Ein Kaliummangel kommt durch die Ernährung nur selten und allenfalls bei stark eingeschränkter Aufnahme von Lebensmitteln vor. Mit unserer täglichen Ernährung nehmen wir durchschnittlich etwa 2 bis 3 Gramm Kalium auf. Da der minimale Kaliumbedarf für Erwachsene täglich auf 2 Gramm geschätzt wird, gilt der Bedarf für alle Altersgruppen in der Regel als gedeckt. Bei verschiedenen Bedingungen ist aber ein Mehrbedarf an Kalium möglich. Bei hohem Blutdruck, bei Schlaganfall und Herzkrankheiten wird der Bedarf an Kalium beispielsweise mit 4 bis 5 Gramm täglich angesetzt.
Typische Gruppen für einen Mehrbedarf an Kalium
bei sehr einseitiger Ernährung (unzureichende Nahrungszufuhr, Magerdiäten)
bei zu hohem Salzkonsum
bei zu hohem Alkoholkonsum
bei Magnesiummangel
bei Stress
bei Verletzungen
bei Erbrechen und Durchfällen
bei Missbrauch von Abführmitteln (Laxantien)
bei Einnahme einiger Medikamente (z.B. Diuretika zur Entwässerung)
bei entzündlichen Darmkrankheiten oder Gastroenteritis
bei Nieren- oder Leberkrankheiten
Alterspatienten