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gisi - 22.01.2004 - 19:54

Mit Beinen in Fleischwolf geraten
Im Linzer Unfallkrankenhaus kämpfen die Ärzte derzeit um das Leben eines 20-jährigen Mannes, der am Donnerstagnachmittag in einer Fleischhauerei in Peuerbach (Bezirk Grieskirchen) mit den Beinen in einen Fleischwolf geraten ist.


Den Helfern hat sich an der Unfallstelle ein schreckliches Bild geboten. Der Mann, ein Fleischhauergeselle aus dem Innviertel war fast vollständig in den rund zwei Meter hohen Fleischwolf gezogen worden. Der junge Mann war entweder in die Maschine geklettert oder gefallen. Der Firmenchef hörte seine Hilferufe und entdeckte so den Unfall.

Schwierige Bergung
Die Feuerwehrleute mussten erst die Walzen des Fleischwolfes ausbauen, um den schwer Verletzten befreien zu können.



Schwerste Verletzungen
Dem Mann wurde das linke Bein amputiert, er erlitt zudem Weichteil-, Gefäß- und Knochenverletzungen am anderen Bein sowie im Beckenbereich. Der Arbeiter wurde mit dem Hubschrauber ins Linzer Unfallkrankenhaus geflogen. Dort wird er derzeit von einem Ärzteteam operiert.


Die Gendarmerie ermittelt derzeit, wie es zu dem fatalen Unfall kommen konnte.

eva - 22.01.2004 - 20:47

habs heute in den nachrichten gehört - ist ja schrecklich. die ärzte kämpfen jetzt noch um sein leben.
gisi - 22.01.2004 - 21:33

ja das ist ganz schrecklich.der tut mir irrsinnig leid.ich hoffe die ärzte schaffen es ,dass er überlebt.ich wünsche ihm auf jedenfall alles,alles gute.
eva - 22.01.2004 - 21:43

bei derartigen nachrichten läfts mir immer den rücken kalt rauf und runter und ich bekomm regelrecht eine gänsehaut.

was kann und muss auf dieser welt alles passieren!?
der bursche tut mir leid. steht am anfang seines lebens und - sollte er das wirklich überleben - wird den rest seiner tage an hilfsmittel angewiesen sein, um ein einigermaßen erträgliches leben führen zu können.
stimmt wirklich nachdenklich
eva

gisi - 22.01.2004 - 21:59

da brauchen wir keinen krieg,denn es passiert im reellen leben genug,wo manch einer gar nichts dafür kann,wenn ihm solch ein unglück zustösst.

mein mann hatte auch vor zweienhalb jahren einen mopedunfall,gottseidank hab ich ihn noch.und er konnte auch nix dafür ,ein führerscheinneuling hat ihn übersehen beim abbiegen.

gisi - 24.01.2004 - 11:31

Operations-Marathon nach Unfall mit Fleischwolf
Zu einem Operations-Marathon, der Ärzten, Schwestern und Pflegern des Linzer UKH Höchstleistungen abverlangte, wurde am Freitag die Behandlung jenes Fleischhauergesellen aus dem Innviertel, der am Donnerstag mit beiden Beinen in einen großen Fleischwolf geraten war.


30 Personen permanent im Einsatz
Die gesamte Nacht über und am Freitag operierten mehrere Teams, alles in allem waren an die 30 Personen permanent mit dem Fall befasst. Der Mann hatte bei dem Horror-Unfall sehr viel Blut verloren.

60 Blutkonserven
Wie ein Arzt am Freitagnachmittag berichtete, musste der Patient insgesamt etwa 60 Blutkonserven bekommen. Anders ausgedrückt, das Blut des Verletzten wurde zehn Mal "ausgetauscht".

Es mussten sowohl Knochenbrüche an den Beinen operativ versorgt, aber auch schwere Muskel- und Gewebeschäden behandelt werden, letztere durch Transplantationen. Parallel dazu galt es, den Allgemeinzustand des Mannes kontinuierlich zu überwachen und stabil zu halten. Vorrangiges Ziel sei es, so die Ärzte, das Leben des Fleischhauers zu retten, ihm zugleich aber nach Möglichkeit beide Beine zu erhalten.

Erste Serie von Operationen zu Ende
Am Freitagnachmittag ging die erste Serie von Operationen zu Ende. Dann erfolgte die Verlegung des Mannes in die Intensivstation zur weiteren Betreuung. Auch für das Wochenende wurde zusätzliches medizinisches und pflegerisches Personal vorgesehen, um für diesen Extremfall zur Verfügung zu stehen.



Bild des Schreckens
Den Helfern hatte sich am Donnerstag an der Unfallstelle ein schreckliches Bild geboten. Der Mann, ein Fleischhauergeselle aus dem Innviertel, war in den rund zwei Meter hohen Fleischwolf gezogen worden. Der junge Mann war entweder in die Maschine geklettert oder gefallen. Der Firmenchef hörte seine Hilferufe und entdeckte so den Unfall.

Schwierige Bergung
Die Feuerwehrleute mussten erst die Walzen des Fleischwolfes ausbauen, um den schwer Verletzten befreien zu können.


Sabrina - 24.01.2004 - 16:08

Hab das leider nicht gehört, wie gehts dem Mann jetzt, weiß wer was?

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