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Kimi_Raikkönen - 05.03.2005 - 17:08
Hermann Maier wird gegen Ende der Saison immer stärker. Im norwegischen Kvitfjell hat der Herminator mit einer astreinen Vorstellung die Konkurrenz hinter sich gelassen. Nach seinem WM-Titel im RTL holte sich der Flachauer vor Mario Scheiber den ersten Saisonsieg in der Abfahrt. Der Schweizer Ambrosi Hoffmann wurde Dritter. Im Weltcup-Duell zwischen Bode Miller und Benni Raich konnte sich der Amerikaner wieder etwas Luft verschaffen - Miller Vierter, Raich "nur" Zwölfter! Der Rückstand in der Gesamtwertung ist damit auf 57 Punkte angewachsen.
Bravo Hermann! Mit einer Laufzeit von 1:46,10 Minuten brauste Maier in der vorletzten Abfahrt des Jahres zu seinem ersten Saisonsieg in der "Königsdisziplin" - zu seinem 49. insgesamt! Mit einer fehlerfreien Fahrt verwies er seinen aufstrebenden ÖSV-Teamkollegen Mario Scheiber auf den zweiten Platz (+0,13 Sek.). 23 Hunderstel Sekunden hinter Scheiber kam der Schweizer Ambrosi Hoffmann auf Rang drei.
Die weiteren Platzierungen der Österreicher: Christoph Gruber Siebenter, Fritz Strobl Neunter, Benni Raich Zwölfter. Punkte gab es auch für Grugger, Franz, Kröll und Schifferer.
Raich verliert Boden auf Miller
Nicht ganz nach Wunsch ist die Abfahrt für Benjamin Raich gelaufen. Der Tiroler, der Ambitionen auf den Gewinn des Weltcups hat, landete auf Platz zwölf. Da sich Bode Miller weit vor Raich auf Rang vier schob, verlor Raich wertvolle Punkte für die Gesamtwertung. Sein Rückstand ist damit um mehr als 20 Punkte angewachsen und liegt nun bei 57 Zählern.
Böser Sturz von Michi Walchhofer
Mit Michael Walchhofer ist ein ganz heißer Sieganwärter ausgeschieden. Der Salzburger verlor in der Kompression nach der Zwischenzeit die Kontrolle über seine Ski und machte einen Abflug ins Sicherheitsnetz. Obwohl der Crash böse aussah, blieb Walchhofer unverletzt.
Schutzengel für Järbyn
Gestürzt ist auch der mit Startnummer 2 ins Rennen gegangene Patrick Järbyn. Der Schwede blieb kurz vor dem Ziel mit der Hand an einem Richtungstor hängen, überschlug sich mehrmals und streifte dabei eine Eisenstange - er kam wie durch ein Wunder mit einer leichten Blessur davon!
Am Sonntag geht das Programm in Kvitfjell mit einem Super-G weiter. Der Start ist für elf Uhr geplant. (geo)
Das Ergebnis der Abfahrt
1. Hermann Maier AUT 1:46,10
2. Mario Scheiber AUT 1:46,23
3. Ambrosi Hoffmann SUI 1:46,41
4. Bode Miller USA 1:46,75
5. Daron Rahlves USA 1:46,86
6. Marco Büchel LIE 1:47,03
7. Christoph Gruber AUT 1:47,04
8. Silvan Zurbriggen SUI 1:47,10
9. Fritz Strobl AUT 1:47,12
10. Didier Defago SUI 1:47,13
11. Kjetil Andre Aamodt NOR 1:47,16
12. Benjamin Raich AUT 1:47,21
13. Erik Guay CAN 1:47,22
14. David Poisson FRA 1:47,26
15. Yannick Bertrand FRA 1:47,30
16. Johann Grugger AUT 1:47,40
19. Werner Franz AUT 1:47,51
21. Andreas Schifferer AUT 1:47,80
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Herminator fuhr ein Fehlerfreies Rennen. Jetzt ist seine Experimentierphase vorbei er holte seinen 49. Weltcupsieg. Scheiber das größte Talent des ÖSV wird wieder 2. Järbins Sturz sah echt bös aus. ich dachte mir den muss der Hubschrauber holen. Schade dass Walchhofer ausfiel. Bode baute die Weltcupführung aus.
Kimi_Raikkoenen - 06.03.2005 - 18:01
Hermann Maier hat mit seinem 50. Weltcup-Sieg einen neuen Meilenstein in seiner außergewöhnlichen Karriere gesetzt - und Bode Miller und Benjamin Raich bei deren packenden Kampf um die große Kristallkugel absolut die Show gestohlen. Der Herminator gewann den Super-G am Sonntag mit fast einer Sekunde Vorsprung vor dem Schweizer Didier Defago und dem Amerikaner Daron Rahlves.
Maier setzte sich nur 24 Stunden nach seinem Erfolg in der Abfahrt auch im Super-G durch und zog durch seinen Jubiläumserfolg in der ewigen Weltcup-Bestenliste mit Italiens Alberto Tomba auf Platz zwei gleich. Nur der Schwede Ingemar Stenmark liegt mit 86 Siegen noch vor dem Herminator . "Das ist Wahnsinn. Ich bin überglücklich. Es war mein großes Ziel, diese Marke zu schaffen. Das gibt mir große Motivation für die Zukunft", sagte Maier.
Maier ließ der Konkurrenz auf der Olympia-Piste von 1994 in 1:32,98 Minuten nicht den Hauch einer Chance. Der Schweizer Didier Defago hatte in 1:33,81 Minuten auf Rang zwei schon deutlichen Rückstand. Dritter wurde der Amerikaner Daron Rahlves (1:33,86). Platz vier ging mit Benni Raich an den nächsten Österreicher.
Während Michael Walchhofer nach seinem Sturz in der Abfahrt auf einen Start verzichten musste, schafften es Fritz Strobl auf Platz 8, Andreas Schifferer und Mario Scheiber auf die Plätze 10 und 11. Matthias Lanzinger wurde 22., Stephan Görgl 25. 33. wurde Georg Streitberger, auf Platz 37 fuhr Christoph Gruber und Johann Grugger wurde 40.
Miller nur noch 52 Zähler vor Raich
In Lenzerheide kommt es wie erwartet zum Showdown zwischen den Doppel-Weltmeistern Miller und Raich um den Sieg im Gesamtweltcup. Der Amerikaner konnte nach einem groben Schnitzer kurz vor Ziel seinen vermeintlichen Vorteil im Super-G nicht nutzen und büßte als Fünfter in 1:34,29 Minuten sogar fünf Zähler auf Raich ein. Der "Blitz aus Pitz" zeigte eine gute Vorstellung und wurde in 1:33,87 Minuten Vierter.
"Ich konnte zumindest ein bisschen aufholen. Wie es ausschaut, ist jetzt alles möglich", sagte Raich. Mit 1348 Punkten geht Miller, der die Wertung seit Saisonbeginn anführt, noch mit einem Vorsprung von 52 Zählern gegenüber Raich (1296) in die letzten vier Saisonrennen. "Wenn ich nicht diese dumme Fehler mache, kann mir nichts passieren", sagt Miller.
Sechste Super-G-Kugel für Maier?
Für Hermann Maier erfüllte sich mit dem 50. Erfolg ein Traum. Schon am Samstag hatte der Riesenslalom-Weltmeister nach seinem ersten Abfahrtssieg des Winters in 1:46,10 Minuten vor Mario Scheiber (1:46,23) und Ambrosi Hoffmann (1:46,41/Schweiz) den nächsten Erfolg gewohnt selbstbewusst prophezeit. In den Kampf um den Gesamtweltcup wird der Titelverteidiger mit 1166 Punkten zwar kaum mehr eingreifen können, aber zumindest die sechste kleine Kristallkugel ist für "Mr. Super-G" nach seinem 22. Disziplin-Sieg möglich. Hier führt er mit 424 Punkten vor Miller 370.
Ohne seine zweijährige Zwangspause nach seinem Motorradunfall 2001 wäre sogar der Rekord von Stenmark zu schaffen gewesen, meinte Maier. Dabei lief es auch am Anfang dieser Saison nicht gut. Erst eine Millimeter genaue Veränderung des Rennschuhs für das verletzte Bein machte den Herminator wieder zum Siegfahrer. "Für die nächste Saison nehme ich mir jetzt schon wieder ein bisschen mehr vor", sagte Maier.
Ergebnisse Super-G:
1. Hermann Maier AUT 1:32,98
2. Didier Defago SUI 1:33,81
3. Daron Rahlves USA 1:33,86
4. Benjamin Raich AUT 1:33,87
5. Bode Miller USA 1:34,29
6. Erik Guay CAN 1:34,40
7. Alessandro Fattori ITA 1:34,49
8. Fritz Strobl AUT 1:34,65
. Kristian Ghedina ITA 1:34,65
10. Andreas Schifferer AUT 1:34,75
11. Mario Scheiber AUT 1:34,80
12. Francois Bourque CAN 1:34,81
13. Aksel Lund Svindal NOR 1:34,83
14. Ambrosi Hoffmann SUI 1:34,96
15. Silvan Zurbriggen SUI 1:34,98
16. Patrick Staudacher ITA 1:34,99
17. Florian Eckert GER 1:35,12
18. Marco Büchel LIE 1:35,13
19. Konrad Hari SUI 1:35,17
20. David Poisson FRA 1:35,19
21 Bjarne Solbakken NOR 1:35,21
22 Matthias Lanzinger AUT 1:35,25
23 Kjetil Andre Aamodt NOR 1:35,26
24 Michael Gufler ITA 1:35,29
25 Stephan Görgl AUT 1:35,33
26 Yannick Bertrand FRA 1:35,34
27 Manuel Osborne CAN 1:35,40
28 Max Rauffer GER 1:35,42
29 Tobias Grünenfelder SUI 1:35,49
. Finlay Mickel GBR 1:35,49
. John Kucera CAN 1:35,49
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50 Siege das ist schon verdammt gut. 50 Siege hat auch Alberto Tomba und Ingemar Stemark hat sogar 86 Siege. Jetzt ist er wieder in Hochform wie vor seiner verletzung. ER ist wieder absolut der alte.