*~~~...:::Liebe_oder_doch_nur_Freundschaft_?!:::...~~~*
Ich bin verliebt ! Aber leider in den falschen Typen. Er will nämlich nich mehr von mir als Freundschaft. Er hat auch immer wieder Mädels auf seinem Hotelzimmer, dass mich ziemlich fertig macht, wenn ich es erfahre. Und für ihn steht auch die Musik an erster Stelle. Ich bin leider nur irgendeine gute Freundin von ihm.
Achya, er heißt Tom.
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Alles begann an einem verregnetem Tag. Ich saß mit meinen Freundinnen Laura und Sarah im Adami. Wir waren mal wieder voll gut drauf, redeten nur scheiß zusammen und waren so laut, dass das Personal uns rausschmeisen wollte. Wir versprachen, leise zu sein, was uns nich wirklich gelang. Nach ner Zeit starrten wir alle 3 aus dem Fenster und sagten nix. Plötzlich ging da so en Typ vorbei. Der Typ war hammersüß !! „Guck mal, der Typ da !!“, rief Laura total laut. Sie zeigte auf nen anderen Typen. „Laura, des is de Felix“, sagte Sarah zu ihr. „Mein“ Typ war leider schon weg. Naja, war ja jetzt auch egal. Es gibt ja noch mehrere Typen in der Stadt. „Wie wärs, wenn wir ins Kino gehen ?“, schlug Laura vor. „OK, un in welchen Film ?“, fragte Sarah dann. Ich schlug >>Mr.&Mrs. Smith<< vor. Sarah war dafür, Laura aber nicht. Sarah und ich überredeten sie, dann doch mitzugehen.
Im Kino angekommen machten wir aus, dass ich die Karten kaufe, Laura Popcorn holte und Sarah aufs Klo ging. Ich stand total gelangweilt an der Kasse, es ging ganz langsam vorran. Der Typ vor mir war geschlaucht und drehte sich um. Es sah aus, als würde er nach jemandem suchen. Ich guckte ihn an und er grinste mir zu. Der war voll sweet !! Aber irgendwie kam er mir bekannt vor. Ich wurde total rot und wäre in dem Moment am liebsten vom Erdboden verschluckt worden. Wie kann man nur so geil aussehen ? Er drehte sich wieder um und ich sah, dass Laura auf mich zugesteuert kam. „Sag mal, wo bleibt denn Sarah so lange ?“, fragte Laura mich. Ich sagte ganz verträumt „Keine Ahnung!“. „Sag mal, was ist denn los mit dir ?“, löcherte sie mich mit Fragen. Ich schwieg. „Wassn hier los ?“, fragte Sarah, die hinter mir stand. „Keine Ahnung.“, sagte Laura dann. Wir gingen in den Kinosaal.
Als der Film anging, konnte ich mich gar nicht aufs Wesentliche konzentrieren. Ich musste an den Typen denken. Er ging mir einfach nicht aus dem Kopf.
Als ich Abends Daheim ankam, klingelte gleich mein Telefon. „Hallo ß!“, ging ich dran. „Du verheimlichst mir was….“
Am nächsten Tag kam dann Laura um 5 Uhr zu mir. Sie brachte ne Tonne Schminke mit und wir standen ne Stunde lang vorm Spiegel. "weißt du, was mir gestern noch eingefallen ist, als wir aufgelegt hatten?", fragte Laura mich. "Ne, ich kann ja nich Gedanken lesen. Was denn?" "Naja, ich finde, dass de Alex gar nich mal so schlecht aussieht, und wenn du willst, kannst du´s ja mal mit ihm versuchen, um den Typen zu vergessen, oder sogar der Typ aus der Stadt wird auf der Party sein.", sagte sie dann. Ich hielt sie für verrückt. "Alex ist ein guter Freund von mir und man sollte aus nicht aus Freundschaft Liebe machen! Und ich glaub nich, dass der Typ auf der Party ist, weil Alex bestimmt nich so nen gutausehenden Typen kennt!", wir mussten lachen. Dann mussten wir uns beeilen, um den Bus noch zu bekommen, denn immerhin mussten wir dann noch ne Stunde mit dem Bus fahren.
Um kurz nach 7 kamen wir bei Alex an. Wir waren die fast ersten. Es waren bislang keine süßen Typen gekommen. Am Anfang wars voll öde. Wir unterhielten uns ein bisschen mit Alex. Als er dann kurz weg war, flüsterte ich zu Laura "<MEIN> Typ ist nicht da!". Sie musste grinsen. Dann klingelte es an der Tür. "Em...Kerstin...kannste bitte aufmachen? Du hasts ja nicht weit von der Tür!", rief Alex mir zu. Also stand ich von meinem Platz auf und ging auf die Tür zu. Ich schaute durchs Guckloch und sah DEN Typen!!! "Laura!!! Komm mal schnell her!", rief ich durchs Zimmer. "Was issn?", fragte sie mich. "Der Typ da!! Es ist...", ich bekam keinen Ton mehr raus. "Du meinst <DEINEN>...?", weiter kam sie nicht. Ich nickte ihr zustimmend zu. "Ja los! Mach schon auf!", forderte Laura mich auf. Ich bekam einen Grinsanfall und machte die Tür auf.
"Hey! Wie geht´s?", fragte er mich, als ich ihm die Tür aufmachte. "Hi...", mehr kam auch aus mir nicht raus. Er ging dann ins Haus. "Boah, du hast recht, der Typ ist wirklich süß!", flüsterte Laura mir zu. Ich sah sie mit einem warnendem Blick an. Wir fingen an zu lachen. Dann unterhielten wir uns noch über dies und das. "Wollen wir mal zu den Jungs rübergehen?", fragte ich Laura nach ner Zeit. Sie musste Grinsen und wir machten uns auf den "langen Weg" zu den anderen. "Hey!", begrüßte ich <MEINEN> Typen. "Hey! Ich bin de Tom", sagte er dann mit seiner zuckersüßen Stimme. OMG,Tom!!! Was für ein hammergeiler Name! Hammergeiler Name, hammersüßer Typ, passte doch wie angegossen!*gg*. "Ich bin die Kerstin!", wir unterhielten uns noch über dies und das. Dann flirteten wir heftig, bis ich seine Handynummer bekam. "Wie alt bist du eigentlich?", fragte er mich schließlich. Scheiße! Was sollte ich denn jetzt sagen? <12> hörte sich so kindisch an. Laura guckte mich schief an. "Wie alt seh ich denn aus?", fragte ich ihn. Ich musste grinsen. Hach, das hab ich gut hinbekommen. "Weiß nich, ich würd dich so für 15 schätzen!", sagte er dann zu mir. Ich war geschockt! Sah ich so alt aus? "Ja das bin ich auch!", ich versuchte zu Grinsen, bis jedoch meine Zähne zusammen. "Na toll, Kerstin. Kaum kennst du ihn und schon lügst du ihn an!!", dachte ich mir. Ich tauschte mal wieder Blicke mit Laura aus. Sie guckte mich böse an. Na toll, was sollte ich denn jetzt machen? "Entschuldigst du mich mal?", sagte ich dann zu Tom. Ich stand auf und zog Laura hinter mir her. Wir gingen aus dem Zimmer. "Was sollte das?", fragte sie mich. Ich zuckte mit den Schultern. Ich wusste doch selbst nicht, was das sollte! "Boah Laura! Ich kenn den kaum und bin voll in den verliebt, so verliebt, dass ich ihn schon anlüge!", sagte ich dann. Ich erhaschte einen Blick auf die Uhr. Es war schon halb2 Nachts. "Sollen wir bald mal gehen?", fragte ich Laura dann. "Kay!". Wir gingen dann zurück zu den anderen. "Hey sorry Leute, aber wir gehen dann mal!", sagte Laura dann. Die Jungs waren schon total angetrunken, das sah man ihnen an. "Kay, aber ich hab da noch was vergessen!",sagte Tom, stellte sein Glas weg, dass er in der Hand hielt, und zog mich hinter sich her...
Am nächsten Morgen wurde ich um 12 von meinem Handy geweckt. "Guten Morgen!", sagte eine gut gelaunte Stimme. Stattdessen sagte ich ganz verschlafen "Morgen". "Willst du nicht runter kommen zum Frühstück?", jetzt erkannte ich, dass meine Schwester am Handy war. "Em...ja, ich komm gleich!", sagte ich, stand ganz langsam von meinem Bett auf und ging in die Küche, wo meine Schwester saß. Meine Sis blickte mich schief an. "Sag mal, wie lang warst du denn weg?", fragte sie mich. Sah man mir das an? "Ich weiß des gar nemmer! Ich glaub, es war schon 3 Uhr oder so, als ich heimkam!", sagte ich ganz ehrlich. "Aja! Wolltest dich warscheinlich von deinem Schatzi nicht trennen,was?", sagte sie, um mich zu ärgern. Sie hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Plötzlich ging mir der Kuss von gestern oder besser gesagt, von heute morgen durch den Kopf. Liebte Tom mich oder spielte er mit meinen Gefühlen? Doch ich konnte nicht lange nachdenken, denn ich hörte in meinem Zimmer mein Handy klingeln. Ich rannte schnell in mein Zimmer. "Ui, des ist warscheinlich der Typ von gestern!", rief meine Schwester mir hinterher. Boah ey, musste die mich immer äergern? "Hallo?", ging ich ans Handy. "Hey! Ich bins Tom! Können wir uns heute mal treffen? Muss unbedingt mit dir reden!", sagte er, ohne einen Atemzug zu machen. Mein Herz machte Saltos. "Em..ja klar! Em...Wann denn?...Ich bin grad erst wachgeworden!", stotterte ich rum. "So um 3?", fragte er dan. "Kay!!!", ich legte euf. Mein Herz raste.OMG, ich werde ihn heute noch sehen!!!
"Na, wer wars denn?", fragte meine Schwester mich. "Was geht dich das an?", fragte ich frech. "Hm...wieso sollte es mich nichts angehen? Schließlich bist du meine Schwester und schließlich haben wir auch andere Geheimnisse!", sie zwinkerte mir zu. "Es war Laura!", log ich, "Wir gehen heute wieder in die Stadt!", das war nicht gelogen! "Aha!", sagte sie nur, "Wann geht ihr denn? Ich könnt dich vielleicht hinfahren! Muss nämlich eh noch nach Worms und dann könnt ich dich mitnehmen!", bot sie mir an. "Wir treffen uns um 3", sagte ich. "Kay, ich nehm dich mit!", sie grinste. Ich ging ins Bad, um mich fertig zu machen.
Um 3Uhr kamen wir in der Stadt an. "Soll ich noch mit dir auf die Laura warten? Hab ja noch Zeit!", fragte meine Schwester. "NEIN! Em...ich meine...kannst weiterfahren.". Ich sah, dass Tom am anderen Straßenrand auf mich wartete. Ich lächelte ihm zu. Jetzt musste ich nur noch meine Schwester loswerden und dann konnte ich zu ihm gehen. "Ach ich bin so blöd! Ich treff mich ja mit de Laura vorm Adami! Alla, ich geh dann mal dahin! Tschau!!", sagte ich zu meiner Schwester. Sie machte ein komisches Gesicht, meinte nur "alla!", und fuhr weg. Juhu! Endlich! Ich war sie los.
Ich ging dann rüber zu Tom. "Hallo!", sagte ich und wollte ihm nen Kuss geben, doch er wehrte ab. "Hey!", stattdessen umarmte er mich nur kurz. "wir müssen reden. Es geht um UNS und was gestern passiert ist!", sagte er. OMG, was hab ich denn falsch gmacht? "OK", sagte ich, "Wo gehen wir denn hin?". "Em...keine Ahnung! Wir müssen ja nicht irgendwo in der Stadt bleiben! Wenn du willst, können wir zu mir!", sclug er vor. "Kay!", sagte ich nur. Wir stiegen in den nächsten Bus, der kam, und fuhren zu Tom nach Hause.
Dort vor der Haustür angekommen machte uns ein Mädel die Tür auf. "Hallo!", begrüßte sie uns. "Hi!", sagte ich. "Darf ich vorstellen? Das ist mein Bruder Bill!", sagte Tom dann. Ach du scheiße!!! Das ist sein "Bruder"? Ich stand mit offenem Mund da. Und ich dacht, des is en Mädel.lol. Tom führte mich in sein Zimmer. Dann schloß er die Tür ab. Kay, was sollte dass denn jetzt werden? Tom war echt komisch. "Also!", fing er an, "Es tut mir Leid wegen gestern!". "Wieso?", fragte ich. "Naja, ich war eh schon total zugesoffen und dann hab ich mich noch ungewollt an dich rangemacht. Es tut mir Leid, wenn ich dich verletzt habe oder so! Aber ich liebe dich überhaupt nicht!", sagte er und schaute mir tief in die Augen. Wir schwiegen uns an. Was sollte ich denn jetzt machen? Was sollte ich denn jetzt sagen? Gestern lief alles supergut mit ihm und heute? Da sagt er mir einfach, dass es nix zu bedeuten hatte. Am liebsten hätte ich in dem Moment losgeheult, aber ich konnte es nicht, nicht vor Tom. "Du", Tom strich mir durchs Haar, "Ich kann jetzt irgendwie verstehn, wenn du sauer auf mich bist, aber" "Nein! Ich bin nicht sauer auf dich!", schrie ich durchs Zimmer, "Ich bin total enttäuscht! Am Boden zerstört!", ich stand auf, steuerte auf die Tür zu und wollte diese öffnen, als Tom rief:"Warte!". "Was ist denn noch?!", mir stießen Tränen in die Augen. Zuerst verletzt er mich so abgrundtief und dann...!?!? "Wir können doch Freunde bleiben!", sagte er dann. "Kay, Tom, machs gut!", ich schloss die Tür auf und rannte die Treppen runter zur Haustür.
Was sollte ich denn jetzt tun? Wo sollte ich denn jetzt hin? Ich beschloss, zu Laura zu gehen. Ihr konnte ich im Moment alles erzählen. Ich nahm den nächsten Bus und fuhr nach Rhein- Dürkheim. Ich rief Laura kurz auf dem Handy an und sagte ihr, dass ich mal zu ihr komme.
Eine halbe Stunde später stand ich vor ihrer Haustür. Laura öffnete mir die Tür. "Hey! Was ist denn passiert?", fragte sie mich, als wir in ihrem Zimmer saßen. "Tom...Ich...war...Tom...", schluchzte ich rum. "Okay, beruhig dich erstmal." Sie nahm mich in den Arm und ich heulte mich erstmal aus. Dann erzählte ich ihr alles. "Was soll ich denn jetzt machen?", fragte ich sie, als ich mit dem erzählen fertig war. Sie überlegte kurz, dann meinte sie "Gar nichts!". "Wie gar nichts?!" "Du musst versuchen, ihn zu vergessen!" "Glaubst du, dass das so einfach geht?" "Hmm...das musst du selbst rausfinden!" Wir erzählten dann noch in bisschen und irgendwann musste ich wieder gehn, weil meine Schwester und meine Eltern dachten, dass ich in der Stadt bin!
Daheim angekommen legte ich mich in mein Bett und wollte nur noch einschlafen, was mir aber nicht wiklich gelang, weil mein Handy alle 10 Minuten klingelte. Meine Schwester war schon von meinem Handy total angeschlaucht. "Willst du nicht mal drangehn? Wenn du´s nicht machst, tu ich es!", drohte sie mir. Ich schaute dann mal endlich auf mein Handy und sah, dass Tom mich die ganze Zeit erreichen will. Was will der denn noch? Reicht es ihm nicht, dass er mich schon so verletzt hat? Ich will ihn doch einfach nur noch vergessen!!! Ist das denn so schwer?
Am nächsten Morgen hatte ich eine Idee. Ich würde Tom eifersüchtig machen. Mit Alex. Immerhin müsste ich Tom ja vergessen, und vielleicht würde ich ihn ja durch Alex vergessen!!! Ich rief sofort Alex an und verabredete mich mit ihm um 2 bei ihm.
"Hey!", Alex öffnete mir die Tür. Wir gingen in sein Zimmer und erzählten ein bisschen über die Party, wie sie war und so. Dann dachte ich mir, dass ich mal bald anfangen sollte, mit dem, wieso ich überhaupt hier war. Alex erzählte etwas und ich versuchte, ihm in die Augen zu schaun. Irgendwann schwiegen wir. Alex´ Handy klingelte "Em...ich...", er wollte gerade aufstehn und sein Handy suchen, doch ich hielt ihn am Arm fest. "Bleib hier!", sagte ich. Er setzte sich wieder. Er sah so aus, als wüsste er nicht, wie ihm geschieht. Mein Gesicht näherte sich seinem und wir küssten uns. Mein Plan schien aufzugehen, bis er mich wegstumpte. "Was soll das?", fragte er mich. Ich fühlte mich ertappt. "Ich liebe dich!", platzte es aus mir raus. OMG, glatt gelogen, aber was hätte ich denn sagen sollen? Ich konnte ja schlecht sagen, dass ich ihn benutze, nur um an Tom ranzukommen. "Em...ja...em...da wär auch noch was, was ich dir immer sagen wollte", sagte Alex dann, "Ich liebe dich auch! Ich liebe dich schon, seit ich dich kenne!". Er kam meinem Gesicht näher und wir küssten uns wieder. Mist, was habe ich da nur getan? Es reichte ja schn, dass ich Alex nur benutzte, aber jetzt spielte ich auch noch mit seinen Gefühlen. Nur ICH baute immer so eine Scheiße! "Sag mal, wieso hast du eigentlich Tom auf meiner Party angelogen? Wieso hast du gesagt, dass du 15 bist? Wolltest du gut dastehehn oder was? Ich fand das nämlich nich so toll!", sagte Alex dann. Boah ey, der stellte Fragen! Was sollte ich denn jetzt sagen? "Ja, hast recht, ich wollte gut dastehn!", sagte ich, "Sorry Süßer, aber ich muss wieder gehen! Tschau!", ich umarmte ihn, doch Alex stumpte mich weg und wir küssten uns leidenschaftlich. Doch ich wollte gar nicht! "Tschüß!", ich ging zur Haustür und ging aus dem Haus.
Zu Hause angekommen schmiss ich mich aufs Bett. Mir liefen Tränen übers Gesicht. Was habe ich da nur getan? Ich spielte mit Alex´ Gefühlen, log Tom und Alex an, konnte Tom nicht vergessen. Ich hatte so viele Schuldgefühle. Tat ich das alles nur für Tom? Aber wenn nicht für Tom, für wen dann? Ich hielt es nicht mehr aus und rief Laura an. "Hey Süße, ich muss dir unbedingt was erzählen! Ich hab voll die Scheiße gebaut!", platzte aus mir raus, kurz nachdem Laura den Hörer abnahm. "Kay, ganz ruhig, was ist passiert?", fragte sie mich. Sie versuchte, mich zu beruhigen, was ihr nicht gelang, weil ich total scheiße draufwar! Ich erzählte ihr, dass ich bei Alex war und was dort vorgefallen war. "Sag mal, geht´s dir noch gut?", fragte sie mich ein bisschen sauer, "Du benutzt ihn, um an Tom ranzukommen und spielst nebenbei mit sienen Gefühlen!? Wenn du das schon machst, dann ziehs nicht lange durch! Du musst ihn loswerden!!!". "Ja, aber wie?" "Haste schonmal den Film <Wie werd ich ihn los in 10 Tagen> gesehen? Machs doch so wie die Tussi, vielleicht klappts ja! Und schlaf ja nich mit ihm!" "Kay, ich will überhaupt nicht mit ihm schlafen!", wir fingen an zu lachen. "Du, ich muss auflegen! Muss nämlich noch meine Sachen packen! Ich fahr doch morgen für eine Woche weg!" Scheiße, jetzt lässt sie mich im Stich! "Neee ne?! Du kannst mich jetzt nicht im Stich lassen! Nicht jetzt, Laura!" "Doch, sorry! Wünsch dir viel Spaß mit Alex!" "Na danke!" "Alla dann! Muss auflegen! Cu!", sie legte auf. Wem sollte ich mich jetzt anvertrauen? Nach langem überlegen wusste ich da jemanden.
Ich ging rüber in das Zimmer meiner Schwester. "Sag mal, kannst du ein weiteres Schwesterngeheimnis für dich behalten?", fragte ich sie. Sie blickte von dem Buch, dass sie gerade las, hoch und sah mich kritisch an. "Em...klar", sagte sie, "worum geht´s denn?". Ich erzählte ihr von der Party und das ich mich anstatt mit Laura mit Tom in der Stadt getroffen habe und noch das mit Alex. "Was soll ich denn jetzt machen?", fragte ich dann. "Hm...du muss auf jeden Fall mit Alex Schluss machen, oder bring du ihn dazu, Schluss zu machen. Musst ihm nur das Leben zur Hölle machen. Glaub mir, das hab ich schon oft getan und es hat immer wieder geklappt. Und versuch, an den Bruder von dem Tom da ranzukommen. So kannst du de Tom schneller Eifersüchtig machen als mit dem Aley, weißte?", schlug sie mir dann vor. Ich grinste. Irgendwie hatte sie Recht. "Danke!!!", ich drückte ihr nen Kuss auf die Wange, ging runter, zog meine Jacke an, nahm meine Tasche, indem sich mein HAndy, meine Schlüssel und mein Portmoney befand, und ging aus der Tür zur Bushaltestelle.
Eine halbe Stunde später stand ich vor Toms Haus. "Hey!", Bill machte mir die tür auf, "Em...Tom ist nicht da!". Eigentlich ging es gar nicht um Tom. "Kann ich trotzdem reinkommen?", fragte ich. Er grinste. "Klar!", ich ging ins Haus und setzte mich ins Wohnzimmer. Es war niemand zu Hause. Bill kam aus der Küche mit 2 Gläsern Wasser. Er stellte sie auf den Tisch. "Du bist die Kerstin, oder?", fragte er mich. "Ja, bist du der Zwillingsbruder von Tom oder bist du jünger als er?" "Tom ist 10 Minuten älter als ich", wir mussten lachen. "Wieso bist du denn hier?", fragte Bill mich. Em...ja...wieso war ich denn überhaupt hier? "Em...eigentlich wollte ich zu Tom", gelogen, "aber er ist ja nicht da. Ich wollte dich eh mal kennenlernen", ich lächelte ihn an. "Aha", sagte Bill nur. Wir unterhielten uns noch, bis die Haustür aufging. "Hallo!", schrie eine Stimme durchs Haus. Ich kannte diese Stimme. "Hey Tom!", sagte Bill zu ihm. Ich hatte einen riesen Kloß im Hals und veruchte, ihn runterzuschlucken. Was sollte ich denn jetzt machen? Tom kam ins Wohnzimmer. "Hey! Was machst du denn hier?", Tom kam auf mich zu und umarmte mich. "Hey", sagte ich ganz leise. "Was ist denn los? Du bist so erkrampft.", stellte Tom fest. "Em...sorry...em", stotterte ich rum. Tom guckte mich schief an. "Em...ich muss gehn!", ich stand von der Couch auf, umarmte Tom und Bill zum Abschied und ging aus dem Haus.
Nach ner halben Stunde stand ich vor Alex´ Haus. Ich musste ihn dazu bringen, dass er mit mir Schluss macht. "Hey Schnuckibärchen!", begrüßte ich Alex aufdringlich. Ich umarmte ihn ganz fest und knutschte ihn ab. Alex war sprachlos. "Hast du gute Laune oder was?", fragte er mich. Ich zuckte mit den Schultern. "Ich bin doch immer gut gelaunt!". Ich setzte mich auf das Bett in seinem Zimmer. Alex setzte sich neben mich und strich mir durch die Haare. "Ich liebe dich!", flüsterte er mir ins Ohr. Ich sagte nichts. Dann fing er an, mich am Hals entlang zu küssen. Ich verkrampfte mich. "Was ist denn los? Du bist total verkrampft!", sagte Alex dann zu mir. Er fing an, mich an den Schultern und am Hals zu massiern. Es tat gut, doch ich verkrampfte mich immer mehr. Boah ey, ich hatte kein Bock auf Alex. Wie sollte ich es ihm sagen? Sollte ICH Schluss machen? Alex liebte mich ja und würde nicht so schnell Schluss machen. Alex stand auf und ging kurz aus dem Zimmer. Ohne viel zu überlegen legte ich mich aufs Bett. Ich hörte gar nicht, dass Alex wieder ins Zimmer kam. Er legte sich auf mich und wir küssten uns innig und leidenschaftlich. Ich hielt es nicht mehr aus. Ich beschloss, es ihm zu sagen. Früher oder später muss er ja erfahren, dass ich ihn überhaupt nicht liebe.
Als wir uns endlich lösten, sah er mir an, dass ich erleichtert war. "Em...hab ich was falsch gemacht?", fragte er mich iritiert. "Em...nein...es ist nicht...nur das", mein Handy klingelte. Ich wollte aufstehen und mein Handy aus meiner Tasche kramen, doch Alex hielt mich am Arm fest. "Was ist los?", fragte er mich. "Em...ich...ich...", stotterte ich rum. "Och komm schon, du kannst es mir sagen. Ich bin immerhin dein Freund!" "Em...das ist ja grad das Problem." "Wie soll ich das verstehn? ICH bin dein Problem?" "Ja" Dieses dumme "ja" von mir verschlug Alex die Sprache. "Ich liebe dich gar nicht! Also nicht mehr! Also nein, ich habe dich nie geliebt!", sagte ich dann. "Was? Du hast einfach nur mit meinen Gefühlen gespielt?" "Ja, besser, ich geh jetzt!", ich nahm meine Tasche und steuerte auf die Tür zu. "Besser, wir sehn uns nie wieder!", sagte ich dann und ging.
Kay. Das mit Alex ist jetzt geklärt. Jetzt sollte ich mich an Bill ranmachen? Aber ich wollte ihn nicht verletzten, wenn er mich lieben würde. Und wenn ich Bill verletzen würde, dann würde Tom das bestimmt mitkriegen und mich dann hassen. Naya, mal gucken, was sich mit Bill ergibt. Oder sollte ich Tom meine Gefühle gestehn, bevor ich mich an Bill ranmache? Immerhin wäre dann Bill ein Trost für mich. Ich sollte eigentlich Tom vergessen, aber ich wollte ihn gar nocht vergessen. Schließlich liebte ich ihn ja.
Ich entschloss mich, nochmal zu Tom und Bill zu gehn. Tom öffnete mir die Tür. "Em...Hi! Hast du was vergessen?", fragte er mich. "Em...ne...ich wollte mich entschuldigen, dass ich vorhin so schnell gegangen bin. Hast du heute noch was vor? Also...du und Bill? Vielleicht könnten wir ja was zu dritt unternehmen?!", schlug ich vor. Tom überlegte kurz. Er bat mich, rein zukommen. "Em...ich glaube...Bill ist gar nicht da. Ist es schlimm, wenn wir nur zu zweit gehn?", fragte er dann. Mein Herz machte Freudensprünge. "Em...klar...ich meine...wir können auch zu zweit gehn."."Okay!!", er zog sich seine Jacke an und wir gingen aus dem Haus zur Bushaltestelle.
In der Stadt setzten wir uns in ein Café. Im Café waren nicht wirklich viele Leute. Ich dachte mir, wenn ich schon mit Tom alleine bin, dann könnte ich ihm meine Gefühle gestehen. "Tom...eh...ich muss dir was sagen!", fing ich dann an. "Kay, das wäre?", Tom war schon gnz gespannt. "Ich...em...ich...", plötzlich kam so ne Tussi von hinten."Hey Tom!", rief sie. Sie kam auf uns zu und drückte ihm einen Kuss auf den Mund. OMG, sah ich das richtig? Tom hat ne Freundin? Ich schluckte schwer. Ich wollte den Kloß im Hals, der sich schnell gebildet hat, schnell runterschlucken. Schieße! Was sollte ich denn jetzt tun? Es würde nichts bringen, wenn ich ihm meine Liebe gestehn würde. Tom unterhielt sich mit der Tussi und sie turtelten rum und küssten sich. Ich hatte innerlich diese Schmerzen. Er brach mein Herz. Wieso tat er sowas? Genau vor meinen Augen? Ich konnte nicht mehr hinsehen. Schnell blickte ich hinter mich. Da kam schon das nächste Problem auf mich zu. 2 Jungs steuerten auf unseren Tisch zu. Den einen Jungen konnte ich nicht erkennen, aber der andere war Alex. Erschrocken schaute ich zu Tom. Die Tussi war wieder weg. "Wer war denn das?", fragte ich ihn. "Meine Freundin", sagte er, "Wieso bist du so eben so erschrocken?". "Em...nichts...es ist nur...eh...", jemand tippte hinter mir auf meine Schulter. "Hallo!", begrüßte mich Alex. Ich schluckte schwer. "Hallo", sagte ich leise. Alex vesuchte, mir in die Augen zu gucken, doch ich schaute auf den Boden. Alex sah, dass es mir nicht so wirklich passte, dass er hier war. Er unterhielt sich mit Tom. Sie blödelten rum. Zum Glück musste Alex wieder gehn. "Was ist denn los mit dir? Wieso warst du eben so komisch zu Alex?", fragte Tom mich. "Em...ich hab doch eben gar nichts gemacht!" "Ja genau das ist es ja!", Tom sah ein wenig verärgert aus. Aber wieso? Was interessierte es ihn, wie ich mit Alex umging? Ich schaute auf den Boden. Tom merkte, dass ich nicht darüber reden wollte. Er nahm meine Hand. Mir wurde warm ums Herz. "Hey...wenn etwas passiert ist, dann kannst du es mir doch erzählen...dafür sind Freunde doch da.".
Freunde, das ist es ja! Das ist mein Problem! Schließlich sind wir ja nur Freunde! Es ist nicht mehr zwischen uns als Freundschaft. Das ist ja gerade der Grund, wieso ich in den letzten Tagen so komisch war. Ich bin unglücklich verliebt.
WEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIITTTTTTTTTTTTTTTTTTTEEEEEEEEEEERRRRRRRRRR!!!!!
Tom sah mir tief in die Augen. OMG, diese Haselnussbraunen Augen, wieso tat es so weh, wenn ich in diese Augen gucke? Nur, weil er auch anderen Mädels hinterherschaut?
"Es ist so...also...ich dachte halt, dass ich mich in Alex verliebt habe, also auf der Party.Und dann war ich halt...bei ihm...und wir sind zusammengekomen...", erzählte ich Tom. "Aha, und weiter?", fragte er mich dann. Mist...sollte ich ihm jetzt erzählen, dass ich wegen ihm mit Alex Schluss gemacht habe? Ach was ein Mist! Wieso hab ich überhaupt angefangen, ihm das zu erzählen? "Naja, und dann merkte ich plötzlich doch, dass ich ihn nicht liebe, aber er liebte mich, also machte ich mit ihm Schluss und jetzt habe ich sein Herz gebrochen. Und weil wir früher total gut befreundet waren, kann ich ihm jetzt nicht mehr in die Augen schaun", fuhr ich fort. Toller Grund!!! Nur weil wir früher befreundet waren, aknn ich ihm jetzt nicht mehr in die Augen schaun?! Was ist denn das bitteschön für ein Grund?! "Och, des ist nicht so toll. Wenn du Alex doch nicht liebst, wen liebst du dann?", fragte Tom mich. Es bildete sich ein Kloß im Hals. Ich löste meine Hände aus Toms Händen, lehnte mich zurück und schaute auf den Boden. Na toll! Da hab ich mich in was reingeritten! Jetzt konnte ich Tom nicht mehr in die Augen schauen. Tom stand auf, nahm sienen Stuhl und setzte sich neben mich. Er nahm mich vorsichtig in den Arm. "Du musst es mir nicht sagen, wenn du nicht willst!", flüsterte er mir ins Ohr. "Weißt du, der Typ spielt mit meinen Gefühlen! Er hat mit mir rumgeknutscht, als er stockbesoffen war und tat am nächsten Tag so, als wär nie etwas passiert!", heulte ich mich bei Tom aus. Also, wenn er jetzt nicht merkte, dass er selbst damit gemeint ist, dann ist er echt dumm. "Och du Arme", er strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr, "Und wie heißt dieser Typ?". WAAAAAS??? Der Typ checkt doch überhaupt nichts! Ich stand auf. "Tom, dass sag ich dir irgendwann, wenn wir ganz alleine sind, ok?", schlug ich vor, "Und jetzt entschuldige mich mal", ich stand auf und ging weg.
voll geil! schreib weitaaaaa
„Warte !!“, hörte ich noch Tom hinter mir her schrein. Wieso sollte ich jetzt noch auf ihn warten? Ich ignorierte ihn und lief weiter, Richtung Bus- Bahnhof. Ich schaute hinter mich und sah, dass Tom hinter mir her war. OMG, er lief mir wirklich hinterher !!! Ich rannte los.
Etwas später stand ich am Bus Bahnhof, war völlig außer Puste. Ich versteckte mich hinter einer Zeitschrift, damit Tom mich nicht gleich erkennt, wenn er an mir vorbei läuft. Doch so, wie ich mir das vorgestellt habe, klappte es dann doch nicht. Tom legte von hinten seine Hand auf meine Schulter. Mir wurde total heiß. „Em…könntest du mich bitte loslassen? Mein Bus fährt gleich!“, das war zwar glatt gelogen, aber irgendwie hatte ich doch Glück, denn da kam tatsächlich ein Bus um die Ecke. „OK, dann komm ich halt mit! Ich laufe dir jetzt solange hinterher, bis du mir sagst, was mit dir los ist!“, sagte er dann. Schön, Tom! Kannst mir ruhig den ganzen Tag, die ganze Woche, den ganzen Monat, das ganze Jahr, ja sogar mein ganzes Leben hinter mir her rennen! Hast ja nichts besseres zu tun. Aber was ist mit…“Dieser Schlampe!“, dachte ich plötzlich laut. „Was für ne Schlampe?“, fragte Tom mich irritiert. „Em…nix!“. Ich befreite mich von Tom und stieg in den Bus in der Hoffnung, er würde jetzt nicht hier einsteigen. Aber nein, er musste ja unbedingt in DIESEN Bus steigen und sich auch direkt neben mich setzten! Tom nahm mich sanft in den Arm. „Hey, Süße, du weißt doch, du kannst mir alles erzählen“, schleimte sich Tom ein. Ich versuchte, ihn zu ignorieren und stopfte meine Hörer in meine Ohren, schaltete meinen MP3- Player ein und hörte laut Musik. Tom saß neben mir total beleidigt.
„Hallo? Jemand zu Hause?“, schrie ich durchs Haus, als ich die Haustür öffnete. „Tja, sieht so aus, als wären wir hier alleine!“, stellte Tom fest. „Wow, klasse. Weißte was? Du kotzt mich grad voll an!“, dachte ich dann laut. Ich schmiss meine Tasche in die Ecke und ließ mich auf die Couch im Wohnzimmer fallen. Was mir jetzt noch fehlte, war die Ruhe im Haus, aber die bekam ich nicht, weil Tom ja noch da war. Er kam auch ins Wohnzimmer und setzte sich neben mich. „So, jetzt schieß los.“, sagte er dann, „Was war vorhin los mit dir?“. „Em…das kann ich dir nicht sagen“ „Och komm schon! Du hast vorhin zu mir gesagt, dass, wenn wir allein sind, du mir es erzählst. Und jetzt sind wir alleine“, hackte er nach. Hmm…irgendwie hatte er ja recht. Wir waren ungestört. Sollte ich es ihm wirklich erzählen?
näxte teil kommt moje
Ich stand auf, ging nach oben und klopfte an meiner Zimmertür. Ich wollte grad die Tür öffnen, als Tom sie von innen öffnete und durch einen kleinen Schlitz zu mir guckte. „Du kannst jetz ned reinkommn!“, sagte er dann, „des wird ne Überraschung!“. Er schloss die Tür von innen ab. „Und wann kann ich rein?“, schrie ich,, damit Tom mich hört. „Ich ruf dich dann!“. Ich ging wieder runter ins Wohnzimmer und machte den Fernseher an. Eine viertel Stunde verging. Eine halbe Stunde verging. Was treibt Tom da oben?, fragte ich mich die ganze Zeit. Irgendwann rief Tom mich endlich. Ich stand von der Couch auf und wollte grade die Treppe hochlaufen, doch da fand ich einen Zettel auf der ersten Stufe. Da stand drauf: „Wie eine Träne im Meer komm ich mir vor wenn ich dran denke. Was wär, wenn dein Segen nicht wär?“. Das kannte ich doch von irgendwoher! 2Stufen höher ging es weiter: „Denn ein Tag ohne dich wär wie ein Ende ohne Anfang wie ein Tag ohne Licht. Und ich will nie mehr alleine raus in die Welt, weil’s mir schon lange nicht mehr draußen gefällt.“. Wieder 2 Stufen höher ging es weiter: „Du hast dich so sehr um mich gesorgt und ich Schulde dir so viel, du hast mir so viel geborgt. Guck hier, ich hab dir alles von mir anvertraut, du bist die einzige Frau, der man vertraut. Weil ich weiß, was dein Lächeln bewirkt, bitte ich jeden Tag, dass dein Lächeln nicht stirbt“. OMG, wie süß! Ich stürmte die restlichen Treppenstufen hoch. Auf der Zimmertür klebte noch ein Zettel: „Ich liebe dich!!!“. Wow, so genau wollte ich das eigentlich gar nicht wissen. Ich öffnete langsam die Tür. Mein Zimmer war dunkel, jedoch beleuchtet mit ganz vielen roten Kerzen. Tom saß auf meinem Bett, dass mit ganz vielen roten Rosen geschmückt war. Er schaute mich erwartungsvoll an und sagte leise „Ich liebe dich!“…
Was sollte ich jetzt machen? Abhauen? NEIN!!! Auf keinen Fall! Das ist doch das, was ich schon die ganze Zeit will…oder etwa nicht? Ich ging auf Tom zu und setzte mich auf seinen Schos. „Ist es das, was du mir immer sagen wolltest?“, fragte Tom mich. Ich verstand nicht ganz, was er damit meinte, also sah ich ihn mit einem fragenden Blick an. „Na, wolltest du mir schon immer <Ich liebe dich> sagen?“ „Hast du das gespürt?“ „Ich bin nicht blind! Klar hab ich das gemerkt!“ „Liebst du mich auch?“, er grinste mich an, gab mir aber keine Antwort. Unsre Gesichter kamen sich immer näher und wir küssten uns…leidenschaftlich und innig! Tom ging mit mir so sanft um, dass hätte ich nie von ihm erwartet!
Als wir uns irgendwann <lösten>, hörte ich, dass jemand die Haustür aufschloss. Scheiße, sind meine Eltern schon Heim gekommen? Ich hielt inne. „Sind deine Eltern grad gekommen oder was?“, flüsterte Tom mir zu. „Em…ich glaube schon!“. Ich stand langsam auf und schlich zur Tür. Irgendwie hatte ich Angst, meinen Eltern in wenigen Sekunden in die Augen zu schaun. Ich ging leise die Treppen runter. „Hallo?“, sagte ich leise mit ängstlicher Stimme. Es kam keine Antwort zurück. „Hallooo?“, rief ich dann schon etwas lauter. Wieder keine Antwort. Tom kam zu mir und nahm meine Hand. „Aber ich hab doch gehört, als jemand die Haustür aufschloss! Des hab ich mir doch nich eingebildet!“, flüsterte ich zu Tom. „Ja ich habs doch auch gehört!“, bestätigte er. Dann herrschte Totenstille…für einen kurzen Moment, denn plötzlich hörten wir ein Knacken. Ich schaute Tom ängstlich an, Tom starrte nach vorne. Ich versuchte, seinem Blick zu folgen. Er starrte in die Küche. Dort raschelte etwas. Ein Schatten bewegte sich. Ich hielt es nicht mehr aus und fing an, laut loszuschreien, als wäre ich in einem Horrorfilm, der erst ab 18 freigegeben ist…
Tom musste mich erstmal beruhigen. “Solln wir mal in die Küche gehen?“, fraget er mich dann. Ich nickte.
„Aber du zuerst!“ Tom ging vor. Ich drückte seine Hand total fest. Tom knipste das Licht in der Küche an, doch da war nix! Meine Angst verschwand blitzartig. Ich sah Tom verwundert an. „Was war das dann vorhin? Ich hab doch was gehört!“, fragte ich ihn. „Keine Ahnung! Is doch au egal! Sieht so aus, als wären wir immer noch allein!“, er grinste mich an. Ich wurde total schwach und küsste ihn. „Du, bevor wir was „anderes“ machen, sollten wir aufräumen“, sagte ich dann. Ich ging zur Treppe und sammelte alle Blätter auf. Tom ging in mein Zimmer und nahm die Rosenblätter von meinem Bett. Als ich wieder in mein Zimmer kam, leuchteten noch alle roten Kerzen. „Soll ICH die ausmachen odda was?“, fragte ich Tom. „Wieso ausmachen? Ein bisschen romantische Stimmung kann ja nich schaden!“ Er grinste mich an. Ich setzte mich neben ihn auf mein Bett und lehnte meinen Kopf an seine Schulter. Er legte seinen Arm um mich. Wir schwiegen uns an. Es war so ein „stiller Moment“, und so „stille Momente“ hatten immer was zu bedeuten. Aber was hatte dieser zu bedeuten? Tom legte seinen Kopf auf meinen. „Ich liebe dich!“, brach er das Schweigen, „Und ich bin froh, dass ich dich hab!“. Dann stand er auf. Ich schaute ihn verwirrt an. „Es tut mia leid, aber ich muss wieder gehen! Sehn wir uns morgen?“, fragte er mich. Ich nickte. Er kam auf mich zu, gab mir einen Kuss und verschwand aus dem Haus.
Als Tom weg war, räumte ich schnell mein Zimmer auf. Eigentlich wollte ich mich durchs aufräumen ein bisschen ablenken, aber meine Gedanken waren nur bei Tom. Wie er „Ich liebe dich“ sagte, der Kuss, einfach unbeschreiblich!
Als meine Eltern mit meiner Schwester heimkamen, ist ihnen gar nicht aufgefallen, dass ich mich anders verhielt. Erst nach einer halben Stunde kam meine Schwester in mein Zimmer. „Können wir mal wieder ein „Schwesterngespräch“ Führen?“, fragte sie mich. „Kay, gern!“, sie setzte sich zu mir auf meine Couch. „Kay, ich will alles wissen. Wer war hier? Tom oder Bill? Biste mit einen von denen zusammen?“, brachte sie es gleich auf den Punkt. „Also…Tom war hier!“, sagte ich. „Und…weiter?“ Boah, war meine Schwesta ma widda neugierig! „Also…“, ich hatte ein breites Grinsen aufgesetzt, dass meine Schwetser noch neugieriger machte. „Ich bin mit ihm zusammn.“ Ich erzählte ihr alles ganz genau. Sie freute sich total für mich. „Sag ma, haste des gemerkt, dass was mit mir los is?“, fragte ich dann. „Kla…du bist total happy un so…des sieht man dir total an.“ „Und wieso hast du des dann gemerkt un sonst niemand anders?“Ach…Ma hat ma widda en schlechte Tag! Die zeigt wieder so en Desinteresse und die schlaucht mich auch i.wie grad voll an.“ Wir redeten dann noch über Gott und die Welt, bis mein Handy klingelte. Auf meinem Display stand „Tom ruft an“. „Geh ma bitte raus!“, sgate ich zu meiner Schwester. Sie stand auf und ging aus meinem Zimmer. Als sie die Tür hinter sich schloss, klappte ich mein Handy auf. „Hallo, mein Schatz!“, begrüßte ich Tom gleich. „Hey! Ich ruf an, weil ich dich vermisst hab!!“ „Wo bissn du?“ „Bei nem Videodreh!“ „Bei nem Videodreh??“ „Erklär ich dir morgen! Sehn wir uns morgen?“ „Kay, bei dir oder bei mir?“ „Wir können ja in die Stadt gehen! Was hälst du davon?“ „Kay, gern!“ „Alla, ich muss wieder auflegen! Muss jetzt mein Solo auf der Gitarre spielen! Ich hol dich morgen ab! Alla tschau !! Ich liebe dich!“, er legte auf. Was für en Videodreh? Also irgendwie kenn ich Tom doch noch nich so gut, wie ich dachte. Lol. Den restlichen Abend gammelte ich vor dem Fernseh rum und hoffte auf nen Anruf von Tom. Doch das Handy schwieg. Irgendwann legte ich mich schlafen.
Ich wieß ned, wann ich weidacshreib !!
sry schonma jetz !!;)
Am nächsten Tag ging ich mit Tom in die Stadt. Ich fühlte mich bei ihm sooo wohl! Tom erklärte mir das mit dem Videodreh. Er sagte mir, dass er mit seiner Band mal ganz groß raus kommen will, dass sein Bruder der Sänger ist und dann noch zwei Freunde Bass und Schlagzeug spielen. Ich musste erstmal grinsen. Irgendwie konnt ich mir Tom nicht als einen Vorstellen, der von Girls umschwärmt wird. Doch da wusste ich noch nicht, dass es wircklich so wird...
Denn ein Monat später fing alles an. Es war in einer heißen Sommernacht. Tom übernachtete bei mir. Er überredete mich, bis Mitternacht auf zu bleiben, weil da die Premiere des Videoclips vom sogenannten Songs "Durch den Monsun" läuft. Wir lagen da in meinem Bett und betrachteten uns den Videoclip. Tom konnte jedes Wort mitsingen. Ich sahs nur nebendran und dachte mir "Mit dem Lied wolln die berühmt werden?"...
Am nächsten Morgen schaltete ich den Fernseher an. Auf Viva lief gerade "neu". Im Fernseher sagte Klaas gerade "...Und die nächste Band hatte heute Nacht ihren ersten Auftritt. Die Band heißt >Tokio Hotel<...","OMG, jetzt werden die echt berühmt...", dachte ich mir. Ich schaute mit nochmal den Clip an. Tom sah da echt gut aus! Als Tom dann wach wurde, gingen wir in die Küche und frühstückten. In der Küche hing ein Zettel:"Hay ihr!Mein Chef hat heute angerufen und ich musste arbeiten gehen.Kuss und viel Spaß allein zu Hause,Klaudia".Ich grinste breit. Tom stand hinter mir, legte seine Hände um meine Hüften und las den Zettel mit. Er fing plötzlich auch zu grinsen. Ich nahm seine Hand und zog ihn in mein Zimmer. Wir legten uns auf mein Bett und knutschten wild herum. Tom zog mich zärtlich aus. Dann schliefen wir miteinander.