Besonders gut hat mir die Baronin gefallen (Lilla Polyák). Sie hat auch mit "Gold von den Sternen" ein total schönes Lied und die meiste Zeit fiel ihr Akzent kaum auf. Auch die Constanze (Dóra Szinetár) hat sehr gut gesungen und verständlich. Ziemliche Verständlichkeitsprobleme hatte ich bei Fridolin/Thorwart (Lajos Csuha), der allerdings ja auch nur eine ziemlich kleine Rolle hat. Caroline Vasicek war eine bezaubernde Nannerl - sowohl sängerisch als auch schauspielerisch! Sie hat die Rolle echt drauf!
Als Colloredo hatten wir am ersten Abend Attila Németh und am zweiten Szilveszter Szabó. Ersterer hat mir nicht so gut gefallen, irgendwie fehlte mir bei ihm die Ausstrahlung. Die hatte letzterer dann gehabt, allerdings hat er vor allem am Anfang des Stückes leider noch sehr mit dem deutschen Text zu kämpfen gehabt, wie mir schien, so daß man ihn teilweise nicht gut verstehen konnte. Im Laufe des Stückes wurde es dann aber besser, und sein "Wie kann es möglich sein" und das Duett mit Mozart ("Der einfache Weg" ) war dann sehr schön!
Die Salzburg-Szenen haben mich stark an Jekyll erinnert, weil im Bühnenbild auch diese waagerechten grünen Leuchtstreifen waren. Da habe ich mich dann jedes Mal gefreut, wenn wieder eine Salzburg-Szene kam.
Was mir allgemein jetzt letzlich bei den Levay/Kunze-Stücke aufgefallen ist: Sie beginnen immer quasi in der Zukunft, und das eigentliche Stück ist dann einen Rückblende. Das ist bei Mozart so, bei Elisabeth und nun ja auch bei Rebecca.
Es gab einige sehr spektakuläre Sachen: Mozart wir auf einer kleinen Hebebühne einige Meter hochgefahren, und das ganz ohne Sicherung. Da habe ich, wie auch viele andere, gestaunt. Und der kleine Amadé ist dann auch noch (als diese Minibühne vielleicht noch einen Meter hoch war) dort drauf gehüpft! Sehr schön fand ich noch die Lasershow bei "Gold von den Sternen". Da wurde durch den gesamten Saal bunte Laserpunkte an die Wände gestrahlt, die sich dann durch den ganzen Saal bewegten. Das hatte von oben sehr schön gewirkt. Am zweiten Abend wirkte der Effekt von vorne unten leider nicht ganz so gut.
Ich habe die beiden Abende sehr genossen, Es waren jeweils über 2,5 Stunden wunderschöne Musik mit einem klasse Bühnenbild und sehr guten Darstellern. Nun bin ich am überlegen, ob ich nicht ganz vielleicht am 18.11. zur Nachmittagsshow fahren sollte. Leider gibt es allerdings für den Tag das Herbstangebot der Bahn nicht mehr.
Wir sind ja am ersten Abend in die Premiere reingerutscht. Durften also über den roten Teppich schreiten, der von Fackeln gesäumt war. Neben diversen Schauspielern (die ich allerdings alle nicht erkannt habe), waren auch Levay und Kunze da. Von Musicaldarstellern habe ich nur Sabrina Weckerlin entdeckt. Andrea Friedrichs hat am Anfang eine kleine Rede gehalten. Leider war Hans Holzbecher nicht da, wie wir gehofft hatten, denn eigentlich kann er es doch sehr gut mit der Frau Friedrichs.
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An beiden Abenden gab es am Ende Standing Ovations. Die Premiere war nahezu ausverkauft, da waren nur weiter hinten sehr wenige Plätze frei. Am anderen Abend dagegen blieben leider recht viele Plätze frei, der Saal war nur so zu ca 60 Prozent etwa besetzt. Das hatte allerdings den Vorteil, daß wir von unseren PK4-Randplätzen weiter in die Mitte zu den PK1-Plätzen aufrutschen konnten. Bei der Premiere saßen wir oben im Seiten-Balkom ziemlich seitlich und konnten dann die eine Seite der Bühne nicht so richtig sehen.
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Diese riesiggroße Mozartpuppe stand am Premierenabend vor dem Theater im Innenhof
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Der rote Teppich
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Das Theater
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...und das Plakat vorne am Theater.
und in eine Premiere reinrutschen möchte ich auch mal gerne :)