Name: Keith Hawthorne Millham
Alter: 35 Jahre (wie 18 scheinend)
Rasse: geborener Werwolf
Clan/Rudel: rex mundi - Rudel
Aussehen
- Augenfarbe: sommerhimmelblaue Augen
- Haare: schwarzbraun
- Größe/Statur: 1,78m; Statur kompakt, muskulös und für seine Größe breitschultrig
Keith ist der Kleinste des Rudels. Für seine Größe ist er sehr kompakt und wirkt nicht, als würde ihn ein Windstoß jederzeit umwehen können. Sein schwarzbraunes Haar trägt er länger kurz geschnitten und kommt dabei keiner landläufigen Mode nach.
Zudem trägt Keith einen kurz gewachsenen Vollbart, in dessen braun ein Schein rot mitmischt. In seinem Auftreten in der Öffentlichkeit sieht Keith davon ab, sich zu rasieren oder zu frisieren. Er legt bezüglich seines Kleidungsstils ebenso, wie sein Vater Wert auf Geschmack und Eleganz. Er macht durch die Ausstrahlung dieser Kombination immer eine sympathische Figur, weil weder biedre, noch verwahrloste. Sein aufrechter Gang sorgt, trotz seiner Größe und seines Alters, für viel Eindruck, den er hinterlässt.
Dabei sieht er, den Hawthornes eigen, nicht unbedingt stattlich aus.
Er hat keine ausgeprägt männlichen Züge, sein Kinn ist viel mehr spitz, als breit und kantig. Keith hat schmale Lippen und abgerundete Gesichtszüge.
Er wirkt also so jung, wie er ist. Unter seinen langen Augenbrauen liegen dafür seine Augen, die das alles weg zu machen scheinen. Keith besitzt große und sehr ausdrucksstarke Augen. Sie sind immer ehrlich und tragen einen Funken Zuversicht in sich, der zu seinem Wesen gehört.
In ihnen findet man nur sehr selten das wilde Wesen seiner Wolfsnatur, dann wenn Keith es darauf ankommen lässt.
Sonst kann man sich gewiss sein, sich einfach nur in seinen ehrlichen Augen verlieren zu können.
Geschichte (Biographie):
Keith Hawthorne Millham kommt am 5. Juli 1578 im Geheimen auf einem kleinen Landsitz der Familie Montgomery zur Welt. Er ist der uneheliche Sohn von ehemals Jane Montgomery, jetzt Jane Millham und Blake Hawthorne.
Schon vor der Geburt des Jungen, sorgte Keith für Ärger. Gezeugt von Blake Hawthorne in einer stürmischen Herbstnacht 1577, wobei niemand sich je zum Wetter dieser Nacht im Oktober geäußert hatte, ist es unmöglich den Jungen vor seiner Geburt loszuwerden.
Jane Montgomery, die sich zu dem Werwolf der Nachbarfamilie hingezogen gefühlt hatte, war in dieser Zeit verlobt und im Begriff, eine viel versprechende Verbindung mit James Millham, dem englischen Staatssekretär und Duke of Cumberland einzugehen.
Die Hochzeit war im Frühjahr angesetzt und nachdem herauskam, Jane Montgomery wäre schwanger, erhöhte James Millham nach langen Gesprächen, in denen er von Jane eigentlich Abstand gewinnen wollte, die Aussteuer, die Janes und Andrews Vater zähneknirschend bezahlte. Ein Teil von Ayrshire fiel Millham zum Opfer, damit er die schwangere Frau im April 1578 ehelichte.
Jane Millham blieb bis zur Geburt ihres Sohnes im Norden Englands und wurde auf einem Landsitz der Familie Montgomery versteckt. Sie gebar den Jungen, brachte es nicht über ihr Herz, ihn namenlos wegzugeben, so wie ihr Bruder Andrew und ihr Vater es verlangten.
So bekam Keith seinen ungewöhnlich keltischen Namen. Jane erinnerte sich an das Bild, dass sie von seinem Vater hatte, als sie in die großen Augen des Säuglings blickt und gibt ihrem ersten Sohn den Namen eines irischen Dramenhelden, der im ständigen Drang nach seiner Freiheit alle, die er liebt, verliert, um sich am Ende des Stückes selbst aufzuopfern.
Sie gab das Kind, ohne es einmal zu stillen, in die Obhut einer Amme, die den Jungen in ein Kloster im Nordwesten Schottlands bringen sollte, wo er als Waise und elternlos erzogen werden würde.
Während die junge Bedienstete in eine Kutsche nach Norden stieg, zerbrach in Jane Millham etwas, dass sie zuvor besessen hatte.
Keith Mutter zog zu ihrem Mann James in die Grafschaft Cumberland. Doch jeder Funke Hoffnung und Zuversicht, der sie ausgezeichnet hatte, war in Janes Augen verloschen und kehrte bis zu ihrem Tod nicht mehr zu ihr zurück. Sie hinterließ kein weiteres Kind. Nach ihrem Tod wegen eines immer schwerer werdenden Nervenleides, heiratete James Millham erneut, um seine Nachfolge zu sichern.
Die Kutsche nach Norden wurde dagegen in der ersten Reisenacht, von einem Wolfsrudel immer mehr nach Westen gedrängt. Der Kutscher wollte den Tieren in der Ferne ausweichen und lenkte seinen Wagen nach Paisley, um gegen die Anweisungen seines Arbeitgebers vorerst hier einzukehren und sich einen sicheren Weg nach Norden beschreiben zu lassen.
Während man dem Mann das Vorkommen eines bekannten Wolfsrudels hier in Renfrewshire beschrieb, zog sich die Amme mit dem Säugling auf dem Arm, auf ihr Zimmer zurück.
Im Schlaf verschwand das Kind aus der Wiege und Amme, sowie Kutscher mussten mit der Nachricht zurück nach Ayrshire kehren, das Kind hätte man ihnen gestohlen.
Nach anfänglicher Aufruhr, beruhigte sich Andrew Montgomery wieder und befriedete sich damit, dass niemand die Herkunft des Kindes nachweisen könne, selbst wenn der Junge später Ansprüche jeglicher Art zu stellen bereit wäre.
Der frisch geboren Säugling tauchte unerwartet am nächsten Morgen vor den Füßen von Tom Felton auf, der Rynedale während der Abwesenheit von John und James Hawthorne verwaltete. Gerade seinen morgendlichen Kontrollgang über den Hof praktizierend, fand er das Bündel zusammen mit einem Brief, der Namen und Herkunft des Jungen nannte. Der Absender war nicht vermerkt.
Ohne sich umzusehen, nahm Tom das Kind an sich, brachte es ins Haus und beauftragte eine Amme damit, sich um den Findling zu kümmern.
So wuchs Keith als Keith Hawthorne im Kreis seiner Verwandtschaft auf. Seit er denken konnte, erinnert er sich daran, dass seine beiden Cousins oder Tom auf Rynedale zu gegen waren. Es scheint ihm noch immer so, als wäre es in seiner Kindheit nie anders gewesen. Er glaubt, was ihm erzählt wird, nämlich das seine Eltern tot sind und wird im Wissen um seine Werwolfsnatur erzogen. Tom ist dabei nicht nur den beiden jungen Männern John und James ein Lehrer, für Keith ist er ebenso eine Vaterfigur.
All das scheint sich zu ändern, als das Jahr 1590 anbricht. Ein lang verloren geglaubtes Mitglied der Familie kehrt nach Rynedale zurück. Keith, der wie ein 6-jähriger Junge wirkt, wird von all dem ferngehalten.
Er erfährt nicht, dass es sich bei dem Besucher um seinen Vater handelt, jedoch stellt sich ihm das Mädchen vor, das mit dem Fremden in Zusammenhang steht.
Die 17 Jahre scheinende Hanna Hawthorne nimmt sich dem Jungen an und wird für ihn eine große Schwester. Der damals angekommen Blake Hawthorne bleibt für Keith noch einige Jahre nur ein Schatten, mit dem er keinen Kontakt hat. Auf die Frage hin, was mit ihm sei, gibt ihm Hanna 1594 die Auskunft, Blake sei ihr Vater. Sie erzählt, was Keith kaum glauben kann und sie spärliches über ihren Vater und ihre Mutter weiß.
Auf eine Art, die er damals nicht beschreiben kann, fühlt Keith sich mit der jungen Frau verbunden. Er teilt das Gefühl, nichts über seine Abstammung zu wissen. Denn trotzdem Keith weiß, seine Eltern seien verstorben, spricht niemand über die beiden Werwölfe mit Namen Ayne und Timothy Hawthorne.
Die Jahre scheinen auf Rynedale anders zu verlaufen. Es ist ein Kommen und Gehen.
John widmet sich oft monatelangen Reisen, James führt als Earl die Grafschaft Renfrewshire und Keith bewundert den jungen Werwolf für dessen Arbeit und Auftreten. Es ist eine spannende Zeit, in der Keith lernt, als Werwolf durch die Heide und die Wälder nahe Rynedale zu streifen. Er lernt viel über Verantwortung und auch die ständige Gefahr, in der sie verdammt sind, zu leben, wird dem Jungen eingeimpft.
Die Ruhe von Robert Coltrane, der 1596 in Begleitung Johns nach Rynedale kommt, scheint wie ein Puzzleteil, das in Rynedale gefehlt hatte. Keith redet viel mit dem jungen Werwolf, der eine unglaubliche Geschichte zu berichten weiß und im Grunde nichts anderes, als ebenso entwurzelt ist.
1600 scheint wieder ein Jahr des Umschwunges. Ryan Campbell taucht in Rynedale auf. Keith ist dem Menschen gegenüber skeptisch. Er meidet ihn, damit aber entfernt er sich auch mehr und mehr von Hanna, die ein Interesse an dem Eindringling zu verspüren scheint.
Keith misstraut dem Mann anfänglich, dieses Misstrauen löst sich erst auf, als er den Wolfsgeruch wittert, der von dem groß gewachsenen Rechtsgelehrten ausgeht. Damit ist er ein Teil des Rudels, heiratet im Frühjahr 1601 Hanna. Beide bleiben in Rynedale und es scheint, als wäre nach der Aufregung um die Grenzen Renfrewshires und der Geschichte um den zwielichtigen Ryan Campbell, wieder eine friedliche Zeit angebrochen.
Toms Lehrstunden im Training mit den Waffen, die ein Adeliger zu beherrschen hat, werden beklagenswerter Weise abgelöst durch trockenen Unterricht in Theologie und Rechtskunde. Auch vor Latein scheut Ryan nicht zurück, solange er die Zeit findet, Keith zu unterrichten. Hannas Literaturstunden werden zu Lichtblicken, in denen der 13-jährige nicht einschläft.
Zu Keith Leidwesen bleibt er bis zu dem Zeitpunkt der einzige Schüler. Erst 1603 brechen John und
Ryan nach London auf, nachdem die Nachricht alle auf der Burg erschütterte, Emilia Brandworth sei verstorben.
Keith bekam mit, wie sich die Zwillinge mit Blake darüber stritten, wer nach London reisen würde. Der Älteste bestand darauf, zu fahren. James aber wollte unbedingt seinen Bruder John schicken, der dem ganzen weniger laut als sein Abbild James, jedoch ebenso energisch folgte.
Die Auseinandersetzung unfreiwillig belauschend, erfuhr Keith das erste Mal bewusst von dem Verhältnis, das zwischen dem älteren Hawthorne und den Zwillingen bestand. Blake Hawthorne war der Bruder von Emilia Brandworth und damit der Onkel der Brüder.
Die Diskussion findet durch die Ankunft Ryans ein abruptes Ende, denn Keith muss von der Tür flüchten, von deren Spalt aus er die Männer belauscht hatte.
Als zwei Tage später John und Ryan nach London aufbrechen und Blake vom Erdboden verschwunden scheint, ist Keith klar, wer sich in der Auseinandersetzung durchgesetzt hatte. Während der langen Winternächte der Abwesenheit von John und Ryan versucht Hanna sich im Benimmunterricht für Keith, der seinen Cousin nun hin und wieder in die Öffentlichkeit, nach Paisley und Glasgow begleiten soll. Während einer Reise nach Edinburgh, auf die Keith James begleitet, kehrt Ryan unangekündigt aus London zurück. Er ist nicht allein, sondern bringt die jungen Charlotte Brandworth mit sich.
Die junge Frau stellt sofort klar, sie möge nur Charly genannt werden.
Wieder findet sich das ganze Rudel am darauf folgenden Abend zusammen, die Abwesenheit von John liegt verheißungsvoll deutlich in der Luft und schwebt schwer über allen, während James die junge Frau offiziell auf Rynedale begrüßt.
Keith glaubt, Charly gehe den Bewohnern Rynedales aus dem Weg. Er versucht mit ihr Kontakt zu knüpfen, aber das Mädchen aus London redet mit ihm nur über belangloses und Keith gibt vorerst den Versuch auf, mit ihr Freundschaft schließen zu wollen. Er bemerkt, wie Robert der einzige zu sein scheint, der Charlotte aus ihrer Isolation lockt. In diesem wissen widmet Keith sich dem Erlernen der Grundlagen der Grafschaftsverwaltung und Buchhaltung, ohne zu ahnen, weshalb ihm als Heranwachsenden solch geartete Bildung zukommt.
Zwar weiß Keith um die Verwandtschaft zu den Zwillingen, aber er glaubt keinen Grund, weshalb der Titel des Earls später ihm zufallen solle.
Dennoch fügt er sich dem Willen von James und erlernt die weit gefächerten Grundlagen gesellschaftlicher Struktur und Feinheiten der Etikette, die ihm zuvor nicht offenbart worden waren.
Die Jahre scheinen mit Momenten des Verlusts und der Freude wieder ins Land zu ziehen.
Keith wächst in den Kreis der Rynedale-Männer hinein und teilt mit jedem verstreichenden Jahr mehr der Welt des Hawthorne-Erbes. Auch wenn er der Jüngste unter ihnen ist, so schenkt man ihm dennoch hin und wieder Gehör. Viel Kraft gibt Keith dabei dennoch die besondere Aufmerksamkeit, die James ihm zukommen lässt. Er scheint noch immer in Keith seinen späteren Nachfolger zu sehen.
1612 kommt es für Keith Hawthorne zu einer Wendung in seinem Leben, mit der er am wenigsten gerechnet hatte.
Die Einladung zu einem Herbstball des Grafen von Ayrshire trifft in Rynesdale ein. Erst im letzten Herbst hatten Andrew Montgomery und James Hawthorne eine immer wieder kehrende Auseinandersetzung um die zwischen Ayr und Renfrewshire verlaufende Grenzlinie ausgefochten, bei der Montgomery dieses Mal den Sieg davon getragen hatte.
Dies als offene Provokation sehend, möchte James seine Präsenz zeigen. Während Ryan und Robert davon abraten, stimmt Tom ihm zu. Keith ist ebenso der Meinung, James solle der Einladung nachkommen. Dieser bittet Keith daraufhin, ihn zu begleiten.
Schließlich eskalierte die Besprechung der Männer in den frühen Morgenstunden und es kommt zum offenen Schlagabtausch zwischen James und Blake, wobei Keith von der wahren Natur seiner Herkunft erfährt und weshalb er James deshalb unter keinen Umständen begleiten könne.
Daraufhin scheint vieles Sinn zu geben, Keith versucht dieser Offenbarung allein beizukommen. Tom zeigt ihm bereitwillig den Brief seines Vaters, den jener in der Nacht geschrieben hatte, in der er verhinderte, dass Keith in einem abgelegenen Kloster puristischer Mönche sein Dasein fristete, bis ans Licht gekommen wäre, welcher Natur seine wahre Abstammung sei.
Seit dieser Nacht und der damit verbundenen Aufklärung seiner Abstammung, nimmt Keith den Namen seiner Mutter an, unter dem er geboren ist. Er vermeidet jedes zur Sprache bringen des Themas, sowie er scheinbar gut damit klar zu kommen scheint, dass Blake Hawthorne sein tatsächlicher Erzeuger war und nicht ein ominöser Timothy Hawthorne, den es nie gegeben hatte.
Bis auf den Namen ändert sich nicht viel für Keith.
So scheint es.
Er lehnt es ab, mit der Familie, mit der er ebenso verwandt ist, Kontakt zu haben und damit auch, James auf den Ball zu begleiten. Zu schwer wiegt noch die gefasste Meinung von Andrew Montgomery, mit der er aufgewachsen ist und der Tatsache, dass dies ebenso sein Onkel sein soll.
Keith macht seinem Cousin deutlich, dass er in der Erbfrage nicht mehr bedacht werden möchte.
Er weiß ebenso in groben Zügen von den Folgen des Abends und dem Interesse, dass James an Elise zu hegen scheint. Während Keith mit seinem Vater kaum ein Wort mehr wechselt, vertieft sich jedoch die Verbindung zu Hanna um ein weiteres, nachdem sie beide darum wissen, Halbgeschwister zu sein.
Ihr vertraut er einen Teil seiner Gedanken an, erwartet auf seine geäußerte Meinung über die Verschwiegenheit der anderen keine Antwort.
Schließlich spricht er mit Ryan, der ihm offen legt, wer von den Bewohnern Rynedales von der Verwandtschaft zu Blake Hawthorne wusste. Dass bis auf die Frauen und Robert alle in das Geheimnis eingeweiht waren, es ihm jedoch keiner gesagt, auf Wunsch seines eigenen Vaters vor allem aber jemals offenbart hätte, trifft Keith tief. Er erfährt, dass seine Mutter vor zwei Jahren verstorben sei und damit verläuft sich die Aufmerksamkeit, die seinen aufgetauchten Wurzeln galt, im Trouble der sich überschlagenden Ereignisse.
James taucht in Rynedale mit seiner neuen Frau auf, besagte Elisabeth Montgomery. Trauzeuge des Paares ist Ryan.
Die schwelenden Unruhen machen allen Sorgen, während James und Elisabeth sich zurückgezogen dem Ehezeremoniell widmen, dass, wie Keith erfährt mehr ist, als das Trauen vor einem Geistlichen unter dem Dach eines Gotteshauses.
Elise Hawthorne muss zu einem Mitglied des Rudels werden.
- So auch hier jetzt Schluss. Keith wird in der Nacht, in der alle fliehen, geweckt. -
Charakter:
:shy:
Keith besitzt einen emotionalen und sehr ehrlichen Charakter. Er sagt zumeist ohne zu zögern, was er denkt, dennoch besitzt er auch die Eigenschaft alles zu beobachten und in Gedanken zusammenzusetzen. Mit seinem Cousin James Hawthorne verbindet ihn sehr viel diesbezüglich. Auch Keith ist nachdenklich, nur fangen seine Gedanken den jungen Mann nicht so sehr, wie sie es bei James oft vermögen.
Keith ist in seinem Auftreten selbstbewusst, in seinem Wesen jemand, der gern bereit ist, neues auszuprobieren. Er ist sehr offen und gesprächig, aber auch sensibel genug, Situationen zu erkennen, in denen er sich zurückhalten sollte.
Im Gegensatz zu seiner Halbschwester ist er dazu zwar ebenso aufgeschlossen, aber weit leiser. Ihn als einen stillen Menschen zu bezeichnen, wäre vollkommen daneben gelegen. Aber er ist sanft genug, um nicht unbedingt laut werden zu wollen, außer es handelt sich darum ausgelassen zu lachen und sich an etwas zu erfreuen.
Wenn ihn nicht gerade etwas emotional belastet, dann ist Keith Hawthorne eher seinem Cousin John ähnlich. Dennoch verliert er nie die ihm schon seit seiner Kindheit anhaftende Ernsthaftigkeit, die ihn zum Teil immer auch darauf achten lässt, was um ihn herum passiert.
Er hat eine ausbalancierte Mischung zwischen dem Ernst seines Lebens und der Unschuldigkeit und Ausgelassenheit eines Kindes gefunden.
Er ist ein Mann, der zwar zufrieden war, mit dem, was er hatte. Aber dennoch strebt Keith nach mehr. Noch weiß er nicht, wie sehr ihn die Liebe zu Tyleet von großen Zielen, Träumen und Visionen abbringen und so bescheiden werden lassen wird, wie es seine Verwandten sind.
Aber bis dahin behält er sich die Fähigkeit, seine eigenen Gedanken zu einer Sache zu entwickeln. Er beurteilt einen Umstand selbst und nimmt nicht die Meinung eines anderen an. Deshalb akzeptiert er viele Entscheidungen, die von James getroffen werden dennoch.
Er ordnet sich unter, aber dennoch ist er nicht ganz so gleichmütig, wie Ryan, wenn seine Vorschläge keine Beachtung finden. Das liegt primär daran, dass Keith sich viele Gedanken über ein Problem machen kann und seine zusammengebaute Konstruktion des Problems und seiner Lösung mit sich bringt, dass er sich auch über die Folgen einer anders getroffenen Entscheidung bewusst ist.
Und dabei ist er ein Charakter, dem es nahe geht, sollten andere durch die in seinem Sinne falsche Entscheidung verletzt werden.
Er ist sehr besorgt um andere und stets achtet Keith darauf, dass andere in ihm vielleicht jemanden zum Reden finden oder eine helfende Hand. Er hat ebenfalls einen ausgeprägten Familiensinn.
Wenn Keith jedoch desillusioniert wird, kann sein offenes und zuversichtliches Wesen schnell Sprünge bekommen und er sich darin wieder finden, dass er zum Schein weiterlebt, als sei nichts geschehen und dennoch innerlich stehen bleibt.
Ein Beispiel dafür wäre die Vater- Sohn-Beziehung, die ihn nun mit Blake Hawthorne verbindet.
Irgendwie hat Keith darüber noch nie wirklich gesprochen, er selbst verspürt auch nicht den Drang und dennoch weiß er, dass er seit dieser Offenbarung nicht nur noch weniger Worte mit Blake wechselt, sondern auch die anderen Mitglieder des Rudels meidet, ohne dass er es wirklich will.
Auf eine ungesehene Art, ist auch Keith sehr bestimmt und zielorientiert, sowie stur. Er könnte sich auf Grund seiner Bestimmtheit und Intelligenz durchsetzen, wenn er es wollte. Aber zum einen fehlt ihm letztendlich der letzte Funke Vertrauen darin und die Sache, für die er die innere emotionale Barriere überwinden könnte.
Keith selbst kann im Grunde seines Herzen niemandem wehtun. Er vermeidet, irgendjemanden zu verletzten, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Nicht, wie sein Cousin John hat auch er ein Problem mit der Verwandlung in einen Werwolf. Keith vertraut auf die Verbindung zu dem Monster in ihm, dass in der Beziehung ebenso wenig aggressiv ist, wie er selbst. Er glaubt nicht, das Menschen- und Wolfsgestalt emotional soweit auseinander liegen. Denn dafür ist sein Wolfsblut auch viel zu sehr ein gefühlter und fühlender Teil seiner Menschengestalt.
Fähigkeiten:
Keith ist gebildet, kann lesen, schreiben, rechnen und wie ich geschrieben habe, genoss er auch eine Grundbildung in Theologie, Recht und Literatur, sowie Buchhaltung und Verwaltung. Er spricht jedoch nur englisch und kann den Grundwortschatz Latein, der es ihm ermöglicht, die Bibel in lateinischer Schrift zu lesen.
Zudem lernt Keith sehr schnell. Er ist gelehrig und aufgeweckt, wenn es um das Lösen von Problemen geht. Er kann quasi um die Ecke denken und auf die verrücktesten Lösungsansätze kommen.
Zudem ist er mit den grundlegenden Umgangsformen der höheren Gesellschaft bekannt, die Hanna ihm beigebracht hat. Es liegt ihm, zu reden und zu diskutieren, aber oft lediglich, um wie sein Vater am Ende dennoch klein bei zu geben.
Dass er reiten kann, ist obligatorisch. Er kommt zwar nicht so gut mit Pferden aus, wie Robert, aber wie auch zu anderen Tieren hat Keith zu Pferden eine gute Beziehung. (Dafür dass er ein Werwolf ist und solange er auch kein Werwolf ist!)
Waffen:
Bei sich trägt er, wie damals üblich ein Schwert. Mit dem kann er umgehen, nachdem er von Ryan nötigen Unterricht im fechten bekommen hat. Tom hat ihn alles Grundlegende im Umgang mit allerlei Waffen gelehrt.
Keith selbst bedient sich am liebsten Stangenwaffen. Er hat von Tom gelernt, mit einem Stab zu kämpfen und bevorzugt diese Art des Kampfes, bei der man dem Gegner vorerst nur blaue Flecken zufügt.
Da Keith jedoch auch noch nie in einem Kampf um Leben und Tod gewirkt hat, kennt er selbst nicht seine Fähigkeiten, die da sein werden, ebenso kühl, wie berechnet, eine Gefahr oder Beute auszuschalten.
Besonderheiten:
Keith ist ein geborener Werwolf. Er kann sich damit unabhängig vom Mond verwandeln, tut dies mit typisch blauen Augen und schwarzer Gestalt. Von den anderen Wölfen des Rudels unterscheidet er sich durch das rotbraune Fell um sein Maul herum, dass wie ein Abbild seines Bartes wirkt, den er als Mensch trägt.
Avatar: James McAvoy