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Iana - 14.08.2006 - 16:01

Only a month after being dropped my McLaren and announcing the swith to the NASCAR series, Juan Pablo Montoya confessed to Yamid Amat, a Colombian journalist, that he left F1 because he was bored and disappointed.

Juan Pablo Montoya "I left because of boredom, I wasn't enjoying the races at all. I had alread done everything that I had to do and had almost completed all the goals I had set for myself. I only lacked a championship win and I realised that the possibility to achieve it with this car was minimum. The decision to leave was the best I could have taken."

Montoya explains why he decided to make the switch to NASCAR and to leave the world of F1 behind him. "Fighting for fifth position is not amusing. I wanted a new challenge. NASCAR it is one, different and fresh. I can have 10 or 15 years more of racing. It is another world, it is more relaxed, and people are warmer.

Not only the car disappointed Montoya, but also his boss, Ron Dennis. "The relationship with Ron was allright until I broke my shoulder. I called him and told him what happened. The British press came out with a different story and they started to make jokes on Ron for believing my version. Moreover, he thought I had made a fool of him in front of the whole world. Since then, the trust was not the same."

"I did not even talk with him. When I left, his lawyer called mine lawyer and said to him: this is what we will do. That is how the deal was done: lawyer to lawyer."

Asked why McLaren made the decision to let Montoya go early, before the end of the season, the Colombian says: "They said they were worried about my concentration because, already with a contract in NASCAR, my full focus will not be in Formula 1. For them it was important to look and take care of their future and that I focus in my affairs."

Juan Pablo explains why he made the decision to move to NASCAR: "I had these alternatives: another chance in Formula 1, racing in Cart, go to Nascar or retire from racing. One night I called Chip to say hello. The conversation in English is something like that. He says: "What else..." I said "What else, Ganassi. What are you doing?". Then he says: "Oh Montoya, what are you doing?". And I answered to him: "Not much. "What are you doing?". And he said to me... "I'm, looking for a driver..." and I said: "I'm looking for a drive...". And there it started everything. We made a deal and ready!"

Juan Pablo Montoya's new career will start together with the start of the new NASCAR season on February 9.

Iana - 14.08.2006 - 16:02

Michael Schumacher will win the 2006 world championship and then retire, departed McLaren driver Juan Pablo Montoya thinks.

''Surely he is smart enough to do that,'' the 30-year-old, who acrimoniously left McLaren last month to start a NASCAR career for 2007, told Colombian newspaper 'El Tiempo'.

''Michael will win, and if he does he will stop,'' said Montoya. ''If not, what I have avoided could happen to him.''

Montoya insists that a seven time world champion like Schumacher should not quit the sport 'a loser'.

Seven time grand prix winner Montoya, meanwhile, also let off a bit of steam following his formula one exit, insisting that he was 'bored' with the pinnacle of racing.

''There were too many (car) failures,'' he explained, ''and it is no fun to be fighting for fifth or sixth places.''

Sara18 - 14.08.2006 - 16:21

Und hier in deutsch!

Montoya: "Ich ging aus Langeweile"

Der Kolumbianer spricht Klartext: Über die verlorene Lust an der Formel 1 und sein angekratztes Verhältnis zu Teamchef Ron Dennis

Weil er hinter den Kulissen mit McLaren-Mercedes noch um Geld kämpft, war es in den vergangenen Wochen verdächtig still um "NASCAR-Flüchtling" Juan-Pablo Montoya. In einem Interview hatte Montoya Anfang August erstmals ausgesprochen, was ihn zu seinem Wechsel bewogen hat: Fehlende Angebote aus der Formel 1.

Zwar ist bekannt, dass Frank Williams den Kolumbianer gerne zurück in sein Team geholt hätte, doch die Perspektive, für ein derzeitiges Mittelfeldteam an den Start zu gehen, war für Montoya nicht so verlockend wie der sportlich und finanziell attraktive Vertrag mit Chip Ganassi, auch wenn Geld keine Rolle gespielt haben soll.

Um sich diese Chance nicht entgehen zu lassen, kehrte er der "Königsklasse des Motorsports" um einige Jahre früher als ursprünglich geplant den Rücken zu. Nur ein Angebot von Ferrari oder Renault hätte ihn umstimmen können. Doch das gab es nicht.

Montoya will "zehn bis 15 Jahre" NASCAR fahren

Momentan hält sich Montoya mit seiner schwangeren Frau Connie und seinem Sohn Sebastian in Miami auf, wo er in Zukunft auch leben wird. Die Familienplanung hat für seine Entscheidung ebenfalls eine Rolle gespielt - genau wie die Tatsache, dass er nun noch "zehn bis 15 Jahre" in der NASCAR vor sich habe. An ein komplettes Ende seiner Rennfahrerkarriere denkt der 30-Jährige noch lange nicht.

In einem Interview mit der kolumbianischen Zeitung 'El Tiempo' hat "JPM" nun erklärt, dass er auch einen anderen Grund hatte, warum er der "Königsklasse des Motorsports" den Rücken zuwandte: "Ich entschied mich zu gehen, bevor ich sie verfluche. Ich ging aus Langeweile, ich genoss die Rennen nicht."

"Ich hatte schon alles getan, was ich tun musste und hatte schon beinahe alle Ziele erreicht, die ich mir gesetzt hatte", so der Rennfahrer aus Bogota weiter. "Mir fehlte es nur an einer Weltmeisterschaft und ich realisierte, dass die Möglichkeit, das zu schaffen, minimal ist. Zu gehen war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können."

Der Gewinn des Titels sei zwar nicht unmöglich gewesen, sei aber zu stark abhängig davon gewesen, für welches Team er fahren könne: "Um den fünften Platz zu kämpfen ist nicht lustig. Ich wollte eine neue Herausforderung. Das ist die NASCAR. Sie ist anders, eine frische Herausforderung. Es ist eine andere Welt, in der es entspannter zugeht, die Leute sind dort gutmütiger."

Keine Freude am McLaren-Mercedes

Das Fahren im McLaren-Mercedes habe ihn gelangweilt, wie Montoya weiter erklärt: "Mein Teamkollege wurde ebenfalls nur Fünfter und Sechster. Wir kamen immer auf den gleichen Positionen ins Ziel. Das lag nicht an mir sondern am Auto. Ich hatte viele Probleme mit dem Auto, es wurden viele Veränderungen vorgenommen, es gab viele Defekte."

Auch seine Beziehung zu Teamchef Ron Dennis sei nicht die beste gewesen: "Ich sprach nicht einmal mit ihm. Als ich ging rief sein Rechtsanwalt meinen an. Man regelte das zwischen Rechtsanwalt und Rechtsanwalt."

"Ich war einfach gelangweilt. Eines Tages rief ich Ron an und sagte ihm: 'Hör' mir zu Ron, ich will dich heute wissen lassen, dass wir bekannt geben werden, dass ich gehen werde. Ich will es dich wissen lassen, bevor es publik wird'." Dennis habe daraufhin lediglich "in Ordnung" gesagt: "Die Unterhaltung dauerte keine 20 Sekunden. Es gab nichts, über das wir uns noch zu unterhalten hatten." Dennis habe ihn auch nicht umzustimmen versucht.

Doch warum beurlaubte man Montoya seitens McLaren-Mercedes vorzeitig? "Sie sagten, dass sie sich Sorgen um meine Konzentration machen, da ich schon einen Vertrag mit der NASCAR unterschrieben hatte, dass ich der Formel 1 nicht mehr meine volle Aufmerksamkeit widmen würde. Für sie war es wichtig, sich um ihre Zukunft zu kümmern und dass ich mich um meine kümmere."

Teamaussagen waren nur Politik

Beide Parteien hätten gesagt "Lasst uns dies ein für alle mal beenden". Das zeigt, dass die Aussagen des Teams, wonach Montoya dieses Jahr noch einmal zurückkehren könnte, rein politischer Natur sind: "Es ist einfach so, wie wenn dich dein Boss nicht mehr mag", so Montoya weiter. "Selbst wenn du bei der Arbeit alles gibst, werden sie dich feuern, wenn sie dies wollen."

Die Beziehung zu Ron Dennis sei gut gewesen, "bis ich mir meine Schulter brach" (Anfang 2005 nach einem angebliche Sturz beim Tennisspielen; Anm. d. Red.). "Ich rief ihn an und erklärte ihm, was passierte. Die englische Presse erzählte eine andere Geschichte und sie begannen, Ron auszulachen, weil er meiner Version glaubte. Und er dachte, dass ich ihn vor der ganzen Welt wie einen Idiot aussehen ließ. Von da an war das Vertrauen nicht mehr das gleiche."

Montoya hat sich von der Formel 1 schon "abgekoppelt"

Wesentlich länger war das Telefonat mit seinem neuen und alten Teamchef Chip Ganassi. Er rief an, man erkundigte sich, wie es so geht. Ganassi sagte ihm, dass er nach einem Fahrer sucht und Montoya erklärte, dass er selbst auf der Suche nach einem Cockpit ist: "Von der Formel 1 habe ich mich schon abgekoppelt", so Montoya weiter. "Ich habe mir nicht einmal das vergangene Rennen angeschaut..."

Stattdessen freut sich Montoya nun auf seine "neue Welt": "Die Saison geht im Februar los und endet im November. Es geht in 36 Wochenenden des Jahres rund. Das Rennen dauert zwei Stunden, die langen viereinhalb. In der Formel 1 dauert ein Rennen im Schnitt anderthalb Stunden. Es gibt 38 bis 40 Autos - doppelt so viele wie in der Formel 1."

Natürlich will Montoya in der NASCAR Rennen gewinnen, erwartet aber, dass es "hart" sein wird, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen: "Einer der Leute aus dem Team sagte zu mir 'Wenn du in den ersten fünf Rennen unter die ersten 20 kommst, dann wärst du der Beste'..."

Quelle: f1total.com

SuomiFlower - 14.08.2006 - 16:29

Hab den Bericht vor ein paar Minuten auch schon gelesen. Ich find es immer noch total schade, dass er nicht mehr in der F1 ist. Kann ihn aber auch verstehen, denn es hat keine Zweck, wenn er keinen Spass mehr hat!
caja_alonso - 14.08.2006 - 16:52

If he think f1 is boring enough for him,his retiring from f1 is goof enough then ;)
Alyssa - 14.08.2006 - 19:47

Finde es immer noch schade das er nicht mehr in der F1 fährt, er brachte immer irgendwie Aktion rein.... Nur finde ich es etwas ..., naja erschreckend wenn ein Rennfahrer keine Lust mehr hat. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen das Juans Einstellung zum Beruf so ist %)

Wenn er keine Lust mehr hat, ist es wirklich besser wenn er nicht mehr in der F1 fährt.

SuomiFlower - 14.08.2006 - 20:58

Ja stimmt schon, erschreckend ist es irgendwie. Aber ich hatte sowieso immer das Gefühl, dass er besser in die Amerikanischen Rennserien passt. Man sieht einfach schon an seinem Fahrstil, wo er vor der F1 gefahren ist. Trotzdem find ich es richtig schade, er war einer meiner Lieblingsfahrer!
Sara18 - 14.08.2006 - 21:16

ich bin auch ganz traurig das er weg ist er hat irgendwie die F1 lustig gemacht mit seinen komentaren und so schade aber so ist besser er hat ja selber gesagt das es keinen spass macht um den 5/6 platz zu fahren und wenn die atmosphäre im Team nicht passt dan ist ihm bestimmt noch leichter gefallen die F1 zu verlassen ich hoffe nur das es auch weiterhin Fotos von ihm, Conny, sebastian und den neuen nachwuchs gibt!
SuomiFlower - 15.08.2006 - 18:08

Fotos müssten eigentlich weiterhin zu finden sein!
Alyssa - 15.08.2006 - 18:29

Glaube schon das man weiterhin Fotos finden kann, sobald Juan NASCAR fährt.

Hoffentlich gibt es schon eher Bilder vom Baby!!!

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