xa-board.com - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums Reiterstübchen vom Gut Aureo Fiore
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  • Gestartet: Sonntag 25.06.2006
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Viteria - 23.05.2006 - 17:52

Heiji weckte uns mit seinem Heugeknabbere auf. Laut der Uhr des radios war es schon sieben Uhr, oder sollte ich sagen, erst?
Weder Dominik noch ich wollten wirklich aufstehen. Wir blieben beide im Bett liegen und kuschelten.
Dann stand ich mühsam auf und ging ins Bad. Als ich wieder herauskam sah ich, dass Naori schon munter war und mit Heiji spielte. „Guten Morgen Naori!“, begrüßte ich sie. „Guten Mogen, Viteria. Ach, der Kleine ist so süß“, meinte sie und kuschelte sich an den Süßen.
Währned Dominik im Bad war wollte ich schnell Brote machen. Naori kam mit Heiji in den Armen in die Küche und redte mit mir. „Und wie war deine erste Nacht?“ „Super! In dem Bett schläft man herrlich!“, schwärmte Naori.
Dominik kam wieder aus dem Bad und wir frühstückten gemeinsam. Auch Heiji war dabei, darauf hat Naori bestanden. Er saß auf dem vierten Stuhl und knabberte vorsichtig an einer Karotte.
Nach dem Frühstück klingelte ein Handy. „Also meins ist das nicht“, meinte Dominik. „Das ist meins“ Naori kramte ihr Handy heraus, sah auf den Display und verzog das Gesicht, bevor sie am Seil zog und auf den Dachboden ging.
Ich sah Dominik verwundert an. „Schau mich nicht so an, ich hab doch keine Ahnung mit wem Naori telefoniert“, grinste Dominik. „Schon klar“, lachte ich und küsste Dominik.
Dann brachte ich Heiji wieder in den Käfig, da kam Naori auch schon wieder zurück. „Wer war's denn?“, fragte ich neugirig und auch Dominik sah sie fragend an. „Eine aus meiner Klasse... Zoe...“ „Und... was ist mit der?“, fragte ich. „Ach, die ist voll die Tussi! Gibt damit an, dass sie so schön und reich ist, drei Toppferde hat und jetzt schon erfolgreiche Turnierreiterin, echt ätzend! Und letztens... da hab ich ihr erzählt, dass... das eben du, Domi, mit dir, Viteria, auf einem großen Gestüt wohnst und da total viel Pferde hast, und so... und jetzt hat sie angerufen und wollte am Gestüt vorbeischaun, um das mnit eigenen Augen zu sehen...“ „Ja, aber...“, warf ich ein. „Genau. Ich hab gesagt, dass du jetzt nicht mehr da wohnst, aber sie glaubt, dass ist nur eine Ausrede und kommt Mittags jetzt zum Gut...“ Ich seufzte. „Mann, ich hasse solche Tussen, die kann ich echt nicht ab“, kam es dann von mir. Ich legte meine Hand auf Naoris Schulter. „Keine Sorge. Der werden wir zeigen, dass du die absolute Number One bist! Wenn wir jetzt nur schon Yuri reiten könnten...“ „Vielleicht können wir das...“, warf Dominik ein. „Deine Tante hat sie ja als absolut gutherzig und wunderbar unter dem Sattel beschrieben. Versuch es einfach!“ Ich überlegte kurz und nickte dann.
Kurze Zeit später liefen wir aus dem Haus, zu den Ställen. Auf dem Weg trafen wir Sella, der wir alles im Schnelldurchlauf erklärten, bevor sie kopfschüttelnd weiterging.
Im Stall wurden Sakura und Yuri erstmal von uns begrüßt und gestreichelt. Dominik holte dann den Sattel.
Langsam sattelte ich Yuri und erklärte ihr, was sie jetzt zu tun hatte.
Etwas mulmig war mir schon als ich in den Steigbügel stieg und mich in den Sattel setzte.

Zweiter Teil:
Ob man sah, dass ich zitterte weiß ich nicht. Doch Yuri musste es gespürt haben. Sie war ganz anders, als ich es vermutet hatte. Fest schritt sie vorwärtz. Wollte sie gut auf mich aufpassen? Dass ich ja nicht runterfiel? Oder hatte ich sie auch nervös gemacht?
Ich wollte wissen, was Yuri gerade dachte. „Yuri“, flüsterte ich und strich mit zwei Fingern über ihr Fell. Yuri ging immer weiter, dort hin wo ich sie hinführte, zum Sandplatz.
Langsam und unsicher trieb ich sie an. Im Schritt eine Runde am Rand entlang. Naori und Dominik standen am rand und sahen uns zu. Naori lächelte zuversichtig. Dominik suchte etwas. Einen Laubhaufen? Na hoffentlich nicht^^.
„Komm Yuri, wir schaffen es auch im Trab“, flüsterte ich, streichelte Yuri kurz, atmete durch und gab ihr dann Schenkeldruck. Ich merkte, wie Yuri nun auch lockerer wurde. Sie trabte im Zirkel und ich wippte mit. In diesen Momenten war ich richtig stolz auf mich und Yuri. Dann ritt ich sie noch in Schlangenlinien über den Sandplatz.
Danach hielt Yuri elegant an und schnaubte. „Super Yuri!“, lobte ich sie glücklich und klopfte ihren Hals ab. Naori und Dominik kamen auf uns zu. „Hey, das war doch super!“, beglückwünschte uns Dominik. „Jaaa, echt! Das sah total edel aus!“, staunte Naori und streichelte Yuri. Die Stute schien ihren Erfolg zu merken und ließ sich von Naori streicheln.
„In was ist Yuri eigentlich ausgeblidet? Und... welche Rasse ist sie überhaupt?“, fragte Naori während dem Streicheln. „Sie ist.. Springen L und... Freizeit, was mir meine Tante gesagt hat, ob sie noch mehr kann weiß ich gar nicht, und die Süße ist eine Oldenburgerstute“ „Uhj. Und... sollte ich Yuri nicht reiten können?“ „Oh, ja, stimmt! Yuri meine Süße. Lässt du Naori jetzt auch so super auf dir reiten?“, fragte ich und gab Yuri ein leckerlie. Naori brachte die Steigbügel auf ihrer Höhe und kletterte dann in den Sattel. Yuri war ganz ruhig und sah sich interresiert um. „Ja, ganz brav meine Süße!“, lobte ich sie. „So, Naori, reit am besten mal im Schritt, ja?“
Naori rutschte noch kurz im Sattel herum zog dann leicht an den Zügeln und trieb Yuri nach rechts. Im Schritt ritt sie erst mal im Zirkel, dann Schlangenlinien und noch einiges(soll ich mir merken, was sie alles machten?)
Ich hatte den Eindruck, dass Naori und Yuri ein super Team waren, zumal sie beide japanische Namen hatten.
Nach und nach trauten sich beide immer mehr. Schnell war Naori im Trab sicher und parrierte dann in den Galopp. Es sah irgendwie unheimlich aus. Heute wurde Yuri das erste mal von einer von uns geritten, und schon so gut. „Dominik, ich mach Sakura schnell, ja?“, flüsterte ich, winkte Naori schnell zu und lief dann über den Hof zu den Ställen.
Das Shettyfohlen wurde schnell in Yuris Box umverfrachtet, damit ich ihre Box ausmisten konnte. Während ich den Mist in eine Schubkarre gab erzählte ich Sakura, was heute noch auf sie wartete, denn ich bezweifelte, dass Zoe nur schnell durch die Stallgassen fegen würde, um die Pferde zu sehen. Sie würde sicher jeder Pferd genau ansehen, nach deren Talent, Erfolgen, Ausbildung und und und fragen. Das alles erzählte ich Sakura.
„Aha, und wieso erfahr' ich das erst jetz?“
Ich drehte mich verwirrt herum. „Zusi!“ Susan stand hinter mir und hatte anscheinend einiges gehört. „Oh... keine Ahnung... Du hast ja nicht gefragt“, lachte ich. „Stimmt“, grinste Zusi. „Du, diese Zoe, oder wie die heißt... Die darf bloß nicht zu meinen Pferden!“ „Ich werds versuchen, echt... verstaut sie einfach in den Hänger und fahrt quer durch Italien, bis ihr dann wieder da seit, ist Zoe sicher schon wieder weg“, grinste ich. „Nee, da hab ich auch schon dran gedacht... Aber wieso sollten wir uns verziehen? Das Gut gehört schließlich uns und nicht dieser, dieser... Zoe“
Susan regte sich noch ein bisschen weiter auf und ließ uns dann wieder alleine. Nun dauerte es nicht mehr lange bis die box sauber war und mit frischem Streu, Heu, Wasser, einem Leckerli, zwei Karotten und Trockenfutter ausgestattet war. „So meine Maus, wieder ganz sauber“ Gleich stand Sakura wieder in ihrer Box und knabberte an einer Karotte. Ich gab Yuri auch ihr Futter, verabschiedete mich dann von Sakura und ging wieder zum Sandplatz. Dort stieg Naori gerade wieder aus dem Sattel. „Hey, wie war's?“, fragte ich neugirig. „Super! Wir sind sogar ein bisschen gesprungen“, freute sich Naori und tätschelte Yuris Hals. Ich staunte nicht schlecht und Dominik schien es auch nicht ganz zu glauben, obwohl er es doch gesehen hat^^.
Ich nahm seine Hand und hielt sie fest. Hand in Hand gingen wir über das Gut zum Putzplatz. „Der ist irgenwie kleiner als der vom gestüt, oder?“, fragte Dominik als Naori gerade Yuri anband und nach den Striegeln suchte. „Ja stimmt. Naori, die Striegel sind da rechts“
Da Naori Yuri alleine sauber machen wollte standen Dominik und ich aneinandergelehnt da, als ich fragte: „Können wir einen Teil von unserer Wand durchsägen?“ „Bitte was?!“, Dominik sah mich an, als wäre ich ganz verrückt. „Ja, dass Heiji eine Verbindung von draußen nach drinnen hätte...“ „Hm... die Überlegung ist gar nicht so schlecht, aber das geht nicht... Wenn Heiji soweit wäre, dass man ihn aufbesichtigt herumlaufenlassen könnte, könnten wir ja die terrassenzüre offen lassen, da er ja eh nur an schönen tagen raus will...“ „Ja! Dann müssen wir doppelt soviel zeit mit ihm verbringen, ja? Das wird sicher süß, wenn der Kleine dann wie... wie Nanuk im Haus herumhüpft“ Ich wurde immer leiser bei den letzten Worten. „So, fertig“, kam es von Naori, bevor ich mir wieder Gedanken machen konnte.
„Schön. Also, Yuri, du kommst jetzt in die Box, auf der Weide wirst du zu schnell dreckig. Du musst schließlich einen perfekten Eindruck machen...“
gesagt-getan. Wenige Minuten später war Yuri in der Box neben Sakura. Naori sah auf ihr Handy. „Eine Stunde...“, murmelte sie.

Dritter Teil:
„Oh weiha...“, nun wurde auch ich etwas nervös. „Weißt du was Naori? Wir kaufen noch schnell voll schöne Klamotten und dann...“ „Dann kommt ihr wieder hier her“, meinte Dominik und verdrehte die Augen. „Wir haben auch nicht Geld wie Heu, auch wenn das verdammt praktisch wäre...“, überlegte er dann.
Wir mussten lachen, und das nicht zu kurz^^.
Als wir uns wieder beruhigt hatten warf mir Dominik den Autoschlüssel zu, und bevor wir gingen grinste er noch: „Der Wagen gehört nicht mir, also bringt ihn wieder heil zurück!“

Zehn Minuten später lenkte ich den Ford auf einer großen Straße. Als wir wieder in der Stadt waren dauerte es gar nicht lange bis wir ein Klamottengeschäfft gefunden hatten.
Nach einigem Herumkramen und Tipps von den Angestellten fanden wir eine azurblaue Hose und ein weißes Top, das ein bisschen verziert war. „Das ist schööön“, meinte Naori und betrachtete sich im Spiegel. „Stimmt, passt super zu dir, und reiten kannst du damit auch“
Also war es beschlossene Sache. Naori zog sich wieder um, wir kauften Hose+Top und fuhren zufrieden wieder heim.
„Wie spät ist es?“, fragte ich kurz vor dem Gut. „Eine halbe Stunde noch“, meinte Naori.
Ich gab noch ein bisschen Gas.
Wieder am Gut angekommen zog Naori das neue Gewand gleich an, dann versuchten wir noch eine elegante Frisur hinzubekommen.
Nach einigen Misserfolgen gelang es uns dann :)
Naori sah nun richtig schick aus. „Wow, das wird dieser Zoe zeigen, wer hier die bessere und schönerer ist“, triumphierte ich.
Doch nun war nicht mehr viel da von der halben Stunde.
„Ich kümmer mich um Heiji“, meinte ich und ging ins Schlafzimmer. Dort holte ich meinen kleinen Kerl aus dem Käfig und streichelte ihn. „Na mein Kleiner? Wie geht's dir so?“ Wie ich das so sagte musterte ich nochmal ganz genau den Käfig. Dabei fiel mir auf, dass auf der linken Seite des Unterteils eine kleine Einkerbung oder so war. Ich gab meinen Finger hinein, der genau in das Loch passte und untersuchte es.
Auf einmal ging ein kleines Fach auf. „Hey, was haben wir denn da?!“ Ich zog etwas rotes aus dem fach. „Eine Katzenleine...Was soll die denn hier?“ Ich überlegte kurz, dann fiel es mir sofort ein. Rosi hatte mir doch gesagt, dass man mit Heiji spazieren gehen konnte. Dafür musste die Leine gut sein. „So mein Süßer, wenn du drei Leckerlis, also Waldfrucht Drops bekommst, gehst du dann mit mir mit?“, fragte ich und gab ihm die Leckerlis. Er verputzte sie gleich und ließ sich auch problemlos die Leine umbinden. Als er angeleint an ein bisschen Heu knabberte überlegte ich: „Aber Hasen sind doch Fluchttiere... das heißt, ich kann nicht hinter ihm herlaufen... Heiji, versuchen wir's einfach mal, ja?“
Ich nahm den Kleinen hoch und ging mit ihm raus. Dominik und Naori waren vermutlich auf der Terrasse, bei Sella wo sie auf Zoe warteten.
Draußen ließ ich Heiji runter und sah ihn gespannt an. Er beschnupperte den Schotter und tappste dann unsicher ein paar Hüpfer nach vor. Die Leine war zum Glück lang, damit ich ihm nicht auf Schritt und Tritt folgen musste. Heiji war am Anfang ganz vorsichtig, dann wurde er immer munterer und frecher. Er hopste herum, zum Glück noch so „langsam“ das ich nachkam, ohne ihn zu erschrecken. Und dieses Tempo hielt Heiji auch bei, bis wir auf der Terasse standen, wo Sella, Dominik und Naori sich nach uns umdrehten. Ich grinste breit. „Was ein Hase auf der Hasenzucht Moambach lernt verlernt er nie wieder und erbt es auch weiter“, grinste ich breit.
Ich nahm meinen kleinen Halblöwenkopf hoch und streichelte ihn. Ganz super warst du mein Süßer, ein ganz Toller. Guuuut gemacht“ Ich zog noch ein Drop aus meiner Hosentasche und gab es ihm.
Dann setzte ich mich auf einen Stuhl und streichelte Heiji auf meinem Schoß.
„Wann kommt diese Zoe denn?“, wollte Sella nach fünf Minuten wissen.
„Eigentlich müsste sie jeden Moment kommen...“, seufzte Naori und sah die Straße entlang.
Doch diese war leer, nur ein Vogel hüpfte darauf herum.
Nach weiteren fünf Minuten hörten wir plötzlich etwas. Wir sahen alle zur Straße und sahen wie ein schwarzer Jaguar die Straße, die zum Gut führte entlang fuhr.

Vierter Teil:
Das Auto hielt und eine Türe öffnete sich. Blonde Haare waren das erste, was wohl jeder von uns sah. Naori verdrehte die Augen, als ich kurz einen Blick zu ihr warf. Für sie war das alles ja schließlich nichts neues.
Das Mädchen mit den blonden Haaren sagte etwas ins Auto, schloss dann die Tür und das Auto fuhr wieder weg.
„Hallo Zoe!“, begrüßte Naori das blonde Mädchen. Zoe hatte einen blasslila Minirock an mit passendem Top. Sie ließ ihren Blick kurz gleiten und drehte sich dann zu uns. „Hallo Naori“, meinte sie leicht abfällig.
„Hi Zoe“, sagte ich kurz und ging von der Terasse auf sie zu. „Willst du dir das Gut ansehen?“ „Ja, das hatte ich eigentlich vor“, meinte Zoe kurz, und sah mich genau an. Als sie Heiji, der in meiner Hand saß, entdeckte merkte ich, wie sie kurz verdammt freundlich aussah, doch das änderte sich schnell wieder.
Als wir zu den Ställen gingen ließ ich Heiji runter und er hoppelte neben uns her. Zoe warf ihm wieder einen kurzen, traurigen, Blick zu.
Bei den Ställen angekommen betrachtete sie alle Pferde genau und stellte unzählige Fragen. Als wir dann kurz vor Susans Pferden waren sprang sie plötzlich vor uns. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass sie, Sella, Dominik, Naori und der Rest unserer Partie uns gefolgt waren.
„Muss das sein?“, fragte Susan und versperrte und halb den Weg, dass wir stehen blieben. Ich zuckte mit den Schultern. „Hm, naja, eigentlich nicht so zwingend, die meisten Pferde habe ich ja schon zu Gesicht bekommen“ Man hörte Susan laut aufatmen und wir konnten ein kichern nicht unterdrücken.
„Und, Zoe, was für einen Eindruck hast du?“, fragte Naori und stemmte einen Arm in die Hüfte. „Also, ehrlich gesagt, ich bin überrascht, das hätt' ich dir echt nicht zugetraut. Aber gib dir keine Mühe, im Reiten kommst du nicht an mich ran“ Naori sah Zoe giftig an. „Achja? Das wollen wir doch mal sehen. Yuri! Mäuschen! Come on“ Naori lief zu Yuris Box und sattelte sie schnell. Der Sattel und das Zaumzeug lagen vor der Box.
„Let's go“, flüsterte Naori leise zu Yuri, bevor sie die Stute antrieb, aus dem Stall hinaus. Am Sandplatz zeigten Yuri und Naori dann ihr Können. Dominik, ich, und vermutlich auch die anderen staunten nicht schlecht.

Fünfter Teil:
Nur Zoe lehnte gelangweilt an einem Baum.
Als Naori Yuri dann zu uns trieb und sie lobte richtete sich Zoe wieder ganz auf. „Und? Was meinst du jetzt?“, fragte Naori und tätschelte Yuri, die neugirig ihren Kopf nachvor streckte.
„Joa, okay, das war gar nicht mal sooo übel, wie ich es mir vorgestellt hatte“
Naori sah das blonde Mädchen finster an. Doch Zoe juckte das nicht, sie sah immer wieder kurz zu Heiji. Außer mir schien das keinem aufzufallen. Um die unangenehme Stille beenden, die herrschte meinte Dominik: „Wie wär's wenn wir zum Haupthaus gehen und ich uns da Eis mache?... Sella, ihr habt doch Eis, oder?“ „Sicher“, lachte diese.
Alle waren damit einverstanden, nur Zoe zeigte keine Gehste, die man als 'Ja' deuten konnte.
Doch das fiel wieder nur mir auf. So ging unser ganzer Haufen in Richtung Haupthaus, nur Naori wollte vorher noch einen Abstecher zur Weide machen, wo es Yuri sicher besser gefällt, als auf der Terasse^^. Als sie merkte, dass ich nicht mitkam, sondern nur Heiji streichelte fragte Naori: „Kommst du auch noch?“ „Ja ja“, lächelte ich in ihre Richtung. Als Zoe mich hörte blickte sie auf.
Ich nahm Heiji und setzte mich auf den Rand des Sandplatzes. „Hey Zoe, was ist los?“, fragte ich und sah sie an. „Ni, nichts ist...“, meinte sie und sah Heiji an. „Achja? Komm, du kannst es mir wirklich sagen“, ließ ich nicht locker.
Zoe seufzte und setzte sich dann neben mich. „Es ist... wissen Sie...“ Ich unterbrach Zoe. „Also bitte, das Sie kannst du behalten, ja?“, grinste ich. „Okay... also, ja. Es ist so, in der Schule bin ich zwar sehr gut, aber das interresiert keinen. Keiner beachtet mich. Nur weil meine Eltern mehr Geld haben? Nur weil ich drei Pferde habe? Und dann kam Naori... Wir haben uns irgendwie bei den Cheerleadern in die Haare gekriegt... Jetzt wollte ich einfach... einfach sehen, wie sie wirklich lebt. Und, ehrlich gesagt, auch wissen, ob alles stimmt, was sie sagt...“ Ich sah Zoe an. „Aber das ist noch nicht alles, oder?“ Zoe zögerte kurz. „Nein... Ich habe ein Meerschweinchen. Und nur sie hat mir geholfen, wenn es mir schlecht ging, nur sie war und ist meine Freundin... Doch seit längerer Zeit geht es ihr schlechter, dass meine Eltern gesagt haben, dass sie bald eingeschlfert werden muss“
Meine Augen wurden größer. Ich klopfte Zoe auf die Schulter. „Keine Panik. Komm, wir gehen jetzt Eis essen, dann werd ich deine Eltern anrufen ja?“ Ich lächelte und gab Zoe Heiji in die Hand. Bevor wir losgingen, zum Hauptplatz, meinte ich: „Achja, versuchs nochmal bei Naori. Ich habe den Eindruck sie tut nur so, dass sie dich wirklich hasst, oder so...“
Als wir dann alle bei einem echt guten Eis wieder mal auf der Terasse saßen^^ wollte ich schnell Sakura auf die Weide lassen. Unauffällig winkte ich Naori zu und sie folgte mir kurz danach.
„Was gibt's denn?“, fragte sie auf dem Weg zu den Ställen. „Es geht um Zoe...“ Dann erzählte ich ihr alles, was Zoe mir erzählit hatte. „Und ich glaube, sie ist in letzter Zeit so „unausstehlich“ weil sie sich Sorgen um ihr Meerschweinchen macht...“, beendete ich. Naori sah mich komisch an.
Inzwischen waren wir schon vor Sakura und ich holte mein kleines Mäuschen raus. „meinst du... Ach, ich weiß nicht, was du meinen kannst“, seufzte Naori und verschränkte die Arme hinter ihrem Kopf. Sie sah zu Sakura. Das kleine Shettyfohlen genoss die Sonne und als sie dann auf der Weide stand machte sie ein paar übermütige Sprünge. Wir mussten lachen. „Als, Naori, versuch einfach irgendwie jetzt nett zu ihr zu sein...“
Wir gingen wieder zum Hauptplatz, auch, wenn ich wieder nur kurz blieb. Denn ich machte mich gleich auf den Weg zu unserem Haus, Zoes Eltern anzurufen.

Es war ein langes, komplitziertes Telefonat, wie die Eltern von ihr reden **kopfschüttel** (Susan, just for you werd ich nur das Ende vom Gespräch schreiben^^)
„Hören Sie, ich kenne einen sehr guten Tierarzt, der könnte Zoes Meerschweinchen wieder auf die Beine helfen“ „Achja, meinen Sie?“, meinte Zoes Mutter mit einer pipsigen Stimme. „Ja, meine ich. Wenn Zoe wieder abgeholt wird, könnte das meerschweinchen dann zu uns kommen?“ „Aber natürlich. Dann schickte ich gleich einen der Butler zu ihrem... „Gut“. Ich bin froh wenn ich meine Kleine wieder bei mir habe“
Ich war froh, dass Zoes Mutter meine ganzen Gesichtsausdrücke nicht sehen könnte :D
Nach einigen unsinnvollen Sätzen Zoes Mutter legte ich schließlich auf und seufzte laut. „Oh mann, die hat aber nen kleinen Dachschaden... zu blöd, dass ich nicht auch einen guten Dachdecker kenne“
Ich ging wieder aus dem Haus und suchte Naori und Zoe. Eine der beiden fand ich zwar nicht, aber dafür Dominik. Ihm erzählte ich die Geschichten auch. „Mann, Schatz, was du wieder machst. Gerechtigkeit an allen Ecken und Enden wenn Viteria vorbeschaut“, lachte er und gab mir dann einen Kuss. Damit gab ich mich aber nicht zufrieden und ich küsste ihn nochmal, lange und leidenschaftlich.
„Dominik?“ „Ja, Schatz?“ „Ich liebe dich“ „Ich dich auch“ Ich gab Dominik noch einen Schmatzer, dann schauten wir zum Sandplatz.
Dort hatte ich Glück. Naori ritt auf Yuri und Zoe sah ihr zu. Beide sahen viel fröhlicher aus, als das letzte mal, als sie sich gesehen hatten^^. Nun kam schon wieder eine kleine Geschichtestunde.
Aös ich fertig war sahen Zoe und Naori traurig rum. „Naja“, Naori stieg von Yuri, lobte sie und ging dann zu uns, Yuri hinter ihr. „Wir sehen uns ja in der Schule, nicht?“
Schon nach zehn Minuten stand ein silbenes Cabrio am Hauptplatz. „Äh, Zoe, wie viele Autos habt ihr?“, fragte ich erstaunt als ich das Cabriolet sah. „Ich weiß nicht genau... Interessier micht nicht so für die Autos von meinem Vater“, antwortete Zoe. Ich schüttelte grinsend den Kopf, dann gingen wir, also, Zoe, Naori, Dominik und ich zu dem Auto. Yuri ist übrigens schon seit neun Minuten wieder auf der Weide^^.
Ein Mann öffnete eine Türe und holte einen Käfig mit einem schnukeligen, weißen Meerschweinchen mit grauem Kopf, der in der Mitte auch wieder weiß war, heraus. „Mai! Mein kleines Engelchen!“ Zoe öffnete den Käfig und holte ihr Meerli heraus. „Ach mein Schatzi“ Das Meerschweinchen freute sich, Zoe zu sehen. Aber ich konnte schon sehen, dass ihr rechter Hinterfuß geschwollen war.
„Wie heißt diese Süße denn?“, fragte ich und streichelte sie. „Mai“, sagte Zoe. „Cooler Name“, meinte Naori. „Na gut, dann, werd ich mal sehen, dass ich meinen Kumpel erreich. Also den Tierarzt. Keine Sorge Zoe, Mai wird nicht eingeschläfert, nur über meine Leiche“ „Und über meine auch“, lächelte Naori und streichelte Mai.
Dann müsste Zoe fahren. Traurig winkte sie uns noch zu, bis der Motor des Cabrios nicht mehr zu hören war. „So meine Lady, wir werden dich heute neben Heiji einrichten... Oh mein Gott! Heiji! Wo ist Heiji?!“, rief ich plötzlich. Naori kicherte. „Wir haben den frechen Kerl bei euch in den Garten gebracht“ Ich atmete auf, dann trugen Dominik und ich den Käfig und Mai zu uns.
Heiji wurde reingeholt, sein Stall mit Heu, Wasser, Salat, Löwenzahn und Trockenfutter ausgestattet. Mai bekam das gleiche und noch einige Extra-Streicheleinheiten.
Inzwischen würde es schon dunkel, aber es war immer noch schön warm.
Naori blieb bei Mai und Heiji, Dominik und ich brachten Yuri und Sakura in ihre Boxen und gaben ihnen Futter. „Das war ein schöner Tag, stimmts?“, lächelte ich und streichelte beide noch zehn Minuten. Dominik streichelte sie auch, er mochte meine Stuten wirklich sehr. Ich war glücklich. Dominik hatte sich zum totalen Pferdefreak verwandelt.
„So, dann, gute Nacht ihr zwei Prinzesschen“, grinste ich, gab beiden noch ein Küsschen auf die Stirn, dann verließen ich und mein verlobter den Stall.
Wieder zu Hause fanden wir Naori in ihrem Gästezimmer. Sie schlief schon. „Gute Nacht“, flüsterte ich und machte dann alle Lichter oben aus.
Dann gingen ich und Dominik uns waschen und gingen dann ins Bett.
Ich war verdammt müde und schlief kurz danach ein.

Und die Moral von der Geschicht? Zieh keine voreiligen Schlüsse, bevor du nicht alles weißt nicht :D Verdammt doofer Satzbau, ich weiß, soll doch zum lachen sein *rofl*

Sop, und das war dann mit diesem Bericht^^

Sella - 25.05.2006 - 11:48

Schneeell weiter schreiben :) gefällt mir voll gut und will unebdingt wissen wies weiter geht ;)
Susan - 25.05.2006 - 13:50

+diese zoe jetzt schon nicht mag+ wehe ihr, sie geht meinen pferden zu nahe^^ +froh sei, dass neuen erst am we ankommen+ :D
Viteria - 25.05.2006 - 14:37

*g* Mal sehen Susan... versprechen kann ich nix^^

Okay, beeil mich.
Ach, Sella, findest du den teil wirklich gut? ich hab in letzter Zeit irgendwie das Gefühl, dass meine Berichte immer unlebendiger werden...

Susan - 25.05.2006 - 17:38

+mhm+ keine schlechte idee mit dem durch italy fahrn.. +denk+ mhmz, ne, mach i lieba doch net^^ :D
Sella - 25.05.2006 - 20:08

also ich finde die beris gut :)

jaja zusi muss sich imemr gleich aufregen und rummeckern :P

Viteria - 25.05.2006 - 20:16

*lach*
sonst wär' sie ja nicht Zusi, oder?^^

danke schön :)

Susan - 26.05.2006 - 12:21

Erstellt von Viteria

*lach*
sonst wär' sie ja nicht Zusi, oder?^^

danke schön :)

+hände in hüften stemm+ na dankeschön^^ i reg mi halt gerne auf^^ +grins+ :D

Viteria - 28.05.2006 - 07:20

Echt? Keine Ahnung wieso ich das schon wusste :D

Achja, drittert Teil ist on

Susan - 28.05.2006 - 11:12

soho, jetzt gehts los +hrhr+ :D
Sella - 03.06.2006 - 22:41

schnell weiter, ich will wissen wies weitergeht! wehe dein dad klaut dir den pc zu laneg! dann gibts ärger :D
Susan - 04.06.2006 - 09:25

wie, pc geklaut? äh, wie, wo was? +aufklärung verlang+
Sella - 04.06.2006 - 14:16

Irgendwie gabs da ärger ^^ keine ahnung was genau, aber heut hat sie mir im icq geschrieben, dass sie den pc vielleicht nie mehr bekommt *verzweifelt schau*
Susan - 04.06.2006 - 16:16

wos? nie mehr=? dat kanna nat machen
Viteria - 05.06.2006 - 08:15

ja, also lange geschichte... bekomm meinen pc ferien anfang wieder, aber bis dahin darv er mich nicht am pc sehen...
Susan - 05.06.2006 - 17:13

+sfz+ naja, müssen wa mit leben. also: brav dran halten, net, dassu uns noch futsch gehst ;)
Viteria - 18.06.2006 - 21:21

Sop, ein kleiner Teil ist online :)
a-c - 19.06.2006 - 18:38

schöner bericht =)
ich find die lassen sich so schön flüssig lesen- ich müsst au mal wieder einen schreiben *unschuldig.pferif*
Sella - 19.06.2006 - 21:08

schneller weiter xD

echt schön mal wieder was lesen zu können :)
jaja a-clein :D

Viteria - 20.06.2006 - 21:28

Danke a-c (@)

Heute schreib ich nicht mehr weita *gähn*^^ aber morgen und vorallem übermorgen *da frei hat*, werd ich meine Tastatur wieder quälen :D

Susan - 23.06.2006 - 12:19

Todesmutig sprang ich vor, um meine Pferde vor einer todbringenden Dame alias Zoe zu schützen :D
Viteria - 23.06.2006 - 18:13

*lachz* Susan, du... *wort such* bist einfach genial :D

Achja, der fünfte und letzte Teil ist (endlich) on :)

Sella - 24.06.2006 - 09:35

lol, echt gut zusi :D

echt voooll schöner bericht ;) mein nächster ist schon geschrieben nur noch net on *hehe* aber des dauert auch noch bissl :D:D

Susan - 24.06.2006 - 19:08

ish liebe widmungen^^ :D

wie geilo, i wusst doch, da is was im busch :D

Viteria - 25.06.2006 - 17:27

*fg* so bin ich eben^^
Naja, eigentlich hatte ich ja am Anfang an was anderes gedacht, aber... damit bin ich verdammt zufrieden^^
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