächelte zurück. ,,Nun Vanessa. Sie haben Esstörungen und haben sich geritzt habe ich das richtig verstanden?“ ,,Ja haben sie.“ ,,O das tut mir Leid…dann erzählen sie doch mal wie kam es dazu?“ Und ich begann zu erzählen ,,Also ich hatte einen Freund, Jesse, der hat mit mir Schluss gemacht wegen einer hübscheren. Ich war deprimiert und begann damit weniger bzw. nichts zu essen. Dann habe ich mit meinem besten Freund geschlafen und hatte Angst das ich ihn deswegen verlieren könnte. Deswegen ritzte ich mich und meine Essstörung wurden zu Bullemie. Nun bin ich wieder ein wenig glücklich…Bill, mein bester Freund und ich sind ein paar.“ „Oh das freut mich für sie. Das ist ja wirklich eine heftige Geschichte.“ Ich nickte und nahm einen Schluck Wasser. Nach der Therapiestunde fühlte ich mich irgendwie befreit und war superglücklich. Bill und ich gingen nach hause zu ihm und trafen dort Tom. Als er Bill und mich Hand in Hand sah kam er mit einem fetten Grinsen im Gesicht auf uns zu. „ Ahh das wurde auch Zeit! Alles gut bei euch?“ fragte er uns und ich spürte seine Hand an meiner Taille. Seine Hand wanderte langsam weiter nach unten und ich fühlte das er mir in den Arsch kniff. Ich merkte das Bill es sah, jedoch nichts unternahm. Ich ließ mir das Entsetzen nicht anmerken. Bei den beiden zu Hause hörte Tom den AB ab. 3 Mädchen hatten für ihn angerufen, alle in der Überzeugung das sie Toms Freundin wären. Ich schaute ihn böse an. Eine andre Nachricht lud bill und Tom zu einer Party in einem kleinen Club ein. Sie fragten mich ob ich Bock hätte und ich sagte ,,Ja gerne.“ Ich machte mich gemeinsam mit Bill fertig und er schminkte mich. Allerdings kam er nicht so richtig zum Zuge, da ich immer seine Hand küsst sobald sie in meinem Gesicht war…Als wir endlich fertig waren ging Tom ins Bad. Er cremte sich ein, band seine Dreads zusammen und zog sich um. Dann gingen wir los. Ich freute mich und wich erst nicht von Bills Seite. Dann verzog sich Bill kurz aufs Klo und ich tanzte mit Tom. Er wollte Körperkontakt und ich ließ es ein wenig zu. Als ein langsames Lied begann wollt ich mit meinem Schatzi tanzen also rannte ich schnell auf die Toilette. Ich konnte nicht glauben was ich sah…Bill zog gerade genüsslich an einem Joint. Als er mich sah ließ er ihn schlagartig fallen. Ich stand dort wie versteinert und blickte ihm in die Augen.
Ich fühlte eine Träne meine Wange runterlaufen. Bill versuchte sich rauszureden doch ich fauchte ihn nur an :,, Was willst du eigentlich? Du hast jetzt genug kaputt gemacht! Gehe doch endlich.“ Und Bill lief an mir vorbei, und verschwand aus der Tür. Ich fing an zu weinen als plötzlich Tom auf mich zukam. „ Du bist so schön wenn du weinst.“ Sagte er und hob mein Kinn hoch. Ich schaute ihm angriffslustig in die Augen. Plötzlich ertönte –Beep- von den PCD und Tom fragte mich ob wir tanzen wollen. Ich bejahte und wir machten uns auf die Tanzfläche. Er tanzte und schmiegte dabei seinen Körper an meinen. Normalerweise war ich dagegen, ich hatte ja einen Freund, aber da Bill mir so etwas angetan hatte ließ ich es zu. Mir war alles egal. Tom umfasste meine Taille, drückte meine Leisten gegen seine und genoss es. Ich dachte nur daran das ich mich an Bill rächen müsse. Tom und ich tanzten ausgelassen und den ganzen Abend miteinander. Als ich mir was zu trinken holen wollte zog er an meinem Arm und küsste mich, er küsste gut. Ich wunderte mich nicht mehr warum er so viele Freundinnen hatte. Ich erwiderte seinen Kuss leicht und er wurde immer wilder. Dann gingen wir an die Bar und bestellten uns ein paar Drinks. Dann gingen wir zu ihm nach hause und ich dachte nicht eine Sekunde an Bill. M nächsten Morgen wachte in Toms Armen auf und spürte das mein Hals weh tat. Ich rannte zu seinem Spiegel und sah 2 dicke Knutschflecke nebeneinander. ,,Na toll“ dachte ich. Dann öffnete Tom die Augen. ,,Hey Mausi. Na hats dir auch so gefallen? Du bist ja richtig wild. Hrrrr.“ Meinte er. Ich lächelte matt und ging dann schnell ins Bad um den Fleck mit Make Up zu verdecken. Auf dem Weg zum bad begegnete ich Bill. Ich sah das seine Augen gerötet waren. Als er mich sah wusste er natürlich das etwas mit Tom gelaufen war…Ich hatte ein komisches Gefühl im Magen das sich verhärtete als er fragte :,, Ist jetzt alles vorbei?“ Ich nickte stumm und eilte dann ins Bad. Es tat so weh…Tom war faszinierend auf seine Art…und Bill, ja Bill den liebte ich…was sollte ich bloß tun?
Plötzlich kam Tom ins Bad. Er küsste meinen Hals und flüsterte mir ins Ohr „ Du bist was ganz besonderes.“ Ich lächelte gezwungen und küsste ihn. „Bill ist meine Vergangenheit…Tom die Zukunft.“ Dachte ich und genoss Toms Zuneigung. Dann ging ich zu mir nach Hause mich frisch machen. Ich holte die Post hoch und entdeckte einen Brief von Bill…der Brief war 3 Wochen alt. Das war zu der Zeit wo wir noch nichts miteinander hatten, einfach normale Freunde waren. Ich öffnete den Brief und mir stiegen sofort wieder Tränen in die Augen.
„ Meine liebe Vani,
Ich kenne dich seit 3 Jahren und kann ohne dich nicht mehr leben. Du bist mein Licht, mein ein und alles! Doch meinen Gefühle zu dir sind stärker als die Gefühle die man zu einer Freundin hat. Ich liebe dich! Du bist für mich perfekt. Du bist wunderschön, egal wie viel du wiegst. Ohne dich hat mein Leben keinen Sinn, ohne dich will ich nicht sein. Wenn unsre Freundschaft irgendwann mal zerrissen wird, dann schwör ich das ich mich umbringen werde! Ich liebe dich und hoffe dass du vllt. Das selbe fühlst.
In Liebe dein Bill.
Erschrecken. Plötzlich sah ich Bill vor mir wie er fragte ob alles vorbei sei und ich fing an zu weinen. So schnell ich konnte lief ich an unsren Stammplatz am See. Ich suchte das Ufer nach Bill ab. Ich wusste, er muss hier sein. Plötzlich sah ich sein T-Shirt im Sand liegen. Ich lief ins Wasser. Es war kalt und betäubte meinen Körper. Ich lief weiter als ich plötzlich Bills leblosen Körper im Wasser liegen sah. Er war ohnmächtig und seine Lippen waren blau gefroren. An Land presste ich meine Hände auf seinen Bauch. Ich versuchte alles mögliche doch er wachte nicht auf. ,,Ich liebe dich!“ schrie ich und rüttelte an seiner Schulter. „Verdammt ich liebe dich wie nichts andres auf der Welt!“ schrie ich verzweifelt und meine Tränen tropften in sein Gesicht. Er reagierte nicht. Hektisch holte ich mein Handy raus und rief einen Krankenwagen. Als die Sanitäter am See ankamen hockte ich neben Bill, weiß und total geschockt. Sie transportierten ihn weg und ein anderer Sanitäter kümmerte sich um mich. ,,Dein Freund?“ fragte er mich. In meinem Kopf arbeitete es…waren wir zusammen oder war alles aus…ich entschloss mich für ersteres und nickte. Er gab mir etwas warmes zu trinken und wickelte mich in eine Decke. Er war ein echt lieber Kerl. ,,Mein Name ist Andyn nenn mich aber bitte nur Andy.“ ,,Ja. Ich heiße Vanessa.“
„Sag mal wieso war er eigentlich im Wasser?“ fragte Andy.
„Ich weiß es nicht.“ Log ich.
Wir unterhielten uns noch eine Weile dann fuhren wir ins Krankenhaus. Vor Bills Zimmer stand Tom. Er nahm mich in den Arm, wollte mich küssen doch ich wandte mein gesicht von ihm ab. Er schaute verärgert sagte aber nichts. Ich konnte Tränen in seinen Augen sehen als der Arzt auf uns zu kam. Tom drückte meine Hand und ich hatte einen Kloß im Hals. Der Arzt erzählte das Bill Schlaftabletten genommen hat und dann ins Wasser ging. Er wurde ins künstliche Koma versetzt, weil sein Herz nicht alleine arbeiten würde. Ich weinte und Tom war den Tränen nahe. Als der Arzt meinte das es schlecht um ihn stehe setzten meine Gedanken aus. Ich spürte nur Toms Tränen in meinem Gesicht, fühlte seine Lippen an meinem Ohr die mir etwas zuflüsterten. Mit zittriger Stimme bat ich Bill besuchen zu dürfen der Arzt willigte ein. Ich musste einen Gummianzug anziehen und ging leise aufs Zimmer. Ich setzet mich auf die Bettkante und strich Bill eine Haarsträne aus seinem Gesicht. Ich hielt seine Hände und küsste ihn auf seine Stirn. Als ich aus dem Zimmer kam war ich blind vor Tränen, rannte gegen Toms Brust. ,,Du liebst ihn oder?“ Ich sagte nichts. „Ach mach mir nichts vor. Ich dachte es wäre aus zwischen euch beiden!“ ich schwieg erneut, blickte zu Boden. „ Das verstehst du nicht. Ich liebe ihn. Aber erzähl mir nicht das du mich je geliebt hast. Du weißt doch gar nicht was das ist!“ Jetzt schwieg Tom. Er blickte zum Boden und rannte dann weg. ,,SCHEIßE!!“ dachte ich.
ah ja vany ich fahr nach Hamburg xD
@frina ui *kiss* kuuuuuuhl
thx für eure süßen kommis...
Tom hatte mir seine Liebe halbwegs gestanden und Bill liegt auf Leben und tot im Krankenhaus, wegen mir! Georg und Gustav hörten sich mein Gejammer geduldig an.
„Ich liebe Bill! Ich will Tom nur nicht verletzen!“ heulte ich. Am Abend kamen wir zu dem Schluss das Tom sich damit abfinden müsste. In meinem Bett heulte ich die ganze Nacht und neben mir lag mein Fotoalbum mit den Bildern von Bill und mir. Er darf mich nicht verlassen! Er darf einfach nicht! Am morgen fuhr ich gemeinsam mit Georg ins Krankenhaus doch Bills Zustand war unverändert. Ich hatte ihm Blumen mitgebracht und ein eingerahmtes Bild von ihm und mir. Als Georg nach hause wollte verabschiedete ich mich noch von Bill mit einem Kuss auf seine zarte Nase. Im Auto heulte ich mal wieder und auch Georg war traurig. Wir fuhren zu Georg nach hause und er kochte mir einen Tee. Während er weg war räumte ich uns den Tisch frei als ich plötzlich ein kleines Päckchen Tabletten entdeckte, ich hatte diese schon oft gesehen, Ecstasy. Ich steckte schnell die Tabletten in meine Tasche. Dann tat ich so als ob nichts passiert wäre und ließ mich von Georg trösten. Am Abend brachte er mich nach hause. Ich ging langsam die Treppen hoch, dachte nach. In meinem Zimmer drehte ich laut die Demotapes von Bill auf, bei einem Song der „wenn nichts mehr geht“ hieß fielen mir wieder die Tabletten ein, ich holte sie aus meiner tasche und schluckte eine, sie wirkten schnell, mir wurde heiß ich tanzte und sang, plötzlich sah ich die Musik! Ich sah die Musik in der luft und tanzte ich tanzte und tanzte bis ich müde in mein Bett fiel und schlief ein. Am morgen wachte ich um 5:00 Uhr auf weil ich mich übergeben musste, mir war unendlich schlecht und ich konnte mich an nichts erinnern. Aber dann sah ich die Tabletten auf dem Tisch liegen und dachte mir nur ob ich das nötig hätte. Ich wollte sie wegschmeißen, konnte aber nicht also schloss ich sie sicher ein in meine schmuckschatulle und machte mich dann auf den Weg ins Krankenhaus. ,,Wie geht es Bill?“ erkundigte ich mich beim Arzt. „Er war gestern Abend schon wach, im Moment schläft er aber wenn sie großes Glück haben wacht er vllt. Gleich auf.“ Ich freute mich so, mein Herz schlug wild. Ich öffnete die Tür und sah in dann im Bett liegen. Ich setzte mich neben ihn und fing wieder an zu weinen, ich wollte es nicht. Wenn er aufwachen sollte, sollte er meine Tränen nicht sehen. Plötzlich sah ich wie er langsam seine Augen öffnete. Ich fiel ihm um den Hals und flüsterte „Es tut mir so Leid“
Ich spürte das seine Hand meine nahm und fest drückte… Ich spürte das alles wieder gut werden würde. Am nächsten tag begann die schule wieder und ich freute mich, da das die erste Zeit war wo Bill und ich auch ein Paar waren und zu schule gingen. Am morgen als ich in die Klasse kam wurde ich stürmisch von Irina begrüßt. „Ach der Sommer war ja so aufregend!“ erzählte sie und berichtete mir von einem Jungen den sie in Italien kennen gelernt hatte. Dann kam Bill in die Klasse. Keiner wunderte sich als ich auf ihn zustürmte, doch als ich ihn mit einem langen ausgiebigen Kuss begrüßte starrten uns die andren an. „Boah ey jetzt ist der Krüppel auch noch mit unsrer Schönheitsprinzessin zusammen! Kotz das ist ja schlimmer als Aschenputtel.“ Meinte Alicia, die schon immer eifersüchtig auf mich war, da sie insgeheim auf Bill stand. Doch auch die andren schauten nicht gerade begeistert, nur Irina scheute freundlich drein. In der Pause mussten wir uns ein paar dumme Sprüche anhören, aber das war uns egal. Wir machten es uns auf einer Bank bequem und kuschelten ein wenig als plötzlich Caro und Frina aus der Parallelklasse angerannt kamen. „ Seit ihr echt ein Paar?“ fragten die 2 und schauten ungläubig. Bill und ich lachten uns nur an.
Es dauerte nur eine Stunde, dann waren Bill und ich Thema Nr. 1 an der Schule. Alle tuschelten als wir an ihnen vorbeigingen doch uns war es egal. Als es endlich gongte machten wir uns gemeinsam mit Irina auf den Heimweg. Ich ging nach der Schule zu Bill und wir fragten ob Irina nicht auch mitwolle. Sie zögerte, aber hatte dann doch nichts besseres zu tun und so gingen wir gemeinsam zu Bill. Tom öffnete uns die Tür und ergriff schnell die Flucht als er mich sah. Wir machten zu dritt Hausaufgaben und bestellten ne Pizza. Bill holte Tom zum essen runter. Irina schaute Tom die ganze Zeit an und er sie. Tom checkte sie eher ab als das er sie anschaute aber immerhin. Er zog den Schluss das Irina heiß war und begann sie böse anzugraben. Plötzlich fiel ihr etwas ein. „Bist du nicht der Junge der mich schon auf der Party angemacht hat?“ fragte sie und Tom blickte verdutzt. Bill und ich konnten uns das lachen nicht verkneifen und Tom wurde rot. Verschämt ging er auf sein Zimmer. „ Och Gott ey ist der süß!“ schwärmte Irina. „Ja aber er ist nicht treu…vergiss ihn.“ Meinte Bill. Ich sagte nichts dazu. „Für Tom ist eine wie keine.“ Fügte Bill noch hinzu. Am Abend als ich nach Hause ging traf ich Caro vor der Haustür. „Was machst du denn hier?“ fragte ich sie. „Ach ich bin mit dem Tom auf ne Party eingeladen.“ Freute sich Caro. Ich wünschte ihr viel Spaß und dachte darüber nach, was Tom für ein Ladykiller war. Zuhause angekommen packte ich mich glücklich ins Bett. Nach einer ,,Gute Nacht“ Sms von Bill schlief ich auch schon ein. Am morgen ging ich gut gelaunt in die Küche und sang ,,Rette mich“. Meine Mum war froh das ich mal wieder gut drauf war und auch mein Dad freute sich. Aufn Weg zur Schule traf ich Tom und wir gingen zusammen. Wir unterhielten uns ganz normal, wie früher und ich war ihm dafür dankbar. Es waren noch 10 Minuten bis zur Schule als plötzlich 2 Typen auf uns zukamen. Sie waren so ähnlich gekleidet wie Tom und ich dachte es wären seine Freunde. Doch seine miene versteinerte sich, ich konnte Angst in seinem Gesicht erkenne. Als die Typen nur noch 5 Meter von uns entfernt waren bat er mich zu gehen, doch ich stellte mich auf stur. Der Typ guckte Tom ganz komisch an und ich ahnte was gleich passieren würde. Mein herz schlug bis zum Hals. Der Typ schaute von mir zu Tom. Dann schubste er mich zur Seite. Der eine hielt Tom fest während der andre auf ihn einschlug. Für einen Moment war ich wie versteinert. Dann rannte ich dazu obwohl Tom mir zuschrie: ,,Vany geh weg bitte!“ Ich schlug den einen Typen mit meiner Tasche. Dieser ließ Tom los und hielt mich fest. ,,Für wen hältst du dich eigentlich?“ fragte er mich. Ich holte tief luft, nahm meinen Mut zusammen und spuckte dem Typen ins Gesicht. Dieser ließ auch mich kurz los und ich rief „Tom komm schnell!“ und wir rannten so schnell wir konnten davon. Er schaute mich bewundernd an. „Danke das war toll von dir…“ sagte er leise. „Läuft das jeden morgen so?“ fragte ich ernst. Tom schaute zu Boden und sagte „Nicht jeden…nur manchmal.“ Ich war entsetzt. In der Schule krallte ich mir Bill und erzählte ihm was mir eben passiert war. Er war außer sich fragte ob es mir gut ginge. Dann führte er ein Gespräch mit Tom. Was dabei rauskam weiß ich nicht. Die nächste Tage wurden Tom und bill zur Schule gefahren und nahmen mich immer mit. Es lief alles total toll und Bill und ich waren unglaublich glücklich bis zu diesem einen speziellen Tag der mal wieder alles veränderte…
Ich ging mit Bill in die Stadt weil ich neue Schuhe brauchte. Wir fuhren mit dem Bus und es schien als ob die Fahrt unendlich sei. Draußen gewitterte es und es goss in Strömen. Als wir aus dem Bus stiegen zog Bill sich die Jacke übern Kopf und mich ganz eng an sich. Es war so angenehm ihn zu spüren und er roch so gut. Wir machten uns so schnell wie möglich auf den Weg in ein Geschäft. Ich kaufte mir ein Paar schwarz-rosane Turnschuhe. Als wir rausgingen wollten wir noch schnell etwas essen gehen. Wir rannten die Straßen entlang als plötzlich ein Junge auf uns zukam, sein gesicht war blutverschmiert, er kroch auf dem Boden. Dann sackte er zusammen. Wir rannten so schnell wie wir konnten auf ihn zu. Beim Näher kommen bemerkten wir das der Junge eine riesige, blutig klaffende Wunde am Rücken hatte. Mein herz klopfte wild und plötzlich erkannte Bill den Jungen. Tom. Bill schrie auf, rannte zu ihm. Weinte. Ich stand dort wie angewurzelt. Mit zitternder Hand griff ich zu meinem Handy, und rief einen Krankenwagen. Dann lief ich zu Bill und Tom, der am verbluten war. Bill weinte, zitterte am ganzen Körper. Ich weinte auch , versuchte ihm Trost zu spenden. Er krallte sich an mir fest, schlug mit den Fäusten auf den kalten Betonboden, schrie alles aus sich heraus. Der Regen regnete nieder, und vermischte sich mit dem Blut auf dem Boden, es war schrecklich. Ich hörte die Sirenen vom Krankenwagen, hörte Bills Schreie und den Regen der auf den Boden hinabfiel. Der Wagen fuhr ab, Bill begleitete Tom und ich fuhr mit einem privat Wagen hinterher. Ich war nicht ansprechbar, zu sehr schmerzte der Gedanke daran wie sehr Bill gerade in diesem Moment leiden müsse. Im Krankenhaus angekommen führten sie sofort eine Not OP durch. Bill und ich mussten draußen bleiben und warten. Warten, warten und noch mal warten. Bill hielt sich an mir fest und ich musste stark sein für ihn. Die Schwester fragte ob wir etwas trinken wollten. Ich schüttelte nur stumm den Kopf. Bill konnte sich gar nicht beruhigen. Vor Erschöpfung schlief er an meiner Schulter ein. Und wir warteten, warteten und warteten. Der nächste morgen war unangenehm. Ich hatte kein Auge zugetan als plötzlich ein Arzt auf uns zukam. Bill drückte meine Hand. Ich sah an der Miene des Arztes das es nichts gutes zu Hören gab. Er begann zu sprechen. „Es tut mir furchtbar Leid…“, ich bemerkte wie Bills Hand meine noch stärker umfasste. „Ihr Bruder bzw. Freund hat leider eine sehr starke Menge Blut verloren und sehr viele Knochenbrüche. Anhand dieser wird er, wenn er durchkommen sollte, querschnittsgelähmt sein und nicht mehr laufen können. Aber es sieht nicht sonderlich gut aus.“ Als der Arzt zu Ende gesprochen hatte sackte Bill förmlich zusammen. Er weinte und ich tätschelte ihm seinen Kopf. Plötzlich brach mein ganzer Kummer über mich hinweg und ich weinte auch, ich weinte und Bill weinte und wir hielten uns fest. Mit meiner tränenerstickten Stimme flüsterte ich „Ich liebe dich baby egal was passiert!“ Bill krallte sich an meine Bluse. Als die Tür des Saals wieder aufging wurde es schlagartig still im raum.
Bill platzte fast vor Spannung und ich fühlte seine Angst. Der Arzt holte tief Luft. „Tom, geht es besser, er liegt auf der Intensivstation und ist noch in Narkose.“ Bill drückte mir ganz plötzlich seinen Mund auf meinen und küsste mich leidenschaftlich ich bemerkte sein Glück und er hielt mich fest in seinen Armen. Bill strahlte und hatte Tränen in den Augen. „Sie müssen sich allerdings in den nächsten Tagen darauf einstellen das er nicht mehr laufen kann.“ Bill schluckte strahlte aber trotzdem. An diesem tag durfte Bill seinen Bruder besuchen. Ich beobachtete die 2 durch eine Glasscheibe. Die Szene erinnerte mich daran wie es war als ich Bill dort liegen sah und ihn besuchte. Mir stiegen bei diesem Gedanken Tränen in die Augen. Ich holte mein Handy raus und schickte Irina eine Sms. Sie sollte herkommen, ich wusste wie sehr sie auf Tom stand. Dann rief ich Frina an, Toms Ex. Sie war bestürzt und furchtbar traurig. Aber dann erzählte sie mir das sie einen supersüßen Typen namens Nico kennen gelernt hatte. Nach dem Gespräch rief ich Caro an und informierte auch sie. Allerdings war sie selber krank und konnte nicht kommen. Also holte ich mir einen Kaffee und wartete auf Irina. Als sie reingestürmt kam fiel ich ihr um den Hals. Ich hatte keine Ahnung warum aber ich weinte. Sie tröstete mich und dann empfing sie bill, der gerade aus dem Krankenzimmer kam. Bill begrüßte auch sie und nahm mich dann glücklich in den Arm. Irina ging kurz weg. Auch sie wollte Tom besuchen. Sie setzte sich an sein Bett und hielt seine Hand. Ich sah wie sie sich verstohlen ein paar Tränen wegwischte. Dann gingen Bill und ich zu ihm nach hause. Er ging duschen und ich wartete erst einmal auf seinem Zimmer. Ich schaute mir ein paar Bilder an. Tom mit Bill am See. Tom und Bill beim backen, Tom und Bill in Schweden, Tom und bill bei der Einschulung. Als Bill ins Zimmer kam sah er mich wie ich heulend auf dem Boden saß. Ich sah vollkommen fertig aus, meine Haare zerzaust, meine Schminke verwischt und ich weinte wieder, ohne zu wissen warum. Bill drückte mich und schaute mir in die Augen. Er versuchte mich zu beruhigen doch es ging nicht. Ich heulte und heulte. Ich konnte nicht aufhören. Verzweifelt machte ich mich auf den Weg nach hause, allein ich wollte nicht das Bill mich weiterhin in diesem Zustand zu sehen bekommt. Zu Hause angekommen ließ ich mich aufs Bett fallen, drehte meine Stereoanlage ganz auf und schlief ein wenig. Als ich aufwachte begann ich sofort wieder zu weinen. Ich legte meinen schmuck ab, öffnete mein Schmuckkästchen und fand die Tabletten. Ich drehte eine davon zwischen Daumen und Zeigefinger hin und her, begutachtete sie. Was sollte ich nur tun? Ratlosigkeit. Diese Tablette macht mich glücklich und gleichzeitig geht es mir wegen ihr schlecht. Ich wusste nicht was ich nun tun sollte, ging ins Bad, begutachtete mein Spiegelbild. Ich entschied mich für das bisschen Glück und schluckte mal wieder eine Pille…sie wirkte sofort.
die ist soo hammer geil... aber auch voll traurig....
LASS TOM SCHNELL GESNUD WE>RDEN UND WIEDER LAUFEN KÖNNEN!!!!
UND KEINE DROGEN MEHR!!
Am nächsten morgen besuchte ich mal wieder Bill, den es war der Tag an dem Tom nach Hause kommen sollte. Als ich an der Tür klingelte hastete er an die Tür und schloss mich fest in seine Arme. Wir setzten uns aufs Sofa und warteten. Wir hatten das warten langsam echt satt, da wurde die Tür aufgeschlossen. Bill atmete tief ein. Simone (die Mutter der Twins) schob einen Rollstuhl ins Wohnzimmer. Bill sprang auf. Er rannte auf Tom zu, umarmte ihn stürmisch. Mir kamen die Tränen hoch. Bill drückte Tom an sich. Tom schaute grimmig drein. Er ließ sich von seiner Mum beim Treppenhochsteigen helfen. Bill schaute ihm sehnsüchtig nach. Als Tom außer sichtweite war schluchzte Bill gegen meine Schulter. ich gab ihm Halt. Plötzlich klingelte es an der Tür und ich ging ran. Es war Irina. Ich bat sie herein doch sie wollte zu Tom. Also ging ich hoch um den Besuch anzukündigen. Irina wartete unten. Ich öffnete die Tür zu Toms Zimmer und fragte ihn lieb ob alles ok sei. Er schaute mich nur traurig an. „Sieht das hier aus als ob alles ok wäre?“ fragte er und deutete auf seinen Rollstuhl. Ich setzte mich neben ihn und nahm ihn in den Arm. „Irina ist da, möchtest du sie sehen?“ flüsterte ich und Tom nickte. Und ich ging raus. Irina ging hoch. Als sie nach ca. einer Stunde wieder aus dem Zimmer kam sah ich das sie sehr traurig war. Ich ging dann auch nach hause, ließ Bill einfach allein. Aber ich musste. Ich küsste ihn zärtlich und verschwand dann aus der Tür. Zu Haue machte ich mir enorme Vorwürfe. Ich ließ Bill allein, gerade jetzt wo er mich brauchte. Und obendrein belog ich ihn. Diese Nacht verzichtete ich auf meine ,,Pillen“ und ging früh schlafen als mich am nächsten morgen das Telefon unsanft aus dem Schlaf riss.
Lieb dich
„Schatz komm schnell es ist etwas unglaubliches passiert!“ rief Bill ins Telefon. Ich beeilte mich, zog mich schnell an und rannte rüber. Bill öffnete strahlend die Tür und zog mich in die Küche. Wer stand dort auf wackeligen Beinen? Tom! OMG ich konnte es nicht glauben. Wir fuhren sofort, aufgrund dieses positiven Ergebnisses ins Krankenhaus. Tom strahlte als er geröntgt wurde. Bill war mal wieder unglaublich nervös. Ich schaute ihn mir an. Er strahlte so etwas liebes aus. Ich konnte nicht versehen! Wieso musste ich so eine Scheiße bauen? Immer und immer wieder…wenn er es herausfinden würde, würde er wieder so enttäuscht sein…Heute sah er unglaublich zerzaust aus. Er schaute gerade nach draußen, als ich ihm um den Hals fiel und weinte. Ich schluchzte in seine Schulter und flüsterte „Ich liebe dich so Baby!“ er tätschelte meinen Kopf, küsste mir die Tränen von den Wangen. Ich lachte ihn an. Dann gingen wir in den Röntgenraum. Der Arzt kam total erschrocken auf uns zu. „Es tut mir furchtbar, furchtbar leid! „ verkündete er mit einem besorgten gesichtsaudruck. ,,Oh nein was ist nun schon wieder los?“ fragte ich mich im Stillen und ich fühlte Bills Herz neben meinem schlagen.
„Uns ist ein riesiger Fehler unterlaufen..“ ich spürte wie Bills herz schneller schlug, seine Hände schwitzten und er drückte seinen Körper fest an meinen. Er brauchte mich. Ich strich über seinen Rücken, küsste seinen Nacken. Dann fuhr der Arzt fort. „ Tom, ist nicht querschnittsgelähmt, ihm ist bloß ein Nerv abgeklemmt. Deswegen konnte er gestern nicht laufen. Spätestens morgen hat sich das.“ Bill schaute von mir zum Arzt und wieder zurück. Plötzlich kamen ihm die Tränen hoch. Es war als ob all der Druck der letzten Wochen von ihm abfiele. Er drückte mich fest an sich, gab mir einen unglaublich langen, leidenschaftlichen Kuss und hielt mich fest. Er war glücklich…doch ich spürte die Angst in mir hochkommen, Angst das er mich erwischen und ich ihn somit enttäuschen würde. „Ich liebe dich!“ flüsterte er und ich nickte „ich dich auch!“ dann rannte ich auf die Toilette, konnte meine Tränen nicht mehr verbergen. Bill verstand mich nicht, rannte mir aber hinterher. Ich saß da, eingeschlossen und weinte. Es musste echt seltsam ausgesehen haben. Wie so ein kleines Mädchen das eine schlechte Note bekommen hatte oder so. Bill klopfte gegen die Tür „Schatz? Lässt du mich rein?“ ich schluchzte bloß. Nach einer kurzen Bedenkzeit schob ich den riegel der die Tür verschlossen hielt zur Seite. Bill kam rein. Er sagte nichts. Er sah mich auf dem Boden sitzen, wichste meine Tränen weg und nahm mich in den Arm. „Was ist denn los?“ fragte er. „Es ist, es ist…“ ich konnte es nicht sagen. Ich stürmte davon, ließ Bill allein zurück. Ich lief den Flur entlang und rannte genau in Toms Arme. Er lehnte an einer Wand und sah erschöpft aus. Offensichtlich hatte er versucht zu laufen. Er ließ sich in den Rollstuhl fallen und ich schob ihn eine Weile übers Gelände. Wir schwiegen uns an. Er brach ganz plötzlich das schweigen. „Was ist denn los?“ fragte er. Ich zögerte, doch dann erzählte ich ihm die Geschichte mit den Tabletten. Er hörte mir geduldig zu bis er mit seiner Gesichte begann.“ Also…bei mir war das ähnlich. Weißt du wem ich es verdanke das ich im Rollstuhl sitzen muss und saumäßige Schmerzen hatte?“ Ich schüttelte stumm den Kopf. Tom schnappte nach Luft. „ es waren die Typen die sogar mal dich verprügeln wollten!“ Ich erinnerte mich noch genau daran. Es war schrecklich. „Diese Typen“, fuhr Tom fort „das waren meine Dealer. Ich war echt stark abhängig. Konnte den Stoff nicht mehr bezahlen und musste schließlich selbst dran glauben. Sie fingen mich ab, und baten mich ihnen das Geld zu geben. Als ich dann meinte das ich es im Moment noch nicht hätte schlugen sie zu. Als ich dann versuchte mich zu währen stachen sie mit einem Klappmesser zu. Es tat so weh. Dann erinnere ich mich nur noch daran das Bill neben mir hockte und schrie…“ Ich konnte es kaum glauben! So etwas brutales. Tom tat mir unglaublich leid. „und was ist mit deiner Sucht?“ fragte ich zögerlich. „Ach das…tja ich weiß nicht..
mal hätte ich schon extremen Bock. Aber ich versuch standhaft zu bleiben.“ Ich zuckte aus einem mir unbekannten Grund zusammen. Ich ertappte mich dabei wie ich in meiner Jackentasche nach den Tabletten wühlte. Ich gab sie Tom. Warum wusste ich nicht, ich tat es einfach. Tom stand auf, war noch ein wenig wackelig auf den Beinen aber es ging immerhin. Dann umfasste er die Packung fest und schleuderte sie mit aller Kraft auf das dach der Klinik. Ich wusste nicht ob ich mich freuen sollte oder nicht. Ich umarmte Tom einfach und flüsterte „danke..“ Er lächelte. Wir gingen bzw. fuhren dann in die Cafeteria, wo Tom von Caro sehnlichst erwartet wurde und ich sucht anch Bill. Ich fand ihm im Klinikpark auf einer Bank sitzen. Er starrte stur gerade aus. Ich setzte mich stumm neben ihn. „Es tut mir soo Leid.“ Sagte ich leise. Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter er ließ es zu. Ich rückte näher, nahm seine Hand. Ich drehte sein Gesicht so das er mich anschaute. „Verdammt ich liebe dich so sehr! Ich wollt dich doch nur nicht verletzen!“ heulte ich und ich sah das auch bill den Tränen nahe war. Dann kam mein gesicht langsam seinem näher und ich spürte seinen Atem im Gesicht. Ich küsste ihn langsam und zärtlich und war so unbeschreiblich glücklich als er den Kuss mindestens genauso zärtlich erwiderte. Würde nun endlich mal alles gut gehen? Ich hoffte es.
Ach und noch was... :@ Ey, euch dummen Ärzte komm ich gleich Rüber!!! Den Tom einfach für Querschnitzgelehmt erklären... boah, ich schlag euch so :lmao ...
Ich übernachtete bei den Kaulitzes. In der Nacht kuschelte ich mich so eng wie möglich an Bill. Ich würde ihn nie wieder loslassen das war klar…“Ich liebe dich so sehr mein schatz!“ flüsterte er mir in mein Ohr und ich küsste ihn. Ich war so glücklich. Am nächsten morgen gingen wir gemeinsam runter zum frühstücken und wir alberten rum. In der Küche stand Tom. Ohne Rollstuhl. Glücklich nahm Bill ihn in den Arm. Ihm konnte nichts mehr die Laune verderben. Nach dem frühstück gingen Bill und ich mit Scotty raus. Wir ließen ihn von der Leine und setzten uns auf eine Bank. Ich fror und bill legte seine Arme um meinen Oberkörper. Ich fing an zu zittern, wagte aber nicht mich zu bewegen, aus Angst Bill würde seine innige Umarmung lösen. So saßen wir da und warteten auf den Hund. Als er wieder zurückkam liefen wir schnell nach Hause. Bill machte uns Tee, zündete den Kamin an und wir kuschelten uns in eine Decke. Es war so romantisch. Am Abend wollten wir endlich mal wieder Party machen und gingen gemeinsam mit Tom ins Docks, ein angesagter Nachtclub. Wir tanzten bis wir nicht mehr konnten und bestellten uns eine menge Drinks. Als Bill und ich nicht mehr konnten riefen wir uns ein Taxi. Bill und ich konnten kaum noch laufen, fielen fast hin. Aber wir hatten ne Menge Spaß. Im Taxi laberten wir irgendeine Scheiße. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern das wir überhaupt eine Straße genant hatten aber anscheinend schon. Vor meiner Haustür hielt er an Bill versuchte mich u küssen, traf aber meinen Mund nicht. Ich musste lachen und stieg dann aus. Als das Auto abfuhr winkte Bill mir zu als ob wir uns nie wieder sehen würden. Es war total niedlich. Ich stolperte die Treppen hoch, weckte mit meinem Lärm das ganze Treppenhaus. Als ich oben, bei unsrer Wohnung angekommen war hörte ich meine Mum etwas wütend sagen. Plötzlich hörte ich wie sie weinte. Sollte mein Glück etwa nun schon vorbei sein? Nein ich wollte es nicht! Und in meinem nicht sonderlichen fitten Zustand rannte ich die Treppen runter, die Straße entlang und klingelte Sturm bei Bill.
Bill öffnete müde die Tür. Er führte mich nach oben und legte sich wieder schlafen. Ich zog mich bis auf die Unterwäsche aus und legte mich neben ihn, schlief dann unruhig in seinen Armen ein. Am nächsten morgen spürte ich deutlich den letzten tag in den Knochen. Kater total. Und Bill erst. Er war unansprechbar ohne eine Kopfschmerztablette zu nehmen. Ohne mich an den gestrigen tag zu erinnern duschte ich und ging dann gleich wieder nach Hause. Mum öffnete mir die Tür. „Verdammt wo warst du denn?“ fragte sie. „Ach nur bei Bill…“ antwortete ich sie warf mir einen viel sagenden Blick zu und führte mich dann ins Wohnzimmer wo Dad im Sessel saß. „Hey!“ sagte ich zurückhaltend. „hallo Schatz bitte setz dich doch.“ Eröffnete mein dad knapp. Ich setzte mich. „Wie du selbst sicher schon bemerkt hats bist du kaum noch zu Hause und konzentrierst dich gar nicht mehr auf die Schule..“ Ich seufzte…“deswegen halten ich und auch deinen Mutter es für das beste wenn du auf ein Internat gehen würdest.“ Ich spürte Tränen in mir aufsteigen. Nein das konnte nicht sein. Ich musste mich verhört haben. „Was?“ hackte ich noch mal nach. „Wir werden dich auf ein Internat in der nähe schicken.“ Wiederholte diesmal meine Mutter und ich sah das auch sie mit den Tränen zu kämpfen hatte. „Du hast nur noch Augen und Ohren für Bill…“ fügte mein Dad hinzu. „Nein!! Ich werde nicht ins Internat gehen! Ihr könnt mich nicht zwingen!!“ –Wuuuums- ich knallte die Tür hinter mir zu und lief aus dem Haus. Es gab nur ein Ziel für mich…BILL. Ich war blind vor Tränen, ich müsste mein Zuhause verlassen, meine Freunde und vor allem müsste ich Bill verlassen. Alleine der Gedanke schmerzte zu sehr. Ich konnte es mir nicht einmal vorstellen. Bill öffnete die Tür und ich lief blindlings in seine Arme. Innerhalb von 2 Tagen wurde mein Glück wieder vollständig zerstört…
Dann kam er, der letzte Tag den ich zu hause verbringen konnte. Den Vormittag verbrachte ich mit meinen Eltern, auf die ich immer noch sauer war, den Nachmittag ging ich zu Bill. Er empfing mich mit einem langen, zärtlichen Kuss und führte mich dann die Treppe hoch. Er verband mir die augen und setzte mich auf sein Bett. Ich spürte mein herz wild schlagen. Plötzlich spürte ich seine Hände an meinem Gesicht und er streichte mir eine Strähne aus meinem Gesicht. Dann nahm er mir die Augenbinde ab. Ich erschrak. Das ganze Zimmer war vorgestellt mit Kerzen und auf dem Boden lagen Rosen. „Ich möchte das unser letzter Tag etwas ganz besonderes wird…“ dann küsste er meinen Hals. Ich wusste nicht warum aber mein herz schlug immer schneller…langsam küssten wir uns, kamen uns immer näher, zogen uns gegenseitig aus und schliefen miteinander. Der Abend verging furchtbar schnell und ich konnte mich kaum von Bill lösen. Ich legte meine Arme um seinen Hals und mir schossen Tränen in die Augen. Er küsste mich und sagte ruhig „Alles ist gut! An den Wochenenden wird ich dich besuchen! Ich liebe dich so sehr.“ Dann küssten wir uns und ich ging davon. Am nächsten morgen wachte ich früh auf. Meine Mum machte uns Frühstück und mein dad packte meine Sachen ins Auto. Ich telefonierte mit meinen Freundinnen und dann musste ich auch schon los fahren. Ich setzte mich ins Auto und mein Dad fuhr mich in das ca. 1 Stunde entfernte Internat „Bad Schlössenstein“. Ich war furchtbar nervös. Meine Mum hatte sich unter Tränen liebevoll von mir verabschiedet. Als wir ankamen wurde ich noch einmal ein Stück nervöser. Dann gingen wir in das Büro der Rektorin die eine Schülerin holte die mich auf mein Zimmer bringen sollte. Es gab 3 Etagen in dem Haus. Im Erdgeschoss war das Lehrerzimmer, die Büros und die Cafeteria. Im zweiten Stock waren die Klassenräume und so etwas und im dritten Stock waren die Zimmer. Es war ein reines Mädcheninternat. Das Mädchen was mich nach oben führte hieß Patricia. Sie war furchtbar nett und bewohnte das gegenüberliegende Zimmer. Ich öffnete die Tür zu meinem neuen reich und bemerkte das noch 2 weitere Betten drinstanden. Ich hoffte das es freundliche Mädchen waren und packte meinen Koffer aus. Ich stellte Bilder auf, Bill und ich vor 3 Jahren, Bill und ich heute, Irina und Caro; Frina, Irina und Caro, meine Eltern, von Georg, Gustav, Tom und Bill und ein Bild von meiner Hündin Bailey. Ich fühlte mich sofort wohler und begann mein Bett zu machen. Als ich fertig mit einräumen war ging ich nach unten um mich von meinem Dad zu verabschieden. Ich fiel ihm um den Hals und gab ihm einen Kuss dann rannte ich wieder hoch aufs Zimmer. Als ich die Tür öffnete funkelten mich 2 neugierig dreinblickende Mädchen an. Sie sahen nicht gerade nett aus. Die eine hatte braune mittellanges Haar und war recht klein und dick, die andre hatte rotes Haar bis zum Po und schaute mich böse an. Sie war groß und schlank. Dann fiel ihr Blick auf meine Fotos. „OMG!“ sagte das eine Mädchen als sie Bill sah. „Was ist das denn für einer…der sieht ja aus wie ein Mädchen…so schwul wie der ist sollte der echt auch hierher kommen!“ lachte sie und fühlte sich unglaublich witzig. Das andre Mädchen mit den roten langen haaren lachte nicht sagte allerdings auch nichts. Ich schluckte und mir kamen die Tränen hoch. Als das kleinere Mädchen, was übrigens Alena hieß, meine Tränen sah funkelte sie mich böse an und fauchte „Musst doch nicht gleich so durchdrehen! Fang jetzt bloß nicht an zu flennen…ist das dein Freund oder was?“ Ich wollte mich währen, aber mein Mund war wie zugeklebt. Ich wollte die Tränen unterdrücken doch ich spürte sie unaufhaltsam mein gesicht runterlaufen…wo war ich hier bloß hingeraten??
Ich schlief am Abend mit leeren Magen ein. Als Alena gerade essen ging kam Emmy, das andre Mädchen gerade hoch. Sie meinte das Alena es nicht s gemeint hätte und das halt ihre Art ist, doch ich verspürte trotzdem eine tiefe Abneigung gegenüber diesem Mädchen. In den nächsten Tagen fieberte ich dem Donnerstag, der Besuchstag war, förmlich entgegen. Ich freute mich auf meine Eltern und Freunde, doch am meisten freute ich mich auf Bill! Die Tage verstrichen langsam und ich fand kaum freunde. Nur mit Emmy und Patricia machte ich etwas. Es stellte sich heraus das Alena eine dumme Kuh war die nichts bessres zu tun hatte als mich zu ärgern. Doch mir war es egal…sollte die doch denken was sie wollte. Die Schule fiel mir nicht schwer und ich entwickelte mich zu einer guten Schülerin. Das war aber auch das einzige worüber ich mich freuen konnte. Dann kam er…Donnerstag! Ich war furchtbar aufgeregt. Am morgen kamen meine Eltern die mich stürmisch begrüßten und mir noch ein paar Sachen von zu hause mitbrachten. Mittags besuchten mich Caro, Frina und Rina und am Abend dann endlich….Bill. Er sah mich, rannte auf mich zu und fiel in meine Arme. Ich drückte ihn so fest ich konnte an mich. Er schaute mir tief in die Augen und küsste mich, ich erwiderte den Kuss schüchtern. Dann liefen wir auf mein Zimmer und er staunte über die vielen Bilder. Wir ließen uns aufs Bett fallen und ich legte meinen Kopf auf seinen Bauch. Er richtete sich auf und küsste mich zärtlich. Plötzlich schlug die Tür auf und Alena kam mit einem glatzköpfigen hässlige Typen herein. Sie funkelte mich böse an und der Typ ebenfalls. Plötzlich fauchte Alena mich an „Was glotzte denn so hast du noch nie einen echten Typen gesehen? Anscheinend nicht!“ und sie musterte Bill. Dieser blickte sie böse an. Plötzlich sprang der Typ von Alena auf, rannte auf Bill zu und schrie ihn an. „So du Tunte wenn du noch einmal meine Freundin anmachst gibt’s was auf deine kleine schwule Fresse!“ Bill musterte den Typen abschätzig und fauchte „ Warum sollt ich diese hässlige Tusse angucken wenn ich sie haben kann?“ und zeigte auf mich. Ich wollte Bill zurückhalten doch es ging nicht. Ich sah nur aus dem Augenwinkel die Hand des großen fetten Typen, sah wie Bill zusammensackte dann schrei ich. Ich schrie und schrie. Bill lag mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden und schlug auf den Typen ein, dem schien alles nichts auszumachen. Alena allerdings schaute mich wütend an, als sie dann plötzlich aufsprang und ich mich mit ihr prügelte. Ich schlug in ihr hässlige, fleischiges Gesicht und schrie sie an, meine Lippe blutete und das Blut schoss aus Alenas Nase. Plötzlich spürte ich einen harten Hieb an meinem Kopf und ich sackte zusammen auf den Boden. Als ich aufwachte sah ich Bill über mich gebeugt, er schaute mich besorgt an. Am Abend ging er und hatte ein seltsames Gefühl. Ich spürte das und auch ich hatte Angst, Angst vor dem was kommen würde.
weiteeeeeeeeeeeeeeer
~loveya~~
Am Morgen beim Frühstück spürte ich die Blicke der andren. Ich hörte wie sie flüsterten wenn ich an ihnen vorbeiging…Als ich fertig mit essen war wollte ich raus, frische luft schnappen, weg von den Augen der anderen. Als ich vor der Tür stand holte ich erst einmal tief Luft und versuchte die Ereignisse von gestern zu vergessen als plötzlich Alena mit ihrer Clique vor mir stand. Sie ging auf mich zu, sagte kein Wort. Sie schlugen auf mich ein. Es war schrecklich. Heulend lag ich am Boden, diese Schmerzen ich wollte schreien aber meine Lippen klebten zusammen. Ich wollte das meine Eltern da wären, Bill und meine Freunde da wären. Ich weinte doch wusste das mich niemand hörte und sah. Eine Stunde später stand ich auf und ging zum Unterricht. Alle fragten sich warum ich so verheult aussah, doch ich sagte kein Wort. In den nächsten Tagen passierte immer das gleiche. Alena fing mich ab und verprügelte mich, ihre Freundinnen sahen einfach zu. Ich hatte Angst, wenn ich es jemanden sagen würde würden sie mich sicher umbringen dachte ich…Ich musste weg…Doch wohin? Zu meinen Eltern? Nein die würden sich viel zu sehr Sorgen machen und ich würde am Ende erneut in Therapie müssen, zu Bill? Nein auch nicht er würde auf Alena losgehen oder es meinen Eltern sagen…zu meinen andren Freunden kann ich auch nicht die würden es sicher nicht für sich behalten…im stillen wusste ich das es Quatsch war was ich mir da zusammenreimte, doch es war mir egal, Hauptsache weg. Noch am selben Abend packte ich das nötigste zusammen. Ich schrieb einen Brief und lief dann zur Bahn. Ich wartete und wartete bis sie endlich kam , ich setzte mich rein und fuhr ins Nirgendwo…ich wusste nicht wohin oder wie es weiter gehen sollte…ich wusste nur das es zu spät war um zurückzukehren….
Angekommen, Hamburg Hauptbahnhof. Wo soll ich jetzt hin? Das ging mir durch den Kopf. Ich wusste es nicht und wartete auf nichts. Nachts stand ich immer noch am Straßenrand als plötzlich ein Mann, der recht nett schien sich neben mich stellte. Er deutete auf mein Gepäck und fragte mich ob ich eine Herberge suche. Ich nickte knapp. „Möchtest du vllt. zu mir?“ Ich wollte nein sagen doch irgendwie ging es nicht über meine Lippen. Ich fror so sehr und so folgte ich dem fremden Mann. Wir setzten uns in sein Auto und fuhren in eine schäbige Gegend. Man hörte Gekreische und Hunde bellen. Er führte mich in eine kleine Einzimmerwohnung. Er zeigte mir den weg zum Bad. Dort machte ich mich erstmal frisch. Ich wurde furchtbar schnell müde. „Soll ich dir vllt. was zu essen machen?“ fragte der Mann, der Ahmed hieß. Er schien Türke zu sein denn in seiner Wohnung hing die türkische Nationalflagge. Er hatte schwarzes Haar, braune augen und war recht klein und dick. Ich nickte und freute mich das er so nett zu mir war. Nach dem ich mich höflich bedankte verschwand er in die Küche. Ich war kurz vorm einschlafen,. Der Tag war sehr hart. Aber zurück? Nein niemals. Während ich so überlegte kam Ahmed in den raum. Er stellte mir Brote hin und ich aß gierig. Er schaute mich die ganze Zeit an, doch mich kümmerte es nicht. Ich fraß schon fast als ich plötzlich seine Hand auf meinem Oberschenkel spürte. Mein Herz schlug schneller, ich hatte Angst. Ich spürte seinen Atem in meinem Gesicht, doch es war nicht dieser frische Atem wieBill ihn hatte. Er stank nach Bier und seine Augen sahen irgendwie seltsam aus. Er drückte mich an die Wand und ich versuchte ihn wegzudrücken doch er war zu stark. Er drückte seinen Mund auf meinen hals, streichelte meinen Körper. Ich wollte schreien doch er hielt mir den Mund zu. Ich nahm all meinen Mut zusammen und trat mit ganzer Kraft in seinen Schritt. Mit schmerzverzerrten gesicht gab er mir eine Backpfeife. Ich spürte einen stechenden Schmerz in meinem Gesicht. Ahmed lachte nur. Er lachte und Zog mir die Hose aus. Ich wollte mich wehren, doch ich war kraftlos. Ich sah geschockt wie er sich die Hose öffnete. Innerlich schrie ich nach Bill! Warum kommt er denn nicht? Ich hatte furchtbare Angst langsam schlief er mit mir. Ich wollte schreien wollte sterben! Als er endlich fertig war lachte er hämisch. Er schaute zu mir, ich saß heulend am Boden. Dann packte er meinen hals und drückte mich wieder an die Wand. Ich bekam keine Luft mehr…
du arme!!!
aber schnell weiter!!!
wehr dich!!
Stille…ich fühlte mich schwer und hörte meinen lauten Atem. Ich hatte solche furchtbare Angst. Langsam öffnete ich meine Augen. Ich konnte Wasser rauschen hören. ,,Hallo? Geht’s dir gut?“ eine Frauenstimme rüttelte mich wach. ,,ja…es geht schon!“ sagte ich und unterdrückte mit aller Kraft den Ekel, die tränen. ,,Echt..?“ ,,Ja man jetzt gehen sie doch endlich!!“ schrie ich die Frau an. Diese verschwand sofort mit düsterer Miene. Wo war ich? Ich blickte mich um doch ich wusste es nicht. Hektisch kramte ich mein Handy raus. Ich war am Ende! Ich wählte Bills Nummer. ,,Bill. Hallo wer ist da?“ Ich schluchzte nur ins Telefon. ,,Vanessa! Bist du es? Sag doch was!“ und ich hörte wie seine Stimmer zitterte. ,,Schatz…ich liebe dich!“ flüsterte ich und konnte meine Tränen nicht zurückhalten. ,,Wo bist du?“ fragte Bill aufgeregt mit tränenerstickter Stimme. Ich bin in Hamburg am Hafen irgendwo da. Hol mich schnell ich brauche dich!“ sagte ich und konnte nicht aufhören zu weinen. ,,Ok ich fahr jetzt los mit Georg. Also bleib bitte da wir rufen an wenn wir da sind1“ Ich flüsterte ein schwaches Ja ins Handy und legte dann auf. Dann konnte ich nicht mehr WIESO IMMER ICH? Schrie ich und dann sackte ich zusammen und weinte. Nach ca. 3 Stunden klingelte mein handy. Es war Bill und ich sagte ihnen das ich in Övelgönne wäre. Das hatte ich mir mühsam erfragt. Es war furchtbar gewesen, da die Leute mich angeguckt haben als ob ich Dreck wäre, so fühlte ich mich auch. Dann sah ich Georgs van auf mich zukommen und mir stockte der Atem. Ich spürte Tränen über meine Wangen laufen. Dann sah ich wie Bill aus dem wagen sprang. Meine Mum folgte langsam. Auch sie heulte. Dann lief ich auf die beiden zu. Ich rannte so schnell ich konnte und schloss die beiden fest in meine Arme. ,,Ich liebe euch so sehr!“ flüsterte ich. Ich gab meiner Mum einen Kuss und dann Bill. Ich küsste ihn so zärtlich wie nie zuvor. Dann sackte ich zusammen und weinte. Die beiden nahmen mich in den Arm und trösteten mich. Sie ahnten was passiert war meine Mutter war sprachlos und Bill kochte vor Wut. ,,Ich bring diesen Kerl um!“ schrie er und ich weinte. Nach 15 Minuten hatten wir uns alle einmählich beruhigt und fuhren nach Hause. Während der Fahrt sagte ich nichts, lag in Bills Armen und genoss seine Küsse. Ich drückte ihn fest an mich und er sagte nur ,,Ich lass dich nie wieder los.“ Dann fuhren wir gemeinsam nach Hause wo mich eine Überraschung erwarten sollte….
Zu hause angekommen lief ich zu meinem Dad und umarmte ihn herzlich. Dann rannte ich ins Bad. Ich musste diesen Dreck von mir abkriegen doch es ging nicht! Ich war verschmutzt und es wusch sich nicht ab…es war der Dreck der auf meiner Seele lag. Ich weinte und meine Tränen vermischten sich mit den Duschwasser. ,,So nun nehm dich mal zusammen Mädel! Du bist jetzt zu Hause alles wird gut! Dir drohen keine Gefahren mehr alles wird gut!“ redete ich mir ein. Dann drehte ich das Wasser ab und ging im Bademantel auf mein Zimmer. Ich legte mich auf mein Bett und schlief sofort ein. Nach ca. einer Stunde wurde ich von Bills weichen Lippen geweckt. Er küsste mich sanft wach und schaute mir in die Augen. ,,ich habe dich so vermisst.“ Sagte er und drückte mich an sich. So lagen wir einige Minuten da bis Bill mich hochzog und ins Auto rannte. Es regnete und ich drückte mich eng an ihn damit ich nicht nass wurde. Es war schön ihn so eng an meinem Körper zu spüren, es gab mir ein Gefühl der Geborgenheit. Ich genoss seine Aufmerksamkeit. Dann fuhr er los. Wir fuhren zu einer abgelegenen Scheune und ich wunderte mich was wir hier machen fragte aber nicht. Dann zog er mich lachend aus dem Auto. Ich wusste nicht was er mit mir machen wollte, doch ich vertraute ihm. Er zog mich mitten in die Scheune. Dann hielt er mir die Augen zu. Er führte mich durch eine Halle mit Steinboden. Ich roch Stroh. Dann öffnete er meine Augen und ich sah Georg, mein Dad und meine Mum neben einem wunderschönen Haflinger stehen. Ich konnte es nicht fassen. Es war eine Stute und sie war wunderschön. ,,Ist..ist die für mich?“ fragte ich und Georg nickte. Glücklich fiel ich Bill um den hals. Danach umarmte ich meine Eltern und Georg. Ich war unglaublich glücklich und lehnte mich gegen den Bauch der hübschen Stute. Sie wieherte leise und stupste mich an als ob sie sagen wolle ,,Hey du! Du bist meine Besitzerin also füttere mich gefälligst!“ Bill nahm mich in den Arm und mein Dad holte Äpfel aus dem Auto. Bill küsste mich zärtlich und streichte mir meine Haare aus dem gesicht. Ich küsste seine Hand. Alles war wieder gut! Ich war glücklich und vor allem: ich hatte Bill. Dann fütterte ich die Stute und überlegte mir einen passenden Namen. Ich nannte sie Honey. Mir gefiel der Name einfach. Dann sattelte ich sie und machte mich für einen kleinen Ausritt fertig. Ich genoss die frische Luft und es war wunderschön auf Honey zu gallopieren. Sie war noch jung und verspielt allerdings total lieb. Ich vermied es den Weg an der Straße zu reiten, denn ich wusste nicht wie sie auf Autos reagieren würde. Total gedankenversunken ritt ich weiterhin durch den Wald als plötzlich ein leises Bellen zu hören war. Honey blieb stehen und bewegte sich kaum. Ich spürte mein herz schneller schlagen. Da plötzlich, es knackte im Unterholz. Honey erschrak und stieg. Sie wieherte laut und dann gallopierte sie davon. Mit mir auf ihrem Rücken. Ich schloss meine Augen. Schon wieder war es da, dieses Gefühl der Angst. Ich hörte Bills Stimmer schreien :,, Vaniiiiiii!!“ dann folgte ein knall, Bills Stimmer verstummte, ich wurde ohnmächtig.
Piep-Piep-Piep-Piep ich öffnete meine Augen und erinnerte mich wieder an den schrecklichen Unfall. Ich sah meine meinen dad auf und abgehen, spürte die hand meiner Mum in meinem Gesicht. Dann holte ich tief Luft ,,Wo ist Bill?“ fragte ich. Meine Mum schaute verzweifelt meinen dad an. ,,Nein sagt mir das es ihm gut geht!!!“ sagte ich und konnte nur schwer meine Tränen unterdrücken. Meine Mum seufzte und drückte meine Hand. ,,schatz wie geht es dir?“ fragte sie. ,,was ist mit Bill?“ schrie ich. Mein Dad holte tief Luft. ,,Also Bill liegt auf der Intensivstation…“ ,,Was….?“ Flüsterte ich. ,,Aber…was ist passiert?“ ,,Als er sah wie du fast vom Pferd runtergeschmissen wurdest stellte er sich ohne zu überlegen in den Weg…Honey hat ihn nieder getrampelt...er hat innere Verletzungen…“ ,,Nein,nein! Lügt doch nicht!!!“ schrie ich und schlug auf meine Beine. Plötzlich spürte ich einen stechenden schmerz am Bauch. Ich schlug die decke beiseite und entdeckte einen dicken Verband. Fragend schaute ich meine Mum an. Diese nahm mich in den Arm ,,Schatz, das Pferd ist über dich und Bill rübergallopiert…und sie mussten dir eine Niere transplantieren..“ ,,was?“ ich konnte es nicht glauben. ,,Kann…kann ich zu bill?“ ,,Bestimmt geh gleich mal fragen.“ Sagte mein dad und ich konnte tränen in seinen Auge sehen. Es dauerte nicht lange bis sie mich im Rollstuhl zu Bill schoben. Als sie die Tür öffneten atmete ich tief ein dann ging es los. Sie schoben mich zu seinem Bett und ließen uns dann allein. Ich schaute fassungslos auf den leblosen Körper der vor mir lag, küsste seine Lippen doch sie waren nicht warm und weich wie sonst, sie waren kalt und spröde. Ich nahm zitternd seine Hand. ,,Mein schatz verlass mich nicht! Komm schon tu mir das nicht an!“ flehte ich. ,,Baby ich liebe dich! Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben.“ Eine träne tropfte aus meinem Gesicht, sie fiel in Bills Gesicht. Keine Reaktion von Bill. Sein gesicht war weiß, sein Körper kalt. Als ob er schon tot wäre dachte ich mir. Dieser Gedanke quälte mich so sehr. Wie ein Film zogen die schönen Erlebnisse von uns an mir vorbei. Plötzlich wurde das piepen der Maschinen lauter. Es wurde Alarm ausgelöst. ,,NEIN!!!! BILL VERLASS MICH NICHT!!!BLEIB BEI MIR!!“ schrie ich und krallte mich mit aller Kraft an ihm fest. Die Ärzte kamen ins Zimmer gerannt und ich musste zusehen wie sie Bill aus dem Zimmer schoben…ich konnte nichts dagegen tun…wieso immer ich?
*wein* nein bill is nich tot:(
Also...Bill, ich drück dir natürlich auch alle däumchen, die ich hab
...SCHON WIEDER im KRankenhaus?! ... Vany, wie wärs, wenn ihr da einzieht, und daraus euch das traumhaus macht, was ihr euch wünscht ^^ ... dann is alles gut....
Also...Bill, ich drück dir natürlich auch alle däumchen, die ich hab
löl
Ich wartete im Rollstuhl vorm Op Raum, wagte kaum zu atmen. Mein Blick war starr gerade aus gerichtet und ich sprach kein Wort. Dann, nach drei langen, langen stunden öffnete sich die Tür und der Arzt kam raus. Er vermied meinen Blick…ein schlechtes Zeichen. Doch dann kam er grinsend auf mich zu. ,,Wie geht es Bill? Sagen sie es mir!“ flehte ich ihn an. ,,Chm chm also Herrn Kaulitz geht es schon besser, sein herz hatte für einen Moment aufgehört zu schlagen, doch durch die OP haben wir ihn nicht nur wiederbelebt, sondern auch sein Puls stabilisiert.“ Ich strahlte übers ganze Gesicht. ,,Wann- wann kommt er wieder zu sich?“ ,,Das wissen wir nicht genau vermutlich innerhalb der nächsten 24 Stunden.“ ,,Danke!“ rief ich fröhlich und rollte in sein Zimmer. Ich wartete an seinem bett und schlief ein. Als ich aufwachte spürte ich eine Hand durch mein haar streichen. ,,Bill?“ fragte ich und hob meinen Kopf. Ich blickte in Bills müde aber strahlenden Augen. ,,Bill!!“ weinte ich. ,,Ich liebe dich!“ und küsste ihn sanft auf die Hand. Er lächelte bloß ,,Bitte tu mir das nie wieder an Schatz!“
2 Tage später war unsere Entlassung. Ich musste auf Krücken gehen und Bill hatte einen Verband um seinen bauch. Er legte glücklich seinen Arm um meine Taille. Georg fuhr uns nach Hause, doch ich wollte zu Honey. Er fuhr mich zum Stall und wartete draußen. Ich ging langsam in den Stall hinein. Dort stand sie. Sie blickte mich an und wieherte sanft. Ich vergaß sofort alles und streichelte sie. Doch plötzlich schlug ein Pferd aus, Honey erschrak und stupste mich mit ihrer Schnauze um. Ich lag dort auf dem Boden kam schwer auf die Beine. Plötzlich tat mir mein bauch wieder weh. Ich sah die Bilder des Unfalls wieder vor mir, hörte Bill schrieen. Heulend rannte ich aus der scheune, direkt in Georgs Arme. Er fragte mich ,, Was ist denn los?“ ich schluchzte bloß. Dann nahm er mich in seine Arme. Ich fühlte mich so geborgen. Er hob mein Kinn mit seinen Fingern und ich schaute ihn nur an. Er war so stark und drückte mich fest an sich. Ich schaute ihm direkt in die Augen, war so hilflos doch er war da. Unsre Gesichter nährten sich einander und er küsste mich. Für diesen Moment vergaß ich Bill total. Ich erwiderte Georgs Kuss unsicher. Es fühlte sich so wunderschön an, und trotzdem fühlte ich mich dabei schlecht. Trotzdem ich konnte nicht aufhören, langsam umfasste er meine Taille und zog mich auf einen heuballen. Dort küssten wir uns weiter. Er küsste ganz anders als Bill, Bill küsste zärtlich und liebevoll. Georg aber küsste wild und heißblütig. Ich wusste das es nicht richtig war was ich tat aber es war mir in dem Moment egal.
Ich spürte Georgs Hand unter mein Shirt gleiten. Ich schrak auf. Ich rannte weg. Mal wieder weinte ich. Ich wusste doch das Treue für Bill das wichtigste war. Ich schmiss mich zu Hause heulend auf mein bett als meine Mutter plötzlich ins Zimmer kam. Sie sagte nichts sondern nahm mich nur in den Arm. So saßen wir da 5 Minuten lang und schwiegen uns an als plötzlich mein Handy klingelte. Es war Bill. Meine Mutter verließ mein Zimmer und ich griff hektisch zum Hörer. ,,Hallo?“ sagte ich. ,,Hey schatz du musst unbedingt jetzt zu mir kommen! Ich vermisse dich so und hab eine Überraschung für dich!“ Ich versuchte das Zittern in meiner Stimmer zu unterdrücken. ,,Ja…ok ich beeil mich! Ich liebe dich!“ sagte ich Bill erwiderte ein Ich dich auch und legte dann auf. Mein herz schlug immer schneller, dieser Hass, der Hass auf mich selbst, stieg wieder in mir hoch. Wie konnte ich nur? Dachte ich mir. Dann zog ich meine Schuhe an und ging mit zittrigen Beinen aus dem Haus. Je näher ich seinem Haus kam umso schneller schlug mein herz. Ich hatte das Gefühl in eine unendlich tiefe Grube zu fallen, tiefer und tiefer. Wo war bloß das Ende? Ich drückte den Klingelknopf und trat hektisch von einem Bein auf das andre. Die Tür öffnete sich und Bill kam langsam auf mich zu. ,,Hallo mein Engel!“ flüsterte er und küsste mich zärtlich. Ich hatte so ein unbeschreiblich schlechtes Gefühl. ,,Komm rein!“ ich ging rein und schloss die Tür hinter mir als ich plötzlich von bill an die tür gedrückt wurde. Er schaute mir tief in die augen und sagte mit liebevoller Stimme ,,Schatz ich liebe dich so! Für dich empfinde ich so viel wie ich noch nie für einen Menschen empfunden habe!“ Er strich mir eine Locke hinters Ohr und wollte mich küssen doch ich drehte meinen kopf weg. ,,Bill,“ sagte ich ,,ich muss dir etwas sagen…“ Bill schaute mich bloß fragend an. ,,Ich liebe dich auch! Gestern ist mir der größte Fehler meines Lebens unterlaufen…“ ,,Was für ein Fehler?“ fragte bill und ich hörte das seine Stimme leicht bebte. ,,Ich…ich habe Georg geküsst… es war nur ein Kuss nichts weiter! Es tut mir so Leid! Ich wollte das nicht…“ sagte ich doch Bill stand dort mit versteinerter Miene Angeekelt nahm er die Finger von meiner Taille. Ich spürte Tränen in mir hochsteigen. „Verdammt Bill ich liebe dich doch!“ schrie ich doch er schaute an mir vorbei. Plötzlich ballte er seine Hände zu Fäusten. ,,Geh!!“ schrie er. ,,Aber Bill..“ ,,Geh doch einfach!“ ich ging wieder aus der Tür und er schmiss mir etwas hinterher. Dann knallte er die Tür zu. Ich bückte mich nach dem was er geschmissen hatte und hob es aus dem nassen Gras auf. Es war eine wunderschöne Silberkette. An ihr dran war ein Herzanhänger wo in geschwungner Schrift draufstand In endless Love. Ich drehte die Kette um hinten standen noch unsre Namen Bill und Vanessa. Ich konnte meine Tränen nicht mehr zurückhalten, wollte nicht mehr! Er war die Liebe meines Lebens! Tränen tropften auf die Kette als ich entschloss Bill zurück zu erobern.
,,Nein, nein, nein! So geht das einfach nicht!“ schrie ich und knüllte erneut das Blatt vor mir zusammen. Dann weinte ich. Ich wusste nicht wie sollte ich an diesem wunderbaren Menschen einen Brief schreiben? Es geht doch einfach nicht! Ich liebte ihn einfach…er war das wichtigste in meinem leben. Dann, nach 2 Stunden harter Arbeit hielt ich ihn in den Händen, den acht Seitenlangen Brief. Ich war recht zufrieden und lief n so schnell ich konnte zu Bills Haus. Tom kam mir entgegen. Er schaute mich böse an. ,,Wieso musstest du das machen?“ schrie er mich an. ,,Bill ist am Boden zerstört! Ich mache mir echt derbe Sorgen!“ ,,Aber..“ versuchte ich zu entgegnen. In meinem Kopf versuchte ich eine Antwort auf wie Frage warum zu finden, doch es ging nicht. Tom schaute mich erwartungsvoll an. Dann verschränkte er die Arme vor seiner Brust. Ich spürte eine Träne über meine Wange laufen. Er sah mich nur wütend an und stürmte davon. Schweren Herzens legte ich den Brief vor die Tür. Ich wusste nicht das Bill hinter dem Fenster stand und mich beobachtete, ich konnte auch nicht seine Tränen sehen. Traurig ging ich davon, langsam ganz langsam. Plötzlich spürte ich seine Hand auf meiner Schulter. Ich drehte mich so schnell ich konnte um. ,,Bill, bitte verzeih mir doch!“ schrie ich in sein Gesicht doch er starrte mich nur stumm an. Ich sah eine Träne über seine Wange laufen und wollte sie wegwischen doch er wandte sich von mir ab. Es begann zu regnen. Ich schaute ihm tief in die Augen, versuchte meine Tränen zu unterdrücken. Er flüsterte „Ich liebe dich aber wieso?“ Ich wusste keine Antwort. Bill stürmte erneut davon. Es tat so weh! Ich setzte mich auf eine Bank und ließ den regen auf mich niederprasseln. Es war mir egal. Ein Leben ohne Bill ist kein leben! Derzeit bei den Kaulitzes:
Bill saß auf dem Sofa und weinte als Tom plötzlich ins Zimmer kam. Bill versuchte die Tränen zu verstecken doch es ging nicht. ,,Ey Alter was los? Komm schon ist doch nur n Mädel das wird schon wieder!“ Bill schwieg. Da zückte Tom einen Brief. Es war meiner. ,,Der lag vor der Tür, ich glaube der ist für dich.“ Sagte Tom und gab Bill den Brief. Dann ging er raus. Bill las und las. Er musste lachen aber auch viel weinen. Besonders bei dem letzten Satz der lautete: Ein Leben ohne dich ist kein Leben! Baby ohne dich kann ich nicht sein. Plötzlich machte er sich Sorgen. Er zog sich nur seine Schuhe an und rannte nach draußen, in den Regen. Er lief am Salzberg entlang und da, nach 5 Minuten sah er Vani auf einer Bank sitzen. Er kam auf sie zu und erschrak, war das etwa Blut was dort von der Bank tropfte?
hdL ^^
In diesem Moment schossen Bill 1000 Gedanken durch den Kopf. ,,Was war geschehen?“ ,,Wieso lag Vany da?“ ,,Ist das tatsächlich Blut?“. Er ging langsam auf mich zu, man konnte sein Herz schlagen hören. Dann sah er mich dort auf der Bank liegen, das Blut tropfte von meinem Arm. ,,Nein ey das kann doch nicht wahr sein!“ sagte Bill leise und stürmte auf mich zu. Er schreckte zurück als ich plötzlich die Augen aufschlug. ,,Bill!“ flüsterte ich total erschrocken. Er schaute verwundert auf meinen Arm. Als ich das Blut sah erschrak ich. „Was…was ist das?“ fragte ich angewidert als ich die Scherben sah auf die ich die ganze Zeit meinen Arm raufgelegt hatte. Bill schaute mich erleichtert an und zog mich ganz langsam an sich. Er drückte mich fest gegen seinen Körper und flüsterte sanft in mein Ohr ,,Lass mich nie wieder allein Baby! Ey ich hab dich so vermisst.“ Ich sagte nichts schaute Bill nur in die Augen. Er strich sanft eine Träne aus meinem Gesicht und ich schmiegte mich an ihn, endlich waren wir wieder zusammen. Ich genoss es in seinen Armen zu liegen, ihn zu riechen, zu hören zu spüren und zu schmecken. Mitten in einem leidenschaftlichen Kuss begann der Regen stärker zu werden. Ich fror und Bill zog seine Jacke aus. Behutsam legte er sie mir um. Dann küsste er mich. Meine Haare waren so nass als ob ich gerade geduscht hätte, da zog Bill mich plötzlich auf die Bank und küsste meinen Hals. Wir vergaßen alles um uns herum., hatten nur Augen füreinander. Am Abend gingen wir glücklich, Hand in hand nach hause zu ihm. Er ging kurz duschen und ich wartete in seinem Zimmer. Auf seinem Schreibtisch lagen ein paar zettel ich schaute mich in Ruhe um als ich plötzlich einen Song der ,,der letzte tag“ hieß in der Hand hielt. Was hatte das nun schon wieder zu bedeuten?
Plötzlich kam Bill aus dem Bad, seine Haare waren ganz nass und er hatte bloß ein Handtuch um die Hüften gewickelt. ,,Was machst du da?“ fragte er und versuchte mir über die Schulter zu schauen. Ich ließ den Zettel schnell in meiner Tasche verschwinden. Dann spürte ich Bills Hand an meiner Hüfte. Sein Kopf war nun neben meinem. Zärtlich knabberte er an meinem Ohr, spielte mit meinem Haar. Es war eigentlich so wie immer, doch heute sah ich sie zum ersten mal. Diese Angst in seinen Augen. Ich dachte mir nichts dabei. Er zog mich aufs Sofa und wir schmusten die ganze Zeit. Es fing wieder an zu regnen und Bill schlief ein. Ich lag in seinen Armen. Ich schaute dem Regen zu wie er gegen die Fensterscheibe tropfte. Plötzlich wachte Bill auf. „Hallo mein Schatz!“ sagte er und strahle mich an. Er küsste mich zärtlich als Tom plötzlich reinstürmte. „Bill du..“ dann sah er mich. „Sorry ich wollt euch nicht stören nä? Ciao!“ Bill lächelte bloß und wir warteten bis Tom die Tür geschlossen hatte. Er war so zärtlich und genoss die Zeit mit mir. Dann musste ich wieder los. Er wollte mich gar nicht gehen lassen und hielt meine Hand fest. Dann begleitete er mich noch bis zu mir nach Haus. Auf dem Weg begann es erneut zu regnen. Plötzlich blieb Bill stehen und fragte mich was ich tun würde wenn er nicht mehr da wäre. Ich wollte gar nicht darüber nachdenken. „Stell doch nicht solche Fragen!“ sagte ich und wischte mir die Tränen aus dem Augenwinkel. Bill wischte sie mir weg und hob mich plötzlich hoch. Er nahm mich in seine Arme. Nach ein paar Sekunden ließ er mich wieder los und flüsterte „Ich werde dich ewig lieben!“ Plötzlich spürte ich einen Kloß im Hals. Warum fragte er mich solche Fragen? Dann kramte ich den Zettel den ich eingesteckt hatte aus meiner Tasche. Ich wedelte damit vor seinen Augen herum. „Bill! Warum fragst du so was? Hat das irgendetwas damit zu tun?“ fragte ich und man konnte hören das ich versuchte Tränen zu unterdrücken. Bill schluckte. „Woher hast du das?“
,,Ist doch egal! Sag es mir doch bitte!“ Bill drehte mir den Rücken zu. Plötzlich begann sein Körper zu beben. Er weinte. Ich sagte nichts sondern schmiegte mich an ihn. „Schatz…nun sag es mir doch bitte!“ weinte ich. Er hielt sich an mir fest und fuhr dann fort „ Also die Ärzte haben bei mir Krebs festgestellt…“ „Was?“ es war als ob man meinen Körper gelähmt hätte. Als ob ich träumen würde. Wann würde ich endlich aufwachen? Nein es war kein Traum dort stand Bill weinend vor mir. Ich spürte wie meine Beine einknickten und ich auf den Boden sackte. Bill kam nach und drückte mich fest an sich. Der regen prasselte auf unsre Haut doch es kümmerte uns nicht. Wir lagen uns in den Armen und weinten. „Baby…wir schaffen das!“ flüsterte ich gegen Bills Schulter. Er schluchzte bloß. War das nun endgültig das Ende?
„Leb die Sekunde!“ das flüsterte Bill mir ins Ohr. Ich bekam erneut einen Heulkrampf. Ich klammerte mich an Bill als ob er jeden Moment von mir gehen würde. Dann griff ich zum Handy. „hallo Mum ich kann nicht kommen ich bleib bei Bill!“ sagte ich schnell und mit tränenerstickter Stimme. ,,Was?“ doch hatte schon aufgelegt. „Verlass mich nicht mein schatz! Ey das kannst du mir nicht antun!“ weinte ich und lehnte mich gegen Bill. Er hielt mich fest. Dann gingen wir zu ihm nach Hause. Wir schauten einen Film doch wir konzentrierten uns nur aufeinander. Er lachte mich an und küsste mich zärtlich. Dann gingen wir in die Küche und schoben eine Pizza in den Ofen. Plötzlich kam Tom angerannt. Er würdigte mich keinen Blickes. „Bill weiß sie es etwa?“ fragte Tom und schaute auf meine verheulten Augen. Bill nickte stumm. Tom schaute mich einmal böse an und ging dann wieder aufs Zimmer. „was hat er denn?“ fragte ich Bill doch der wusste keine Antwort. Dann hörten wir wie jemand die Haustür abschloss. Es war Simone. Als sie meine verheulten augen sah wusste sie sofort was los war. Sie kam auf mich zu und nahm mich in den Arm. Bill schaute gerührt zu. Dann wandte sie sich Bill zu und man konnte eine Träne laufen sehen doch sie versuchte stark zu bleiben. „Du hast gleich wieder einen Termin beim Arzt.“ Ich wollte das nicht hören. Es war so schrecklich. Ich spürte wie Bill meine Hand drückte. Er ging nach oben um sich seine Jacke zu holen. Simone und ich begleiteten Bill bis zur Praxis, dann bat er uns zu gehen. Es fiel uns schwer doch wir taten ihm diesen gefallen.
aba die story iz voll geil, schnell weita xD
Ich kannte Simone kaum. Wir waren uns ein paar mal über den Weg gelaufen. Doch ich wusste das ihre Kinder das wichtigste für sie waren sie versuchte stark zu bleiben. Bei den Kaulitzes angekommen ging sie nach oben und ließ sich total erschöpft ins Bett fallen ich wartete im Wohnzimmer auf Bill. Scotty kam mit wedelnden Schwanz auf mich zu gerannt. Ich streichelte ihn als plötzlich Tom in der Tür stand. Wütend schaute er mich an. Nun war mir alles egal! „Was ist?“ schrie ich ihn an. „Ach lass mich doch in Ruhe!“ entgegnete Tom wütend. „Ey sag mal was ist dein Problem?“ ich wurde immer wütender und lauter. „Man ey Alder du merkst auch gar nichts!“ Tom schrie nun auch. „Nein ich verstehe nicht was hab ich denn gemacht das du mich so hasst?!“ „Ach ey du zerstörst mein leben und merkst es nicht mal!!!“ „Was? Wieso soll ich dein Leben zerstören was mach ich denn?“ schrie ich und mir stiegen Tränen in die Augen. Was wenn Bill so etwas mitkriegen würde? „ Verdammt ey du hast Bill das Herz gebrochen!!!“ Tom wurde leiser, versteckte seinen Blick unter seinem Cap.
Mir blieb mein herz fast stehen. „Ich will Bill nie wieder so zerstört sehen!“ Tom beachtete meine Tränen nicht. „Ich weiß das ich einen Fehler gemacht habe und es tut mir auch Leid. Aber ich kann es doch nicht ungeschehen machen!“ Toms Blick wirkte versteinert. „Du hättest es doch gar nicht tun müssen! Bill ist krank…man ey er hat Krebs!!!!“ Tom konnte nicht mehr und lief aus dem Zimmer. Ich sackte in den Sessel und heulte. Als ich den Schlüssel in der Tür hörte wischte ich mir hektisch die Tränen weg. Bill kam rein. Er sah kaputt aus. „Ich muss eine Chemo machen…morgen komm ich ins Krankenhaus.“ Ich stand auf, meine Beine zitterten und umarmte Bill. „Baby du schaffst das!“ sagte ich und konnte deutlich das Zittern in meiner Stimmer hören. Bill küsste mich sanft. Dann ging er sofort zu Simone um ihr die Nachricht zu überbringen. Ich blieb in de Tür stehen als ich ein seltsames Geräusch von der Treppe hörte. Ich lief hoch. Tom saß auf der obersten Stufe, den kopf in den Händen verborgen. Er konnte nicht mehr. Ich räusperte mich und er sah zu mir auf doch ihn schien es anscheinend nicht zu stören das ich seine Tränen sah. Er nahm meine Hand und drückte mich an sich. So wie eine kleines Kind was sich an seine Mutter krallte. Wir weinten beide und versuchten uns Halt zu geben. Dann stand plötzlich bill vor uns. Mir schoss es nur durch den Kopf, wenn wir so litten was machte Bill durch? Tom sprang auf und stürmte auf Bill zu dieser schluckte. Ich konnte es nicht mit ansehen. Tom weinte. Ich hatte ihn noch nie weinen sehen in all den Jahren. Dann ließ Tom Bill los und Bill ging langsam auf mich zu. Ich klammerte mich an ihn. „Lass mich nicht allein! Bitte lass mich niemals alleine!“ flüsterte ich und hörte Bill schluchzen. Würde unsre eigene kleine welt langsam zerbrechen?
Der nächste Morgen: Bill überlegte fieberhaft ob er etwas vergessen hätte, Simone weinte, Gordon versuchte sie zu trösten, Tom kam den ganzen Morgen nicht aus seinem Zimmer raus und ich? Ich klettete mich an Bill. Ich konnte seine Nervosität spüren. Dann fuhren wir los. Im Krankenhaus angekommen fragte Bill ob ich nicht bei ihm bleiben könne. Es wurde uns erlaubt. Sein Zimmer teilte er sich mit einem Mädchen namens Nathalie. Bill packte seine Sachen aus und ich setzte mich auf die Bettkante. Es lag Stille im Raum, keiner sagte ein Wort. Ich zog Bill an mich und küsste ihn zärtlich bevor er untersucht wurde. Als er draußen war wartete ich in seinem Zimmer auf ihn. Ich ging nach unten und kaufte einen Strauß Rosen für Bill. Plötzlich fiel mir etwas runter. Es war die Kette die Bill mir geschenkt hatte. Ich spürte Tränen über meine Wangen laufen. Als ich hoch ging konnte ich nicht glauben wer vor mir stand! Es war Irina!!!! „was was machst du denn hier?“ fragte ich aufgeregt. „ja meine Cousine hier hat sich ihr Bein gebrochen.“ Sie deutete auf Nathalie. „Oh das tut mir Leid.“ „Und was machst du hier?“ fragte sie. „Ach“, ich wandte mich ab verbarg meine Tränen vor ihr. „es ist wegen Bill..“ Irina sagte nichts sondern nahm mich einfach nur in Arm. Dann klopfte es an der Tür und Tom kam rein. Er schaute Irina an und sie ihn. Ich ging raus, frische luft. Als ich zurückkam ging ich sofort aufs Zimmer, doch dort waren Tom und Irina nicht. Mir war es egal denn Bill war da. Er schlief. Ich strich ihm zärtlich durchs Gesicht und schaute ihm eine Weile zu. Dann beschloss ich nach Hause zu gehen und zu duschen. Ich schlich mich aus dem Zimmer und schloss die Tür leise. Auf dem Flur wurde ich auf Toms Stimme aufmerksam. Ich war irritiert, denn ich hörte ihm zum ersten Mal seit langem wieder lachen. Ich schaute nur kurz nach was es denn zu lachen gäbe und sah Tom eng umschlungen mit Irina! Sie küssten sich zärtlich. Ich sagte nichts und freute mich das Tom seit langem mal wieder fröhlich war und machte mich auf den Weg nach hause…ohne zu wissen was ich gleich erfahren würde…
Ich brauchte zu haus nicht lange und fuhr sofort wieder ins Krankenhaus. Ich stürmte die Treppe hoch und freute mich auf Bill. Ich öffnete leise die Tür und hatte das Gefühl das ein Herz zerspringt. Bill saß senkrecht in seinem bett und schaute dem regen zu wie er gegen das fenster prasselte. Ich fühlte sofort das etwas nicht stimmt. Ich schlich mich an ihn ran. „Schatz?“ flüsterte ich. Bill schaute mich an, er hatte Tränen in den Augen. „Hallo Süße!“ flüsterte er und drückte meine Hand. Dann legte er seinen Kopf auf meine Brust und schluchzte. „Was ist denn los?“ fragte ich verzweifelt. Ich spürte seine Tränennasse Wangen. „Ich muss so schnell wie möglich operiert werden…gleich…!!!“ Ich sagte nichts drückte mich an ihn. „Du schaffst das schon!!“ Plötzlich schlug die Tür auf, es waren Tom und Irina sie standen Hand in Hand im Türrahmen. Tom checkte die Lage sofort und rannte aus dem Zimmer. Irina ihm hinterher. Bill und ich saßen dort und ich gab ihm Halt. Es fühlte sich an als ob ich in ein tiefes Loch fallen würde. Dann kam der Arzt rein. „Bill machen sie sich jetzt bitte bereit?“ Bill schluckte und nickte. Ich küsste ihn zärtlich und er erwiderte den Kuss zögerlich. Dann ging er raus. Nun war ich allein. Nur ich und meine Angst. !@#$
Bill hatte die OP gut überstanden, er müsste nur eine Chemo machen…ich war überglücklich doch mein Glück war nicht dauerhaft. Eines Abends verkündeten mir meine Eltern das wir nach Hamburg ziehen würden. Ich konnte es nicht fassen, wollte nicht weg, doch ich hatte keine Chance gegen meine Eltern. Am letzten Tag war Bill bei uns. Wir saßen in meinem leeren Zimmer auf dem Boden und ich weinte. Zärtlich nahm er meine Hand und küsste sie. Dann küsste er mich und ich erwiderte den Kuss mindestens genauso zärtlich. Dann war es an der Zeit nach unten zu gehen. Ich krallte mich in Bills Hände, würde ihn nicht mehr loslassen. Zumindest nahm ich mir das vor. Ich setzte mich ins Auto und schlug die Tür zu. Bill schaute mir direkt in die Augen. Ich konnte nicht mehr! ,,Ich hasse euch so sehr!!!!“ schrie ich meine Eltern an. Bill wandte seinen Blick ab, ich wusste er weinte. Ich wollte raus doch es ging nicht. Der Wagen setzte sich in Bewegung. Ich weinte die ganze Fahrt über, den ganzen nächsten tag. Ich aß nichts mehr doch lebte mich nach ca. 3 Monaten endlich ein. Ich fand neue Freunde und fühlte mich einigermaßen wohl. Jedoch telefonierte ich jeden Abend mit Bill und Irina. Ich vermisste mein altes Zuhause so sehr…und auch wenn ich nach außen glücklich schien war ich innerlich total zerstört. Nun lebte ich schon ein ganzes Jahr in Hamburg…der Kontakt zu Bill und Irina war abgebrochen…ich vermisste sie doch so…Bill hatte den Krebs besiegt. Eines Abends verabredete ich mich mit Vicky und Daniel, meinem neuen Freund. Wir gingen in einen angesagten Club und ich und Daniel machten heftig rum. Plötzlich bekam ich keine Luft mehr, ich musste raus. Draußen lehnte ich mich gegen eine kalte Wand als ich plötzlich eine mir sehr bekannte Stimme hörte. Ich drehte mich nicht um. Ich spüre eine Hand an meiner Schulter die mich drehte. Ich schaute der Person in die Augen, versuchte sie zu erkennen, doch ich hatte wohl zu viel Alk intus und es war auch sehr dunkel. Die Person zog mich an sich, küsste ich sanft. Ich stieß sie weg. Es fuhr ein Auto an uns vorbei im schwachen Licht der Scheinwerfer erkannte ich Bill!!!!!! „Wa..wa..was machst du hier?“ fragte ich und zitterte vor Aufregung…“Du kannst nicht einfach zurückkommen…ich habe es gerade alles versucht zu verdrängen…halt dich doch aus meinem Leben raus!“ ER sagte nichts sondern nahm mein Gesicht in seine Hände. Er zog langsam mein gesicht an ihn ran und er küsste mich. Ich wehrte mich nicht, ließ es einfach geschehen. Dann fing ich an zu weinen. Es begann zu regnen und ich drückte mich an Bill. „Verdammt wieso bist du nur weggegangen? Ich liebe dich so sehr!“ flüsterte er mir in mein Ohr. Plötzlich stand Daniel vor uns. „Finger weg von meiner Freundin!“ fauchte er und stieß Bill weg. „Hör auf! Ich liebe ihn verdammt!“ schrie ich. Fassungslos über meine eigenen Worte starrte ich Bill an. Dieser lächelte. Daniel schrie mich an „Du Hure hast mich nur benutzt! Ey such dir jemand anders zum ficken ich gehe!“ „Ach hau doch ab!“ schrie ich ihm hinterher und öffnete meinen Mund um noch etwas hinzuzufügen doch Bill legte mir seinen Finger auf den Mund. „Er ist doch egal!“ sagte er mit seiner beruhigenden, tiefen Stimme. Dann legte er seine Arme um meine Taille als plötzlich Tom auf uns zustürmte. Hand in Hand mit Irina. „ Wow ihr habt es geschafft!“ rief er erfreut. Ich lachte und umarmte Irina. Wir fingen beide an zu heulen. Dann kam Tom zu mir und umarmte auch mich. Bill zog mich davon um mir eine Überraschung zu zeigen. Tom und Irina blieben stehen, küssten sich wild und leidenschaftlich, sie vergaßen alles um sich herum. Bill ging mit mir zu seinem Auto und fuhr mich in seine Wohnung. Es war so ein schönes Gefühl seine Stimme zu hören, ihn zu berühren. Er ging rein. „Das ist mein neues Zuhause!“ strahlte er und ich strahlte. „Ich werde dich nie wieder loslassen!“ flüsterte er als er mich langsam und behutsam küsste. „Nie wieder!“
Un ich wär für ne fortsetzung =)