Der 21-jährige Kubica freut sich auf die neue Herausforderung: "Ich hatte mich darauf eingestellt, ein ganzes Jahr zu verbringen, ohne ein Rennen zu fahren. Umso mehr freue ich mich auf diesen Einsatz. Und ich bin stolz, dass das BMW Sauber F1 Team dieses Vertrauen in mich hat. Ich will es nicht enttäuschen."
Glaube fest daran das wir ihn nach Ungarn wieder im Cockpit sehen werden.
Villeneuves Comeback in der Türkei nicht gesichert
Hinter dem Start von Testfahrer Robert Kubica in Ungarn scheint tatsächlich mehr zu stecken: Jacques Villeneuve muss den Grand Prix am Hungaroring nach offizieller Aussage wegen angeblicher Kopfschmerzen auslassen, doch in der Gerüchteküche wird vermutet, dass dies schon das frühzeitige Ende der Formel-1-Karriere des Weltmeisters von 1997 bedeuten könnte.
Das BMW Sauber F1 Team ließ sich auf Anfrage von 'F1Total.com' jedenfalls nicht darauf festnageln, dass Villeneuve nach der dreiwöchigen Sommerpause in Istanbul wieder fahren wird. Es hieß heute Morgen lediglich, dass man sich an einen Tisch setzen, seinen körperlichen Zustand abwarten und dann eine Entscheidung treffen werde.
Aus dem Villeneuve-Umfeld will man sich zu der Angelegenheit zumindest nicht mit laufendem Diktiergerät äußern, weil man über die Medien keine unnötigen Spannungen heraufbeschwören möchte, die die Situation nur noch mehr aufheizen könnten.
Jacques Villeneuve's Grand Prix career is over after the former world champion was dumped by Sauber.
The Canadian, 35, once the enfant terrible of F1, has been replaced for Sunday's Hungarian Grand Prix by BMW-Sauber's promising 21-year-old reserve driver Robert Kubica.
While sources at the Swiss team refused to comment, it seems clear 1997 champ Villeneuve will not be seen at their Hinwill base again.
But as the sun set on one star yesterday it began to rise on another.
Mark Webber moved ever closer to a dream switch to world champions Renault orrivals McLaren after Williams announced they would not take up an option on the Aussie for next season.
Instead the team will replace him with reserve driver Alex Wurz alongside German Nico Rosberg, son of former champion Keke.
Team boss Sir Frank Williams, who has signed a £17million Toyota engine deal, did not retain Webber because he is stretched to meet a previously agreed £1m salary rise.
That has freed the 29-year-old - rated by former boss Paul Stoddart as equal to world champion Fernando Alonso - to be first in line when the deadlocked driver market bursts into life.
Any imminent announcement about Webber's future is unlikely - but he'll be out to impress in the remaining six races of 2006.
With Kimi Raikkonen set for Ferrari - revealed three months ago by Mirror Sport - both Renault, run by Webber's manager Flavio Briatore, and McLaren are both options.
With the departure of Villeneuve - son of the legendary Gilles - Grand Prix racing has lost its two most colourful and controversial figures in a month.
First it was Juan Pablo Montoya, who was suspended after he decided he will drive in American next season - without consulting McLaren boss Ron Dennis.
And now Villeneuve goes - with more than a whiff of mystery. Sauber claim he will not race in Hungary because of a heavy crash at Hockenheim - yet he seemed fully fit to everyone leaving the German circuit.
FALL OF A CHAMPION
JACQUES Villeneuve's career never recovered from winning the world title in 1997.
Williams lost their Renault engines the next season and he never won again.
A move to BAR in 1999 ended in acrimony after five years without a win.
A three race return with Renault in 2004 after a 10-month break proved equally fruitless and Sauber would have ditched him last year had he not been on an unbreakable £10m contract.
das darf nicht sein!
Ungarn lag Jacques Villeneuve noch nie - deshalb bleibt er (offiziell) aber nicht dem Rennwochenende fern. "Er hatte schon am Sonntagabend Kopfschmerzen", erläuterte das BMW Sauber Team. "Dann hat uns sein Manager Craig Pollock angerufen und gesagt, dass es nicht geht." Deshalb sitzt in Ungarn Testfahrer Robert Kubica im zweiten F1.06 neben Nick Heidfeld.
(F1Total.com) - Ist die Rennpause von Jacques Villeneuve tatsächlich nur eine Nachwirkung des Unfalls auf dem Hockenheimring, oder steckt hinter dem Einsatz von Robert Kubica auf dem Hungaroring bereits eine Planung für das nächste Jahr? Im Lager des BMW Sauber F1 Teams versucht man derzeit, mit möglichst vielen Worten möglichst wenig nach außen zu tragen.
"Wir haben eine Entscheidung für dieses Rennen, nach dem Wochenende werden wir die Situation einschätzen", so BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Jacques war wegen Kopfschmerzen bei der Abschlussbesprechung am vergangenen Sonntag nicht dabei. Wir wurden von seinem Manager am Dienstag darüber informiert, dass die Kopfschmerzen noch da sind. Das war die Grundlage für die Entscheidung."
Nach dem Rennen wolle man entscheiden, in welcher Fahrerbesatzung man künftig antreten wird. Eine Zusicherung, dass Villeneuve bei wieder intaktem Gesundheitszustand sein Cockpit wieder erhält, wollte Theissen aber nicht geben. "Es gibt keine Garantien im Leben", erklärte er. Gleichzeitig betonte er aber, dass eine Entscheidung nicht gefallen sei.
"Wir haben noch keine Entscheidung über die verbleibenden Rennen in dieser Saison oder das nächste Jahr getroffen", fuhr er fort. "Wir beginnen natürlich, über das nächste Jahr nachzudenken, und für uns ist das sicher eine Gelegenheit, um zu sehen, wie sich Robert in einer Rennsituation schlägt."
In der Beziehung zwischen dem Ex-Weltmeister und dem Team habe es aber nicht gekriselt. "Ich denke, er hat in der ganzen Saison für das Team gute Arbeit abgeliefert, auch bei den Tests", so Theissen, der von Kubica einiges erwartet. "Ich erwarte, dass er sich gut schlagen wird. Nach dem Wochenende werden wir dann die Situation bewerten."
Wenn Jacques fit ist, sollte er auch wieder fahren. Schließlich ist er der Stammfahrer im Team.