Bei der Einnahme von Kaliumpräparaten können in seltenen Fällen als Nebenwirkungen Durchfälle und Erbrechen entstehen. Herz- und Nierenkranke sollten Kalium nur unter therapeutischer Betreuung einnehmen.
Kalium zur Vorbeugung und Therapie – und wieviel?
Die Einnahme von Kaliumpräparaten zur allgemeinen Vorbeugung vor einem Kaliummangel ist bei normalem Bedarf und normaler Ernährung in der Regel nicht nötig. Bei Bluthochdruck oder beim Risiko für Herzkrankheiten sowie bei einigen anderen Bedingungen kann ein Mehrbedarf an Kalium bestehen. Die Gabe von Kaliumpräparaten und ihre Dosierung sollte vom Therapeuten festgelegt werden. Kalium und Magnesium wirken teilweise ähnlich. Sie werden daher oft bei den gleichen Krankheiten und Störungen eingesetzt, manchmal auch zusammen. Kalium kann beispielsweise bei Herzrhythmusstörungen zusammen mit Magnesium eingesetzt werden.