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Rabastan Lestrange - 06.11.2006 - 19:18
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Rabastan Lestrange - 06.11.2006 - 19:43
Es war ungewöhnlich, dass Rabastan direkt in das Kaminzimmer apparierte und nicht zuvor die Eingangshalle betrat, doch heute tat er es aus mangelnder Geduld heraus. Nun, die Suche nach seinem Patenkind hatte kaum eine Stunde gedauert, dennoch hätte der Todesser durchaus angenehmere Erledigungen während dieser Zeit machen können. Rabastan fragte sich, ob auch Evan derartige Geduld bei seiner Tochter aufbringen musste und konnte sich schwer vorstellen, dass sein Freund diese Geduld aufbringen würde. Evan Rosier war kein geduldiger Mensch und dafür auch durchaus bekannt. Ein Grund mehr, weshalb sich evelyn vermutlich freute die folgende Woche bei den Lestranges verbringen zu können, wie Rabastan leicht belustigt zur Kenntnis nahm.
Evelyn Rosier - 06.11.2006 - 19:50
Im Kaminzimmer angekommen ging Evelyn sofort zu einem der komfortablen Sessel und ließ sich hineinfallen, die Knie bis zum Kinn hin angezogen, während sie Rabastan leicht skeptisch musterte.
"War Vater sehr wütend?", entfuhr ihr dann die Frage, die sie nicht hatte stellen wollen, aber nicht hatte zurück halten können. Ihren Mantel zog sie nun kurzerhand aus und auch Nephtys kam nun wieder zum Vorschein und machte es sich um Evelyns Nacken gemütlich.
Rabastan Lestrange - 06.11.2006 - 19:56
"Du weisst die Antwort besser als ich, Kleine", meinte er gelassen und befahl einem Hauself, der soeben erschienen war, etwas zu trinken bringen. Sein Blick wandte sich kurz der kleinen Schlange zu, die beinahe untrennbar von Evelyn war. Selten traf man das Mädchen ohne ihr geliebtes Haustier und Rabastan fragte sich, wie man nur eine derartig intensive Beziehung zu einem Tier aufbauen konnte. Aber sie war nun einmal sein Patenkind und durchaus etwas anders, als andere Kinder, was dem Lestrange durchaus zugute kam, denn sich mit dem albernem Verhalten eines gewöhnlichen Kindes in Evelyns Alter zu befassen, würde ihn mehr geduld kosten, als er wohl aufbringen konnte.
Evelyn Rosier - 06.11.2006 - 20:29
"Vielleicht, aber ein aufmunterndes Wort, dass er es in einer Woche als weniger schlimm ansehen könnte, wäre nicht schlecht", meinte sie mit einem leicht missglücktem Grinsen und strich beiläufig über die warme glatte Haut ihres Haustieres. Die Elfe, die von ihrem Paten angewiesen worden war Getränke zu besorgen kam nun mit einem kleinen Tablett zurück, auf dem abgesehen von einem warmen Kakao für Evelyn und einem Kaffee für ihren Herrn, auch noch Gebäck stand, welches Evelyn so frei war zu kosten.
Oft befand sie sich im Haus der Lestranges, welches ihr immer bemerkenswert ruhig erschien, anders als im Haus ihrer Eltern, welches zwar geringfügig kleiner war, da es sich weniger außerhalb von London befand, aber ansonsten recht ähnlich gebaut war, wie auch das Anwesen der Lestranges. Vermutlich stammten beide aus der selben Zeit, wenn nicht sogar von ein und demselben Baumeister.
"Wieso musstet ihr auch so früh wieder nach hause kommen, ich war doch gerade auf dem Heimweg, als du mich fandest", meinte sie beinahe schon anklagend.
Rabastan Lestrange - 06.11.2006 - 21:20
"Ein aufmunterndes Wort für jemanden, der gegen allgemein gültige Regeln verstößt?", entgegnete er ihr mit belustigtem Tonfall, behielt allerdings sein eher skeptische Miene bei und zog leicht verhöhnend eine augenbraue nach oben. "Wohl kaum Evelyn und ich bin froh, dass ich mich nicht weiter mit deiner Strafe befassen muss, dass kannst du mir glauben."
Wann log der Lestrange denn schon einmal? Zumindest nicht, wenn es nicht von Nöten war und bei Evelyn war es wohl eindeutig von Nöten Klartext zu reden, sonst verstand dieses Mädchen es nicht. Rabastan hatte sich ebenfalls auf einem der Sessel niedergelassen, hatte das Feuer im Kamin entfacht und nahm seinen Kaffee in die Hand.
"Also, was treibt dich in die Winkelgasse? - Wenn es noch mehr zu erledigen gibt, schicke ich Damien mit dir dorthin. Ich habe keine Zeit und keine Lust einkaufen mit dir zu gehen. Und jetzt entschuldige mich, ich muss deinem Vater bescheid geben, dass du hier bist. - Und du verlässt nicht das Haus, wenn du nicht mit mir auch noch Ärger haben willst, Eve. Wo dein Zimmer ist, weisst du ja, schlaf gut", meinte er dann und verließ kurzerhand den Raum und ließ evelyn vor dem Kamin zurück.
tbc: Rabastans Räumlichkeiten
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Evelyn Rosier - 08.11.2006 - 17:37
'Das ich mich nicht weiter mit deiner Strafe befassen muss'
Die Worte klangen mit unheilvollem Beigeschmack in ihrem Kopf nach und Evelyn trank einen Schluck warmen Kakao, um das Gefühl des Unwohl-Seins zu verdrängen. Sie fluchte leise und sorgte so dafür, dass Nephtys ein aufgebrachtes Zischen von sich gab.
"Jaja, ist ja in Ordnung, ich weiß du magst keinen Stress. - Ich ja auch nicht...", nuschelte sie leise, bevor sie in Richtung ihres Zimmers verschwand. Es gab genug, über das sie nachdenken musste.
tbc: Gästezimmer
Evelyn Rosier - 24.11.2006 - 14:31
cf: Eingangshalle
Gemeinsam mit Rodolphus im Kaminzimmer angekommen, steuerte Evelyn sogleich auf 'ihren' Sitzplatz zu. Einen Sessel, den sie bei ihren Besuchen hier, meistens für sich in Anspruch nahm.
Kurz ließ sie ihren Blick durch den Raum und über seine Einrichtung wandern, bevor sich die braunen Augen wieder ruhig ihrem Paten zuwandten. Ihre äußere Gelassenheit war innerhalb der recht vertrauten Wände zurück gekehrt.
Ihre Hand lag auf dem feinen Stoff der Armlehne und Evelyn fühlte sich wieder wohler in ihrer Haut. Sie liebte das Kaminzimmer und wenn sie wohl soetwas, wie einen Lieblingsraum hatte, dann stand dieser Raum mit der Bibliothek an erster Stelle.
Rodolphus Lestrange - 24.11.2006 - 14:40
lp: Eingangshalle
Mit sachten Schritten trat Rodolphus, gefolgt von Evelyn, in das Kaminzimmer. Im Kamin prasselte das Feuer wohlig vor sich hin und die behagliche Wärme eweckte einen geborgenen Eindruck. Der Lestrange setzte sich sofort auf das Sofa und seine Hand griff sogleich nach einer Whiskeyflasche und einem Glas. Er ließ die bernsteinfarbene Flüssigkeit ins Trinkgefäß fließen und behielt es in seinen Händen.
"Wie Evelyn, glaubst du, würde wohl mein Bruder reagieren, wenn er herausbekäme, wo du dich aufgehalten hast?", fragte er sachte, ohne jeden Hintergedanken. "Nun gut, du kennst mich... ich erzähle nichts, denn ich kenne Rabastans Launen." Rodolphus nahm einen Schluck aus dem Glas und fixierte das Mädchen haargenau.
Evelyn Rosier - 24.11.2006 - 14:53
Evelyn beobachtete die Whiskeyflasche, in der die Flüssigkeit noch leicht hin und her schwankte und schließlich zur Ruhe kam. Wieder wurde das Mädchen voll und ganz von ihren Gedanken in Anspruch genommen, doch die Frage ihres Paten holte sie zurück in die Realität.
Schlagartig richteten sich die braunen Augen auf die Züge von Rodolphus, doch seine nächsten Worte beruhigten sie ebenso schnell wieder. Leicht beschämt blickte sie in Richtung Boden.
"Immerhin bräuchte er mich nicht umbringen, denn das täte mein Vater, sobald er wieder zurück ist", meinte sie dann leicht melancholisch, denn mehr als die Launen ihrer Paten fürchtete sie die ihres Vaters, der sich schließlich klar ausgedrückt hatte.
Nun hob sich ihr Blick abermals und wirkte leicht provokant, als erwartete sie ausgelacht zu werden. Doch dann wurde sie kurz abgelenkt, denn eine Hauselfe brachte ihr Tee, den sie zufrieden in Empfang nahm.
Rodolphus Lestrange - 25.11.2006 - 12:41
"Umbringen? Mädchen, das würde dein Vater gewiss nicht tun," gab Rodolphus mit einem Anflug von Hohn in seiner Stimme zurück. Allerdings legte er keinen Wert darauf, sich über Evelyn lustig zu machen. "Evan wird es nicht erfahren, ebenso wenig wie Rabastan." Mit selbstsicherem Blick bedachte Lestrange das Kind,- und in diesem Moment wünschte er, es wäre sein eigenes.
Aber rasch verbannte er diesen Gedanken aus seinem Kopf und ließ seinen Blick kurz zur Hauselfe, die Evelyn einen Tee brachte, schweifen. Mit sachter Handbewegung schickte Rodolphus sie wieder weg, ehe er sich wieder seiner Patentochter zuwandte.
"Hör mir jetzt mal genau zu," begann er erklärend, mir ruhiger Stimme. "Du bist ein kluges Mädchen, das genau wissen sollte, wann man es ernst meint und wann nicht. Und ich gehe davon aus, dass du weißt, dass dein eigener Vater dich niemals töten würde... Ich würde mein Kind, hätte ich eines, nicht umbringen und schon gar nicht wegen solcher kleiner Vergehen."
Evelyn Rosier - 25.11.2006 - 13:07
Ihre Teetasse in der Hand haltend, bedachte sie ihren Paten mit einem Blick, der vieles bedeuten konnte; doch als er ihr zusicherte weder Rabastan noch ihrem Vater etwas zu sagen, spiegelte sich stummer Dank in den dunkelbraunen Augen wieder.
Sie ließ ihn zu Ende sprechen und fühlte eine gewisse Betroffenheit aufgrund seiner Worte.
"Ich meinte es auch nicht wörtlich", meinte sie dann leicht zögernd und suchte nach einer besseren Formulierung, die sie jedoch nicht fand. Statt weiterzusprechen blickte sie also auf den heißen Tee in ihrer Tasse und nippte leicht dran, wohl darauf bedacht sich nicht zu verbrennen.
Rodolphus Lestrange - 25.11.2006 - 13:16
Nun musste sich Rodolphus eingestehen, dass er Evelyns Worte ein bisschen zu ernst genommen hatte und eben hatte er noch davon gesprochen, dass das Mädchen wohl wüsste, was man ernst meinte und was nicht. Welche Ironie!
"Gut, ich hab das wohl auf die goldene Waage genommen," sagte er grinsend. "Wie auch immer, wenn Rabastan oder dein Vater dich fragen- du warst mit mir unterwegs. Und was Damien betrifft, mit ihm habe ich mich auch noch zu unterhalten, aber keine Angst, ich tue ihm nicht weh."
Auch von Damien wünschte er sich, er wäre sein eigener Sohn,- warum in aller Welt hatte es Rodolphus nicht fertig gebracht, Kinder in die Welt zu setzen? Was hielt ihn davon ab?- War es vielleicht Bellatrix?
Jetzt hob er sachte den Blick, um seiner Patentochter wieder in die Augen blicken zu können. Noch immer hielt er sein Whiskeyglas in der Hand und nippte daran, ohne die Augen von Evelyn abzuwenden...
Evelyn Rosier - 25.11.2006 - 13:37
Evelyn ließ sich jetzt doch zu einem leichten Lächeln hinreißen und wandte ihr Augenmerk wieder von ihrer Teetasse ab.
Das Damien wohl ernsthafter Ärger erspart, erleichterte sie, schließlich hatte sie nichts dagegen gehabt, dass er sie in der Winkelgasse allein ließ und somit hegte sie keinen Groll gegen ihn. Die Frage, wo er sich derzeit befand blieb, aber sie würde es vermutlich später erfahren, wobei sie es dann belassen wollte.
Sie mochte Damien, den sie schließlich schon länger kannte und das nicht nur, weil es der Sohn eines ihrer Paten war, sondern auch, weil ihr eigener Bruder mit ihm befreundet war.
Rodolphus Lestrange - 25.11.2006 - 13:46
Rodolphus wusste, wie sehr Evelyn an Damien hing und er wollte sich vieles ersparen. Vor allem Ärger mit seinem Bruder, denn Rabastan mochte es nicht, wenn der Ältere seinen Sohn auch nur ausschimpfte... Genau diese Tatsache ließ Lestrange schmunzeln.
Denn schon immer, auch seit frühester Kindheit gab es vieles, was die Lestrange-Brüder von einander unterschied.
Während Rabastan oft viel vertragen hatte, war Rodolphus bis zu seinem neunten Lebensjahr ein recht weinerliches Kind, obwohl er der Ältere gewesen war. Fleißige und gute Schüler waren beide gewesen, hierbei war kein Unterschied zu finden.
Langsam stellte Rodolphus sein Glas auf den Tisch, musterte Evelyn und strich sich unwillkürlich durch das braune Haar. "Weißt du Evelyn, was ich geben würde, um ein Kind wie dich zu haben?", sagte er nach einer Weile des unerträglichen Schweigens. "Dich macht vieles aus... Du bist hübsch, intelligent, reinlütig, eigensinnig... Und außerdem weißt du, wie man sich durchsetzt. Du bist eine starke Natur, solltest du wissen."
Evelyn Rosier - 25.11.2006 - 15:29
Das Schweigen nahm Evelyn zum Anlass ihren Gedanken nachzuhängen, wobei ihr auffiel, dass sie Nephtys vergessen hatte, was ihr nahezu niemals geschah. Doch Ausnahmen bestätigten bekanntlicherweiser ja die Regel. Sie würde einfach später nach der kleinen schwarzen Schlange sehen.
Vermutlich würde diese sich in irgendeine Ecke verkrochen haben, die ihr Wärme spendete, denn das Tier war versessen auf alles, was eine Temperatur über 30°C hatte.
'Weißt du', drangen die Worte ihres Paten an ihr Ohr und augenblick galt ihre volle Aufmerksamkeit wieder ihm.
Seine Worte brachten ihre Augen dazu, dass diese beinahe schalkhaft aufblitzten und ihre Züge sich zu einer Mischung aus Grinsen und Lächeln annahmen.
Rodolphus Lestrange - 25.11.2006 - 15:45
"Allerdings muss ich sagen, dass ich glücklich darüber bin, dass ich dein Pate sein darf." Rodolphus ließ sich abermals zu einem warmen Lächeln hinreißen, während er das Mädchen mit seinen Blicken bedachte.
Lestrange nahm das Whiskeyglas wieder in die Hände und nahm einen Schluck der Flüssigkeit.
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Evelyn Rosier - 25.11.2006 - 16:16
Seine Worte irritierten sie leicht, auch wenn sie dieses wohl nicht zugeben würde, schon allein, weil ihr keine passende Entgegenung einfiel.
Ihr Verstand tat das Ganze als leicht kitschiges Kommentar ab, doch andererseits spürte die junge Rosier, wie sich in ihr der Stolz regte, schließlich bekam man derartiges nicht häufig zu Ohren.
Offen erwiderte Evelyn sein Lächeln, denn auch sie war froh, dass sie nicht einfach irgendwelche Paten hatte.
Rodolphus Lestrange - 25.11.2006 - 16:31
"Wann beginnt eigentlich wieder die Schule?", wollte er dann wissen, weil Lestrange das Gefühl bekam, zu weit gegangen zu sein. Sein Bruder Rabastan Unterrichtete Zaubertränke an Hogwarts und er wusste, dass Evelyn eine recht gute Schülerin war. Wie es aber im Zaubertrankunterricht um sie stand, wusste er nicht.
Evelyn Rosier - 25.11.2006 - 16:53
"In ein paar Tagen gehts wieder los, meine Sachen habe ich größtenteils schon gepackt", antwortete sie und erinnerte sich sofort daran, dass sie Lucas noch schreiben musste, dass er ihr noch einige Kleinigkeiten, die sie zuhause vergessen hatte, mit zum Bahnhof bringen sollte.
Eine leichte Vorfreude stellte sich ein, denn sie liebte die ersten Tage nach schuljahresanfang, auch wenn sie bereits jetzt wusste, das sich dieses Gefühl spätestens einen Monat später gelegt haben würde.
In der Tat war sie eine gute Schülerin, was allerdings vermutlich eher daran lag, dass sie auch in ihrer Freizeit mehr las, als die meisten anderen - und vor allem las sie solche Bücher, die weniger zur Unterhaltung gedacht waren.
Rodolphus Lestrange - 25.11.2006 - 17:04
"Soll ich dich zum Gleis bringen?", fragte er das Mädchen anbietend. Denn Rodolphus wollte Evelyn nicht unbedingt allein losziehen lassen,- natürlich war sie selbstständig, doch Lestrange wollte auf Nummer sicher gehen. Denn man wusste ja nie...
Unentwegt hielt er das Glas, welches er fast zur Neige geleert hatte, in seinen Händen und lehnte sich entspannt zurück, auf Evelyns Antwort wartend.
Evelyn Rosier - 25.11.2006 - 18:49
Seine Frage überraschte sie leicht und sogleich nahmen ihre Züge abermals einen recht freudigen Ausdruck an.
"Gern, wenn du die Zeit dafür hast", antwortete sie und bemühte sich ihren Tonfall so ruhig, wie normalerweise zu halten, doch ihre Freude über sein Angebot waren unverkennbar.
Evelyn hatte schon geglaubt, dass sie dieses Jahr allein zum Zug musste, schließlich ging sie normalerweise mit Lucas, der ja im Gegensatz zu ihr zuhause bleiben konnte, da er volljährig war.
Rodolphus Lestrange - 25.11.2006 - 19:04
Die Freude in der Stimme des Mädchens war für Rodolphus unverkennbar, er wusste, was Evelyn von seinem Angebot hielt. "Die Zeit werde ich mir nehmen," meinte er lächelnd und füllte sein Glas erneut. "Möchtest du noch einen Tee?", fragte Lestrange anschließend.
Evelyn Rosier - 26.11.2006 - 15:33
Ein leichtes Grinsen, dann nickte die junge Rosier auch schon.
"Ja, gerne. - Aber dann muss ich Nephtys suchen gehen", meinte sie dann, denn abermals drängte sich ihr der Gedanke an ihr Haustier auf. Ihr Blick flog kurz zu einer Uhr, um sicher zu stellen, dass sie die Schlange nicht allzu lange vernachlässigt hatte, dann wandte sie sich wieder ihrem Paten zu.
Rodolphus Lestrange - 27.11.2006 - 20:37
"Deine Schlange befindet sich in deinem Umhang," ließ Rodolphus beiläufig verlauten, während er einen Hauself nach Tee fortschickte. Lestrange musterte die Vierzehnjährige vor sich genau, sein Blick schweifte über den zierlichen Körper des Mädchens und blieb schließlich bei ihrem Gesicht haften.
Als schließlich die Hauselfe mit Tee wiederkehrte und Evelyn einschenkte, erhob Lestrange abermals das Wort. "Wie kommst du eigentlich in der Schule zurecht?"
Evelyn Rosier - 27.11.2006 - 23:13
Ein leichtes Lächeln erhellte ihre Züge, als ihr Pate, wie nebensächlich sagte, wo sich Nephtys befand, denn für die junge Rosier war es keine nebensächliche Information. - Sie hing schließlich an dem seltenen Tier. -
Ihre erneut gefüllte Tasse ließ sie noch einen Moment unbeachtet, denn die Frage ihres Paten ließ sie ihn für einen kleinen Augenblick irritiert anblicken. Eine solche Frage kurz vor Schuljahresanfang gestellt zu bekommen war amüsant, vor allem da der Bruder von Rodolphus durchaus darüber informiert sein dürfte, wie sie in der Schule zurecht kam.
"Ich kann nicht klagen, denke ich. Von den Noten her lag ich zumindest letztes Jahr meistens eindeutig über dem Durchschnitt und der Rest ist in Ordnung", meinte sie dann und zuckte leicht mit den Schultern. Nun, Evelyn hatte sich eindeutig bemüht Klassenbeste zu werden, da dies ihr eigener Ehrgeiz von ihr verlangte, jedoch war es ein recht hoch gestecktes Ziel, wenn man bedachte, wer in ihrem Jahrgang war.
Rodolphus Lestrange - 28.11.2006 - 17:42
Mit nachdenklichem Blick bedachte der Todesser das Mädchen vor sich. Evelyn war, was die Schule betraf, recht fleißig, jede Arbeit erledigte sie sorgfältig und versuchte stets, den Anforderungen der Lehrer gerecht zu werden. Zu Schulzeiten war Lestrange nicht wirklich der perfekte Musterschüler, allerdings hatte man ihn ebenso wenig als faul bezeichnen können...
"Sehr gut," lobte er sein Patenkind mit diabolischem Grinsen auf den Lippen. "Spielst du eigentlich Quidditch? Eine gefährliche Sportart, wenn ich es so bedenke. Doch was ist das Leben ohne bestimmte Risiken?"
Evelyn Rosier - 28.11.2006 - 19:49
Evelyn grinste leicht amüsiert, doch seine Frage nach Quidditch verneinte sie, durch ein leichtes Kopfschütteln, wobei ihr einige Haarsträhnen ins Gesicht fielen.
"Ja, vielleicht ist es gefährlich, allerdings ist das sicherlich nicht der Grund weshalb ich nicht spiele", meinte sie auf seine Worte hin und ein schalkhaftes Leuchten lag in den dunklen Augen des Mädchens. "Ich sehe einfach keinen Sinn darin, so ein Theater um ein paar Bälle zu machen, auch wenn es meist doch recht witzig ist, anderen dabei zuzusehen. - Meine eigene Haut ist mir glaub einfach zu schade, als das ich mich in die Nähe von Klatschern begeben würde." 'Denn die Tatsache, dass ich getroffen würde, steht außer Frage', dachte die junge Rosier bei sich und grinste weiterhin vor sich hin. Zwar war sie eine sehr passable Fliegerin, doch fehlte ihr wahrscheinlich schlicht das Interesse, um sich 'dem Zuwerfen' von Bällen zu widmen.
Rodolphus Lestrange - 01.12.2006 - 15:12
Schmunzelnd blickte Rodolphus das Mädchen an und ein Grinsen glitt über die Züge des Todessers. Natürlich hatte er Quidditch in der Jugend sehr gemocht, doch nach einem Unfall hatte er die Schwäche für diesen Sport wohl verloren...
"Nun, dieses Spiel wäre zu gefährlich für dich...", bemerkte Lestrange mit sanfter, jedoch resignierter Stimme.
Evelyn Rosier - 01.12.2006 - 16:54
'Zu gefährlich'
Evelyn verkniff sich ein Schmunzeln, denn es gab eindeutig gefährlichere Dinge, als sich von Klatschern bombardieren zu lassen, und so enthielt sie sich vorerst einer Antwort. Ein kurzes Schulternzucken kündete davon das sie seine Worte wahrgenommen hatte und sich nicht abermals in ihre Gedanken zurück zog. Danach schweifte ihr Blick zur Uhr.
Bald würde die Schule wieder beginnen. Sehr bald.
Rodolphus Lestrange - 01.12.2006 - 20:36
ooc: Mir fällt eben auf, dass wir mit der Zeit ziemlich nachhängen. Einige sind nämlich bereits am Gleis, bzw. im Zug. Könnten wir diese Sache nicht etwas beschleunigen?
Rodolphus' Blick schweifte ebenso zu einer Standuhr und er musste feststellen, dass es bereits sehr spät, nein, bereits morgen war! Hatte er sich tatsächlich mehrere Stunden mit dem Mädchen unterhalten? Nun, noch am heutigen Tage würde die Schule beginnen...
"Evelyn," platzte es aus Lestrange heraus. "Wir müssen zum Gleis, sofort. Der Zug fährt bald ab, vielleicht findest du dort ein wenig Schlaf!" Mit diesen Worten erhob er sich und wartete, wenngleich ungeduldig, auf seine Nichte.
Evelyn Rosier - 02.12.2006 - 12:36
Auch Evelyn stand eilig auf und ging zu ihrem Paten herüber, denn mit größter Wahrscheinlichkeit würden sie Seit-an-Seit apparieren. Alles andere würde einfach zu viel Zeit kosten.
"Das Gepäck?", fragte sie dann, doch sogleich erschienen erschien dieses im Zimmer, gebracht von den Hauselfen, die auch ihren und Rodolphus Mäntel dabei hatten. Entweder waren die kleinen Wesen froh, dass sich das Haus drastisch mit menschlichen Bewohnern leeren würde, oder aber sie waren schlichtweg sehr zuverlässig, was die junge Rosier als wahrscheinlicher betrachtete.
ooc: alles klar^^ auf zum gleis herr pate
Rodolphus Lestrange - 03.12.2006 - 18:40
Rodolphus nahm dem Hauselfen, der sogleich erschienen war, das Gepäck ab und bot seiner Patentochter den Arm an, um mit ihr zum Gleis zum apparieren. Als Evelyn sich festhielt, umklammerte Lestrange die Koffer des Mädchens fester und verschwand vollkommen lautlos aus dem Anwesen.
tbc: Gleis 9 3/4