Name: (wie haben die Eltern deinen Char genannt? Auch den Spitznamen angeben, falls der Char einen hat)
Kita, Musa. Sie ist die ältere Schwester von Tyleet und das zweitjüngste Kind der Familie Kita, die ihren Namen von dem Baum erhielt, der neben dem Reisfeld ihrer Hütte stand.
Alter: (keine falsche Bescheidenheit, wie viele Jahre hast du schon auf dem Buckel?)
Musa ist im Herbst des Jahres 1592 geboren. Sie ist letzten Herbst also 20 Jahre alt geworden.
(Für Werwölfe oder Vampire) Alter, als der Char zum Werwolf oder Vampir wurde: -
Rasse: (Vampir, Werwolf, Mensch?)
Mensch
Clan/Rudel: (wem hast du dich angeschlossen?)
Musa gehört keinem direkten Rudel oder Clan an. Auch keiner Gruppierung, aber sie reist mit dem Clan Rians und ihren beiden Schwestern von Tokio nach London.
Aussehen, sprich:
- Augenfarbe: warmes goldbraun mit schwarzen Sprinklern
- Haare: dunkles braun
- Größe/Statur: 1.68
(~ gerne auch in einem zusammenhängenden Text)
Musa besitzt, wie ihre Schwestern, die für Asiaten typische Färbung der Haut, die von milchig weiß ins helle gelb geht. Bei ihr ist dies mehr ausgeprägt als bei den anderen beiden Frauen und dennoch nicht aufdringlich.
Wie alle Kitas hat auch Musa warme braune Augen. So wie Tyleet mischen sich auch in die ihren schwarze Sprinkler, dennoch unterscheiden sich ihre Augen von denen ihrer jüngeren Schwester. Musas Augen besitzen einen leichten Goldstich, der ihre Augen im Sonnelicht oder bei Kerzenschein, goldbraun funkeln lässt.
In diesen Momenten wirken Musas Augen mysteriös und geheimnisvoll, als verberge sie dahinter Schätze.
Vielleicht tut sie das auch, ihr Wesen ist nämlich nicht deutlich erkennbar.
Das unterscheidet sie eindeutiger als die Augen von Tyleet.
Musa besitzt keine wirklich emotionale Mimik. Sie kann sich sehr gut verstecken, oder besser ihre Gefühle zurückhalten.
Vorher geschah das, weil sie über ein zurückhaltendes eher stilles Wesen verfügte, dass sehr innerlich zu sein scheint, doch nach all dem Erlebten und den Jahren der Erniedrigung, die sie ihm Gegensatz zu Leena, als solche empfunden hat, scheint sich der Grund dessen, dass sie ihre Gefühle und ihr Wesen versteckt, geändert zu haben.
Aus Gewohnheit ist so etwas wie Schutz geworden.
Die Angst verletzt zu werden, berührt zu werden, dort wo diese fremde Menschen einen nicht berühren dürfen, war groß und führte dazu das ihr Wesen deutlich verschlossener wurde. Dies zeigt sich auch in ihrem Gesichtzügen, die nicht ablehnend, aber ausgeprägt verschlossen wirken.
Ihre Gesichtsform und die Züge weisen ansonsten keine all zu großen Unterschiede zu ihrer Schwester auf. Auch Musa verfügt über weich geschwungene Formen, die zum Teil noch kindlich wirken mögen, jedoch durch ihre Mimik fällt dies weit weniger auf, als bei Tyleet.
Denn sie ist es, die die ältere Schwester erwachsen wirken lässt.
Ihre Nase besitzt typisch asiatischen kleinen Stupsnasencharakter und ihre Lippen sind voll und weich.
Musas Gestalt und Körper ist schlank und grazil. Sie ist etwas größer als Tyleet und dennoch immer noch klein.
Sie hat eine gerade Haltung und ihr Körper bewegt sich in grazilen und sinnlichen Bewegungen, ohne das Musa dies bemerken würde.
Die Schönheit, die Kombination ihrer Art sich zu bewegen und ihr Körper an sich, die die Leute in ihr sehen, kann sie nicht nachvollziehen. Sie empfindet nicht anders zu sein, als Andere.
Musas Haar ist dunkelbraun, glatt und sie trägt es bis über die Schulterblätter gehend. Meistens hat sie ihr Haar jedoch zusammengebunden.
Sie trägt unauffällige Kleidung, in Erdtönen und eine Goldkette mit aus hellem Stein geformten Perlen, die sie von ihrer verstorbenen Mutter hat.
Geschichte (Biographie): (keine Romanlänge, aber mehr als vier, fünf magere Sätzchen sollten es schon sein. Na los, was hast du zu erzählen das wir unbedingt wissen müssen? Wie ist der Char aufgewachsen, wo wurde er geboren, hat er Geschwister, wer waren seine Eltern, was ist ihm auf seinem Werdegang bisher alles widerfahren? Wie wurde er zu dem, was er heute ist?)
Musa ist das zweitjüngste Kind der Familie Kita und zwei Jahre älter als Tyleet. Die ehemals größere Familie war bei Musas Geburt bereits geschrumpft. Die beiden ältesten Töchter waren an einen Grundbesitzer verkauft worden, weil die Kitas sie hätten nicht ernähren können und außerdem davon ausgingen den beiden Mädchen so ein besseres Leben bieten zu können.
Nachdem sie jedoch von Nachbarn immer wieder von den schrecklichen Geschichten hören, die man sich über den Verbleib und das Leben der Mädchen erzählt, die dieses Los trifft, entscheiden sich die Eltern Leena und Musa lieber auf dem Reisfeld arbeiten zu lassen.
Musa beginnt mit dieser Arbeit im Alter von acht Jahren, da sie bis dahin zusammen mit Leena auf Tyleet aufgepasst hat und die Hütte in Ordnung hielt.
Zu beiden Schwestern baut Musa ein inniges Verhältnis auf, die familiär geprägte Familienbande wird bei den Kitas ohnehin hoch geschrieben.
Zu den Nachbarn und deren Kindern jedoch baut Musa weniger Beziehung auf, als ihre Geschwister.
Sie ist eher still und sorgsam, als ausgelassen und verspielt.
In ihrer sorgsamen Art stellt sich bald heraus, dass das Mädchen viel zu ertragen weiß.
Auch wenn die Arbeit sie oft bis an die Grenzen der Erschöpfung treibt, erledigt Musa, nachdem man Tyleet das erste Mal ausgepeitscht hat, den größten Teil Arbeit für die kleine Schwester mit.
Musa hofft so zum einen Tyleet zu schützen, die sie in langen Wochen gesund gepflegt hat. Das Ereignis hat sie tief getroffen und verstört. Zu sehen wie man der kleinen Schwester Gewalt antat war ein Bild, das Musa nicht vergessen konnte.
Zum anderen jedoch versucht Musa damit eben so ihre Mutter zu entlasten, die, sich verausgabend, immer mehr an Kraft verliert.
Nachdem nämlich auch die beiden ältesten Brüder abgeholt worden waren, wurde es immer schwerer die erforderliche Menge Reis zu ernten.
Während Leena versuchte ihrer Mutter Arbeit abzunehmen, kümmerte sich Musa weiter darum Tyleets Anteil auf die gewünschte Menge aufzustocken.
Meistens gelingt es Musa sowohl für Tyleet, als auch sich selbst die geforderte Menge zusammen zu stellen.
In den wenigen Ausnahmen, bei denen sie auf die gleiche Art, wie ihre Schwester bestraft wird, lässt sie dies stillschweigend über sich ergehen, ohne zu klagen.
Das Mädchen verbirgt schon dort jedes Gefühl, dass sie überkommen würde und von Verzweiflung bis Wut und Enttäuschung reichen würde.
Der Tod der Mutter trifft Musa tief.
Immer hat sie an der Stärke der Mutter gehangen, die trotz allem ein Symbol von Sicherheit, Geborgenheit und Liebe gewesen war.
Von Leenas Plan zu fliehen ist Musa zunächst nicht begeistert, aber sie weiß um die Wahrheit der Argumente ihrer älteren Schwester, die vernünftig erklärt, dass sie zu dritt niemals das leisten können, was man von ihnen erwarten wird.
Die Flucht in Richtung des Dorfes, indem ihre Brüder leben, ist eine Kräftezehrende Mischung aus ängstlichem Verstecken, grausamer Kälte, nagendem Hungergefühl und der Ungewissheit, die Musas Geist klamm umgibt und sie des Nachts kaum die Augen schließen lassen kann.
Angekommen erwartet sie eine herbe Enttäuschung.
Die Brüder können keine Hilfe bieten, so bestürzt sie über den Tod der Mutter sind.
Sie statten die Geschwister mit etwas Nahrung aus, so viel sie eben entbehren können und raten den drei Schwestern nach Tokio zu gehen.
Die Enttäuschung sitzt tief in Musas Kopf und die nächsten Tage des Weges, denn Leena beschließt den Weg nach Tokio zu wagen, kann Musa nicht die Kraft finden einen klaren Gedanken zu fassen. Alles erscheint ihr wie ein dunkler böser Traum.
Möglicherweise liegt es an dem Fieber, dass das Mädchen schüttelt. Ihren warmen Mantel, dass einzig warme Kleidungsstück das vor den eisig, kalten Nächten schützt, hat sie an Tyleet gegeben, deren kleiner Körper immer mehr abmagert.
Musa selbst fängt sich eine schwere Erkältung ein.
Fieber schwächt ihren Körper, den sie dennoch gnadenlos weitertreibt ohne sich ihren Schwestern gegenüber etwas anmerken zu lassen.
Tyleets kleine Hände klammern sich Schutzsuchend an Musa. Während Leena versucht konzentriert anderen Menschen auszuweichen und für sie alle einen sicheren Weg durch die unbekannte Natur zu finden. Wenigstens einen geschützten Platz für die Nacht und hin und wieder etwas Reis zu stehlen, damit sie nicht nur von Wurzeln und Gras leben müssen.
Als die Mädchen nach drei Wochen in Tokio ankommen, kann Musa sich kaum auf den Beinen halten. Auf der Türschwelle eines Hauses, indem Leena Hilfe gefunden hat, bricht das entkräftigte und kranke Mädchen zusammen.
Während Leena mit Hilfe der Frauen, die sie aufgenommen haben, versucht schnell zu Kräften zu kommen, weicht Tyleet nicht von Musas Seite.
Die Dunkelheit, in der sie gefangen ist, dauert eine ganze Woche an. Für Musa fühlte es sich an wie eine Ewigkeit.
Die Müdigkeit und das taube Gefühl ihres leeren Körpers, der immer noch geschwächt und ausgezehrt ist, bleiben viel länger.
Leena selbst überbringt die Nachricht drei Tage, nachdem Musa erwacht ist, dass sie einen Platz gefunden hat, wo sie zusammen bleiben können.
In den ersten Wochen, in denen Tyleet und sie ihre Aufgaben als Putzmädchen erfahren, erfüllt Musa ihre Pflichten wie in Trance.
Sie bekommt kaum mit wie man ihre Schwester und sie schikaniert, wie sie immer und immer wieder dieselbe unnahrhafte Reispampe essen, die mehr lauwarmes Wasser, als alles Andere zu sein scheint.
Es ist eine weinende Tyleet, die sie aus ihrer in sich gekehrten Welt reißt.
Das Mädchen, das mit dem Stock geschlagen wurde, weil es nicht schnell genug war und in ihrer Unachtsamkeit einen Eimer umstieß, kauert sich in einer Ecke zusammen, als Musa sie findet.
Tyleets Finger sind von den harten Schlägen nicht gebrochen, aber beginnen schon wenige Stunden nach der Strafe blau anzulaufen und schwellen so sehr an, dass sie keinen Besen mehr halten kann.
Musa schärft ihrer Schwester ein nicht zu weinen und schickt sie auf den Dachboden in ihre kleine Kammer, wo sie sich hinlegen soll.
In einem Gewaltakt erledigt Musa wie damals auf den Feldern nicht nur ihre Aufgaben, sondern die ihrer Schwester gleich mit.
Es ist jener Tag, der sie aus ihrer Gedankenwelt reißt und sie begreifen lässt, was um sie herum geschieht.
Ihre ältere Schwester nicht bei sich wissend, passt sie Leena in der frühen Nacht, auf dem Weg nach oben in ihre Kammer, ab.
Musa möchte wissen, eine schreckliche Ahnung hegend, was es ist, dass Leena hier ihre Aufgaben nennt.
Nach ersten ausweichenden Antworten, konfrontiert Musa sie, nicht wissend woher sie die Schärfe ihrer Stimme nimmt, mit ihren Vermutungen, die darin bestehen Leena gebe ihren Körper den männlichen Kunden des Freudenhauses hin.
Als die Schwester sich weinend auf den Treppenabsatz niedersinken lässt, bestätigt sich diese schreckliche Annahme und Musa fühlt das stechende Gefühl von Kälte in ihrem Körper.
Das war nicht richtig.
Das nicht.
Ihre ältere Schwester in ihren Armen wiegend , versucht sie eindringlich und bestimmt Leena davon zu überzeugen, wegzulaufen und das alles hinter sich zu lassen, nachdem diese ihre Tränen getrocknet und sich beruhigt hat.
Das jedoch weigert sich Leena zu tun.
Sie sieht diese Arbeit als einzigen Weg, weiß um die letzte Chance, die dieses Haus ihr bietet.
Es ist Leena, die Musa klar macht, das auf den Straßen Tokios nur der Tod auf drei bettelnde Mädchen warten würde, denn genau das war es das niemand duldete.
Musa verrät es Leena nicht, aber der Gedanke ist erschreckend ehrlich, der sich aufdrängt.
Wenn es nur um sie gegangen wäre, wäre sie weggelaufen und hätte lieber den Tod gesucht, als zu wissen wohin sie alle ihr Weg führen würde.
Aber die damals 13jährige Musa wusste um ihre elfjährige Schwester und die Verantwortung, die sie in diesem Moment annahm.
Tyleet musste geschützt und behütet werden vor der grausamen Welt, in der sie lebten, in die sie geraten waren, ohne dass das Schicksal ein anderes Los für sie offenbarte.
Musa kann nicht verhindern, dass Tyleet herumgeschubst wird, dass man sie scheucht und immer wieder zu ärgern weiß.
Sie kann nicht die bösen Kommentare scharfzüngiger Frauen verhindern, nicht die antreibende Stimme der Aufseherin, oder die vielen Beine die man Tyleet stellt und die Streiche, die man ihr zu spielen weiß, um ihr Ärger einzubringen.
Aber Musa kann versuchen ihr die meiste Arbeit abzunehmen, kann sie durch ihre eigene Anwesenheit und Präsenz schützen, während Leena ihren Körper verkauft, damit sie alle hier überhaupt geduldet werden. Für die schäbige Kammer, die warme Kleidung und die schleimige Reispampe, die kaum ernährt, denn diese steht ihnen, wie Musa ahnt, nicht wegen der Putzdienste zu.
Außerdem kann die ältere Schwester etwas anderes für Tyleet tun, dass mehr wert ist als alles Andere wie es scheint.
Sie kann in jeder langen, dunklen Nacht ihre Tränen trocknen, kann den zitternden Körper an sich drücken, ihr Wärme und Geborgenheit schenken.
Sicherheit und ihre Träume in hellem Licht weben, wenn sie aus ihren Worten, über glückliche Zeiten, ein Bild voller warmer Farben und Liebe webt, mit dem die Schwester einschläft.
All dies geschieht auch zu ihrem eigenen Schutz. Tyleet gibt Musa einen Sinn, eine Aufgabe, die sie von trüben Gedanken und dem Zug sich aufzugeben und in der Dunkelheit zu verlieren, abhält.
In dieser Zeit wird die Bindung der beiden Schwestern sehr eng und intensiv. Musa füllt sicher für Tyleet zunächst sowohl die Rolle als Schwester, als auch die der Mutter aus.
Dieser Ablauf, an dem sich Musa festhält und gewohnt, ändert sich erst, als Leena und die beiden Schwester in ein anderes Freudenhaus gebracht werden.
Ihre Schwester, die mit jedem Tag schöner, stolzer und stärker zu werden scheint, ohne das Musa erklären kann woher Leena dies nimmt, ist einem Konkurrenten aufgefallen.
Das neue Freudenhaus protzt mit Schönheit, Elleganz und sowohl die Kunden, als auch die Frauen selber scheinen einer fremden Welt anzugehören.
Nie hat Musa so viel Schönheit und Reichtum auf einem Fleck gesehen.
Die Frauen scheinen hier mit Respekt behandelt zu werden und eine stärkere Position inne zu haben, als in dem alten Haus, indem sie waren.
Sie schlafen auf weichen Reismatten, erhalten richtiges Essen, dass sie das erste Mal seit Jahren wirklich satt sein lässt und bekommen neue Kleidung.
All dies hätte beruhigend und schön sein können, doch Musa hat nicht lange Zeit sich daran zu freuen.
Die sechzehnjährige erfährt schon nach zwei Tagen, dass sie hier nicht putzen soll.
Man ist sich sicher, dass das Mädchen trotz ihres mageren Körpers, etwas herausgemacht, mehr Potential bietet, als das man sie zum Putzen einteilen sollte.
Scheinbar findet man etwas in den geheimnisvollen Augen, die in ihrer Abweisung stark wirken und in ihrer Trauer Sehnsucht bergen.
Jeder Versuch sich zu weigern ist zwecklos.
Musa erfährt in harten Schlägen mit dem Rohrstock, dass es nichts nutzt, einem Kunden Gewalt anzutun, um sich gegen seinen Versuch ihr nah zu kommen zu wehren.
Doch es ist letzen Endes Leena, die ihre Wunden versorgt, die sie abhalten kann in dieser Nacht nicht davon zu laufen oder ihrem Leben ein Ende zu setzen, da Musas Geist scheinbar vor der grausamen Wahrheit zu kapitulieren, ihr Körper zusammen zu brechen scheint.
Wieder ist es die jüngste Schwester die Musa die Kraft gibt sich ihrem Schicksal zu stellen.
Einzig um sie zu beschützen, die Augen aller von ihr abzulenken und dafür zu sorgen, dass die Vierzehnjährige dennoch hier bei Ihnen ihr ihrer Obhut bleiben kann, lassen Musa den Schritt gehen, sich dem Unvermeintlichen zu stellen.
An den ersten Abend, die erste Zusammenkunft mit einem Kunden, kann sich Musa in jedem Detail erinnern. Immer wieder überlagert diese Erfahrung, die Gefühle jedes darauf folgende Treffen, die sie scheinbar immer mehr in Trance erlebt.
Es ist als löse sich ihr Geist, ihre Gefühlswelt von ihrem Körper.
Um die Schikanierungen der Frauen so gering wie möglich zu halten, die sich in ihrem hochtrabenden Verhalten über Tyleet lustig machen, vermeidet Musa es Kontakt zu ihrer geliebten Schwester zu haben.
Der mit Leena bricht immer mehr auseinander, weil Musa es kaum schafft zu ertragen, wie sehr ihre Schwester scheinbar auf ihre Art es geschafft hat mit ihrer Aufgabe leben zu können.
Musa nutzt die ungesehenen Momenten in Einsamkeit, um ihren Körper von all dem zu befreien, dass sich ansammelt.
Je mehr sie sich erbricht, umso magerer wird die schlanke Frau, ohne dass es jemanden auffällt. Es sind andere Reize, die die Männer in ihr Zimmer ziehen.
Nur in den Nächten erlaubt sich Musa Tyleet zu sehen. Auch wenn sie selbst diese bewusst auswählt.
Es ist nicht die Schwester, sondern deren unschuldig, vertrautes Wesen, dass sie manche Nacht abhält und vor der Tür wieder umkehren lässt.
Es fällt Musa schwer in diese Augen zu sehen und die Veränderung, die sie selber erlebt zu verbergen. Es fällt ihr schwer nicht zu sehen, wie anders alles geworden ist.
Dennoch gibt es, wenn auch nicht zahlreich, die Nächte, die sie vorher so innig geteilt hatten. Nächte in denen sie alte Muster aus Bildern versucht zu weben, die sie kaum schafft zu sehen. Es ist Tyleet, die ihr oft die richtigen Wörter zur rechten Zeit anbietet, die manchmal die ganze Geschichte erzählt.
Manchmal scheint es fasst, als wäre es Tyleet die Musas Träume hell und warm erscheinen lässt und Schutz vor allem dem bietet, den Musa an Tag nur dadurch findet, dass sie sich immer mehr vor sich selbst zurückzieht.
Den Tiefpunkt ihrer Beziehung zu Leena, erreicht Musa, als die Schwester verschwindet, ohne das man ihnen sagt warum und wieso.
Fasst scheint es so, dass Leena mit ihrem seltsamen Verehrer verschwunden ist und ihre Schwester vergaß.
Musa zieht sich daraufhin mehr und mehr zurück, ihre Aufgaben werden unerträglicher und viel öfter als früher bekommt sie die Schläge zu spüren, mit denen man ihr ungebührliches Verhalten bestraft.
Auch Lee fragt immer öfter nach Leena, deren Verschwinden Musa nicht erklären kann.
Es ist die Nacht vor einigen Wintertagen, die Musa aufrüttelt.
Durch das Gerede einiger Frauen alarmiert, nimmt eine grausame Vorstellung in ihrem Kopf Platz.
Tyleet, achtzehn geworden, soll in einem Zimmer, einen Kunden empfangen.
Musa weiß nicht woher sie die Kraft nimmt. Aber vielleicht ist es die Wut darüber, dass jemand versucht zu zerstören, was sie mit ihrem Leben zu bewahren versucht hat.
In unbändigem Zorn stürmt die junge Frau in das Zimmer, reißt den Mann, der sich soeben ausziehend ihrer an die Wand gedrückten, verängstigten Schwester nähern will, von Tyleet und wirbelt den Überraschten herum.
Dieser verliert das Gleichgewicht geht zu Boden.
Sich auf ihn stürzend, schlägt die junge Frau immer wieder auf den Mann ein, während ihr eigenes Gebrüll von den Schreien ihrer Schwester unterbrochen wird.
Diese versucht verzweifelt an den Armen Musas zu ziehen und sie aufzuhalten.
Beide Schwestern kippen zur Seite, als der Angegriffene, sich wehrt und die schwächeren Mädchen von sich drückt.
Als sich Musa erneut auf ihn stürzen will, schlägt er die Frau in einer ausholenden Bewegung, so dass Musa beinah das Bewusstsein verlierend gegen die Wand zurück taumelt.
Alles scheint keine klaren Konturen mehr zu bekommen.
Sie sieht noch ein paar Männer...Fremde…sie hört Tyleets besorgte Stimme und erinnert sich an die eines Asiaten, der ihr erklärt sie kommen im Auftrag von Leena, um sie zu holen.
Die nächsten Tage in dem Anwesens Rians, wo sie auf Leena treffen, verbringt Musa zurückgezogen und ohne ein Wort zu sprechen im Bett.
Sie ist noch immer erschreckt von sich selbst, über das was beinah geschehen wäre und kann zur Zeit weder Leena, noch Tyleet sehen.
Sie bangt um alles was sie glaubt verloren zu haben, als sie davor war zu verlieren, was sie so sehr beschützen wollte.
Charakter: (sowohl das Auftreten, also wie er auf andere wirkt bzw. sich gegenüber anderen gibt, als auch die tatsächliche innere Gefühlswelt)
Musa Charakter ist schwer zu beschreiben. Vieles liegt begründet indem was die junge Frau in ihrem Leben miterleben und erdulden musste.
Dies begründet viele ihrer Handlungen und ihr Verhalten. Sicher ist es damit Teil ihres Wesens, inwiefern es ihr wahrer Charakter ist, oder was sich hinter alldem verbirgt, wenn man es bis zu ihrem Kern schafft vorzudringen, kann ich selber noch nicht sagen. :)
Musa ist sehr gut darin sich vor sich selbst oder in sich selbst zurückzuziehen. Sie schafft es ausgezeichnet ihre wahren Gefühle zu verbergen.
Manchmal geht es soweit, dass sie ihre Gefühle schafft zu unterdrücken, nicht zuzulassen und so sogar sich selber nicht sehen muss, oder verleugnen kann, wie es gerade in ihr aussieht.
Das sie damit sich selber schadet, dass wäre kein Argument, denn bisher ließ ihr Leben nicht zu, auf Gefühle Rücksicht zu nehmen, oder gar an sich selber denken zu können.
Jedoch geboren aus dieser Stärke schafft es Musa immer wieder viel zu ertragen, ohne zu zerbrechen. Sie duldet ihr Schicksal, erträgt alle Grausamkeiten, ohne irgendwann aufzugeben, egal wie oft sie dieser Entscheidung auch nah gewesen sein musste.
Sie ist sehr sensibel und liebt ihre Schwestern, vor allem Tyleet, über alles.
Das sie deren Unschuld und ihr Wesen beschützt, tut Musa nicht, wie man glauben könnte, deshalb weil sie etwas zu beschützen versucht, dass sie selbst verlor, weil niemand da war, der es beschützen konnte.
Sie tut dies einfach deshalb, weil sie Tyleet liebt und sie vor all dem bewahren möchte, was in der grausamen Welt auf sie warten würde.
Musa weiß darum, dass es ihre Schwester zerstören würde, wie es auch sie immer wieder an den Abgrund der Verzweiflung bringt, wenn sie darum weiß wie viel ihr das alles abverlangt und wie viel sie verloren hat.
Musa könnte niemals ertragen und zusehen, wie ihre Schwester dasselbe Leid erfahren müsste.
Sie ist sehr fantasiereich und besitzt die Gabe mit Worten, Wärme, Liebe und wundersam helle Bilder zu malen, die einem in den Schlaf wiegen.
Sie hat dies in vielen Nächten gelernt und scheinbar in den letzten Jahren, die immer mehr ihr Wesen verletzten, sie zurückdrängten, immer mehr verloren.
Sie sucht nach Liebe, sie sucht nach Geborgenheit und Schutz. Sie sucht nach dem, der sie findet und an die Hand nimmt, damit sie sich trauen kann herauszukommen.
Sie sucht nach Glück und all den hellen Bildern, die kein Traum, sondern sich in der Wirklichkeit zur Wahrheit formen.
Musa ist sehr verschlossen und in ihrer Welt zurückgezogen ist es sehr schwer sie zu erreichen.
Doch es gab die Zeiten, in denen sie frei lachen konnte, in denen sie Freude versprüht durch ihre Anwesenheit und ein Lachen, dass ansteckend ist.
Sie ist einfühlsam und im Großen und Ganzen sehr lieb.
Sie möchte Menschen helfen, sie möchte im Grunde an das Gute glauben all das finden, wofür es sich lohnt ertragen zu haben, was sie ertrug.
Fähigkeiten: (das muss nichts Außergewöhnliches sein, schon lesen und schreiben zu können ist ein guter Anfang)
Musa kann nicht schreiben und nicht lesen.
Sie kennt sich mit dem aus, dass ihre Aufgaben im Leben waren.
Markant sind ihre Eigenschaft harte Arbeit leisten zu können, bis weit über ihre körperlichen Kräfte hinaus.
Sie ist fürsorglich und opfert sich für andere auf, wenn sie es meint zu müssen, um den anderen zu schützen.
Sie ist anpassungsfähig und besitzt die Fähigkeit mit Worten Bilder aus Wärme, Licht und Liebe zu weben, die andere in den Schlaf voller Geborgenheit und Zuversicht wiegen sollen.
Waffen: (kann dein Char gut damit umgehen? Oder weiß er gerade mal, dass man nicht am spitzen Ende des Schwertes anfasst? Wo hat er es gelernt? Warum?)
Musa besitzt keine Waffen.
Sie könnte sicher auch mit keiner umgehen. Aber wenn sie sich verteidigen muss, oder ihre Schwester, dann kann sie Kräfte mobilisieren, von denen sie nichts wusste und wirft sich mit Fäusten und Zähnen auf ihren Gegner.
Avatar: (wen hast du dir für das Bild deines Chars ausgesucht? Gegebenenfalls: Wer hat ihn gemalt?)
Die sweete: Jeong Ryeo Won