Mitbringsel aus dem Wrack-Musem Cuxhaven war "Gestrandet - Schiffsunglücke an der Nordseeküste" von Tim Schwabedissen.
Inhalt kurzgefasst:
Geschichte über die Entstehung der "Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger" und etliche Berichte über etliche Schiffs-Strandungen im Bereich der Nordseeküste und ein Kapitel über das Wrack-Museum selber, wie aus einer privaten Sammlung ein öffentliches Museum wurde.
Im Museum gab es Ansichts-Exemplare, so hat man wenigstens nicht die Katze im Sack gekauft und konnte in Ruhe blättern. Fand ich schon beim Durchblättern recht interessant... mich hat ja auch die Titanic brennend interessiert, folglich wollte ich auch mal was über andere Schiffsunglücke erfahren.
Nun habe ich das Buch innerhalb 3 Tage durchgehabt, weil der Autor nicht einfach nur trockene Tatsachen runtergeleiert hat (wie z.B. bei vielen Sachbüchern, die ja zum gähnen sind), sondern alles wirklich fesselnd und spannend geschrieben hat. Bei winterlichen Unglücken mit viel Schnee und Eis hab ich mir den A***** abgefroren, also man leidet total mit.
Inhalt:
Die neunjährige Trisha geht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder im Wald wandern. Dabei kommt Trisha vom Weg ab und verirrt sich imWald. Mehrere Tage ist sie dort auf sich allein gestellt und muss einen Weg hinaus finden...
Find das Buch sehr spannend geschrieben... (bin ja eh ein King Fan ;) ) also definitiv daumen hoch :D
Neues von meiner Lese-Front:
Zuletzt gelesen: "Der Alchimist" von Paulo Coelho
Inhalt (von Amazon):
Der brasilianische Geschichtenerzähler Paulo Coelho macht uns mit Santiago bekannt, einem andalusischen Hirtenjungen, der eines Nachts von einem fernen Schatz in den ägyptischen Pyramiden träumt. Und so macht sich Santiago auf den Weg: er verläßt Spanien, um buchstäblich seinem Traum zu folgen.
Unterwegs trifft er auf viele spirituelle Boten, die in bescheidenen Formen auftreten -- zum Beispiel als Kameltreiber oder als belesener Engländer. In einem der Bücher des Engländers erfährt Santiago zum ersten Mal von den Alchimisten -- Männern, die glaubten, daß, wenn man ein Metall jahrelang erhitzt, es sich von all seinen individuellen Eigenschaften befreien würde, und daß das, was übrigbliebe, die "Seele der Welt" sei. Natürlich trifft er irgendwann tatsächlich auf einen Alchimisten, und die daraus entstehende Lehrer-Schüler-Beziehung rückt das irrige Weltbild des Jungen zurecht, während sie ihn gleichzeitig dazu ermutigt, seinen Träumen treu zu bleiben. "Mein Herz fürchtet sich davor, zu leiden", vertraut der Junge dem Alchimisten eines Nachts an, als sie in den mondlosen Himmel schauen.
Zunächst muss ich sagen: Gekauft hätte ich mir das Buch niemals, denn für 12,95 € Verkaufspreis will ich einen dicken Wälzer und nicht so ein kleines Heftchen mit 172 Seiten. Aber als Bücherkisten-Fundstück ist es okay *g*
Meine persönliche Inhaltsangabe reduziert sich auf einen Satz:
"Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!"
Eigentlich nicht schlecht, aber der Autor kloppt einem dieses Motto schon recht aufdringlich auf fast jeder Seite um die Ohren. Ignoriert man diese Tatsache, liest es sich wie ein nettes Märchen aus 1001 Nacht.
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Vor 3 Tagen angefangen:
"Ayla und der Clan des Bären" von Jean M. Auel.
"Die Erde vor 30.000 Jahren: In einer Welt aus Schnee und Eis ist Ayla die einzige Überlebende ihres Stammes. Halb verhungert wird sie vom »Clan des Bären« gefunden und aufgenommen. Die Medizinfrau nimmt sich ihrer an und führt Ayla ein in die strengen Regeln des Clans. Doch sie bleibt eine Fremde und das Misstrauen gegen sie wächst ..."
Tja, angefangen und schon ist fraglich, ob es auch je durchgelesen wird. Die Protagonisten sind noch halbe Neandertaler und "unterhalten" sich via Zeichensprache. Da ich mir meistens alles bildlich vorstelle, hab ich da schon leichte Probleme... aber eher, weil ich da lachen muss *g*
Womit ich aber ein echtes Problem habe, ist die scheinbare Position der Frau in der gruppe bzw. Clan.
Aussage eines Kriegers: "Wen kümmerte es schon, ob sie Kummer hat, es war ja nur eine Frau. Auch wenn sie die Medizin-Frau unseres Clans ist... nur eine Frau." (so ungefähr)
Hallo? Woher will man heute denn wissen, dass die Frauen bei den Neandertalern nix zu melden hatten?? Viele vergangene Völker (nach den Neandertalern) hatten nachweislich ihre Schamaninnen und waren ein Martriachat, d.H. Frauen hatten das Sagen. Und dann kommt so ne Wirtschafts-Studierte, schreibt ihre Steinzeit-Romane (3 Stück, wohl recht erfolgreich) und erzählt einen von "is ja nur ne Frau". Also nee. Damit komm ich echt nicht klar. So was passt doch eher in Mittelalter-Romanen.
Hab gestern nicht gelesen, heute nicht gelesen... vermutlich such ich mir morgen anderes Lesefutter.
Ausführliche Inhaltsangabe http://de.wikipedia.org/wiki/Vom_Winde_verweht
Kommentar:
Muss unbedingt mal wieder den Film sehen... weiß gar nicht mehr, ob Scarlett da auch so arrogant rüberkam. Im Buch jedenfalls will man sie die ganze Zeit schlagen. Aber kräftig. Aber sowas von kräftig! Was nichts mit Geld oder ihrer Person zu tun hat, interessiert Scarlett überhaupt nicht, allerhöchstens mal oberflächlich am Rande. Sie ist außerordentlich ungebildet, schlichtweg dumm, versteht kaum, was man ihr sagt, und von dem, was sie versteht, versteht sie auch nur das, was sie verstehen will. Als sie nach vielen Jahren endlich mal die Erleuchtung ihres Lebens hat, geschieht es ihr nur recht, dass die Einsicht zu spät kommt und sie von Rhett verlassen wird. Man gönnt ihr so richtig den verbalen Tritt, den sie bekommt.
1991 gab es übrigens eine Fortsetzung, verbrochen von Alexandra Ripley. Und das war echt ein Verbrechen. Die Verfilmung habe ich nie gesehen und das Buch nur halb gelesen, einfach grottenschlecht und übelst langweilig.
Ich werde nie verstehen, warum man an viele Klassiker unbedingt noch eine Fortsetzung tackern muss... das kann doch nur schief gehen!
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"Die Farbe von Wasser" von James McBride
Die Farbe von Wasser ist die autobiographische Geschichte eines schwarzen Mannes, der in den 60 Jahren mit elf Geschwistern in New York aufwächst. Vor allem ist es aber die Geschichte seiner weißen, jüdischen Mutter Ruth, deren unglaubliche und bewegende Biographie McBride ganz in der Tradition der schwarzen oral history erzählt.
Ein fantastisches Buch! Abwechselnd zitiert James wörtlich seine Mutter, wie sie ihre Geschichte erzählt und dann erzählt er aus seiner Sicht die Geschichte der Familie. Wirklich sehr bewegend und spannend.