xa-board.com - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums The Pink Thinkers
Verfügbare Informationen zu "Kapitalismus - Recht oder schlecht?"
  • Beiteiligte Poster: Schwarze Seele - AllStupidExceptMe - TUBORG - hedonist - micui - unterhose - zlak - Spaz Tacular - fryx|harry
  • Forum: The Pink Thinkers
  • Forenurl: Zum Forum
  • Forenbeschreibung: The Pink Thinkers
  • Antworten: 33
  • Gestartet: Sonntag 12.06.2005
Alle Beiträge und Antworten
Schwarze Seele - 21.02.2005 - 19:56

Nun denn... Wenn mir mal bitte jemand erklären könnte, wie eine Welt ohne Kapitalismus funktionnieren soll?! Seit eh und je hat der Mensch gearbeitet um zu Geld (Oder auch Muscheln und Zähne wie Weasle meint... ^^) zu kommen. WIESO sollte man das ändern? Bis dahin hat es sehr gut geklappt...
PS: Ohne Kapitalismus lebten wir wie Steinzeitmenschen... Mit Holzknüppeln in einer Höhle und immer auf der Suche nach Nahrung. Hat doch was.

1109020687]

AllStupidExceptMe - 21.02.2005 - 20:03

WELT OHNE KAPITALISMUS = PARADIES!!!!
Schwarze Seele - 21.02.2005 - 20:04

Na dann erklär mir mal deine Umsetzungsvorschläge... Bin echt gespannt...
TUBORG - 21.02.2005 - 21:05

ich träume von einer welt ohne kapitalismus...

aber realistisch ist es nicht. und wenn man sich die gegebenheiten anschaut ists auch die beste lösung für uns

hedonist - 21.02.2005 - 21:10

Ich fange nochmal von forne an und diesmal detailierter.

Der Kapitalismus schafft viele Probleme, eines davon ist die grosse Arbeitslosigkeit, die mit der Zeit heftiger wachsen wird. Politiker und Unternehmer wollen anhand einer Kürzung der Sozialleistungen und den dadurch erfolgenden Arbeitszwang dieses Problem in den Griff zu bekommen. Komischerweise sehen sie nicht das wahre Problem der Arbeitslosigkeit:

Die Überproduktion.

Die Überproduktion ist das grösste gesellschaftliche Problem, das durch den Kapitalismus entstanden ist. Man frage sich zurecht, wie eine Überproduktion ein Problem darstellen kann. Politik und Wirtschaft versucht damit fertig zu werden, indem sie die entstanden Butter-, Käse-, Fleisch-, Gemüse- und Obstberge, Weinseen usw. vernichten um damit den Preis zu regulieren. Zusätzlich wird heute den Bauern schon einen Grundlohn für Nichtbestellung der Felder bezahlt. Man stelle sich das vor: dafür, dass Bauern ihre Felder nicht bebauen wird gezahlt und es wird sogar per Satelit überwacht.
Diese Überproduktion wird also doppelt von der Bevölkerung bezahlt. Einmal, durch die Subventionen für die Landwirtschaft und ein anderes Mal bei Vernichtung und Überwachung der Nichtbestellung.
Nun ist es die Forderung der anarchistischen Kommunisten diese Waren nicht zu vernichten, sondern kostenfrei an die Bevölkerung zu VERSCHENKEN. Denn SIE GEHOEREN UNS ALLEN!
Durch die Nichtvernichtung dieser Waren und die Einbeziehung der 10-15% Arbeitslosen in der Schweiz und Mitteleuropa im Allgemeinen in die Produktion würde eine riesige Überproduktion entstehen, die zur Folge hätte, dass genug Waren da wäre um alle zu versorgen.
Das ist der Punkt wo wir sagen können, dass Geld überflüssig wird.

Die Rechnung hört hier aber nicht auf, denn man kann sie problemlos weiterführen:
Durch die Abschaffung des Geldes in der Wirtschaft, wären Geldverwaltungsberufe überflüssig. Diese verschwendet in der heutigen Marktwirtschaft über 50% der gesammten Arbeitskraft. Durch die Verwendung dieser Arbeitskraft für Produktivzwecke (Berufe wie Land- und Forstwirtschaft, Tierhaltung und Fischerei; Energie und Wasserversorgung sowie Bergbau, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe; Energie- und Wasserversorgung usw.), kann die durchschnittliche Arbeitszeit pro Woche auf 18,6h heruntergeschraubt werden.
Das klingt ziemlich gut, es geht aber noch weiter:
Durch die künstliche Qualitätsverringerung von Produkten im kapitalistischen System, bei der Gebrauchsgüter auf die Ebene der Verbrauchsgüter abgestuft werden um den Umsatz zu erhalten, entsteht eine riesige Ressourcen- und Arbeitskraftverschwendung. Beispiele für diese künstlichen Qualitätsverringerungen sind Glühbirnen, Glas, und Autos.
Weiter könnte durch die gezielte Verwendung von Mischtechniken die Lebenserwartung z.B von Explosionsmotoren auf etwa 150 Jahre ausgedehnt werden. Verwenden wir Wasserstoff, statt Öl als Energieträger, könnte sogar die Umweltbelastung verringert werden.
Schlussendlich würden wir bei dieser Rechnung zu einer 12,4-Stunden-Woche gelangen.

Das hört sich recht gut an, diese Rechnung kann aber weitergeführt werden:
Stellen wir uns vor, durch die herrschaftsfreie Gesellschaft (Herrschaftsfrei im Sinne von Selbstverwaltung in allen Lebensbereichen) würde die Rush-Hour wegfallen, da Arbeit vor Ort verrichtet werden kann. Aus dem Grunde, weil dann jeder da arbeiten kann wo er wohnt und nicht dort wo er am meisten Lohn kriegt.
Durch den Wegfall der Rush-Hour und der Urlaubsindustrie (Man wird keinen Stress mehr haben, weil man verreisen kann wann und wie lange man will) werden weitere Ressourcen gespart: Weniger Transportmittel, weniger Fabriken, weniger Strassen und somit weniger Arbeit.
Nun kämen wir bei unserer Rechnung auf eine 10-Stunden-Woche.

Das hört sich wirklich gut an, gehen wir aber noch einen Schritt weiter:
Ziehen wir nun Behinderte und Rentner in unsere Rechnung mit ein, die durchaus gerne arbeiten würden (nicht 42, aber vielleicht 10 Stunden pro Woche), kämen wir durch dessen Miteinbezug zu einer 6.9-Stunden-Woche.

Das ist wunderbar, geht aber noch weiter:
Durch die Möglichkeit der Vollautomatisierung, im Klartext vollautomatische Fliessbandstrassen, Schiffe und Fahrzeuge mit einem über Satelit gesteuerten Verkehrsleitsystem USW. kommen wir bei unserer Rechnung auf eine durchschnittliche
4.91-Stunden-Woche.

5 Stunden pro Woche würden als reichen um den SELBEN WOHLSTAND von heute zu erhalten.
Wozu also Kapitalismus?

Wer sich über die Zahlen fragt, der lese das Buch "Die 5-Stunden-Woche" von Darwin Dante.

1109017059]

hedonist - 21.02.2005 - 21:29

Um eine Frage zu beantworten, wie eine solche Welt bzw. Gesellschaft zu bewerstelligen wäre gibt es eine einfache Antwort:
Durch eine föderative Organisationsstruktur auf Basis der syndikalistischen Rätedemokratie und einer Wirtschaft auf Basis der Arbeitszeitverrechnung. In der Praxis haben sich die meisten Leute aber gegen ein solches System entschieden, aus dem einfachen Grunde weil sie es nicht für nötig hielten/halten und einfach jeder nach dem Prinzip des Kommunismus arbeitet:

Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen.

Schwarze Seele - 21.02.2005 - 21:41

Lauter Theorie, Zahlen, dazu da, die Leute zum Nachdenken zu bewegen. Doch niemand garantiert, dass diese Theorie auch in die Praxis umsetzbar ist. Ich denke eher nicht.

PS: Was soll das mit den Bauern? Ich bin Bauerntochter und ich sage: Wenn Bauern keine Subventionen kriegen würden, gingen wir allesamt zu Grunde. Vom Erlös des Landwirtschaftens allein kann man nicht leben, das ist heutzutage Fakt. Und: Wieso sollten wir für die anderen arbeiten? Waren verschenken? Gibt keinen Grund dazu, die sollen ihre Ärsche doch selbst bewegen!

Nehmen wir mal an, das Geld wäre weg. Von wo bekämten die Musikwütigen ihre Instrumente, CD's? Die Schreibwütigen (ICH!!) ihr Papier und die Stifte, den Laptop? Selber bauen? Wohl kaum... Und wer würde ihnen das abnehmen? Ohne Bezahlung, gratis? NIEMAND. Deswegen Geld, wegen den Bedürfnissen, die wir Menschen haben.

TUBORG - 21.02.2005 - 21:43

Erstellt von hedonist
anarchistischen Kommunisten

haha, ich kenn leute die würden dir dafür an den kopf springen. naja, der text stammt nicht von dir, also auch egal.

Erstellt von hedonist
Die Überproduktion ist das grösste gesellschaftliche Problem, das durch den Kapitalismus entstanden ist. Man frage sich zurecht, wie eine Überproduktion ein Problem darstellen kann. Politik und Wirtschaft versucht damit fertig zu werden, indem sie die entstanden Butter-, Käse-, Fleisch-, Gemüse- und Obstberge, Weinseen usw. vernichten um damit den Preis zu regulieren. Zusätzlich wird heute den Bauern schon einen Grundlohn für Nichtbestellung der Felder bezahlt. Man stelle sich das vor: dafür, dass Bauern ihre Felder nicht bebauen wird gezahlt und es wird sogar per Satelit überwacht.

das ist ein wesentlicher fehler des marktes! es ist ökologischer schwachsinn etwas zu importieren was an ort und stelle hergestellt werden kann (zb holz, nahurngsmittel). es kommt heut aber anders billiger, darum wirds anders gemacht.
so werden auch rohstoffe an einer stelle der erde abgebaut, um die halbe welt geflogen, dort verarbeitet um dann wieder zurückgeflogen zu werden.

bei den zahlen allgemein würd ich aber verdammt vorsichtig sein! so wie das hier steht lässt es sich nicht umsetzen. wenn die leute nur noch 5h arbeiten brauchen sie freizeitbeschäftigungn (sonst werden alle irre) und das kostet dann auch wieder geld und muss angeboten werden. und dass man nicht mehr in die ferien will usw würd ich jez nicht sagen. ich geh lieben gern boarden, das würd ich immer noch wollen wenn ich endveil zeit hätte!

wenn man den optimalen plan finden würde wärs fürne weile sicher sehr effektiv. die bedürfnisse usw ändern aber sehr schnell und die vergangenheit hat gezeigt, dass der plan sehr uneffektiv ist und somit zu der verarmun eines staates führt (ausser es werden dann eben wieder arbeitslager und so scheiss eingefhührt). der markt hat den vorteil dass er (häufig) das gleichgewicht zwischen angebot und nachfrage findet und ist darum dem plan überlegen. auch wenn er eben fehler hat (wie oben erwähnt zb)

ausserdem müsste man diesen plan global einführen. es ist also nichts weiter als eine utopie!

hedonist - 21.02.2005 - 21:52

Erstellt von Schwarze Seele

Lauter Theorie, Zahlen, dazu da, die Leute zum Nachdenken zu bewegen. Doch niemand garantiert, dass diese Theorie auch in die Praxis umsetzbar ist. Ich denke eher nicht.

PS: Was soll das mit den Bauern? Ich bin Bauerntochter und ich sage: Wenn Bauern keine Subventionen kriegen würden, gingen wir allesamt zu Grunde. Vom Erlös des Landwirtschaftens allein kann man nicht leben, das ist heutzutage Fakt. Und: Wieso sollten wir für die anderen arbeiten? Waren verschenken? Gibt keinen Grund dazu, die sollen ihre Ärsche doch selbst bewegen!

Nehmen wir mal an, das Geld wäre weg. Von wo bekämten die Musikwütigen ihre Instrumente, CD's? Die Schreibwütigen (ICH!!) ihr Papier und die Stifte, den Laptop? Selber bauen? Wohl kaum... Und wer würde ihnen das abnehmen? Ohne Bezahlung, gratis? NIEMAND. Deswegen Geld, wegen den Bedürfnissen, die wir Menschen haben.

Du hast von meinem Geschriebenen kein Wort verstanden, stimmts?

TUBORG - 21.02.2005 - 21:53

ach, gib besser ma ne antwort auf meinen post ;)

würd mich noch interessieren! (deine antwort)

Schwarze Seele - 21.02.2005 - 21:57

Wenn ich doch so dumm bin, dann fasse alles in 3 kurze Aussagen zusammen. Habe nur den ersten Abschnitt gelesen, danach habe ich aufgegeben. Denke nicht, dass diese Gedankengänge von dir sind... Nun denn, gib mir eine Antwort auf meinen Post, den bist du mit der Frage, ob ich ein Wort verstanden habe, geschickt umgangen...
hedonist - 21.02.2005 - 21:59


haha, ich kenn leute die würden dir dafür an den kopf springen. naja, der text stammt nicht von dir, also auch egal.

Der Text stammt von mir.


das ist ein wesentlicher fehler des marktes! es ist ökologischer schwachsinn etwas zu importieren was an ort und stelle hergestellt werden kann (zb holz, nahurngsmittel). es kommt heut aber anders billiger, darum wirds anders gemacht.
so werden auch rohstoffe an einer stelle der erde abgebaut, um die halbe welt geflogen, dort verarbeitet um dann wieder zurückgeflogen zu werden.

Das ist ein weiterer Aspekt.

bei den zahlen allgemein würd ich aber verdammt vorsichtig sein! so wie das hier steht lässt es sich nicht umsetzen. wenn die leute nur noch 5h arbeiten brauchen sie freizeitbeschäftigungn (sonst werden alle irre) und das kostet dann auch wieder geld und muss angeboten werden. und dass man nicht mehr in die ferien will usw würd ich jez nicht sagen. ich geh lieben gern boarden, das würd ich immer noch wollen wenn ich endveil zeit hätte!
Das mit der Freizeit stimmt natürlich vollkommen.
Seien wir ehrlich, 5 Stunden sind sowieso zu wenig um genug beschäftigt zu sein. Ich sage nicht, dass jeder NUR 5 Stunden pro Woche arbeiten soll, sondern dass der selbe Wohlstand mit nur 5 Stunden pro Woche MOEGLICH WAERE. Wenn die Leute dann zusätzlich noch mehr arbeiten, hiesse das jeder würde im Luxus untergehen. :D
Zudem habe ich nicht gesagt, dass niemand mehr verreisen will. Ich habe gesagt, dass beim verreisen kein Stress besteht, weil man genügend Zeit hat. Damit fällt ein riesiger Teil der Urlaubsindustrie weg.

wenn man den optimalen plan finden würde wärs fürne weile sicher sehr effektiv. die bedürfnisse usw ändern aber sehr schnell und die vergangenheit hat gezeigt, dass der plan sehr uneffektiv ist und somit zu der verarmun eines staates führt (ausser es werden dann eben wieder arbeitslager und so scheiss eingefhührt). der markt hat den vorteil dass er (häufig) das gleichgewicht zwischen angebot und nachfrage findet und ist darum dem plan überlegen. auch wenn er eben fehler hat (wie oben erwähnt zb)
Die Allokation wäre eines der grösseren Probleme, das aber auch z.B. anhand Nachfragebögen geklärt werden könnte. Du solltest aber nicht vergessen, dass ich kein Staatskommunist bin, sondern ein Anarchokommunist. Zwang ist mir ein Fremdwort.

ausserdem müsste man diesen plan global einführen. es ist also nichts weiter als eine utopie!

Nein, müsste man nicht.

1109019698]

TUBORG - 21.02.2005 - 22:00

dein post hat getönt als hättest du den text interpretiert als ob er ne kritik an den bauern ist. ich denk daher seine reaktion (weil das ist dieser text gewiss nicht^^)
Schwarze Seele - 21.02.2005 - 22:02

Ich gebe es auf. Es ist wie mit rechts und links. Zwei Meinungen, die sich in die Quere kommen und sich nicht umstimmen lassen...
hedonist - 21.02.2005 - 22:04


PS: Was soll das mit den Bauern? Ich bin Bauerntochter und ich sage: Wenn Bauern keine Subventionen kriegen würden, gingen wir allesamt zu Grunde. Vom Erlös des Landwirtschaftens allein kann man nicht leben, das ist heutzutage Fakt. Und: Wieso sollten wir für die anderen arbeiten? Waren verschenken? Gibt keinen Grund dazu, die sollen ihre Ärsche doch selbst bewegen!

Bauern sind super, Bauern sind toll. Bitte versteh mich nicht falsch. Bauern sind sogar die wichtigsten Leute in der Produktion.

Zum Rest kann ich nur sagen: Lies den Text :)

Nehmen wir mal an, das Geld wäre weg. Von wo bekämten die Musikwütigen ihre Instrumente, CD's? Die Schreibwütigen (ICH!!) ihr Papier und die Stifte, den Laptop? Selber bauen? Wohl kaum... Und wer würde ihnen das abnehmen? Ohne Bezahlung, gratis? NIEMAND. Deswegen Geld, wegen den Bedürfnissen, die wir Menschen haben.

Lies den Text :)

hedonist - 21.02.2005 - 22:05

Erstellt von Schwarze Seele

Ich gebe es auf. Es ist wie mit rechts und links. Zwei Meinungen, die sich in die Quere kommen und sich nicht umstimmen lassen...

Es ist die Synthese (Anarchismus) aus These (Rechts) und Antithese (Links).

:D

Schwarze Seele - 21.02.2005 - 22:06

Nein, sag... ~0
TUBORG - 21.02.2005 - 22:09

Nein, müsste man nicht.

hmm, dann müsste sich das jeweilige land ziemlich total abschotten. abgesehen von nordkorea macht das fast keiner^^

ich bin ein Anarchokommunist

dann willst du die maximale freiheit?
die will ich auch. ich will aber nicht, dass die maximale freiheit des einen, die freiheit des andern einschränkt. es braucht also gesetze. alles andere ist unrealistisch.

Zudem habe ich nicht gesagt, dass niemand mehr verreisen will. Ich habe gesagt, dass beim verreisen kein Stress besteht, weil man genügend Zeit hat. Damit fällt ein riesiger Teil der Urlaubsindustrie weg.

oh sorry, das hab ich falsch verstanden. ich dachte du meintest, dass man keinen stress mehr hätte da man kaum mer arbeitet und somit keine ferien mehr braucht^^

der text stammt von mirdie gedanken aber von darwin dante oder etwa nicht ;)

Schwarze Seele - 21.02.2005 - 22:12

Mit dem letzten Punkt spricht er aus dem tiefsten Innern meiner schwarzen Seele... ^^
hedonist - 21.02.2005 - 22:18


hmm, dann müsste sich das jeweilige land ziemlich total abschotten. abgesehen von nordkorea macht das fast keiner^^

Ja, müsste es sich. In Chiapas ist es auch der Fall.


dann willst du die maximale freiheit?
die will ich auch. ich will aber nicht, dass die maximale freiheit des einen, die freiheit des andern einschränkt. es braucht also gesetze. alles andere ist unrealistisch.

Dafür benötigt es keine Gesetze, sondern den Kommunismus. Die Freiheit wird heute durch die Gesetze und Kapitalismus beschnitten, nicht gewährt.

Du meinst damit wohl, dass durch die Abschaffung der Ausführenden Organe in der Gewaltentrennung eine Art Regellosigkeit eintreten würde. Dem halte ich entgegen. Dass die Gesetzgebung selber erst aus der Moral der Mehrheit der Bevölkerung resultiert und nicht die Moral erst aus der Gesetzgebung scheinen manche zu vergessen. Auch die Tatsache, dass eine sehr kleine Minderheit gänzlich unmoralisch sein könnte und dadurch andere angesichts der unbeschützten materiellen Reichtümer dazu anstiften könnte frühere Eigentumsverhältnisse zu misachten um, wie es die Rohheit der Evolution vorschreibt, einen eigenen Vorteil zu verschaffen, scheint manche abzuschrecken. Hier zeigt meine (Dantes) Rechnung aber, dass es so etwas wie Eigentum gar nicht braucht. Homo homini lupus oder für einen selber ist jeder andere ein potenzieller Dieb und Mörder. Nur man selber ist im höchsten Masse anständig.

die gedanken aber von darwin dante oder etwa nicht ;)

Die Gedanken Stammen von den Anarchisten, die Rechnung von Darwin Dante.

micui - 21.02.2005 - 22:29

Ich verstehe euch Leute nicht. Für mich macht die ganze Diskussion überhaupt keinen Sinn und ich halte mich da mal besser raus.
Übrigens: Das Zahlungsmittel ist keine Erfindung des Kapitalismus, sondern gabs schon immer. Den Kapitalismus so wie wir ihn haben können wir abschaffen, dann hätten wir Zustände wie im Mittelalter. Jedoch hat das Geld selber nichts mit Kapitalismus zu tun, sondern ist fest in der Psyche des Menschen verankert. Geld ist hier nur Ersatz für Wert, wenn wir es nicht so hätten, hätten wir Tauschhandel, aber aus dem resolutiert ein Zahlungsmittel das so nicht viel Wert hat. Ob es jetzt Muscheln oder Metallplättchen sind, bleibe offen.
Der moderne Kapitalismus ist wie wir heute Dienstleistungen in Geld umsetzen, Waren vorverpfänden. Ohne diesen wäre die Welt für euch, mich exklusive, Nichtanleger und hoffentlich noch nicht Zinsbezahler nicht viel anders.

Eine Welt, die auf gegenseitiges Schenken oder wie ihr das auch immer nennt beruht, ist ein Konstrukt aus euren Träumen. Aber ich kann euch entwarnen: Mein Hund träumt auch öfters.

Noch einen Nachtrag.
Hätten wir ein System gänzlich ohne Geld, mit Tauschhandel, hätten wir gigantische humanitäre Probleme. Fossile Brennstoffe, Energie aus Kraftwerken und Waren aus schon nah entfernten Gebieten werden nicht mehr disponibel sein(Bezahlung nicht mehr möglich, da nur noch direkter Handel möglich). Keine Autos mehr, keine Energie, heisst keine Computer mehr, simpelste Technik, Das Sozialsystem müsste sich total umschichten, die Schweiz würde in kleine Länder zersplittern. Da wir uns in der neuen Situation nicht zurechtfinden werden, wäre es wie im Mittelalter. Nur keine wüsste, was zu tun ist. Die Bauern lassen grüssen (*zwinker* *zwinker*)
Ich glaube das waren alles gerechtfertigte Schlüsse. Tauschsystem so funktionniert nicht. Ein system ohne Dingens, erm, also Kommunismus, ich glaube das muss ich nicht genauer erläutern. Siehe Reichtum Ostblock.

Kritisieren kann man lange. Aber versucht mal, etwas aufzubauen. Für etwas sein, nicht gegen das andere.

1109021429]

hedonist - 21.02.2005 - 22:33

Wieder jemand, der das Geschriebene nicht gelesen hat, tja ;)

1109021646]

TUBORG - 21.02.2005 - 22:45

Ja, müsste es sich. In Chiapas ist es auch der Fall.

eeh kommschon. eine abschottung hat jez wirklich nur nachteile. all die gesamten güter die wir importieren fallen weg. wir sitzen auf unsern exportgütern die wir nicht loswerden. das würde nicht gut kommen!

für die maximale freiheit braucht es eben doch gesetze und zwar weil:

die Moral der Mehrheit der Bevölkerung

ein witz ist. der mensch ist böse! wenn nicht du, dann ein anderer! einige werden sich zusammentun und die geschäfte in die hand nehmen. die polizei die eingreift wär ja dann nichtmehr hier.
--> ich tipp mal es würd ne situation entstehen wie sie in somalia der fall ist. warlords sagen was läuft. banden bekriegen sich. totale anarchie, morde.....

micui - 21.02.2005 - 22:50

Erstellt von hedonist

Wieder jemand, der das Geschriebene nicht gelesen hat, tja ;)

1109021646]

Natürlich nicht, ihr seid ein bisschen krass vom Thema abgekommen !!! :? Bin hier schliesslich Moderator.

hedonist - 21.02.2005 - 23:01

eeh kommschon. eine abschottung hat jez wirklich nur nachteile. all die gesamten güter die wir importieren fallen weg. wir sitzen auf unsern exportgütern die wir nicht loswerden. das würde nicht gut kommen!

Natürlich wäre sie nicht vorteilhaft, das habe ich nie behauptet.

für die maximale freiheit braucht es eben doch gesetze und zwar weil:

ein witz ist. der mensch ist böse! wenn nicht du, dann ein anderer! einige werden sich zusammentun und die geschäfte in die hand nehmen. die polizei die eingreift wär ja dann nichtmehr hier.
--> ich tipp mal es würd ne situation entstehen wie sie in somalia der fall ist. warlords sagen was läuft. banden bekriegen sich. totale anarchie, morde.....

Bitte verwechsle Anarchie nicht mit kommunistischer Anarchie.

Darf ich nochmal auf praktische Beispiele hinweisen, die das Gegenteil bewiesen haben?

Ukraine
Spanien
Chiapas
Israel

1109023322]

micui - 22.02.2005 - 18:31

Bitte verwechsle Anarchie nicht mit kommunistischer Anarchie.

Genau. Es ist zu unterscheiden zwischen Pest und Cholera.

Sorry für meinen Zwischenruf. Aber mal im Ernst, wenn ihr da zu einem Schluss gekommen seid, was bringt euch dieser? Wollt ihr das reine Grauen oder das reine Grauen unter roter Flagge?
Und egal unter welcher Flagge steht Anarchie immer noch für Chaos und unordnung, also hat tuborg doch doch recht!

hedonist - 22.02.2005 - 18:40

Rote Flagge?

Ich sage doch auch nicht du seist ein Nazi (Nur hinter deinem Rücken), also überleg was du sagst. Ich bin kein Kommunist.

micui - 22.02.2005 - 18:43

Oh nein sorry, ich hab mich komisch Ausgedrückt. Ich meine den Unterschied zwischen Anarchie und kommunistischer Anarchie (drum rote flagge)

Sollte nicht gegen dich gehn.

Und wenn ich den Termus "ihr" verwende, seid keinesfalls ihr forumbesucher gemeint, sondern die allgemeinheit. gilt das gleiche bei "du", ausser ich lasse es merken.

1109094287]

unterhose - 27.03.2005 - 12:29

Erstellt von Schwarze Seele
Lauter Theorie, Zahlen, dazu da, die Leute zum Nachdenken zu bewegen. Doch niemand garantiert, dass diese Theorie auch in die Praxis umsetzbar ist. Ich denke eher nicht.

eine garantie gibt's nie, meine gute. und wenn doch, dann würd ich mich in acht nehmen. denn dann kann etwas nicht stimmen... ;)

Erstellt von Schwarze Seele
PS: Was soll das mit den Bauern? Ich bin Bauerntochter und ich sage: Wenn Bauern keine Subventionen kriegen würden, gingen wir allesamt zu Grunde. Vom Erlös des Landwirtschaftens allein kann man nicht leben, das ist heutzutage Fakt.
eben! das geld ist das problem! wenn das geld nicht wäre, könnten die bauern sogar am besten leben, weil sie ja alles haben, was man braucht. essen, trinken, land, etc...

Erstellt von Schwarze Seele
Und: Wieso sollten wir für die anderen arbeiten? Waren verschenken? Gibt keinen Grund dazu, die sollen ihre Ärsche doch selbst bewegen!
genau da liegt das problem: der menschliche egoismus.
wie kommt es denn, dass die tiere kein geld zum leben brauchen? sie haben keine reichtümer. und doch sind sie glücklich. -oder hast du jemals ein tier beim psychiater gesehen.......?

zlak - 10.06.2005 - 12:36

cooler text, hedonist :)

@unterhose: www.tierpsychiater.de :shy: es gibt nix das es nicht gibt ;)

AllStupidExceptMe - 12.06.2005 - 16:51

woohoo! wusste gar nicht mehr, dass es dieses topic überhaupt gibt..! :ugly:
Spaz Tacular - 12.06.2005 - 17:02

Originally posted by AllStupidExceptMe

woohoo! wusste gar nicht mehr, dass es dieses topic überhaupt gibt..! :ugly:

Kapitalismus ist einfach der Status Quo. Klar isses nicht recht. Aber was ist schon recht? Man kann nix dagegen tun. Menschen sind einfach von Natur aus schlecht. Das war immer so und wird immer so bleiben.

fryx|harry - 12.06.2005 - 19:13

Originally posted by AllStupidExceptMe
Menschen sind einfach von Natur aus schlecht.

ich nicht :yes:
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Ähnliche Beiträge
guckt mal! - von sonne23 am Mittwoch 20.07.2005
Mal ein paar Bilder von Julien - von Bonnie2004 am Mittwoch 24.08.2005
Brutzeldaaach - von Dragonsage am Freitag 03.09.2004
noch ein paar bilderchen - von sonne23 am Freitag 22.07.2005
Klein Timi - von sonne23 am Montag 07.06.2004
mal schnell alle bilder von euch........... - von Drachen am Sonntag 16.10.2005
Meine Süsse - von Arven am Sonntag 28.11.2004
nun aber los*ggg* - von phifeha am Freitag 08.10.2004
Fotos von Leonie - von Babs am Sonntag 12.06.2005
Unser erster Krippentag!DAS ERGEBNIS!!!!! - von CatalinasMami am Samstag 13.11.2004