"Die Nachricht wird heute offiziell bekannt gegeben", war zudem in As zu lesen. De la Rosa, der bislang nur bei Arrows und Jaguar Stammfahrer war, hatte Montoya im vergangenen Jahr in Bahrain ersetzt, da sich der Kolumbianer verletzt hatte. Angeblich soll der Spanier gestern am Morgen von Ron Dennis informiert worden sein, sich unverzüglich nach Woking zu begeben.
ich muss sagen es hat sich doch für mercedes überhaupzt nicht gelohnt david rauszuschmießen und so ein riesen theatrer um JPM zu veranstalten....david war immer besser! aber das ist schweinerei....
NEIINNNNNNN
Ich hatte mich so gefeuet um Juan zum letzte mal live zu sehen in Frankreich diese Sonntag #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig
#sorry Suzanne!! das ist soooo schade!! #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig
#knudel das ist so schlimm
#ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig #ganztraurig
@Simone: Das ist total süß, was du da geschrieben hast. Hast du es dir ausgedacht?
Mit einem Tag Verzögerung nutzten McLaren-Mercedes und Montoya den am Sonntag vom Heißsporn angekündigten Abschied gen Amerika zum beiderseitigen Rückzug mit möglichst wenig Gesichtsverlust: "Wir glauben, dass Juan-Pablos Entscheidung für einen Wechsel in die NASCAR-Serie für ihn beruflich wichtig ist, und wir werden ihm alle Unterstützung geben, damit es ein gelungener Übergang wird", erklärte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Noch am Montag hatte McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh ungeachtet der allgemeinen Unzufriedenheit noch erklärt, dass Montoya in der laufenden Saison der Königsklasse weiter für den Rennstall fahren sollte.
Der Pilot selbst, der seit der Verpflichtung von Weltmeister Fernando Alonso für 2007 durch sein Team aus seinem Frust trotz einer Jahresgage von neun Millionen Euro kein Hehl gemacht hatte ("Was bringt es mir, mehr Geld zu verdienen, wenn ich den ganzen Tag schlecht gelaunt bin?" ) , gab sich erleichtert über die Einigung: "Ich habe die meiste Zeit in der Formel 1 genossen und bin dankbar, dass ich mich nun auf die Ordnung meines Lebens und meine künftige Karriere konzentrieren kann." Montoya wird nach Teamangaben die kommenden Monate mit seiner Familie in Miami verbringen, wo seine Frau Connie im September das zweite Kind des Paares erwartet.
Die Vertragsauflösung ist ein passender Schlusspunkt hinter seine Laufbahn in der Königsklasse mit mehreren kläglich gescheiterten Anläufen auf den Titel und immer wieder aufkommender Kritik an seiner Person. In der laufenden WM-Saison belegt Montoya mit 26 Punkten lediglich auf Platz sechs der Gesamtwertung. In seinen 95 Grands Prix feierte der 30-Jährige sieben Siege. Vor seinen drei Erfolgen für McLaren-Mercedes seit 2005 war Montoya in den Jahren 2001 bis 2004 auch viermal für das Williams-Team als Erster über die Ziellinie gefahren. Eine spätere Rückkehr in die Formel 1 scheint ausgeschlossen: "Dieses Kapitel ist für mich abgeschlossen", hatte Montoya schon zu Wochenbeginn erklärt.
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Und jetzt sehen wir Connie und Sebastian in dieser Saison gar nicht mehr ~_~
Montoyas Bekanntgabe kam für das Team unerwartet
Insider vermuten indes, dass der silberne Führungsstab in Woking und Stuttgart nichts von Montoyas Plänen wusste, am Sonntag gemeinsam mit seinem neuen Arbeitgeber Chip Ganassi an die Öffentlichkeit zu gehen, obwohl im Grunde genommen schon länger klar war, dass er McLaren-Mercedes verlassen würde. Dennis ist aber bekanntermaßen ein sehr stolzer Manager, dessen ausgeprägtes Ego schwer darunter leidet, wenn er nicht selbst als Erster die Medien informieren kann.
Via Pressemitteilung des Teams wurde dann gestern kommuniziert, Montoya werde nun mit seiner schwangeren Frau Connie und seinem Sohn in seinem Appartement in Miami Urlaub machen, was zwar grundsätzlich stimmt, jedoch nicht der Hauptgrund für die keineswegs nur von McLaren-Mercedes-Seite ausgegangene Trennung war. Vielmehr hat der Kolumbianer seinen Rauswurf provoziert, um noch dieses Jahr etwas NASCAR-Luft zu schnuppern.
Zuverlässigen Informationen aus den USA zufolge könnte der ehemalige Formel-1-Pilot schon am 28. Oktober bei der NASCAR-Veranstaltung in Memphis erstmals in ein Ganassi-Stock-Car steigen, um sich schon vor 2007 an diese für ihn ganz neue Art des Rennfahrens zu gewöhnen. Montoya soll in Memphis in der NASCAR-Busch-Serie an den Start gehen, die unter dem prestigeträchtigen Nextel-Cup als zweithöchste NASCAR-Liga gilt.
Montoya mit gedämpften Erwartungen für 2007
"Ich weiß, dass ich im ersten Jahr nicht schnell sein werde. Vielleicht kann ich in zwei, drei Rennen erfolgreich sein, aber insgesamt wird es eine schwierige Saison."
Juan-Pablo Montoya
Dem siebenfachen Grand-Prix-Sieger ist ein möglichst früher Einstieg wichtig, weil er weiß, welche Herausforderung nun vor ihm liegt: "Mir ist klar, dass ich im ersten Jahr nicht schnell sein werde. Vielleicht kann ich in zwei, drei Rennen erfolgreich sein, aber insgesamt wird es eine schwierige Saison. Wir werden lernen und ich werde einige Fehler machen. Das gehört aber dazu, schließlich haben wir deswegen auch einen mehrjährigen Vertrag gemacht", sagte er am Wochenende.
"Ich bin mir sicher, dass wir auf den Straßenkursen meistens ziemlich gut aussehen werden, denn ich habe durch meine Vergangenheit mehr Straßenkurserfahrung als alle anderen Fahrer in der NASCAR", fügte er an. Allerdings sei ihm klar, wie technisch auch die NASCAR-Szene inzwischen ist: "Eine Woche kannst du in den Top 10 liegen und dann beim nächsten Rennen 30. sein, ohne dass du es dir erklären kannst", gab Montoya zu Protokoll.
NASCAR gefällt Montoya besser als die Formel 1
Begeistert habe ihn an der NASCAR-Variante aber vor allem das Racing an sich, denn der 30-Jährige gilt als Vollblutrennfahrer erster Güte - unvergessen seine zahlreichen Überholmanöver gegen Michael Schumacher. In der immer steriler werdenden Formel 1, in der die komplexe Aerodynamik kaum noch Überholmanöver zulässt, ist jedoch kaum noch Platz für Rad-an-Rad-Kämpfe, was in seinen Überlegungen sicher eine Rolle gespielt hat.
"Es ist das Racing", schwärmte Montoya über die NASCAR-Serie. "Außerdem finde ich beeindruckend, wie geradlinig die Fahrer dort sind und wie sehr sie sich gegenseitig respektieren. Dort kannst du ein Auto bei 320 km/h zehn Zentimeter neben einem anderen Auto fahren - und das eine ganze Runde lang! Das hat mich wirklich neugierig gemacht. Außerdem liebe ich die USA. Ich war sechs Jahre lang in Europa, aber meine Familie ist in Miami. Es passt einfach alles zusammen."
Fazit: Die vorzeitige Trennung zwischen McLaren-Mercedes und Montoya war ein absehbarer Schritt, über den beide Seiten nicht unglücklich sind - das Team, weil es nun einen Fahrer los ist, den man nach seinen jüngsten Chaosaktionen ohnehin nicht mehr wollte, und der Fahrer, weil er in Gedanken schon im NASCAR-Auto sitzt und sich in der Formel 1 nicht mehr wohl gefühlt hätte. Interessanter Nebenaspekt: Montoya wird 2007 ein DaimlerChrysler/Dodge-Auto fahren, bleibt Mercedes also indirekt verbunden...
Juan Pablo Montoya could make a sensational return to Formula One this season, according to McLaren boss Ron Dennis.
Montoya was dropped from the McLaren race team after revealing his deal to defect to NASCAR in 2007, with Pedro de la Rosa replacing him at this weekend's French Grand Prix.
McLaren originally announced Montoya would sit out the remaining eight races but Dennis today scotched his hopes of an early NASCAR debut by placing him on stand-by to return.
"Juan Pablo is fully contracted through to the end of the year and if we so chose he will test and race again," Dennis said at Magny-Cours today.
"He is a contracted McLaren driver and will stay that way until the end of his contract unless there is some other commercial arrangement."
Asked directly whether Montoya could race again for McLaren this year, Dennis claimed it was "more than possible".
Dennis also put a block on suggestions Montoya could make his NASCAR bow as early a next month.
The Colombian is keen for experience in the stock car series and a chance to race in the second-tier Busch Series was spoken of. However, Dennis said: "There's a conflict of sponsors, advertising campaigns - a whole raft of reasons why that is not a practical proposition."
In Montoya's absence, McLaren rookies Gary Paffett and Lewis Hamilton had been given hope of a Formula One debut.
The team will not confirm de la Rosa as a permanent stand-in but Dennis today poured cold water on hopes of a young British driver joining the grid this season.
"It is highly unlikely," he said. "Their programmes are well mapped and they didn't include racing a grand prix car this season. It's more likely Pedro will continue in the car.
"But we as a team decide how the drivers are utilised, they are all contracted to us. They are the highest paid employees of all of our racing teams but they are just that."
Dennis also explained his decision to drop Montoya, arguing that his announcement of a NASCAR move flew in the face of a verbal agreement the two men had.
The Englishman claims Montoya was keen to stay at McLaren - and in Formula One - for 2007 and agreed to advance his claims to the drive over the remainder of the season.
He said: "A few races ago we had a conversation which was based on his desire to continue with McLaren, his desire to stay in Formula One.
"We came to a very clear understanding that the best way to achieve that was to have the best results in the latter part of the season.
"I felt if he was focused on having the best end of season then it would be easier for me to take a decision to keep him in the team or he would get a better offer .
"The common objective was 'let's get the best out of the balance of the season', but that object was somewhat changed when he decided he would race in NASCAR.
"Then our objectives became different. The appropriate course of action was to let the whole thing cool off, let him think about the circumstances."
:? :?
Ron Dennis entschied sich jedoch, dass es keine gute Idee ist, weiterhin am 30-Jährigen festzuhalten: "Seine Entscheidung, in die NASCAR zu gehen, warf die Frage auf, ob er sich noch ausreichend verpflichtet fühlt und sich widmet, um zur Saisonbilanz einen Beitrag zu leisten", wird der Brite vom 'BBC Radio Five Live' zitiert.
"Es ist klar, dass die ganze Zeit über, in der Juan-Pablo für McLaren fuhr, er zum einen den positiven Einfluss des Managements in Bezug auf seinen Verbleib bei McLaren gesucht hat und er die anderen Teamchefs positiv beeinflusst hat, die seine Optionen in der Formel 1 darstellten", so Dennis weiter. "Wenn dieses Ziel klarerweise aus seinem eigenen Kopf verschwunden ist, dann lautete mein Urteil, dass seine Widmung in Frage gestellt ist. Dabei geht es weit darüber hinaus, nur beim Fahren alles zu geben."
Montoyas Entscheidung, der nun um einige Millionen Euro Entschädigung kämpft, weil er die restlichen Rennen nicht mehr zu Ende fahren darf, ist laut Dennis "klar eine spontane, reaktive Entscheidung gewesen, die innerhalb von sehr kurzer Zeit getroffen und durchgezogen wurde. Meine Erfahrung im Leben ist, dass die Leute sehr häufig auf unüberlegte Entscheidungen zurückschauen und sie infolgedessen bereuen."