xa-board.com - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums Hain der Drachenreiter
Verfügbare Informationen zu "Jahr +12, Frühjahr - Die dunkle Ungewissheit"
  • Beiteiligte Poster: Stonedusk - Redeye - Eiskristall - Starfire - Goldregen - Feuermähne - Windblüte - Turako - Lyrell - Raincalm - Sturmtänzer - Tyron - Meydry - Yil - Kryll - Federhaar - Morgenwind - Sonnenfänger - Yuki - Amarth - Shjendao - Yemdao - Morgensonne - Feuerwind - Rhi'tzumah - Noelle - Aimeéia - Thane - Silbernebel - Silverwing
  • Forum: Hain der Drachenreiter
  • Forenurl: Zum Forum
  • Forenbeschreibung: Willkommen Drachenreiter
  • Antworten: 258
  • Gestartet: Montag 25.09.2006
Alle Beiträge und Antworten
Stonedusk - 20.08.2006 - 19:30

Als der Abend anbrach, erreichten die Drachenreiter das Höhlensystem, zu welchem sie Feuermähne geführt hatte. Doch zuvor konnten sie noch einmal das Schlachtfeld in seinem ganzen Ausmaß erblicken. Die untergehende Sonne schickte ihre lezten schwachen Strahlen aus, tauchte die Szenerie in blutrotes Licht und diffuse Schatten. Noch immer waren dort Menschen und Elfen unterwegs, die nach Überlebenden suchten. Und noch immer war der Anblick des Schlachtfeldes alles andere als erbauend, nur kroch inzwischen langsam das Tuch der Dunkelheit darüber und verbarg nach und nach die blutigen Überreste der gewaltigen Schlacht. Rauchsäulen krochen noch hier und da gen Himmel.
Doch lange musste dieser Anblick nicht ertragen werden, denn schon rückten die Berge heran und die Drachenreiter steuerten ihr Nachtlager an. Zwischen den hohen Bergen gab es eine breitere Stelle, wo durch die Drachen flogen. Alsbald war ein größeres Plateau zu erkennen, auf dem auch die Drachen bequem landen konnten. Das Plateau war nur von dieser Seite der Berge zu erreichen und auch nur auf dem Luftweg. Ein Aufstieg hierher war beinahe unmöglich, wenigstens aber sehr erschwerlich. Ansonsten war das Plateau von anderer Seite nicht zugänglich und wurde von den Bergen abgeschirmt. Das Plateau war komplett bewachsen mit Gras und kleineren Büschen, die sich an die Felswände drückten. Mehrere Löcher, Höhlenzugänge, waren zu erkennen. Eines davon war größer als die anderen, ausreichend, damit zwei Drachen durchpassten, und führte in ein weit verzweigtes Höhlensystem. Bei näherer Betrachtung ähnelte es stark den Höhlen, die die Drachenreiter in ihrer Heimat hatten: als erstes kam eine sehr große, weitläufige Höhle und von der zweigten mehrere kleinere Höhlen und weitere Gänge ab. Es roch frisch, ein leichter Windzug ging durch die große Höhle und klares Wasser tropfte an den Wänden und von der Decke herab. Schon am Eingang waren verschieden große Stalakniten und Stalaktiten zu erkennen. Diese wurden erst so richtig groß im hinteren Bereich der großen Haupthöhle und bildeten dort ein eigentümliches Gebilde (soll so aussehen wie ein Pavillion) in dessen Mitte ein flacher kleiner See sich befand, ca. 5 Meter durchmesser, knietief und eisig kalt.
Weder in den Höhlen noch auf dem Plateau gab es Anzeichen für größere Tiere oder andere 'Mitbewohner'. Eine oberflächliche Erkundung stellte vorerst sicher, dass hier nicht noch weitere böse Überraschungen zu erwarten waren.
Starfire ließ die Drachenreiter absteigen und das Nachtlager aufbauen. Da nicht für jeden einzelnen ein Zelt zur Verfügung stand, wurden einige der kleineren Nebenhöhlen von der großen Tropfsteinhöhle mit Fellen und Decken ausgestattet. Die Zelte selber wurden auf der Wiese in der Nähe des Höhleneingangs aufgebaut.
In dem großen Höhleneingang wurde seitlich links Holz aufgeschichtet und ein Feuer entfacht. Das Essen und Trinken, was ihnen die Dorfbewohner überlassen hatte, wurde dort zusammen getragen.

(spielt bitte so, dass da noch die letzten handschläge am lageraufbau gemacht werden)

1156095995]

Redeye - 20.08.2006 - 19:50

Redeye stieg von seinen Drach ab und stellte sich neben ihn. **Alles ok?** sendete er ihn und tätschelte seinen langen Hals.
Der große Drache nickte leichte.
Redeye nahm seine Sachen von seinem Drachen und ging in richtung der Höhlen.
Er wollte sich erstmal hinsetzten und seinen Bogen begutachten. Er hatte nämlich bei der Schlacht vorhin geknackt und das kann nichts gutes bedeuten.
Redeye kam in eine der Höhlen an und setze sich erstmal auf einen Felsen.
Wie er sich es gedacht hatte. Der Bogen hatte einen Riß bekommen und wenn er ihn weiter benutzen würde, würde er nach dem zweiten oder dritten Schuss zerbrechen.
"Hmm...."
Er schaute auf und sah das rege treiben auf dem Plateau. Er suchte Sturmtänzer und fand ihn auch bald in der Menge. Ihm war klar das Sturmtänzer sich sehr gut mit Bögen auskannte und hoffte das er was gegen den Riß tun kann.
Redeye stand wieder auf und ging nach draußen in richtung Sturmtänzer, samt seinen Bogen.
Eiskristall - 20.08.2006 - 22:32

Silverwing breitete gerade die letzte Decke in einer der Nebenhöhlen aus. Der Anblick des Schlachtfeldes saß der ruhigen Elfe noch immer so frisch im Gedächtnis, dass sie so müde sie war nicht daran denken wollte sich in der nächsten Zeit schlafen zu legen.
Etwas abwesend betrachtete sie das Werk vor sich, auf dem in jedem Fall zwei Elfen gut und bequem hätten schlafen können und befand es für fertig. Sie fuhr sich mit den Fingerspitzen über die Stirn und wandte sich zur Haupthöhle um, um zuerst in diese und dann hinaus auf den Plateau vor den Höhlen zu treten.
Ihr Blick schweifte über das Lager aus Zelten und sie stellte fest, dass auch hier draußen alles zum Ende der Aufbauarbeiten kam. Sie sah sich weiter nach Sonnenfänger oder Raincalm um, ging dann jedoch mit leichtem Hinken hinüber zu dem entfachten Feuer.
Starfire - 20.08.2006 - 22:39

Starfire hatte einpaar ihrer wenigen Sachen, die sie mithatte in einer Nebenhöle in der Nähe des Hauptausgang reingelegt. Ein großes weiches Fell und eine Decke, ihr Wasserschlauch und ihr Speer wurden dort abgelegt. Es war eine geräumige Höhle, von der man den Ausgang gut erblicken konnte. Sie wollte nicht allzuweit in die Höhlen rein, hatte sogar überlegt eines der Zelte zu nutzen, die Idee dann doch verworfen. Sie stand nun am Plateau, blickte mit verschränkten Armen nachdenklich nach unten. Ihren Umhang hatte sie fest um ihren Kröper umschlungen. Leise seufzte sie und drehte ihren Kopf so, daß sie dem Treiben der Anderen sehen konnte.
Sie hoffte, daß die Nacht für viele Erholung bringen würde. Feuermähnes Wahl des Lagerplatztes war sehr gut gewesen. Der Elf wurde für Starfire immermehr zu einer guten Unterstützung. Stonedusk, ihre Gedanken schweiften zu dem blauhaarigen Elfen. Unbewußt suchten nun ihre Augen nach ihm.
Goldregen - 20.08.2006 - 23:32

Nach der Heilung hatte Goldregen die Avariel gemieden, um nicht doch versehentlich an die Federn der beiden anzukommen. Außerdem gingen die beiden so liebevoll miteinander um und das wollte die Elfe nicht sehen. So hatte sie sich voll auf das Zusammenpacken konzentriert, hatte sich dabei aber Zeit gelassen und war als eine der letzten mit ihrem Drachen losgeflogen.
Auch jetzt ließ sie sich viel Zeit. Sie wollte es so lange wie möglich hinaus zögern, letztendlich allein zwischen ihre Felle kriechen zu müssen. So wirkte sie, als hätte sie alle Zeit der Welt, als sie mit ernstem Gesicht und traurigen Augen damit begann, ihre Sachen zu einem der Zelte zu schaffen. Körperlich ging es ihr dank der Avariel wieder gut, doch innerlich fühlte sie sich ausgelaugt und völlig leer.

1156193375]

Feuermähne - 21.08.2006 - 12:01

Feuermähne hielt noch immer Windglanz im Arm. Während dem Felsformen konnte er besser auf die Kleine achtgeben als Eiskristall. Ausserdem fürchtete er, dass es noch zu weiteren Spannungen mit den Neulingen kommen konnte. Doch jetzt wurde Windglanz eindeutig quengelig. Er dachte daran, dass Eiskristall gesagt hatte, dass das Baby noch zu wenig getrunken hatte.
"So... Windblüte, du kannst dich jetzt hinlegen. Ich hoffe, es ist bequem." zwinkerte er der jungen Elfe zu und drückte sie kurz herzlich. Feuermähne war froh, dem armen Ding etwas helfen zu können und sei es nur zu gutem Schlaf. Er unterbrach den Kontakt mit dem Felsen und trat zurück. In dem grauen Stein in einer der kleinen Nebenhöhlen befand sich nun eine Kuhle, die mit Fellen weich gepolstert war. Hier drin war es weitaus ruhiger als draussen bei den Zelten.
"Schlaf schön." Er strich Windblüte zum Abschied über die dunklen Haare und ging dann nach draussen.

Windglanz motzte schon lauter und zog mit den kleinen Fäustchen an seinen roten Haaren.
"Aaah... ich weiss, dass du Hunger hast. Wir suchen jetzt mal deine Futterquelle, was? Nein, du musst doch nicht weinen." seufzte Feuermähne laut und versuchte, seine Haare zu befreien, bevor sie der Kleinen zum Opfer fielen. Gleichzeitig schnitt er eine Grimasse, welche Windglanz ablenken sollte.
**Eiskristall... Hilfe!** sandte er der Elfe gespielt in Panik und trat ins Freie. **Windglanz frisst mich auf, wenn du nicht schnell kommst. Sie hat einen Bärenhunger!**
Der Felsformer schnaufte und blickte auf die Zelte. Nein, er wollte lieber in einer Höhle schlafen. Doch noch hatte er keine Zeit gefunden, sich ein behagliches Plätzchen zu finden. Das Felsformen und klein-Windglanz hatten ihn beschäftigt gehalten.

Windblüte - 21.08.2006 - 12:12

Lächelnd bedankte Windblüte sich bei Feuermähne und erwiderte die Umarmung. Mittlerweile hatte sie das Gefühl, keinen Moment länger wachbleiben zu können. Ihr Körper fühlte sich bleischwer an und ein dumpfer Schmerz hämmerte in ihrem Kopf. Zu lange hatte sie nicht mehr geschlafen und ihr schien es, als würde es nichts Süsseres geben, wonach sie jetzt verlangen konnte. Bevor der Felsformer sie verliess, strich sie Windglanz liebevoll über das Köpfchen und drehte sich dann endgültig zu ihrem Nachtlager um.

Sie konnte sich ein wohliges Seufzen nicht verkneifen, als sie unter die weichen Felle schlüpfte und sich zusammenrollte. Endlich...
Einen Moment lang kreisten ihre Gedanken um Sturmtänzer, Eshana und Yuki. Sie hatte ihr Versprechen nicht halten können, was ihr sehr leid tat. Auch die seltsamen Fremden wirbelten durch ihren Kopf. Das Durcheinander dauerte jedoch nur einen Herzschlag und dann fiel Windblüte in den ersehnten, tiefen und glücklicherweise traumlosen Schlaf.

Turako - 21.08.2006 - 12:55

Am Höhleineingang von Windblütes Lagerstatt war stumm und leise eine schattenhafte Gestalt zu erkennen, welche sich an die Felswand stützte und einen kurzen Blick in die Höhle zu werfen schien, als Windblüte den Schlaf der Gerechten antrat.
Dann wandte sich Turako ab, und schleifte sich selbst zu seinem eigenen kleinen Felllager zurück.

Es war dort, wo man ihn hingebracht hatte, denn eine große Hilfe war der junge Felsformer nicht mehr gewesen. Erschöpft hatte er bereits in Yukis Armen gedöst und sich wie ein Stück Gepäck ablegen lassen. Kraftlos hatte er dann an der Höhlenwand gesessen und dem Treiben und den Arbeiten zugesehen. Die Erholung kam nur allzu langsam und das einzig heilsame wäre wohl der Schlaf gewesen, aber Turakos Blick hatte nach Windblüte gesucht. Er hatte nicht schlafen wollen - nicht schlafen können, bevor er nicht wenigstens einen kurzen Blick auf sie werfen konnte, der ihm versicherte, dass sie unversehrt war, und dass es ihr gutging. Aber Windblüte war niemals nah bei ihm aufgetaucht, nur von Weitem erspähte er sie bisweilen hier und dort.
Samiras Bilder wühlten ihn noch immer auf. Es war erschreckend wie wenig es eine Rolle spielte, dass er wußte, dass es nur eine Illusion gewesen war.
Und als die letzten Handgriffe getätigt wurden, sah er endlich wie Windblüte zu ihrem Schlafplatz gebracht wurde.
Er mußte sie sehen. Mühselig hatte er sich aufgerafft und war die Felsen entlang geschwankt bis zu ihrer Höhle.
Feuermähne kümmerte sich rührend um sie, sie sah unverletzt aus und schien lediglich viel Ruhe zu benötigen.
Turako atmete tief ein und wieder aus, schlich sich beinahe traumwandlerisch zurück zu seiner Lagerstatt und ließ sich erschöpft auf die weichen Felle sinken.
Der Schlaf rüttelte massiv an der Türe.
Was für ein schrecklicher Tag - Krieg, Folterkeller und ein todbringendes Gitter.

Lyrell - 21.08.2006 - 13:36

Lyrell hatte sich für ein Zelt abseits entschieden. Erst recht wegen Yuki, der beim ihm bleiben sollte. Nachdem Yuki unter Lyrells Aufsicht Turako wohl behütet in sein Schlaflager gebracht hatte, hatte der Elf eines der großen Zelte genommen und aufgestellt. Anscheinend hatte er Übung und wusste genau, wie man das machte. Ein knurrender Magen trieb ihn zum Lagerfeuer, wo er Silverwing begegnete. „Hallo“ begrüßte er sie freundlich, wusste aber noch nicht so recht, wie er sich zu verhalten hatte. "Kann ich helfen?"

1156160999]

Stonedusk - 21.08.2006 - 13:39

Stonedusk zog kräftig an der letzten Leine des Zeltes. Diesmal zog er es vor, 'draußen' zu nächtigen, als in Höhlen. In ihren heimatlichen Wohnhöhlen hatte er sich an die Enge gewöhnt und die machte ihm nichts mehr aus inzwischen. Zwar war seine eigene Höhle alles andere als klein, aber trotzdem zog er freien Himmel doch vor. Dass er sich in den Kellergewölben einfach so bewegt hatte, hatte daran gelegen, dass er wichtigeres im Kopf hatte.
Während dem Zeltaufbau behielt er seine Tochter genau im Auge und wirkte dadurch beinahe unruhig. Lyrell lief hier irgendwo herum und ... Stonedusk unterbrach seine Gedanken und sah sich das fertige Zelt an. Finster war sein Blick, während er einige Felle darin verteilte. Er musste an die Vorfälle im Kerker denken. Ihm hatte es gar nicht gefallen, dass sich Yuki Turako geschnappt hatte. Lyrells schwarzes Senden mochte von Sonnenfänger geblockt werden. Aber Lyrell konnte Yuki befehlen. Wer sollte den aufhalten, ohne dass jemand sterben musste? Als er wieder hinaus trat, bemerkte er Feuermähne der mit Windglanz auf Eiskristall zu eilte. Stirn runzelnd sah er ihm nach und sendete an Eiskristall, dass sie Bescheid geben sollte, wenn er ihr Windglanz abnehmen sollte.
Doch bis dahin wollte er seine Ruhe haben. Stonedusk griff sich seine Waffen und etwas zu Essen und ging auf den Rand des Plateaus zu. Schon jetzt begrüßte er die Ruhe, dass niemand etwas von ihm wollte und er sich keine großartigen Gedanken mehr machen musste. Die Drachenreiter wollten ja morgen bereits wieder den Rückweg antreten und Lyrell - nun darüber würde Starfire entscheiden. In fast selben Moment, als er an sie dachte, sah er sie auch schon unweit vor sich. Und nun fiel ihm auch noch etwas wieder ein. Ihr Verhalten ihm gegenüber.
Nur kurz war ein Zögern in Stonedusk, ob er seinen Weg fortsetzen sollte und jetzt mit Starfire darüber sprechen sollte. Er entschied sich dagegen. Die Anführerin hatte jetzt sicher auch anderes im Kopf. Es musste eine Entscheidung her wegen Lyrell, der Schattenhainler und womöglich noch HIlfe für die Dorfbewohner.

1156160531]

Raincalm - 21.08.2006 - 13:53

Raincalm hatte sich bisher noch kein eigenes Lager gesucht. Er war davon ausgegangen, dass Silverwing ihn schon irgendwie mit bei ihr einplante. Er selbst hingegen kümmerte sich eher um die Geschenke der Menschen. Er sah sich besonders die Nahrung und das Trinken an, was davon wirklich zu gebrauchen war und sammelte es an dem entfachten Lagerfeuer. Somit ging er zwischen den einzelnen Drachen hin und her, sammelte das Zeug zusammen und brachte es dann ans Lagerfeuer. Als er dort wieder einmal stand, bemerkte er Turako wie dieser herum schwankte. Lächelnd schüttelte er den Kopf **Meinst du nicht, dass du dich endlich mal hinlegen solltest?** Sein Lächeln wurde eine Spur breiter. **Achso, du legst dich zu Windblüte. Ob das die ersehnte Ruhe bringt? Ich hab da so meine Zweifel.** Als Turako von seinem 'Ausflug' in die Kellerbereiche zurück gekommen war, hatte er ihn beinnahe tadelnd zugetextet, dass er sich nicht noch einmal so wort- und sendlos irgendwo hinbegab.
Raincalm ging mit einem verschwörerischem Zwinkern weiter. Kurz sah er sich um, bemerkte Silverwing und in ihrer Nähe Lyrell. Es gab bessere Gesellschafter. Das steht mal fest. Entsprechend begeistert sah Raincalm Lyrell an, verzog aber nur das Gesicht und setzte seine Arbeiten fort.
Als er die letzten Sachen ausgepackt und verteilt hatte, bezog er auf einem etwas höher gelegenem Felsen seinen Wachposten. Dabei begann er seine Waffen zu kontrollieren und entsprechend zu behandeln.
Sturmtänzer - 21.08.2006 - 14:36

Sturmtänzer tat die letzten Handgriffe an seinem Zelt, als er sah wie Feuermähne aus den Höhlen gelaufen kam. Unwillkürlich musste er grinsen, als er Windglanz auf dessen Armen bemerkte, die ihn quängelnd darauf aufmerksam zu machen schien, dass sie Hunger hatte.
Anscheinend war der Felsformer fertig mit dem Herrichten Windblütes Lagerstatt. Sturmtänzer hatte vorhin beobachtet, wie sie in die Höhlen gegangen waren und hatte sich seinen Teil gedacht. Nun, da sein Zelt fertig zu sein schien.. auch wenn es nicht ganz so stabil aussah wie manch andere, wollte er sich gerade zum Gehen wenden, als Redeye auf ihn zukam.

"Hmm.." ließ Sturmtänzer ersteinmal hören, während er sich den angeknacksten Bogen des Sternkundigen ansah.
"Tut mir Leid Redeye aber das sieht nicht gut aus." War Sturmtänzers Prognose.
"Ich befürchte du wirst einen Neuen benötigen." Mit diesen Worten reichte er Redeye seinen Bogen zurück und überflog mit den Augen ihre Umgebung. Hier und dort standen ein paar Bäume, aber den Richtigen fand er nicht.
"Ich würde vorschlagen, ich mache mich später auf die Suche nach geeignetem Material und ich gebe dir vorsichtshalber einen meiner Bögen." So kramte Sturmtänzer auch schon an seinem Waffenbündel und zog seinen frisch bespannten Langbogen heraus.
"Ich hab ja immerhin noch ein paar andere Waffen, bis ich die Zeit habe, dir einen neuen Bogen zu fertigen, verwende den hier." Sturmtänzer reichte ihm mit einem Zwinkern, den Bogen und schlug ihm dabei noch freundschaftlich auf die Schulter.
"So, tut mir Leid aber ich muss dann auch mal wieder." verabschiedete er sich von dem nur ein Jahr älteren Elfen und machte sich auf den Weg zu den Höhlen.
Wie Sturm nun dort so entlangschlenderte, ließ er seinen Blick über das allmählich abklingende Treiben im Lager, schweifen und konnte nicht verhindern, dass sich eine skeptische Augenbraue hob, als er sah, wie Lyrell zwischen den Zelten hindurchlief.
'Wir werden sehen.' dachte er sich. Im Moment hatte Sturmtänzer wirklich keine Lust, auf noch mehr finstere Gedanken und da kam ihm Turako doch sehr gelegen, eben diese zu verjagen. Er sprach ihn nicht an, sondern beobachtete nur, wie der junge Felsformer aus den Höhlen getorkelt kam, aus der Richtung, in der er Windblütes Nachtlager vermutete.
Ein breites Grinsen legte sich auf sein Gesicht. Bahnte sich da etwa, etwas an? Den Gedanken im Stillen weiterspinnend, ging Sturmtänzer in die Höhlen und fand auch gleich, was er gesucht hatte.
Mit einem erleichterten und fürsorglichem Ausdruck auf dem Gesicht, setzte er sich vorsichtig an den Rand von Windblütes Felllager. Er sah sie für einen Augenblick lang einfach nur an ... wie ähnlich sie doch ihrer Mutter sah... Dann beutge er sich behutsam über sie, drückte ihr einen Kuss auf die Stirn und wandte sich wieder zum Gehen. Ihr ging es gut, das hatte er nun mit eingenen Augen gesehen und jetzt konnte wohl auch er in Ruhr schlafen.

Tyron - 21.08.2006 - 14:37

In der Nähe der Höhlen fand Tyron eine Baumgruppe. Perfekt für eine Nacht, solange es trocken blieb. Der Greif hatte einen Haufen Blätter zusammengetragen und ein Fell mit Decke für Juna organisiert. Wie eine Katze, die ihr Kissen bearbeitete, bereitet er sein Schlafplatz vor. Weich und gemütlich wirkte das Ganze unter den Baumkronen. Der Greif machte sich bequem, begann seine Federn zu sortieren, wollte sie ausgiebig putzen. Doch dann unterbrach er sein Tun, blickte sich um. Vorerst Hunger und Durst stillen?
Eiskristall - 21.08.2006 - 15:27

Eiskristall hatte den Aufbau ihren Stammesgefährten überlassen und hatte sich zu Amarth gesellt. "Bist du in Ordnung? Hast du dich im Kampf verletzt?", fragte sie ihren Schüler freundlich und sah ihn genau an. Dann lächelte sie. "Du hast dich gut gemacht heute.", ließ sie ihm das Lob zukommen und fuhr ihm leicht durch die roten zerzausten Haare. "Willst du mir erzählen wie es dir geht?"
Sie standen am Rand des Plateaus und schienen ein wenig Zeit für ein Gespräch zu haben.
Jedenfalls bis Feuermähne aus den Höhlen kam, "Einen Moment Amarth", ihr Blick flog hinüber zum Eingang und sie lächelte als sie sah wie gut Windglanz den Felsformer wörtlich in der Hand hatte. *Na dann kommt mal her ihr beiden.* Sie nahm die Kleine entgegen damit Feuermähne die Hände freihatte um seine Haare zu befreien. Sie sah sich nur flüchtig nach Stonedusk um ehe sie sich wieder an den Felsformer wandte. **Würde es dir etwas ausmachen mir etwas zu trinken zu holen?**, bat sie ihn und wiegte Windglanz leicht auf ihrem Arm. Sie hatte vor auch mit Feuermähne heute noch zu reden aber jetzt war erst einmal Amarth dran. Sie richtete ihre ungeteilte Aufmerksamkeit wieder auf diesen.
Während sie auf eine Antwort von ihm wartete, gab sie der kleinen Elfe die Brust, blieb dabei jedoch neben Amarth stehen.
Eigentlich hatte sie nicht gedacht, dass sie ihre Aufgabe als Ausbilderin und als Ziehmutter trennen könnte, aber offensichtlich war das nicht immer möglich. Sie hoffte das Amarth das verstehen würde und trotz allem noch ihre Anleitung akzeptieren würde.
Meydry - 21.08.2006 - 16:18

Lange stand Meydry ein wenig verloren herum. Sie wollte nicht schlafen. Sicher würden wieder Alpträume sie heimsuchen, so daß sie wieder nicht aufwachen konnte! Langsam nur konnte sie die aufsteigende Panik wieder bekämpfen. Dann fiel ihr Blick auf Goldregen . Meydry trat zu der blonden Elfe und lächelte sie so warm an wie sie konnte. "Darf ich dir Gesellschaft leisten und mein Lager neben deinem aufschlagen?" fragte sie die nun ohne ihren Gefährten Lebende. Sonnenfängers Lehrer war ihr selbst immer ein guter Freund gewesen, so hoffte Meydry, daß sich Goldregen nicht der Einsamkeit und der Trauer hingab. Außerdem brauchte auch Meydry mehr als nur Sonnenfänger, um wieder ein wenig fröhlicher zu werden. Sie brauchte den Kontakt zu den anderen. Sie hatten beide etwas verloren, was ihnen das Wichtigste auf der Welt war. Das verband.
Yil - 21.08.2006 - 17:39

Yil gesellte sich in die Nähe von Tyron. Er wollte nicht, daß Chandra so ganz allein unter Elfen und Geflügelten war. Die gelben Augen blickten sich in diesem für ihn heimeligen Platz um. Wie früher in seinem alten Stamm... Er war ein Nomade. Dieses Verhalten hatte er auch nicht im Schattenhain abgelegt. Und jetzt wallte das alte Blut wieder fröhlich und frisch. Keiner hier war auch nur annähernd so groß wie Yil, sah so seltsam aus oder hatte so große Augen. Er selbst wußte, daß er ein direkter Nachfahre der Hohen war, doch er fühlte sich nicht so.
So rollte er seine und Chandras Decken in der Nähe des Greifs aus und lächelte die Menschenfrau dabei freundlich an. **Es ist dir doch recht, Tyron?** fragte er den Greif noch höflich. Dann suchte er nach Juna. Das Menschenmädchen hatte Chandras Vertrauen erweckt und würde sicherlich eine große Hilfe sein. Yil verstand die Menschensprache selbst, konnte sie sogar sprechen, doch ihm fehlte das Verständnis für die Fünffinger. Er kannte sich nicht in ihren Belangen und ihrem Denken aus.
Kryll - 21.08.2006 - 18:36

Kryll hatte sich nicht sonderlich darum gekümmert, dass er irgendwo ein Schlaflager fand. Er war eher damit beschäftigt, die eigenen Wunden zu lecken. Gleichzeitig war er damit beschäftigt, über diesen Platz in den Bergen zu meckern. Vor allem diese Höhe. Das mochte er ganz und gar nicht. Der Fliegen war zwar auch nicht unbedingt angenehm, aber Gewöhnungssache. Demnach hielt er sich auch eher in den Höhlen auf. Doch nun war es an der Zeit, die Zwillinge aufzusuchen und sie aus ihrem Geturtel zu reißen. Die beiden sollten sich um seine Wunden kümmern. Mit finsterer Miene und einem Blick, der hier wohl jeden zu töten schien, machte er sich auf die Suche und sendete nach Shjenda und Yemdao. **Wo treibt ihr euch rum?** und ließ dabei auch das Gefühl rüberkommen, dass sie ihre heilenden Finger an ihm ausprobieren sollten. Und mehr interessierte ihn im Moment auch nicht. Ihm war egal, wie lange sie hier blieben, ob sie mit den Drachenreitern weiter ziehen würden oder was überhaupt demnächst anstand. Hauptsache es gab genügend Kämpfe.
Redeye - 21.08.2006 - 19:49

Redeye nickt nur kurz zum Dank zu Sturmtänzer. Nahm die beiden Bögen in die Hand und ging wieder.
Er ging in richtung des Lagerfeuers und setzte sich. Er nahm Sturmtänzer's Bogen in die Hand und schaute ihn sich genau an. 'Ein nettes Stück' dachte er sich und spannte die Sehne. 'Eine ordentliche Spannung hat dieser Bogen'
Er legte den Bogen nun neben seinen den er zuvor neben sich hingelegt hatte und starte ins Feuer.
'wie wird es nun weitergehen?'
Federhaar - 21.08.2006 - 21:03

Mit einem leichten Seufzer steckte Federhaar die letzten Häringe eines Zeltes in den weichen Boden. Ihr gefiel dieser ruhige Ort, der von allem abgeschnitten zu sein schien. Würden nicht ihre kleineren Verletzungen der scharfe Geruch nach Feuer und Staub, der sich einfach nicht verflüchtigen wollte, ihr allzu eindringlich das Gegenteil beweisen, käme ihr das noch vor einigen Stunden Erlebte fast unwirklich vor, als läge es schon so lange zurück, dass die Erinnerungen daran sich aufzulösen begannen.
Doch sie verschwanden nicht, blieben nur allzu hartnäckig haften.
„Ich denke, dein Bedarf an Flugstunden dürfte wohl für die nächsten Monde gedeckt sein“, wandte Federhaar sich an Silbernebel und richtete sich lächelnd auf. „Oder hat der Flugwind dein Haar noch nicht genug zerzaust?“ Federhaar blickte zu Pasiphae hinüber, der vor den kantigen Felsen oberhalb des Plateaus ungewöhnlich gut mit seiner Umgebung verschmolz und striff ihren Drachenfreund mit einem dankbaren Senden. Ohne das graue Drachenmännchen wäre die Schlacht auf keinen Fall nicht so glimpflich für sie und Silbernebel verlaufen, wie sie es letztendlich getan hatte. Der Blick der Waffenschmiedin glitt zum Eingang der Höhle hinüber, und sie beschlich ein Unwohliges Gefühl, leise, aber genug, dass es sie erschauern ließ. Auch wenn sich kein Zelt mehr für sie fand, würde die Drachenreiterin, die nichts mehr hasste, als sich in engen, geschlossenen Räumen aufzuhalten, nur ihrem Sohn zuliebe unter der Erde übernachten, lieber schlief sie unter den Sternen…
Und nicht allein. Federhaar hatte es erst einmal aufgegeben, Ausschau nach Thane zu halten, auch während des Fluges zu den Bergen hatte sie nur einen flüchtigen Blick auf Twilight erhaschen können. Sie würde warten, bis die Unruhe sich gelegt hatte und ihn dann suchen gehen.
Sie ging in die Hocke, um Silbernebel vorzuschlagen, die Höhlen erstmal auf eigene Faust zu erkunden, als ihr Goldregen auffiel, die ihr Hab und Gut in einem Zelt verstaute. Die junge Pflanzenformerin wirkte ungewohnt stumpfsinnig und matt, was ja auch kein Wunder war…
**Fate mein Schatz, was hältst du davon, wenn du dich schon mal in den Höhlen umsiehst? Ich wäre nicht sosehr dafür geeignet, dich dabei zu begleiten…** Federhaar schnitt eine vielsagende Grimasse. „Wer weiß, vielleicht treibt sich dein Vater ja irgendwo dort unten herum?“ Sie stuppste ihren Welpen aufmunternd an und erhob sich dann, um zu Goldregen zu gehen. Vielleicht wollte diese auch einfach ihre Ruhe haben, aber Federhaar fand, niemand sollte heute Abend alleine sein, dazu war zuviel geschehen. Freundlich lächelte sie Goldregen zu. **Wie geht es dir?** Es war ein schlichtes Senden, aber auch warm und sanft.
Turako - 21.08.2006 - 21:26

Turako war derart fertig mit der Welt, dass er nicht einmal bemerkt hatte, dass auch Sturmtänzer in der Nähe von Windblütes Lager gewesen war. Hier endlich beruhigt auf den Fellen war sowieso an sich alles egal und hier auf den Fellen antwortete er auch endlich Raincalm, der ein stichelndes Senden nicht hatte zurückhalten können.
**Ich würde Windblüte nie die Ruhe nehmen die sie braucht.** sandte er Raincalm. **Ich kann so lediglich ruhiger schlafen.** Senden sprach immer die Wahrheit und in jenem letzten Satz saß die Wahrheit spürbar tief, warum auch immer.
**Ich werde deinem Ratschlag folgen und schlafen. Dein Verstand ist wirklich so klar wie das Wasser.**

Turako starrte von seinem Fellplatz hinunter auf das was noch von den anderen Elfen zu sehen war und genoß das etwas entfernte Treiben.
Obwohl in Raincalms Senden in Verlegenheit gebracht hatte, hatte er sich darüber gefreut. Raincalms Senden war angenehm und hatte die Mischung aus Distanz und Freundschaftlichkeit, die Turako irgendwie gut tat. Er schätzte seinen Mitschüler sehr und die Standpauke, als sie aus den Verliesen zurückkamen, ehrte ihn beinahe.
Vielleicht verhielt es sich wie Wasser zu Fels. Wasser und Fels berührte sich vollständig, passte sich nahtlos aneinander an und dennoch blieb jedes klar für sich ohne den anderen zu vereinnahmen. Natürliche Koextistenz.

Morgenwind - 21.08.2006 - 21:38

Immer wieder biss sich Morgenwind nachdenklich auf ihre Unterlippe, während sie mit abwährend verschränkten Armen etwas abseits an eine Höhlenwand gelehnt stand und gebannt zum Feuer hinüber sah, dessen Flammen der Elfe unheimliche Schatten über das Gesicht jagten. Wie konnten ihr in letzter Zeit nur soviele Fehler passieren? Zuerst hatte sie verschlafen, als die Neulinge zu ihrem Stamm stießen, hatte sich dann im Eifer des Gefechtes auch noch verlaufen und war ihrem Stamm und dessen neuen Freunden nicht wirklich eine große Hilfe gewesen.
Kurz huschte der Blick ihrer violetten Augen von einem Drachenreitern zu anderen, von denen jeder größtenteils für sich ein Resümee aus der ganzen Sachen zu ziehen schien, was Morgenwind veranlasste sich noch mehr gegen den Felsen der Wand zudrücken, von welcher sie sich wünschte sich aufzutun und sie somit zu verschlucken.
Sie spürte Tigerfells Nähe, doch wagte sie nicht den Blick in die Richtung ihres Drachens zu wenden, da sie auch von diesem etwas ähnliches wie einen Vorwurf erwartete.
Tigerfell würde sie für einen Feiglich halten, das war sicher. Und der Rest? Und....und Sturmtänzer?
Fester schlang sie die Arme um ihren kleinen Körper, hielt den Blick fest Richtung Boden gesenkt und wagte zuletzt nicht einmal mehr irgendetwas zu tun, als sie schrecklich zu fühlen.
Eiskristall - 21.08.2006 - 21:46

Silverwing hob eilig den Blick aus den Flammen. Sie war in Gedanken versunken und hatte an einen Fels am Rand des Höhleneingangs gelehnt um nicht vor dem Feuer stehen zu müssen. Sie fixierte Lyrell etwas unsicher und sah kurz hinüber zu Raincalm der die Geschenke der Menschen in der Nähe aufbaute. Das gab ihr etwas Sicherheit, denn auch wenn sie theoretisch wusste dass nicht Lyrell selbst der Schuldige war, so war es doch ganz einfach unmöglich sein Gesicht nicht mit den Geschehnissen in Verbindung zu bekommen. Sie drückte sich vom Fels ab um einen zögerlichen Schritt zu tun. *Hallo..*, sandte sie vorsichtig, doch in ihrer Stimme klang nichts ablehndendes mit. Sie hob kurz einen Mundwinkel. *Mir ist nicht zu helfen..*, versuchte sie es weiter mit einer Spur Humor. Sie wollte ihn nicht verurteilen, aber sie konnte einfach nicht so einfach vergessen und deshalb sah sie wieder hinunter ins Feuer, und trat näher heran um sich, die arme vor der Brust verschränkend, ein wenig zu wärmen.
Starfire - 21.08.2006 - 21:50

Starfires blauen Augen erblickten Stonedusk und sie lächelte ihm zu, forderte ihn auf näher zu treten. Ihr Lächeln war wie immer freundlich, verstekte aber allzuoft wie sie sich fühlte oder gar ihre Müdigkeit. Sie hatte auch bei all der Aufregung noch nichts gegessen, Durst war aber das einzige war sie spürte. Sie löste leicht die Umwiklung ihres Umhangs und ging auf Stonedusk zu. "Ich hätte noch einiges mit dir zu besprechen" da fiehl ihr Blick auf seine Peitsche. Eine Jagd war nicht gerade die schlechteste Idee. Ob sie ihn dabei begleiten durfte? Hatte sie überhaupt die Zeit dazu?"Aber... es hat auch Zeit" Sie wollte ihn nicht jetzt festhalten, wenn er sich nach Ruhe sehnte. Ihre Hand verschwand unter dem Umhang, nach hinten zu ihren Rücken, wo sie den Dolch verstaut hatte. "Du wirst das sicher brauchen, wenn du Jagen willst. Ich hatte leider noch keine Zeit gefunden, es dir früher zurückzugeben." Unter ihrem Unhang kam ein Dolch zum Vorschein. Stonedusks Dolch, den Starfire Lyrell abgenommen hatte. Immernoch steckte das Geschehen ihr tief in den Knochen. Doch sie ließ sich wie allzuoft nichts anmerken. Sie hielt Stonedusk den Dolch entgegen, damit er sie an sich nahm.
Goldregen - 21.08.2006 - 23:11

Goldregen warf das letzte Fell auf das Lager und ertappte sich dabei wie sie lächelnd überlegte, daß DarkFace mit dieser provisorischen Anhäufung zufrieden war, solange sie nur bei ihm war. Sofort war das Lächeln weggewischt und die ränen stiegen ihr in die Augen. Was würde sie alles geben, wenn er jetzt nur hier wäre. Als Meydry neben ihr auftauchte, drängte sie die Tränen blinzelnd zurück und sah dann mit Lächeln zu ihr hoch, das allerdings etwas gezwungen wirkte und die Traurigkeit in ihren Augen nicht vertreiben konnte. "Gerne. Soll ich dir dabei helfen?" Sie stand auf und sah sich auch schon Federhaar gegenüber. **Es geht ... es muß.** antwortete sie ihr und konnte die quälende Unsicherheit, wie es weitergehn sollte, nicht unterdrücken.

(( OT: ich muß ma anmerken daß Goldregen ihre sachen eigentlich in die höhle geschafft hat ^^ aber ich habs mal geändert, sonst hatte Federhaars eintrag nicht mehr gepaßt ))

Sonnenfänger - 22.08.2006 - 00:12

Der Sonnenuntergang! Blutrot wie das Schlachtfeld ging die Sonne unter und tauchte die Landschaft noch mehr in schaurige Schemen.
Der erste Sonnenuntergang der dem blonden Elf kein Lächeln auf das Gesicht zauberte. Dieser Sonnenuntergang spiegelt nur dem Kampf und die Mordlust wider und war nicht das was Sonnenfänger sehen wollte...

Der junge Elf hockte in einem der Höhlenausbuchtungen, von denen man nach draussen sehen konnte. Bisher hatte er sich nicht darum gekümmert einen Schlafplatz zu suchen. Lediglich ein paar Felle, es wurde ja Nachts noch immer kalt, hatte er sich besorgt.
Wie angezogen glitt sein Blick zu dem Drachenwesen, welches auf dem grossen Plateau stand und anscheinend auch den Sonnenuntergang beobachtete.
Wie alle anderen auch, konnte Sonnenfänger das Drachenwesen nicht einordnen. Dessen Verhalten merkwürdig und kindisch.
Vertrauen konnte er nicht aufbauen zu einem solchen Wesen, aber noch weniger zu Lyrell.

Schnaubend stand der junge Elf auf und schnappte sich die Felle. Er wollte niemanden bei sich haben. Niemanden!
Nicht Meydry und auch seine Seelenschwester Silverwing...

Mürrisch schritt Sonnenfänger durch das Höhlensystem auf der Suche nach einer Höhle die gross genug war und viel Licht bot.

Yuki - 22.08.2006 - 00:24

Fasziniert starrte das Drachenwesen in das Blutrot der untergehenden Sonne! So hatte der Drachenelf das noch gar nicht gesehen. Yuki streckte seinen Arm aus und versuchte die rotglühenden Strahlen zu erreichen. Zu weit entfernt und unerreichbar.
Den Mund vor Staunen leicht offen und die Augen noch grösser als sonst schon.
Eine leichte Brise striff das Plateau auf dem Yuki stand und er öffnete leicht die ledrigen Schwingen, sodass der Wind darunter gleiten konnte.
Yuki begann leise zu kichern, hielt kurz die Hände vor seinen Mund und breitete dann die Arme aus. #So schön!# brabbelte er leise in der Sprache der Menschen.
War er bis vor Kurzem noch in Sorge, dass Windblüte auf sein Turmzimmer gegangen war während er unten in den Kerkerräumen, so war er jetzt wieder glücklich...
Stonedusk - 22.08.2006 - 08:14

(@star...stone besitzt keinen bogen, das würde ins auge gehen^^)

Stonedusk war der Aufforderung von Starfire nachgekommen. Abwartend hatte er sie angesehen und verstaute erst jetzt das Schwert und die Peitsche auf dem Rücken bzw. am Gürtel. Er wollte ihr noch sagen, dass er sich nicht auf die Jagd begeben wollte, er wollte einfach nur Waffen für den Fall der Fälle bei sich haben. Doch dann vergaß er, was er sagen wollte, als ihm Starfire den Dolch gab. Ursprünglich war das Nachtschwarz' Dolch gewesen. Der Dolch, der ihr und beinahe auch ihm das Leben gekostet hatte. Finstere Schatten legten sich auf Stonedusks Gesicht und er blickte den Dolch frostig an. Eine kleine Weile verging, in der Stonedusk nur den Dolch anstarrte. Im Grunde konzentrierte er sich darauf, dass er den Dolch ergreifen wollte, ohne dass seine Hand dabei zitterte. **Du hast ihn Lyrell abgenommen.** stellte er fest. Sein Senden kam klirrendem Eis nahe und dann ergriff er den Dolch, betrachtete ihn ein letztes Mal und schob ihn in die Halterung an seinem Oberschenkel. Dann sah er wieder Starfire an. **Du hast angenommen, ich wäre tot. Erschlagen von Lyrell. Hat dein Senden deshalb soviel Freude und Gefühl gehabt?** Beinahe lauernd wurde Stonedusks Haltung. Wollte sie deshalb mit ihm reden oder gab es noch anderes zu bereden? Anderes wie zum Beispiel Lyrell. Unbemerkt behielt er Lyrell im Auge, als auch seine Tochter und Eiskristall. Für ihn bedeutete Lyrells Anwesenheit immer noch Anspannung. Er konnte nicht aus seiner Haut und das sollte auch niemand von ihm verlangen. Ihm war seine Liebe genommen worden. Ihm war diejenige genommen worden, die er bisher als einzige je an sich heran gelassen hatte, nur für sie hatte er Gefühle zugelassen, die er sonst mied und sogar verachtete.
Unwillkürlich grollte ein tiefes Knurren in seiner Kehle, allein schon bei den Gedanken an diese Umstände. Dabei dachte er nicht einmal daran, dass er auch sein eigen Fleisch und Blut beinahe verloren hatte.
Mochte es ein Wink des Schicksals sein, aber Stonedusk hatte doch arg dafür bezahlen müssen, dass er einmal die Liebe an sich herankommen gelassen hatte.

Windblüte - 22.08.2006 - 09:15

Als Sturmtänzer ihre Stirn berührte, verzogen sich Windblütes Mundwinkel für einen Augenblick zu einem traumumfangenen Lächeln. Sie spürte, dass er bei ihr war und sie beschützte, auch wenn sie tief und fest schlief. Die dunklen Bilder, die darauf warteten ihren Schlaf zu stören, wurden weiter zurückgedrängt. Doch sie warteten nur darauf, bis der bleierne Erschöpfungsschlaf zu einem leichteren, traumverwobenen Schlaf wurde.
Als ihr Bruder sich zum Gehen umwandte, erschien ein leicht angespannter Ausdruck auf Windblütes Gesicht. So, als wüsste sie, das die Erlebnisse der letzten Tage bald dunkel über sie hereinbrechen und sie mit einem Schrei erwachen liessen.
Feuermähne - 22.08.2006 - 11:26

Feuermähne hatte Eiskristall entdeckt, als sie ihn ansendete. Jedoch war sie in Begleitung von Amarth. Er konnte gerade noch eine enttäuschte Miene unterdrücken, denn seine Enttäuschung lag nicht an dem Jungen, sondern daran, dass er Eiskristall wieder nicht alleine antraf. Irgendwie schien sich da etwas gegen ihn verschworen zu haben.
"Hier... bevor sie mir noch alle Haare ausrupft." meinte er leichthin zu der Elfe und drückte ihr Windglanz in die Arme um endlich seine Haare befreien zu können. "Sonst muss ich mir ein paar von Amarth ausleihen, nicht?"
Er zwinkerte dem anderen Rotschopf fröhlich zu.¨
Überraschend bat Eiskristall ihn geschlossen sendend um etwas zu Trinken. **Ich wollte eigentlich...** begann er und unterbrach sich dann. Hier stand wohl noch ein weiteres Gespräch unter vier Augen dran, wo er nur störte. Deshalb nickte er kaum merklich und verabschiedete sich mit einem Winken an beide.

Er schlenderte davon um dem Wunsch von Eiskristall nachzukommen. Normalerweise war er nicht um ein Wort verlegen. Doch in dieser Sache... Feuermähne war froh, einen Grund zu haben, sie nachher nochmals anzusprechen. Einen Trinkschlauch mit Wasser hatte er bald gefunden. Nun musste er Eiskristall nur noch abpassen, bis sie alleine war. Feuermähne begab sich ebenfalls zum Feuer, wo bereits Lyrell, Raincalm und Silverwing waren. Dort setzte er sich so hin, dass er Eiskristall und Amarth unauffällig im Auge behalten konnte.

Amarth - 22.08.2006 - 13:35

Amarth hatte ein wenig beim Aufbau geholfen. Er hatte Holz aufgestapelt als gerade Eiskristall zu ihm kam. Er war sehr erfreut darüber das sie wohl wieder Interesse an ihrem Schüler Zeigte und so Stand er auf und klopfte sich den Dreck von der Hose. Er wollte gerade zum Sprechen ansetzten als dann schon Feuermähne stürmisch antanzte.. Innerlich seufzend lies er seine Schultern Hängen und blickte ein wenig zur Seite. Vielleicht war er einfach nur überflüssig. Langsam senkte sich sein blick als ihm klar wurde das Windglanz nun bei dem noch nicht vorhandenen Gespräch bei sein würde, da verging ihm eigentlich die Lust aufs reden. Momentan ging so viel in dem Jungen Drachenreiter vor das er selbst nicht mehr damit klar kam. Doch das schien keinen zu Interessieren. Es interessierte ja nicht mal irgendeinen, dass er so verdammt schweigsam war. Es viel halt nicht auf. Er Atmete tief durch und hob seinen Blick als Feuermähne die Anspielung auf seine Haarfarbe machte und lächelte dann nur etwas Not gezwungen und nickte als dieser sich wieder abwendete. Doch dann war da ja immer noch Windglanz. Er blickte gerade zu dieser kleinen Hinunter als seine Lehrerin ihre Brust auspackte und er schlagartig rot wurde. Na klasse und so sollte er sich mit ihr unterhalten? Er Wendete schnell sein Blick ab und räusperte sich leise. Das konnte sie nun doch nicht ernst meinen. Er brummte nur leise und schob seine Hände tief in seine Hosentasche. "ja, mir geht’s gut." murmelte er nur, doch dies war nicht der Fall. Ihm gingen viele Fragen durch den Kopf, auf die er einfach keine Antworten fand. " Du hast doch grad anderes zu tun.. es ist egal.." entgegnete er dann nur knapp. Er sah in Eiskristall nicht mehr so recht seine Lehrerin, sondern eher die Ziehmutter von Windglanz. Amarth war ja selbst noch indirekt irgendwo ein Kind. Und auf zwei "Kinder" aufzupassen war vielleicht zu viel für Eiskristall. Er wendete sich leicht ab, um ihr auch nicht mehr beim Stillen zuzusehen und stapelte weiter das Holz fürs Feuer auf.
Shjendao - 22.08.2006 - 17:29

Shjendao hob eine der feingeschwungenen Augenbrauen und suchte die Ursache des drängenden Sendens. Ein Schmunzeln zierte ihre zartes Gesicht und sie küsste ihren Bruder liebevoll auf den Mund. **Der Herr und Meister ruft nach uns!**
Das geschlossene Senden an ihren Bruder bezog auch Kryll mit ein und ein Hauch von Saraksmus war zu spüren. **Klingt, als wolle er sich heilen lassen...Hrrrr....wie ich es liebe ihn zu heilen!**
Anmutig und fast schwebend nahm sie ihren Bruder an die Hand und trat auf den Dunkelelfen zu, beugte sich vor und legte einen Finger unter sein Kinn. **Heilen?** raunte sie ihm lächend und direkt in sein Gesicht.
Eine falsche Bewegung und der Dunkelelf könnte die längste Zeit seinen Schwertarm benutzen.
Ein unangenehmes Kribbeln durchliefen die Nervenbahnen Krylls als Shjendao ihre Antimagie fliessen liess. **Ein Vorgeschmack auf das was noch kommt.
**Für Dich besonders ...schmerzvoll...so wie Du es magst, Kryll**

1156260663]

Yemdao - 22.08.2006 - 18:17

An sich war Yemdao gerade mit etwas viel Interessanterem beschäftigt. Nämlich mit seiner Schwester. Das Senden des Dunkelelfen kam ihm doch recht störend im Moment. Doch er ließ sich von der Begeisterung von Shjendao anstecken. Allein über die Bemerkung 'Herr und Meister' musste er lächeln. Heilungen, die Kryll betrafen, kosteten ihn persönlich kaum Kraft, da er Shjendao nicht so arg 'überdecken' musste, wie bei anderen. Der Dunkelelf nahm die Schmerzen in Kauf - mit einer wahren Begeisterung gar. Geräuschvoll öffnete er die Schwingen und folgte seiner Schwester, wobei seine Augen auf ihrem wohlgeformten Körper lagen. Egal, was Shjendao tat, sie wirkte immer provozierend und sehr anziehend, besonders wenn sie dabei ausgezogen war.
Doch jetzt musste sich Yemdao auf etwas anderes konzentrieren. Wortlos umschritt er Kryll, so dass dieser zwischem ihm und Shjendao zu stehen kam. Seine Augen schienen Feuer zu sein, als er den körperlichen Kontakt zu seiner Schwester suchte und dann die andere Hand auf Krylls Schulter legte. Da er selbst bei der Heilung nicht viel machen musste, konzentrierte er sich eher darauf, den Dunkelelfen hypnotisch unter Kontrolle zu zwingen, wenn es notwendig werden sollte. So starke Schmerzen konnte wohl auch Shjendao nicht austeilen, als dass sie einen Schwerthieb von Kryll aufhalten würde. Zumindest nicht in dieser Nähe. Er nickte seiner Schwester zu "Fang an, mein Herz!" flüsterte er ihr zu und lächelte dabei.
Starfire - 22.08.2006 - 18:17

Starfire kannte Stonedusk recht gut. Dennoch senkte sie bei seinen eiskalten Senden den Kopf, sah seitlich auf den Boden. Natürlich waren die Geschehnisse der vergangenen Tagen nicht spurlos an ihr vorbeigegangen und Stonedusk gehörte zu den wenigen, die ihre persönliche Seite erreichen konnte. Egal, ob es ihm bewusst war oder nicht. Daher fiel es Starfire diesmal schwer, sich vor seiner kühlen Art abzuschotten. **Ja....er sendete, dass er dich aus dem Weg geschafft hatte und als Beweiß hielt er den Dolch in Händen. Es war als ob er ihn mit selbst in Herz gestoßen hätte. Du...Tot. Ich fühlte nur ...** sie stockte, brauchte etwas Zeit um sich zusammenzureißen. Wut, Trauer über den Verlust, die Gefühle für Stonedusk ebenso Schuldgefühlte, wie sie ihre Heilmagie missbraucht hatte, schwangen im Senden mit. Ihre Gefühle für Stonedusk waren nicht von heut auf morgen entstanden. Wie allzu oft hatte Starfire ihre persönliche Seite, ihr persönliches Wohl einschließlich Gefühle, unterdrückt. **Du kamst zu uns als Einzelgänger und seitdem hast du dir deine Position im Stamm hart erkämpft. Selbst jetzt, wo die Ereignisse uns überrollen, wo Trauer und Tod herrscht beweißt du mir immer wieder, dass ich mich 100% auf dich vertrauen kann. Deine Unterstützung ist mir sehr wertvoll...und ebenso deine Freundschaft. Ich wollte nie, dass meine Gefühle für dich, dir im Weg stehen.** es war nicht leicht für sie so offen darüber zu reden. Sie war es auch nicht gewohnt über persönliche Dinge zu sprechen, erst recht da sie im Stamm niemanden wirklich hatte, mit dem sie sich so richtig aussprechen konnte.
Kryll - 22.08.2006 - 18:37

War Kryll bisher übelst gelaunt und drauf und dran, das an jemanden auszulassen, so hatten die beiden Avariels doch eine unverkennbare Art und Weise, mit ihm umzugehen. Auch wenn eindeutiger Sarkasmus in Shjendaos Senden mitschwang, so gefiel ihm doch diese Anrede immer wieder. Die beiden wussten immerhin, wer hier der wahre Herrscher war und irgendwann wusste die restliche Welt es auch. Ein absolut düsteres Lächeln legte sich um Kryll dunkle Lippen. In einer Geste der Vorfreude leckte er sich über die Lippen, wobei er immer noch an den Kuss mit Starfire erinnert wurde.
Fordernd streckte er die Hand nach Shjendao aus, als diese auf ihn zukam, sah noch recht argwöhnisch zu Yemdao, der sich in seinen Rücken stellte. Die beiden gingen jedes Mal auf Nummer sicher. Als gute Geste zu dem Ganzen die Waffen abzulegen, daran dachte Kryll nie. Das würde viel zulange dauern, schließlich hatte er überall in seiner Kleidung irgendwelche Waffen versteckt zusätzlilch zu den offensichtlichen.
Das schnurrende Senden der Avariels erzeugte einen leichten Schauer auf der dunklen Haut. So eine nette Verbindung von Schönheit und Schmerzen fand man auch nicht alle Tage. Würde Shjendao nicht so zerbrechlich aussehen, hätte er sich sicher längst einmal an ihr vergangen. Aber komischer Weise, war er noch nie auf die Idee dazu gekommen. Wenn er recht überlegte, war er noch nie auf die Idee gekommen, den Zwillingen mit Klingen oder ähnlichem auf den Leib zu rücken. Das passte doch nicht wirklich! Kopfschüttelnd schob er diesen Gedanken erst einmal beiseite. **Macht schon!** sendete er auffordernd.
Stonedusk - 22.08.2006 - 20:23

Stonedusk legte den Kopf schräg, so dass ihm ein paar blaue Strähnen vor sein verblüfftes Gesicht fielen. Hatte er sich da eben 'verhört' oder sendete Starfire wirklich etwas in Bezug auf Gefühle? Er versteifte innerlich und auch nach außen hin, als er erkannte, wie diese Gefühle gestrickt waren. Das konnte doch echt nicht sein! Wieso passierte im das, wie konnte denn noch jemand mehr für ihn empfinden, wenn er doch selbst alles tat, das sowas gefälligst nicht passieren sollte? Mit Unverständnis sah er Starfire an, er war sichtlich überfordert und wirkte im nächsten Moment, als wolle er fliehen. Er setzte mehrfach zu einem Senden an, brach es aber immer wieder ab, da ihm nicht das Richtige in den Sinn kam. Stonedusk fuhr sich durch die Haare, wich Starfires Blick aus und musste sich im nächsten Moment erst einmal hinsetzen. Ihr konnte er nicht einfach so an den Kopf werfen, dass sie ihn damit in Ruhe lassen soll, oder wie sie dazu kam, ihm sowas zu offenbaren kurz nach Nachtschwarz' Tod! Das machte ihn beinahe wütend, dass sich Starfire so einen Moment aussuchte. Was erwartete sie denn jetzt von ihm? Fragend sah er die Anführerin an, leicht glühten seine Augen. Und diesmal waren seine Gedanken doch wenigstens ihr offensichtlich, denn Stonedusk hielt seine distanzierte Kälte im Moment nicht so aufrecht, dass man seiner Mimik doch einiges entnehmen konnte. Er reihte seine Gedanken, was eine Weile benötigte und versuchte sich dann auf das restliche Senden zu konzentrieren. Sie wollte ihre Freundschaft nicht gefährden, auch er wollte seine Position im Stamm nicht gefährden. Zu lange hatte er sich darum bemüht und gekämpft. Die Anerkennung seiner Person war ihm inzwischen sicher, seine Befehlsgewalt untergrub niemand, obwohl er damals als Außenseiter zu den Drachenreitern gestoßen war und auch immer noch ein Einzelgänger war. Stonedusk rang sich zu einer Antwort durch, versuchte die aufkommende Wut zu unterdrücken. **Du bist die einzige, die ich bisher ins Vertrauen gezogen habe, außer Nachtschwarz. Auch wenn es wenig ist, was du von mir weißt, ist das weit mehr, als die anderen wissen. Jedoch erwarte nicht mehr als meine Unterstützung mit meiner ganzen Kraft.** Stonedusk hatte gespürt, dass es Starfire nicht leicht gefallen war, wenigstens annähernd mit der Wahrheit heraus zu rücken. Demnach fragte er nicht nach, wie sie dazu kam, solche Gefühle zu entwickeln. Grad für ihn, wo doch jeder hier wusste, dass Stonedusk und die Liebe zwei absolut nicht vertragbare Welten waren. Er wollte die Anführerin nicht vor den Kopf stoßen oder gar fordern, dass sie ihre Gefühle entsprechend vergessen sollte. Doch eines war ihm klar: das Verhältnis zwischen ihm und der Anführerin würde sich verändern. Unwillkürlich streckte er die Hand nach Starfires Hand aus, berührte sie aber nicht, zog seine Hand auch wieder zurück. Stirnrunzelnd sah er Starfire an; er wollte nicht, dass sich etwas änderte. Und in seinen Augen lag eine stumme Aufforderung, dass die entsprechend handeln sollte.
Eiskristall - 22.08.2006 - 23:04

Eiskristall presste die Lippen aufeinander. Sie hatte Amarth angesehen, dass der Damm des Schweigens soeben hatte brechen wollen und nun.. Sie fühlte sich so.. nutzlos. Auf einmal keimte das Gefühl des nicht gebraucht werden wieder auf. Natürlich sie hatte Windglanz auf dem Arm und war die einzige Möglichkeit sie zu ernähren. Aber dass nun nicht einmal mehr ihr Schüler sie als würdig erachtete sie in seine Gefühle mit einzubeziehen.
Ihr Blick ruhte verletzt auf Amarth Rücken. Sie hatte ihm an den Kopf werfen wollen, dass es nicht fair war und dass sie wegen einer nackten Brust nicht weniger eine Autorität für ihn darstellte. Überhaupt, warum war er so verkrampft.. Eiskristall ging davon aus, dass jeder der Drachenreiter sie bereits mehr oder minder entblößt gesehen hatte, und das beruhte auf Gegenseitigkeit, immerhin badeten sie auch hin und wieder! Sie verstand sein Schamgefühl nicht wirklich.. Doch der plötzlich aufsteigende, verletzte Ärger, verrauchte ebenso schnell wie er gekommen war und hinterließ eine unangenehme Leere. Sie sah hinunter auf Windglanz, sie hatte sich bereit erklärt für das Kind zu sorgen und sie stand zu ihrer Entscheidung, doch jetzt gerade wäre sie froh gewesen hätte die Kleine nicht mehrere Male am Tag Hunger.
Die Elfe sah ein, dass sie nichts tun konnte, jedenfalls nicht so lange sie stillte. Sie wollte sich schon abwenden, als sie inne hielt. „Du denkst möglicherweise, dass ich keinen Platz mehr für dich habe, jetzt da Windglanz hier ist. Und vielleicht hast du vor dich jetzt immer von mir abzuwenden, weil du jemanden willst der sich deiner annehmen kann wann immer du es brauchst. Aber hast du schon einmal daran gedacht was ich gern hätte.. Ich bin nicht Windglanz Mutter und kann niemals erwarten, dass sie mich auch nur im geringsten wie eine solche braucht und liebt, hältst du es da für richtig mir als deine Ausbilderin einen Einblick in deine Gefühle zu verwehren und mich davon abzuhalten dir damit helfen zu wollen?“, ihre Stimme klang, trotz der geringen Lautstärke, so ehrlich und eindringlich, dass alles davon gut bei Amarth ankam. Es lag kein Vorwurf darin einfach nur ehrliche Empfindungen. Einen kurzen Moment noch sah sie hinunter zu ihm ehe sie sich abwandte und ihn mit diesen Worten und den Gedanken die er sich hoffentlich dazu machen würde allein ließ.
Eiskristall drosselte den zunächst schnellen Schritt und sie sah unglücklich hinunter auf Windglanz. Die wenigen Meter zum Felsen in dem die Höhlen waren, wurden langsam hinter sich gebracht und die Elfe ließ sich an den Stein gelehnt am Boden nieder um Windglanz die nötige Ruhe zu gönnen.
Ihr Kopf war hoch gehoben, als könne kein Wässerchen trügen, doch ihr Blick ruhte unglücklich auf dem Baby. Die Gespräch rings herum zogen unbemerkt an ihr vorbei.

Sturmtänzer - 22.08.2006 - 23:56

**Träum schön, Blume.** sandte Sturmtänzer liebevoll seiner kleinen Schwester, als er bemerkte, dass sich ihr Gesicht verzog... ein Anzeichen für böse Träume. Doch trotzdem ging er wieder hinaus, an die frische Luft, diese Steinmassen über seinem Kopf gaben ihm noch immer ein Gefühl des eingesperrt Seins.
Die Sonne hing in ihren letzten Zügen und schickte noch einen kurzen Gruß über das Land. Erneut schwiffen Sturmtänzers Blicke über das Lager und er suchte nach einem vertrauten, hübschen, kleinen Gesicht, dass er nun schon lange nicht gesehen hatte.. jedenfalls kam es ihm so vor.
Sein Blick setzte sich jedoch ersteinmal an den Gestalten von Starfire und Stonedusk fest... was war da los? Er beobachtete sie eine Zeit lang, wie Starfire ihm seinen Dolch zurückgab, wie sich Stonedusk plötzlich versteifte. Irgendwie jukte es Sturmtänzer in den Fingern... besser gesagt in den Füßen und im Mund. Er wäre zu gern schnurstraks zu ihnen gelaufen und hätte nachgefragt, was los sei.. aber irgendwie, schien sich doch noch irgendwo in ihm ein kleiner Funke Anstand festgesetzt zu haben und der kleine Elf in seinem Ohr sagte ihm, dass es genau jetzt, wohl der schlechteste Zeitpunkt wäre, seine Neugierde ausleben zu wollen.
Mit einem kurzen Aufstampfen und einem unsicheren Schritt in die eine Richtung, wollte er sich nun auf den Weg zum Lagerfeuer machen.
'Nein! Moooment..' da wollte er doch garnicht hin! Und schon waren Starfire und Stonedusk wieder vergessen, ihm fiel wieder ein, nach was er gesucht hatte.. besser gesagt, nach wem er gesucht hatte.
Morgenwind.. wo hatte sich der kleine Wirbelwind denn bloß wieder versteckt?
'Da!'
**Versteckst du dich absichtlich vor mir?** sandte er seiner Schülerin, die etwas abseits vom Lagerfeuer, an die Felswand gelehnt, stand. Seinem Senden ließ er ein herzliches Grinsen und ein freundschaftliches Arm um die Schulter legen, folgen.
"Was ist los? So ein Gesicht mag ich nicht, das weißt du doch." waren seine nächsten Worte, bei denen er Morgenwind kurz an sich drückte.

1156285152]

Lyrell - 23.08.2006 - 08:39

Es überraschte ihn, daß Silverwing sendete. Unter den Umständen war ihr Senden das freundlichste was er kriegen konnte und er nickte ihr dafür dankbar zu. **Danke** Als er Raincalms Blick bemerkte, verkrampfte er sich ein wenig. Hatte Starfire ihren Schüler befohlen ihn im Auge zu behalten? Er verwarf den Gedanken, hier im Nachtlager musste man sich einfach über den Weg laufen. Er folgte ihren Blick zu Feuer, doch lange konnte er dem Anblick der Flammen nicht wiederstehen. Warum bloß? „Die Höhlen und das Plateau scheint wie für uns gemacht zu sein. Ideales Lager, meinst du nicht?“ Freundlich nickte er Feuermähne zu, als dieser sich zu ihnen gesellte. Er bemerkte seinen Blick und schmunzelte leicht. Zeigte er ein gewisses Interesse an Eiskristall? Er warf einen neugierigen Blick auf ihn, traute sich dennoch nicht ihn anzusprechen.
Aus dem Augenwinkel behielt er Yuki im Auge, auch wenn er sehr abseits stand und Lyrell ihn nicht so gut sehn konnte.
Lyrell rieb seine Schulter, seit dem kleinen Ausflug im Kerker tat sie ihm weh. Aber der Gedanke Starfire aufzusuchen, missfiel ihm um so mehr. War es Angst? **Morgensonne? Wo bist du?** Seine Fähigkeiten würden ihm schon reichen.

1156315685]

Morgenwind - 23.08.2006 - 12:11

Merklich zuckte die Elfe unter dem Senden ihres Lehrmeisters zusammen, schien sich noch mehr in die Felswand zurückziehen zu wollen und schüttelte aber eifrig den Kopf bei der ersten Frage Sturmtänzers **Nein, ich...** Noch immer hatte Morgenwind den Blick zu Boden gesenkt, aus Angst ein erbostes Gesicht zu erblicken, sollte sie nun aufsehen um ihrem Lehrmeister zu antworten. Mit allem Mut und nach einem tiefen Druchatmen hob sie aber schließlich den Kopf mit schuldbewußtem Blick. Verwirrung überfiel die Elfe, als sie in das lächelnde Gesicht blickte, darauf auch gleich umarmt wurde und den sanften Worten lauschte.
Damit hatte Morgenwind nicht gerechnet. Eher mit einer Standpauke oder dergleichen.
Erst als sich Sturmtänzer schon wieder von ihr lösen wollte, legte auch sie ihre Arme kurz um ihn und schüttelte den Kopf als sie sich wieder von ihm entfernte.
"Warum bist du nicht böse auf mich?" murmelte die Elfe nahezu unverständlich und lehnte sich dabei wieder zurück an die Felswand "Alle anderen waren eine große Hilfe bei der Aktion, nur ich nicht, weil ich mal wieder geträumt und mich dann verlaufen habe."
Normalerweise achtete Morgenwind darauf nicht bockig zu wirken, doch nun war es ihr völlig gleichgültig, ob sie sich wie ein zorniges Kind anhörte oder nicht...schließlich sprach sie die Wahrheit.
Sonnenfänger - 23.08.2006 - 15:34

Juna war eher damit beschäftig sich die Umgebung anzusehen. Sie war bei dem Drachenwesen und Turako geblieben, bis dieser abgelegt war.
Das Menschenmädchen scheute nicht den Kontakt zu fremdartigen Wesen, sie war ja umzingelt von eben jenen Wesen!
Eine seltsame Stimmung lag über den fremden Elfen. Nicht verwunderlich! Dieser Kampf hatte allen an den Kräften gezehrt und der Elf, der unter der Kerkertür lag, schien von vielen sehr verhasst.
Das Mädchen führte seinen Weg fort und traf nun auch endlich bei Tyron, Yil und Chandra ein.
"Tyron, wie immer baust Du ein 'Nestchen' für dich" sie grinste und hockte sich auf den Boden.
Einen Augenblick schwieg sie und liess ihrer Gedanken schweifen, bevor sie sie aussprach. "Meint ihr, wir haben bald wieder einen festen Platz? Einen Ort wo wir uns alle zuhaus fühlen? Doch..." sie senkte ihren Kopf auf die angwickleten Knie "...Ich glaube dieser Kampf hier...ist noch nicht vorbei...es ist ein Gefühl...so ein...Gefühl" sie seufzte "Ihr wisst schon was ich meine!"

1156340134]

Starfire - 23.08.2006 - 20:43

Starfire hatte nichts von Stonedusk erwartet, gar erhofft. Sie hatte eher damit gerechnet, dass Stonedusk seine Wut an ihr auslassen würde. Sie sah ihn direkte an, widerstand seine Blick und hörte ihm aufmerksam zu. Dieser verdammte Lyrell.
Wäre das Senden nicht gewesen, hätte Starfire Stonedusk nie was erzählt. Warum musste sie auch so verdammt ehrlich zu ihm sein. Warum hatte sie nicht wie immer einfach ihre persönliche Seite überspielt und Stonedusk gesagt, dass er sich geirrt hätte. Warum behelligte sie ihn damit. Sie zeigte keine Enttäuschung, ihre Mimik war sie es für die Anführerin gewohnt war wieder relativ neutral. Sie hatte Übung daran Sachen nach außen hin zu überspielen. Nur ihre Augen, verrieten -jenen die sie gut kannten- dass all das ebenso nicht leicht fiel. Als Stonedusk sich setzten musste, kniete sie sich zu ihm hinunter. **Verzeih, wenn ich dir weh getan habe. Meine Angst dich zu verlieren war so groß, dass ich mein Senden nicht so gut unter Kontrolle hatte. ** Sie zögerte als sie seine Hand näher kommen sah, hätte seine Geste gerne erwidert. Doch ihr war klar, dass Stonedusk es sicher nicht wollte. Bevor sie aufstand, lächelte sie ihm aufmunternd zu. Seine Augen gaben ihr ein deutlichen Zeichen, sie reichte ihm die Hand um ihm hoch zu helfen. ** Ich danke dir. Mehr als deine Unterstützung erwarte ich nicht von dir. Sei dir aber gewiss, dass du ebenso auf mich bauen kannst auch als Freundin. Es wird sich nichts zwischen und ändern.** Sie hatte sowieso Übung daran ihre Gefühle zu unterdrücken. Warum sollte sie bei Stonedusk eine Ausnahme machen?
Tyron - 23.08.2006 - 21:00

Tyron nickte Yil zu. „Natürlich“ antwortete er warf Chandra einen längeren freundlichen Blick zu. Warum hatte sie sich nur so eigenartig verhalten. Warum ihm nicht geantwortet. Aber das war nun dem Greifen auch egal. Es war Schnee von gestern. Für gewöhnlich hielt sich ein Greif nicht mit einer Sache allzu lange auf.
Sein Kopf wand sich zu Juna und er stieß ein freundliches Schnurren. „Ich habe dir einpaar Felle und eine Decke besorgt. Die Nacht könnte kalt werden. Es sei denn du ziehst Federn vor?“ Juna war bei ihm immer willkommen, sich auch unter seinen Flügel gemütlich zu machen. Sie war die einzige, die das durfte. Als Juna von einen festen Platz redete, neigte der Greif seinen Kopf leicht zur Seite, ein Ohr kippte leicht ab. „ Auch wenn viele Wesen auf dieser Insel leben, fürchte ich ist sie mir leider als Lebensraum zu klein. Sonst wäre es ideal.“ Er betrachtete die Drachenreiter „Ich bin mir nicht sicher ob wir so einen Ort finden. Nur würde ich eher mit diesen Drachenreiter weiterziehen als hier auf der Insel zu bleiben.“ Sanft strich er mit seinen Schnabel vorsichtig über ihre Wange. Man konnte sich auf Junas Gefühl immer verlassen. Sie irrte sich selten. Aber was konnte Tyron ihr nut helfen, außer für sie da zu sein. "Was hälts du von diesem Drachenelf?" Er wand den Kopf um nach Yuki zu suchen. "Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll, daß er mich als Spielzeug sieht" Spielzeug hatte bei Tyron eine andere Bedeutung als für Yuki.
Er warf Yil einen fragenen Blick zu, was er von der ganzen Sache hielt.

1156359803]

Sturmtänzer - 23.08.2006 - 22:43

Leicht verwirrt blinzelte Sturmtänzer ein letztes Mal in die untergehende Sonne.
"Auf dich wütend sein?" fragte er nach. Er merkte, dass es Morgenwind wirklich unangenehm zu sein schien und dass wohl sein Witz hier nicht viel helfen würde.
"Aber warum denn?"
Sturmtänzer stellte sich vor sie, schob seine Hand unter ihr Kinn, um so ihr Gesicht etwas an zu heben, damit sie ihn direkt ansehen musste.
**Ich bin nicht böse auf dich.** er setzte bewusst das Senden ein, damit sie spürte, dass er die Wahrheit sagte.
"Soetwas kann jedem mal passieren." und auch das meinte er ernst. Ein sanftes Lächeln legte sich auf sein Gesicht und liebevoll strich er Morgenwind eine Strähne hinters Ohr. Sie war fast wie eine dritte kleine Schwester für ihn, wobei er wohl mit Windblüte strenger umgehen würde.
Als ihm der Gedanke an das Feuer in den Höhlen kam, musste er plötzlich Lachen auch wenn diese Situation eigentlich nicht im Geringsten zum Lachen gewesen war.
"Du erinnerst dich sicher an das Feuer in den Höhlen." begann er seine kleine Anekdote, von der er hoffte, dass sie Morgenwind ein wenig helfen würde.
"Und du kennst meine Platzangst." Sturmtänzer lehnte sich nun wieder neben seine Schülerin an die Felswand und richtete seinen Blick gen Himmel.
"Ich hab mich ja schon so Unwohl genug gefühlt, als wir die Versammlung abgehalten haben.. aber als das Feuer ausgebrochen war, konnte man mich ganz vergessen. Ich glaube jeder Kieselstein war in der Situation nützlicher als ich, der völlig kopflos durch die Gegend gerannt und allen nur auf den Füßen rumgetreten ist." Das Grinsen ließ sich nicht aus seinem Gesicht wischen, auch wenn der Gedanke an diese Momente, ihm Gänsehaut verpasste.
"Ich könnte dir noch mehr solcher Geschichten erzählen, wie solche, in denen ich mich bei einer wichtigen Jagd im Wald verlaufen und vergessen hab, das ich nicht auf meine Füße angewiesen bin."
Sturmtänzer war kein großer Freund von Strenge, das Leben war an sich schon hart genug, warum sollte man es sich noch schwerer machen? Er verschränkte die Arme vor der Brust und drehte den Kopf leicht zu Morgenwind.
"Ich bin der letzte auf diesem Planeten, der dir wegen soetwas böse sein dürfte." Das Zwinkern in seinen Augen verriet, dass er wirklich ehrlich zu ihr war.
"Ich muss einfach ein bisschen mehr auf dich acht geben, mein kleiner Wirbelwind."
Stonedusk - 24.08.2006 - 08:00

Stonedusk ergriff die Hand von Starfire und ließ sich aufhelfen. Noch immer war sein Blick lauernd und leise Wut glomm in ihnen. Doch seine Gedanken gingen in eine andere Richtung. Verlustängste waren also der Grund gewesen. Stonedusk kannte das selbst gut genug, sowas verursachte schon mal ein Gefühlschaos. Natürlich mochte Starfire ihn, zumindest hasste sie ihn nicht, und die Nachricht, dass er noch lebte, hatte wohl alles ein Stück weit in das falsche Licht gerückt. Dazu kam noch, dass Stonedusks Sicht über Gefühle doch arg eingeschränkt waren und er sie mied, wie die Pest. Da reagierte man schon mal über und bekam auch Dinge in den falschen Hals, wenn man damit konfrontiert wurde.
Letztendlich kreisten seine Gedanken darum, dass da nicht soviel zwischen ihm und Starfire sei. Sie war die Anführerin und für ihn war sie eine Vertrauensperson. Mehr nicht.
Im Grunde ignorierte Stonedusk die vermeintlichen Gefühle und tat sie als Versehen, ein Missgeschick, ab und redete sich entsprechend eine Version ein, mit der er leben konnte.
Mit einem wortlosen Nicken beendete Stonedusk diese Unterredung und wandte sich von Starfire ab. Er suchte sich dann einen passenden Platz, von der aus er das Lager und den Höhleneingang gut im Auge behalten konnte, aber auch durch die 'Einflugschneise' zwischen den Bergen sehen konnte. In der heran schleichenden nächtlichen Dunkelheit hatten die entfernten Lichter des Dorfes und des Turms doch eine gewisse beruhigende Wirkung.
Raincalm - 24.08.2006 - 08:23

Das letzte womit Raincalm bepackt herumlief, war eine Decke und etwas zu Essen. Der Rest von den Vorräten und Mitbringseln der Menschen war verteilt und jetzt wollte er auch ein wenig Ruhe haben. Oder zumindest am Feuer liegen, sich den Hunger vertreiben und den eigenen oder fremden Gedanken nachhängen. Nachdem er auf der Decke lag und auf einem Stück BRot mit Fleisch herumkaute, beobachtete er, wie der Greif sein Nachtlager baute und wie sich die Zwillinge um den einen Dunkelelfen kümmerten. Wirklich begeistert war zumindest er nicht von der Anwesenheit der Dunkelelfen. Einer von denen hatte immerhin Eiskristall und ihren Schüler in Bedrängnis gebracht. Dabei fiel ihm auf, dass er seine Schwester noch gar nicht wirklich hier gesehen hatte, während er rumgelaufen war. Suchend sah er sich kurz nach ihr um und entdeckte sie im Gespräch mit Amarth. Irgend etwas stimmte da nicht, das konnte er an Eiskristalls Haltung erkennen. Aber sie würde ihn schon wissen lassen, wenn sie ihn brauchte. Er ließ seinen Blick weiter schweifen, während er erneut von dem Brot abbiss. Ihm fiel Redeyes nachdenkliche Miene auf und dessen starren Blick in die Flammen. "Neuer Bogen?" fragte Raincalm ihn und deutete auf die mitgeführten Waffen. Dabei empfing er auch das Senden von Turako, welches Raincalm ein Lächeln abrang. Der Vergleich mit klarem Wasser war so passend. Irgendwie war er schon gespannt darauf, wie ihre nächste gemeinsame Trainingstunde ablaufen würde.
Auch bemerkte Raincalm noch am Rande, dass sich Silverwing mit Lyrell beschäftigte. Die beiden standen ja nur wenige Schritte vom Feuer weg. Wollte Lyrell etwa seine Eingliederung in den Stamm bei ihr anfangen? Auch das konnte Raincalm nicht wirklich gefallen. Aber irgendwer musste wohl den Anfang machen, wenn Lyrell bei den Drachenreitern bleiben sollte. Unwillkürlich hatte er sich noch nach Sonnenfänger umgesehen. Den in der Nähe von Lyrell zu wissen, war um einiges beruhigender.
Als dann noch Feuermähne am Feuer auftauchte sah er diesen kurzzeitig fragend an, da er mitbekommen hatte, dass er bei Eiskristall gewesen war. **Gibt es Schwierigkeiten bei ihr?** Raincalm entging auch nicht Feuermähnes Blick gen Eiskristall.
Eiskristall - 24.08.2006 - 10:54

Silverwing hob einmal kurz den Blick als Lyrell sein Dank aussprach, nickte leicht und schenkte ihm einen entschuldigenden wie auch distanzierten Blick. Denn als sie sah wie sich Raincalm am Feuer niederließ ging sie die wenigen Schritte hinüber zu ihm. Sie brauchte jetzt ein wenig Halt. Um Lyrell eine gewisse Hilfestellung für den Wiedereinstieg zu geben, war sie im Moment nicht wirklich bereit. Dafür brauchte sie selbst zuerst Stärke und die bekam sie von denen die sie liebte. Und da Sonnenfänger überdeutlich gezeigt hatte wie wenig er jetzt von der Nähe seiner Gefährtin oder Seelenschwester hielt war Raincalm im Augenblick der einzige, an den sie sich wenden wollte. Vorsichtig kniete sie sich hinunter zu ihm und schmiegte sich unaufdringlich an seine Seite, während er mit Redeye sprach. Vor den vielen anderen hier wollte sie ihn nicht umarmen und küssen, wie sie es jetzt am liebsten getan hätte und so legte sich nur eine schmale Hand zärtlich auf seinen Oberschenkel.

1156409677]

Redeye - 24.08.2006 - 13:33

"Ausgeliehen, bis Sturmtänzer mir einen neuen macht" antwortet Redeye knapp.
Er reichte seinen alten Bogen rüber," Wie du siehst ist ein Riss drin und wenn ich noch ein paar male mit ihm Schiessen würde, würde er auseinander brechen"
Redeye strich sich durch die Haare und schaute ins Feuer.
"Was meinst du wie es nun weitergehen wird Raincalm?"
Feuermähne - 24.08.2006 - 14:26

Feuermähne hatte Lyrell ebenfalls zugenickt. Er schämte sich jedoch dafür, dass er das nicht so ungezwungen tun konnte wie vor den Geschehnissen. Der wirkliche Lyrell hatte keine Schuld an den Unglücken und dennoch war sein Gesicht damit verbunden. Der rothaarige Elf wollte nicht so denken, aber es passierte automatisch. Dabei hätte er dem Unschuldigen gerne geholfen.
"Häh?" Feuermähne fuhr herum als Raincalm ihn ansprach. **Verzeih... Du meinst mit Eiskristall?**
Er rieb sich das Kinn. **Ich glaube, sie scheint ein ernsthaftes Gespräch mit ihrem Schüler zu führen. Jedenfalls störte ich sie, darum bat sie mich, ihr Wasser zu bringen.**
Bei diesen Worten hob er den Trinkschlauch empor und zuckte mit den Schultern. Als er wieder einen Blick zu Eiskristall warf, sah er, dass das Gespräch anscheinend zu Ende war und die Elfe sich mit Windglanz entfernte, oder besser: sich abrupt abwandte.
Eigentlich wollte er Eiskristall nicht nerven, doch sie hatte nach etwas Trinkbarem verlangt. Vielleicht war das auch die Chance für ein Gespräch oder zumindest etwas Ablenkung.
**Stört es dich, wenn ich...?** frage er bei Raincalm nach und deutete mit dem Daumen zu dessen Schwester. Er wartete die Antwort kaum ab sondern stand bereits auf und ging entschlossen zu der besagten Elfe. Damit wollte er Raincalm nicht brüskieren, nur fürchtete er, die Gelegenheit zu verpassen.

**Hier...** Feuermähne schien aus den Schatten aufzutauchen, ohne jedoch Eiskristall und Windglanz zu erschrecken. Mit einem kleinen Lächeln hielt er der hellhaarigen Elfe den Trinkschlauch entgegen. **Danach hast du doch verlangt, oder?**
Mit einem erleichterten Seufzen liess er sich neben den beiden nieder und lehnte sich bequem an die Wand. Er hatte den Blick von Eiskristall gesehen. Doch anstatt sich wieder davonzuschleichen, wollte er zuhören. Deshalb sprach er auch nicht weiter sondern wuschelte sacht durch Windglanz' Haarschopf. Über das, was ihm auf der Zunge brannte, konnte er auch später noch sprechen. Irgendwie hatte er das Gefühl, als würde es ihm in der Dunkelheit leichter fallen.

Amarth - 24.08.2006 - 18:16

Amarth hörte die Worte seiner Lehrerin und drehte sich während sie sprach zu ihr herum. Immerhin war es unhöflich, jemanden während des Sprechens nicht anzusehen. Er ließ sie aussprechen und hörte ihre Worte, die ziemlich saßen. Er hatte nie gewollt, sie als Lehrerin anzukreiden, doch er hatte noch nie seine Gefühle ihr ausgeschüttet. Vielleicht wäre das aber gar keine dumme Idee, doch sie gab ihm ja auch hier nicht die Chance, darauf zu antworten. Er wollte gerade wieder zum Sprechen ansetzten, als sich Eiskristall abwendete. Das konnte doch nicht wahr sein. Er lies seine Schultern hängen und atmete tief durch. So ein Mist. Er blickte ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte und innerlich wurde er langsam sauer. Er sollte sich weg sperren, das wäre das Beste. Eher als Kurzschlussreaktion stieß er grob den Holzstapel um, den er bis eben aufgeschichtet hatte. Doch kaum hatte er das getan, rieb er sich mit beiden Händen über sein Gesicht und hockte sich nieder, um das Getane wieder rückgängig zu machen. Es war nicht nötig gewesen - eine Kurzschlussreaktion, doch nun fühlte er sich ein wenig besser. Eigenartig.
Nach und nach stapelte er die Holzblöcke aufeinander, um das Bild von zuvor nachzustellen.

1156438999]

Starfire - 24.08.2006 - 23:26

Sie verharrte bis Stonedusk sich umgedrehte hatte und weg ging. Die Elfe schloss ihre Augen. Es war besser so! Für beide Seiten! Außerdem war sie nicht gerade eine einfache Person und der Platz an ihrer Seite und ebenfalls an der Seite der Anführerin war sehr schwierig. Ihre Gedanken schweiften ab, dachte an einen ganz besonderen Elfe, der sich immer noch auf Wanderschaft befand. Seitdem Ghin gegangen war, hatte Starfire aufgehört ein privates Leben zu haben. Als sie ihre Augen öffnete, hatte sie wieder alles persönliche einschließlich ihrer Gefühle in ihrem Inneren unterdrückt und in die hinterste Ecke versteckt. Eigentlich hatte sie mit Stonedusk was anderes zu besprechen, doch das verschob sie nun lieber auf später.

Eine Zeitlang beobachtete sie das Treiben am Lagerfeuer, ging dann zu den Höhlen. Vorsichtig vergewisserte sie sich, dass es allen gut ging. Bei Turakos Wohnbereich verharrte sie etwas länger. Warum hatte er auf ihr Senden nicht reagier? Sie wollte ihren Schüler nicht stören, nur sicher gehen, dass mit ihm alles in Ordnung war. Die Anführerin schmunzelte als sie sah, wie friedlich und zufrieden er sich zusammengerollt hatte. Es war bemerkenswert, wie er sich entwickelte. Starfire war stolz auf ihn. Hatte er eigentlich schon was gegessen?
Auch Windblüte schien in ruhigen Schlaf versunken zu sein.
Als sie wieder hinaustrat, fiel ihr Amarth auf, der wieder abseits von den anderen stand. Eiskristall schien mit Windglanz und Feuermähne beschäftigt zu sein. Sie steuerte Amarth an, begrüßte die anderen beim Lagerfeuer. Ihr Blick lag freundlich auf Silverwing und Raincalm. Ob Silverwing ihren Bruder Ghin vermisste? Starfire freute sich sehr für sie, dass sie ihre Glück bei Raincalm gefunden hatte. Plötzlich ertappte sie sich dabei, dass sie die beiden länger angesehen hatte als sie es vor hatte. Mit Raincalm musste sie auch reden, aber sie wollte in diesem Moment nicht unbedingt ihren Schüler von Silverwings Nähe herausholen. Es hatte Zeit. Also schnappte Starfire ein Holzstück, kniete sich neben den Elfen nieder und reichte es Amarth entgegen. „Hier“ sagte sie freundlich, als sie ihm dabei half die Holzblöcke der zu stapeln. Ihre blauen Augen sahen ihn freundlich an.

Federhaar - 24.08.2006 - 23:30

(Danke, Goldregen ;))

Die Gefühle, die in Goldregens Senden mitschwangen, trafen Federhaar tief, wie eine eisige Flut, die ihr die Luft zum atmen nahm. Das, was die junge, ehemalige Baumelfe verloren hatte, beschrieb ihre eigene größte Furcht, die sie nur aus ihren Träumen kannte. Die Art von Träumen, die ihr noch nach dem Aufwachen Schauer über den Rücken jagten und ihr Inneres zu zerreißen drohten, die Träume, die erst ein Ende fanden, wenn sie Thane und Silbernebel friedlich neben sich schlafen sah und ihre Lieben in Sicherheit wusste, allerdings nichts gegen die leise und stetige Furcht tun konnten, die sie nie verließ.
Doch Trotz all dieser Furcht hatte sie nie gefühlt, wie Goldregen fühlte und all das Mitgefühl und Verständnis, das die Drachenreiter aufbrachten war vielleicht ein Trost, konnten aber eines nicht ersetzen: Jemanden der Goldregen vollauf verstand weil er das gleiche Durchgemacht hatte wie sie. Federhaars Gedanken blieben an Falke hängen und an Ravens Halsreif, den sie immer bei sich trug. Nur einige im Stamm hatten einen solchen Verlust hinnehmen müssen. Und sie alle hatten sich... Verändert.
**Lass dir von niemandem einreden, du hättest nicht das Recht zu trauern**, erwiderte die Metallformerin sanft und strich mit einer aufrichtigen Geste über Goldregens Arm. Wie gern hätte sie ihre Hände, sie in den Arm genommen. Doch in dieser Hinsicht war Federhaar einfach ein wenig hilflos. Manchmal fiel es ihr selbst schwer, Thane und Falke an sich heranzulassen, aus Furcht, sie zu verlieren. Furcht... Überall.
**Du bestimmst, ob es geht oder nicht**, schloss sie, sah Goldregen aufrichtig an und trotz ihrer fast schon tollpatschigen Unsicherheit im tiefgehenden Umgang mit anderen, sprach der Trost aus ihren Augen, den sie nicht zu zeigen fähig war. Umso besser war es, dass Meydry Ihr Lager neben Goldregens errichtete, sicher würde beiden die Nacht so leichter fallen. Federhaar schenkte der dunkelhaarigen Elfe ein Lächeln, aus dem Dankbarkeit sprach und strich sich ein wenig verlegen die blonden Strähnen aus dem Gesicht. „Braucht ihr noch ein wenig Hilfe, ansonsten kann ich auch...“ Sie sah die zwei abwartend an. Vielleicht wollten sie auch einfach erst mal ihre Ruhe haben?

1156762414]

Amarth - 25.08.2006 - 11:15

Amarth blickte nur flüchtig auf das ihm hin gehaltene Holzstück, als er gerade selbst noch was aufstapelte, doch dann blickte er schnell zu Starfire." Oh.. Danke..“ Entgegnete er nur murmelnd und nahm den Block entgegen um diesen auch aufzustapeln. Tief atmete er durch. Womit hatte er denn die Anwesenheit von der Anführerin verdient? Erneut blickte er zu Starfire rüber. Wollte sie nun irgendwas von ihm? sollte er für sie was erledigen oder hatte er irgendwo was falsches gemacht? Er konnte das gerade nicht einordnen. Allerdings, vielleicht wollte sie sich auch einfach mal mit ihm unterhalten. Diese Möglichkeit gäbe es da sicherlich auch. Aber.. Sie würde sich mit ihm unterhalten? Innerlich wurde er immer verwirrter. Er war wohl einfach zu sehr Außenseiter um es einfach so hinnehmen zu können, dass man sich auch einfach mal so mit ihm Unterhalten könnte, ohne das man ihm irgendwas vorschrieb.
Sonnenfänger - 25.08.2006 - 18:32

Juna lächelte und kuschelte sich auch ohne Aufforderung in Tyrons Flügel. Auch wenn sie jetzt kein Kind mehr war und sich mehr und mehr zu einer Frau entwickelte, lag sie noch immer gern eingerollt in den Flügeln des Greifen.

"Warum denn nicht Tyron!" sie schmunzelte als es dem Greif widerstrebte ein 'Spielzeug' zu sein "Weisst Du noch? Damals als ich klein war warst Du für mich auch ein riesiges Spielzeug! Du warst für mich da und ich konnte, wann immer ich wollte, mit Dir spielen."
Liebevoll strich sie seine Federn glatt und ordnete sie ein wenig.
Dieses Drachenwesen kommt mir vor wie ein Kind im Körper eines Erwachsenen. Was auch immer er ist. Sein Denken und Handeln ist das eines Kindes! So jedenfalls hat es mir Turako erklärt."

Nachdenklich streckte sie sich und schnappte sich ein Fell und legte es über ihre Beine.
"Vielleicht wollte er nur mit Dir spielen und das Wort 'Spielzeug' deutet er anders. Mag sein, dass er allein ist...so wie ich damals allein war und Freunde brauchte, die mich lieb hatten und bei mir waren."

Juna neigte den Kopf zur Seite und sah Tyron aus den Augenwinkeln an "Hast Du jemals so etwas wie ihn gesehen? Ich nicht....wer weiss! Vielleicht ist er der letzte seiner Art...oder eine üble Laune der Natur und nichtsdestotrotz braucht er Freunde und jemanden der ihn in die Arme schliesst..."

Das Menschenmädchen wurde nachdenklich. Bevor sie bei Aruna war, wurde sie immer verfolgt und gehasst. Für Fehler bestarft die sie nie begangen hatte...und das nur, weil sie anders war.

Shjendao - 25.08.2006 - 18:47

Die filigrane Hand der Avariel blieb unter dem Kinn des Dunkelelfen und nun strich Shjendao noch mit ihrem feinen Daumen über Krylls Lippen. "Hmmm..." machte sie leise, kam näher und leckte mit ihrer Zungenspitze über die Oberlippe des dunklen 'Herrschers'.
Kostend liess sie den Geschmack Krylls und der fremden Elfe (Starfire) auf ihrer Zunge zergehen. **Interessant!** hauchte sie, nahm ihre Hand fort und legte sie an ihr eigenes Kinn. **Wie hat sie dir geschmeckt. Kryll?**
Das Senden wurde begleitet von der hypnotischen Magie und war wie ein warmer Sommerregen, der selbst einem Kryll angenehm erscheinen sollte.

Anmutig lächelnd nickte sie ihrem geliebten Bruder zu und hauchte ihm einen Luftkuss entgegen - soviel Zeit muss sein!

**Gedult, mein starker Herr!** ein Lächeln und Hände die sich auf Kryll legten.
**Du kennst die Regeln, Kryll! Berühre meine Flügel, hauche meine Federn auch nur an und ich werde Dir das Leben zur Hölle machen!**
Das Senden war keine leere Drohung, sondern ein Versprechen, selbst wenn Shjendao wusste, dass dieses 'Angebot' Kryll nur noch mehr reizen würde, ihre wertvollen Flügel zu berühren!

Yuki - 25.08.2006 - 21:50

Das Drachenwesen stand da, die Schwingen leicht geöffnet und den Wind auf der nackten Haut spürend. Wie der Wind so unter den ledrigen Schwingen wehte und mit seinen silberweissen Haaren spielte, dachte Yuki in jenem Augenblick an gar nichts.
Er hatte die Augen geschlossen und die Arme leicht angehoben als aus der Ferne eine leise Stimme in seinen Geist drang.
War es der Wind der sie herantrug, waren es die Erinnerungen von Yuki die die Stimme an ihn herantrugen?
Der Drachenelf liess die Arme sinken und öffnet wie von selbst seinen Geist und liess die Stimme herein. Eine bekannte Stimme, die ihm leise flüsterte, warme Worte zu ihm sprach.

Unbewegt und die Augen noch immer geschlossen lauschte Yuki der bekannten Stimme. So vertraut, so warm und gleichzeit herrisch und befehlend.
Der Wind liess langsam nach und mit ihm entschwandt auch die Stimme aus Yukis Kopf. Nur ein leises Flüstern wiederholte leise die Worte die nur Yuki hören konnte: 'Sei Du selbst...sei du selbst...du selbst....'

Die Stimme war fort und einige Herzschläge stand der Drachenelf noch regungslos auf dem Plateau. Langsam und schwer öffnete er seine Augen. Sein Geist war seltsam frei und er nahm die Welt um sich herum anders war, doch wirklich bemerken konnte er den Unterschied nicht.

Yuki neigte den Kopf zur Seite, klappte die Schwingen auf dem Rücken zusammen und drehte sich um. Lächelnd ergriff er eine fliederfarbene Blüte und musste just in diesem Augenblick an Windblüte denken. Vorsichtig drehte er die kleine Blume in seinen grossen Händen. #Windblüte...# flüsterte er leise den Namen der Elfe.

Sein Blick fiel auf den Eingang der Höhle. Er erinnerte sich, dass die Elfe irgendwo dort sein musste. Er trat einen Schritt vor, seine Bewegungen waren zwar noch immer schwer, aber nicht mehr so ungelenk wie vorher...

"Windblüte?..." er rief ihren Namen während er durch das Höhlensystem ging und vor einer kleinen Höhle stehenblieb.
"Windblüte.... er rief sie in der Sprache der Elfen und sprach ihren Namen fehlerfrei aus. Seine Stimme war auch nicht mehr so quäkig, eher seinem Alter entsprechend.

Morgenwind - 26.08.2006 - 11:19

Noch immer etwas wüntend über sich selbst und die Arme wieder abwehrend vor dem Körper verschränkt, lauschte Morgenwind jedoch gespannt jedem einzelnen Wort ihres Lehrmeisters, lächelte sogar leicht, als er ihr offenbarte einmals genauso 'hilfreich' gewesen zu sein wie sie selbst in dieser Situation und schlug die violetten Augen nieder, als Sturmtänzer schließlich mit seiner Geschichte endete.
Vielleicht hatte sie selbst ihren Fehler schlimmer gemacht und weiter ausgemalt, als er wirklich gewesen war.
Er war nicht böse auf sie...er sagt sogar, dass er der Letzte wäre, der böse auf sie sein könnte. Wieder schiebt sich ein Lächeln auf Morgenwinds Lippen, als sie aufblickt, die Arme von ihrem Körper löst und sie ohne jegliches Zögern um Sturmtänzer schlingt. **Keinen besseren Lehrmeister könnte sich eine junge Drachenreiterin wünschen...** sandte die Elfe leise, während sie sich, vermutlich bewußt wie stürmisch sie ihren Lehrmeister umarmt hatte und mit leicht gerötetem Gesicht wieder von ihm löste.
"Und ich werde auf dich aufpassen!" verkündete eine nun wieder fröhlich gestimmte Morgenwind, die nun grinsend vor Sturumtänzer stand und die Arme abermals vor der Brust verschränkte.
Stonedusk - 26.08.2006 - 21:03

Stonedusk zog sich in eine dunkle Ecke zurück, nah am Plateauran und direkt an der Felswand des angrenzenden Berges. Von hier aus konnte er das Tal, besser gesagt beinahe die ganze Insel, überblicken, hatte aber auch noch das Lager im Auge. Die Schatten nahmen Stonedusk auf und er setzte sich auf einen größeren Stein, der einiger maßen bequem aussah und legte sein Schwert griffbereit neben sich. Er verschränkte die Beine im Schneidersitz und zog den Dolch aus der Beinhalterung heraus. Langsam hielt er die Klinge hoch und so, dass sich das entfernte Lagerfeuer noch darin spiegelte. Das Metall schien zu brennen. Stonedusk starrte auf den Dolch und schüttelte nach einer Weile den Kopf. Er musste sich eingestehen, dass er die Unruhe der letzten Tage unbewusst begrüßt hatte. Jetzt, wo sein Kopf einiger maßen frei war und dazu noch dieser Zwischenfall mit Starfire, kamen seine Gedanken wieder zurück zu dem eigentlich Grund, der ihn hier her geführt hatte. Tief durchatmend lehnte sich Stonedusk an den Felsen und ließ die Hand mit dem Dolch wieder sinken. Mit der anderen Hand griff er sich an die Stirn, während er die Augen schloss. Seit der Nacht, in der Nachtschwarz den Flammen übergeben worden war, hatte er sich nur noch von seinen Rachegefühlen treiben lassen. Der Verlust und die Trauer verschloss er im Inneren, zeigte sie nach außen hin so wenig wie möglich, so dass man nur die Rache in seinen Augen sehen konnte. Er hatte sich nicht einmal irgendwie um Meydry gekümmert, er kam ja nicht einmal mit sich selbst klar in dem Punkt. So alt er auch war und soviel er auch schon erlebt hatte, aber so einen Schmerz hatte er noch nicht erlebt. Damit kam er nicht klar. Aber helfen lassen wollte er sich auch nicht.
Stonedusk blieb in den Schatten hocken, er genoss einerseits die Ruhe, doch sehnte er sich danach, dass mit der heutigen Nacht die Ereignisse nicht so schnell abreißen würden. Wie sonst sollte er sich ablenken? Er konnte sich nicht mit dem Verlust und der Trauer auseinander setzen, ohne daran kaputt zu gehen. Zumindest fühlte er das so. Schließlich hatte er auf zwar recht komplizierte Weise kennen gelernt, was es heißt, nicht mehr allein zu sein und zu lieben. Und auch darüber war Stonedusk zornig. Erst lernte er es kennen und ließ es auch noch zu. Besser, er wäre allein geblieben. Dann würde es ihn nicht innerlich zerreißen. Somit stand für Stonedusk zumindest eines fest: nie wieder!
Starfire - 26.08.2006 - 22:38

Sobald sie mit Amarth die Holzstücke gestapelt hatten, stand Starfire wieder auf. "Ich fand es sehr gut, wie du dich bei der Dunklen Elfe gehalten hast. Du bist nicht weggelaufen, hast dich ihr selber gestellt. Das war sehr gut" sagte sie, sprach so leise daß nur Amarth sie hören konnte. Sie hatte Kryll ein wenig unterschätz, hatte nicht erwartet, daß er es wagen würde. Aber es war auch kein so großes Problem. Sie hatte es genossen ihm den Schlag zu versetzten. Sie schmunzelte, als sie daran dachte. "Hast du dir schon einen Wohnbereich ausgesucht?" Die Elfe betrachtete seine Augen und versuchten den ruhigen Elfen abzuschätzen.
Kryll - 26.08.2006 - 23:35

Wie auch zuvor, unternahm Kryll nichts gegen die Berührung von Shjendao. Er ließ die Avariel gewähren. Sah nur kurz hinter sich zu Yemdao, als dieser seine Hand auf seiner Schulter platzierte. Auch tat der Dunkelelf nichts dagegen, dass Shjendao mit ihrem Daumen sanft über seine Lippe strich. Der blutige Biss war deutlich zu sehen und auch wenn die Berührung das Sanfteste war, was Kryll so bisher zu spüren bekommen hatte, so löste es doch einen leichten Schmerz aus. Die dunkellilanen Augen schlossen sich halb. Normaler Weise ließ er sich nicht so leicht umgarnen oder gab sich solch Spielchen hin in solchen Situationen. Aber grade Shjendao schien dieses Vorspiel immer wieder zu genießen, zu verlängern und zu perfektionieren. Denn ihm selbst gefiel es jedes Mal ein Stückchen mehr. Kryll wusste schon, warum er sich nur von den Zwillingen heilen ließ und sie auch auf solche Art und Weise an sich heran ließ. So tat er auch nichts gegen die folgende Berührung. Das Lecken mit der Zungenspitze auf seiner Lippe hatte etwas verdammt Verbotenes an sich. Das gab ein doch recht anregendes Bild ab. Shjendao, die ein weißes reines Licht aus zu strahlen schien und so zerbrechlich in ihrer Schönheit wirkte, verging sich so an Kryll, dem der Geruch des Todes unweigerlich anhaftete und Finsterniss ausstrahlte. Das reizvolle dabei war, dass Shjendaos Reinheit darüber wegtäuschte, dass sie auch Schmerzen verteilen konnte. Ein teifes kehliges Knurren gab Kryll, von sich, während er diese Berührung genoss und gänzlich die Augen schloss.
Als das Senden Shjendaos in sein Bewusstsein kroch, öffnete der Dunkelelf die Augen wieder. Ein unheilvolles Lächeln umspielte Krylls Gesichtszüge, als er Shjendao antwortete begleitet von einem wohlwollendem Knurren. **Blutig!** Dabei konnte die Avariel auch erkennen, dass Kryll dieses Zusammentreffen zwischen ihm und der Anführerin auch auf seine Art und Weise genossen hatte. Wäre Shjendaos Senden nicht so höllisch angenehm gewesen, hätte Kryll auch nicht ganz so bereitwillig geantworte in Bezug auf sein Empfinden.
Die obligatorische Androhung mit Mord und Totschlag als Strafe für das Berühren der Flügel erfolgte, worauf hin Kryll seinerseits wie immer die Androhung aussprach, dass sie ihre geistigen Fühler bei sich behalten sollten während der Heilung. Ansonsten würden sie die längste Zeit geflügelt gewesen sein. Nachdem überflüsiger Weise diese Floskeln ausgetauscht waren, setzte sich Kryll auf den Boden und wartete darauf, dass die Zwillinge begannen. Auffordernd sah er Yemdao an, den er in den letzten paar Augenblicken föllig ausgeblendet hatte. Vielleicht lag es ja daran - die Zwillinge teilten sich alles und jeden, grundsätzlich und in egal welcher Lebenslage. Das war doch ein recht nachhaltiger Grund, sich nicht auf Shjendao weiter einzulassen.

1156628545]

Eiskristall - 27.08.2006 - 05:12

Eiskristall hatte gerade erblickt wie Starfire sich Amarth näherte und wandte schnell den Blick ab. Sie hatte wirklich alles versucht.. Ihn vorsichtig behandelt, ihn ins kalte Wasser geschmissen, ihm gezeigt dass er auf sie zählen konnte und wofür. Die Augenbrauen der Elfe zogen sich schmerzlich zusammen. Ihr Gedankengang wurde unterbrochen und sie sah überrascht zu Feuermähne auf. Einen Moment betrachtete sie den Felsformer mit eben diesem Ausdruck ehe sie sich dessen gewahr wurde und ein verhaltenes Lächeln fand sich auf ihrem Gesicht ein. "Oh ja.. Danke!", sie löste eine Hand von Windglanz und nahm den Wasserschlauch entgegen. Doch mit trinken war gerade jetzt wohl noch nichts und somit legte sie den Schlauch ersteinmal neben sich ab. Ihr Mund verzog sich etwas bedauernd als der Elf sich zu ihr setzte, jedoch nicht aufgrund dieser Tatsache.. sondern schlichtweg wegen der Auseinandersetzung, oder was auch immer es gewesen war, was sie gerade geführt hatte. **Ich will meinen Schüler nicht verlieren.. ich dachte ich könnte beides schaffen.**, öffnete sie sich dann wie von selbst und sah zu Feuermähne hinüber. Und es war nichtmal verletzter Stolz der aus ihrem Ton zu schließen war. Sie schüttelte leicht den Kopf. Darüber sollte sie sich jetzt nicht Gedanken machen, da sie schonmal die Gelegenheit hatte mit Feuermähne allein zu sprechen. Eiskristalls Blick mustert ihn eindringlich. **Wie geht es dir?**, lautete schließlich die schlichte Frage, die jedoch, wie die beiden wussten, mehr beinhaltete.
Amarth - 27.08.2006 - 10:39

Amarth blieb vor dem Holzstapel Hocken und blickte zu Starfire auf. Er nickte nur auf die Anerkennung, dass er sich gut gehalten hatte, dabei verstand er nicht mal, weshalb diese Dunkelelfen gerade ihn so in die Ecke drängten. Er hatte bisher nie was getan, was dieses verhalten hätte rechtfertigen können.
"Ich werde abwarten bis jeder ein Platz hat und dann schauen wo ich unterkommen kann.. Alleine brauch ich ja nicht so viel." Entgegnete er der Anführerin und stand dann langsam auf, klopfte sich den Dreck derweil von den Knien. Diese Lösung fand er am einfachsten und Anständigsten, da es hier mehrere gab, die mehr platz zum Schlafen brauchten als er. Demnach stellte er sich da gerne für den Stamm zurück.
Raincalm - 27.08.2006 - 11:37

Als sich Silverwing an ihn schmiegte, legte Raincalm einen Arm um die Hüften seiner Geliebten. Im Grunde war er froh, dass sie sich zu ihm begab und nicht allzu lange in Lyrells Dunstkreis blieb. Raincalm drückte Silverwing einen liebevollen Kuss auf die Stirn, bevor er wieder den Angesprochenen seine Aufmerksamkeit schenkte. Er nahm sich den Bogen von Redeye, besah ihn sich und nickte dann langsam. Der war wirklich hinüber. Raincalm war auch Waffenbauer, hatte mit Bögen und Armbrüsten angefangen, konzentrierte sich inzwischen aber darauf, die geformten Klingen von Federhaar zu verwerten. "Wenn du an dem Bogen hängst, versuch Goldregen zu überzeugen, dass sie ihn rettet. Das wäre die letzte Möglichkeit." Er reichte den Bogen Redeye zurück. Auf die folgende Frage lächelte Raincalm ihn an. "Ich weiß nicht was du machst, aber ich werde mich ausruhen und mich verwöhnen lassen." wobei er über den Arm von Silverwing streichelte. Etwas ernster sah er dann wieder auf und zu Redeye "Alles andere liegt im Nebel, Redeye. Und bringt nur graue Haare, sich darüber den Kopf zu zerbrechen." Damit spielte er auf Lyrell und auch auf die Schattenhainler an. Ob die blieben, musste noch entschieden werden. Und wann diese Entscheidung fiel, war Raincalm im Moment nicht so wichtig. Starfire wusste selbst, dass hier vorerst alle Ruhe und Schlaf brauchten.
Noch während sich Raincalm mit Redeye beschäftigte, verschwand Feuermähne auch schon wieder. Raincalm hob eine Augenbraue und sah ihm hinterher mit einem knappen Schmunzeln. Dass er hier überhaupt gefragt wurde, ob ihm etwas Recht wäre in Bezug auf seine ältere Schwester, verwunderte ihn schon. Er sah eine Weile in Richtung Eiskristall. Sie hatte also doch irgendwelche Probleme mit Amarth. Mit einem leisen Seufzer wandte er sich wieder zu Redeye. Dabei fiel ihm Yuki auf, der sich dem Höhleneingang näherte und offensichtlich nach Windblüte suchte. Er legte den Kopf schräg, irgendwie kam ihm der Drachenelf verändert vor, konnte aber nicht sagen, was genau es war.
Windblüte - 27.08.2006 - 16:33

Selbst später konnte Windblüte nicht mehr sagen, was sie geweckt hatte. War es ein nahender Alptraum gewesen oder Yukis magische Aura, die sie gespürt hatte.
Jedenfalls öffnete sie mit einem leisen Keuchen die Augen. Es dauerte einen Augenblick, bis sich ihr Blick geklärt hatte. Sie musste sich zuerst orientieren und erinnern, wo sie überhaupt war und was passiert war. Dann fielen ihre hellblauen Augen auf die Gestalt am Höhleneingang.
" Yuki..." meinte sie leise und lächelte. Die Erschöpfung war einem matten, schweren Gefühl gewichen. Langsam setzte sie sich auf und blickte zu ihrem Freund hinüber. Seine Aura blendete sie noch immer und schien die Höhle zu erhellen. Dennoch war etwas an ihm anders, ohne dass Windblüte den Finger darauf legen konnte.
"Ist etwas passiert?" fragte sie fast besorgt und zog die warme Decke enger um sich. Ihre Kleider lagen auf einem unordentlichen Haufen neben dem Bett, dort wo sie sie vor dem Schlafen hingeschmissen hatte, und durch die Müdigkeit fröstelte sie leicht in der kalten Höhlenluft. Dann winkte sie ihn heran.
"Ich wollte dich in deinem Turmzimmer besuchen, aber sie haben mich ins Bett geschickt. Es tut mir leid. Bist du mir böse?" entschuldigte sie sich bei dem Drachenelfen und sah ihn flehendlich an. Sie hoffte, dass er in seiner Kindlichkeit verstand, was sie sagen wollte. Deshalb hatte sie auch einfache Worte gewählt und war nicht in eine lange Rede eingefallen. Windblüte wollte nicht, dass er von ihr enttäuscht war.
Lyrell - 27.08.2006 - 20:23

Lyrell wich plötzlich Silverwings Blick aus. Er konnte ihre entschudligenden Augen nicht ansehen. Plötzlich spürte er eine eisige Kälte und drehte den Kopf. Es lag an Starfires Gegenwart, dass ihm einen eisigen Schauer über den Rücken jagte. Lyrell blickte eine zeitlang zu Boden ehe er sich vom Lagerfeuer zurückzog und auf die Suche nach Morgensonne machte. Er begab sich in die Höhlen hinein und bemerkte Yuki vor einer kleinen Höhle. "Was machst du hier?" Erst jetzt vernahm er Windblütes Stimme. Er blieb etwas zurück, fragte dennoch leise "Hallo Windblüte, geht es dir gut?" Skeptisch warf er Yuki einen Blick zu. Was hatte der Drachenelf vor?
Morgensonne - 27.08.2006 - 21:01

Morgensonne hatte sich einer der kleineren Nebenhöhlen ausgesucht, seine Sachen dort verstaut und sein Schlaffell ausgebreitet. In Gedanken versunken liess er sich nach getanem Werk auf dem Fell nieder. Mit einem selbst gemachten Kamm aus Holz fuhr er durch sein langes Haar und löste langsam die Federn aus diesem herraus. Als er erstaunt auf sah, das Senden Lyrells hatte er vernommen. **Ich bin in eine der Höhlen.** antwortete er dem Anderen, sich fragend was Lyrell nun von ihm wollte. Es war ein beklemmendes Gefühl, das er nun wusste das Lyrell zu ihm kommen würde. Zu gut erinnerte er sich an die letzte Begnung, als er von dem Bösen in Lyrell überlistet wurde.
Starfire - 27.08.2006 - 21:25

"Schnapp deine Sachen und komm mit...wir sehen uns gemeinsam nach einer Höhle für dich um. Ich bin sicher, die meisten haben schon eine für sich gefunden. Du willst sicher das gemeinsame Essen am Lagerfeuer nicht verpassen..oder?" entgegnete sie Amarth freundlich und ging mit ihm in Richtung der Höhlen. Sie hatte Eiskristalls Zurückhaltung wohl bemerkt, aber nicht mitbekommen war vorgefallen war. **Eiskristall ist eine gute Ausbilderin. Ich bin sicher du hörst aufmerksam ihren Worten zu.** Sie neigte den Kopf in seiner Richtung und musterte ihn. **Ich habe dich beobachtete. Du wirkt für mich immer so nachdenklich. Was bedrückt dich?** fragte sie als sie die Höhlen betraten und außer Sichtweite der anderen waren. Starfire war oft sehr direkt und hatte ihr Senden sanft ausfallen lassen.
Feuermähne - 28.08.2006 - 08:31

"Bitte." erwiderte Feuermähne. Er hatte den Blick von Eiskristall bemerkt, der verschiedenste Gefühle ausdrückte. Doch er konnte sich erst einen Reim darauf machen, als sie sich erklärte.
"Hey, hey... du mutest dir zuviel zu." tadelte er leicht und knuffte die Elfe in die Schulter. "Du wirst deinen Schüler nicht verlieren. Gib dir doch etwas Zeit um dich an die Umstellungen zu gewöhnen. Die Sache mit Windglanz hat dich überrumpelt und dazu das Chaos, in dem wir immer noch stecken. Keiner könnte das locker aus der Hüfte schaffen. Ich bin sicher, Amarth ist sich dem bewusst. Nur sucht er im Moment nach Halt und du bist für ihn die nächste Person. Siehst du, alle sind durcheinander und erschöpft. Sobald wir wieder Ruhe und Zeit haben, findet ihr beide - oder drei, wenn ich Windglanz dazuzähle - eine Lösung. Federhaar hat auch mit Silbernebel und Windblüte zu tun. Wenns eine schafft, dann du. Amarth tut es auch gut, ein bisschen für sich selber zu sorgen. Du musst dir keinen Vorwurf machen, dass ihm etwas fehlt."
Feuermähne legte kurz den Arm um Eiskristalls Schulter und drückte sie an sich um ihr Mut zu machen. Dabei achtete er darauf, die kleine Windglanz nicht zu stören, dann liess er Eiskristall wieder los.

Als sie ihn so unvermittelt fragte, wie es ihm ging, ballte er die Fäuste und starrte vor sich hin.
**Wie wohl...** antwortete er darauf hin bitter. **Ich fühle mich so schuldig. Ständig drehen sich in meinem Kopf die Gedanken um die gleichen Fragen. Wenn ich Windglanz nicht Lyrell übergeben hätte... wenn ich schneller gewesen wäre... hätte Nachtschwarz überlebt? Wäre es trotzdem zur zweiten Entführung von der Kleinen und Windblüte gekommen? Zur Schlacht? Zum Tod von DarkFace...?**
Abrupt brach der rothaarige Elf ab und biss sich auf die Lippen. Wieder stieg die ganze Wut und Trauer in ihm hoch, so dass er nicht verhindern konnte, dass ihm die Tränen kamen. Er versuchte sie wegzublinzeln und wischte sie schliesslich mit dem Handrücken weg.
**Ich wollte schon lange mit dir darüber reden, aber immer kam etwas dazwischen. Du warst damals bei mir. Geht es dir ebenso? Mein Kopf sagt mir ständig, dass wir nichts hätten tun können. Nur mein Herz schreit dann laut auf.**
Erst jetzt wandte er seinen Blick wieder Eiskristall zu und musterte sie mit einem schmerzlichen Ausdruck in den grünen Augen.
**Ich habe nicht einmal mit Sonnenfänger darüber gesprochen. Er hätte nur das wiederholt, was mein Kopf mir sagte. Doch er war nicht dabei, er versteht nicht recht. Nur du.**
Für Feuermähne waren das sehr ernsthafte Worte, die für ihn eigentlich gar nicht passend waren. Ihm kam es jedoch so vor, als hätte er in den letzten Tagen sehr viele ernste Worte gebraucht. Er schien sich zu verändern...

Turako - 28.08.2006 - 09:21

Turako bekam nichts mit von alledem. Nicht Starfire und nicht das sonstige Auf und ab vor den Höhlen. Er war sogar so müde, dass sein Magen beschlossen hatte wegen der gähnenden Leere in ihm erst Morgen zu protestieren.
Sein Tram begann wirr und zusammenhangslos, kreiste um die Drachenreiter, um das Fliegen, um Meer, Blut und Sonne, um hohe Türme, lächelnde Menschen, lärmende Drachen, rennende Elfen.
Das bunte Gemisch an Farben erweckte nicht den Eindruck als läge ein Sinn in alledem. Es war ein angenehmes Gefühl, diese schläfrige Schwerelosigkeit ohne Sinn. So viel leichter als das Leben im Wachen. Keine Fragen, keine Antworten, keine ausbleibenden Antworten, keine Angst, keine Trauer - gar nichts. Die Dinge waren einfach. Warum auch nicht.
So schön... erholsam.

(OT: bin wieder da)

Yemdao - 28.08.2006 - 12:27

Yemdao hielt sich aus dem kleinen Spiel zwischen Kryll und seiner Zwillingsschwester weitesgehend heraus. Shjendao mochte es viel zu sehr, als dass er ihr da irgendwie einen Riegel vorschieben wollte. Außerdem hatte er an dem Ganzen auch Gefallen, denn keine Sekunde lang unterbrach Shjendao ihren Kontakt, so dass er dadurch im weitesten Sinne aktiv am Geschehen teilnahm. Yemdao bemerkte nicht, wie sich seine Krallen leicht in die schwarze Haut des Dunkelelfen bohrten und darüber schabten. Kryll anscheinend auch nicht, denn er unternahm nichts dagegen.
Die lilanen Lippen des Avariels verzogen sich zu einem unwiderstehlichem Lächeln, als Shjendao mehr ihrer Vorzüge in das kleine Spiel einfließen ließ. Er fand es immer wieder anregend, wenn seine Schwester so mit anderen umging, sie bezirzte, erregte und doch spüren ließ, dass sie nicht so einfach zu haben war. Denn so erinnerte sie ihn indirekt, dass das im Grunde auch für ihn galt. Nie würde er sie spüren lassen, dass er sich ihrer so sicher war, dass er nicht mehr um sie kämpfen brauchte.
Als sich der Dunkelelf auf den Boden setzte, ließ er immer noch seine Hand auf Krylls Schulter und reichte die andere seiner reizvollen Geliebten. Sein Blick, der auf ihrer porzellanenen Haut haftete, deutete darauf hin, dass er mit ihr später dort weiter machen wollte, wo sie bei Kryll aufgehört hatte.
Dass Kryll ihn ansah bemerkte er schon nicht mehr, da in seiner Konzentration versank. Halb schloss er die Augen und öffnete den Magiefluss zu seiner Schwester. Dabei sanken allmählich seine weißen Flügel herab, da Yemdao nicht mehr auf die nötige Muskelhaltung achtete. Die schwarzen Federspitzen berührten den Boden, während sich die feurigen Augen des Avariels gänzlich schlossen.
Yuki - 28.08.2006 - 14:24

Auch Yuki lächelte als Windblüte ihn beim Namen nannte und drehte die kleine fliederfarbene Blüte vorsichtig zwischen seinen Fingern.
Er blieb vor dem Höhleneingang stehen, legte die freie Hand auf den massiven Stein und beobachtete die halb sitzende Elfe einige Herzschläge lang.
Ein seltsam warmes Gefühl machte sich in seiner Herzgegend breit und ein leichtes Kribbeln in seinem Magen als er Windblüte so sah.
Das Drachenwesen nickte auf Windblütes Frage hin ob alles in Ordnung sei doch als sie ihn hereinwinkte, senkte er seinen Kopf und trat einen Schritt zurück.
Er fürchtete kleine enge Räume und es war schon grosser Mut und Angstüberwindung, dass er in das Höhlenlabyrinth kam.
Das die Höhlen gross waren und nirgends vergitterte Türen und Fenster, half dem Drachenwesen dabei sehr, nicht einfach wieder rauszulaufen.
"Yuki hat gewartet, ist aber nicht böse auf Windblüte." ein kleines Lächeln legte sich wieder auf das elfengleiche Gesicht des Drachenelfen.
Yuki haderte mit sich. Er wollte zu Windblüte und doch traute er sich nicht in die enge Höhle, bis
Lyrell neben ihm auftauchte. #Yuki befolgte nur Lyrells Befehl! Yuki ist hier auf Mutters Befehl!# sprach er deutlich in der Sprache der Menschen zu Lyrell und deutete dessen Frage schlichtweg auf sein allgemeines dasein.

Nun trat er, mit grossen Augen, in Windblütes Höhle. Seine Körperhaltung zeigte deutlich, dass er sich hier drin nicht wohl fühlte. Eingezogener Kopf, eng angelegte Schwingen und leicht gekrümmt. Er wäre auch eigentlich draussen geblieben, wäre Lyrell nicht gekommen! Das letzte Mal als Lyrell auf Windblüte traf, fügte er ihr Schmerzen zu und das wollte Yuki unterbinden.
Ein fast aggressives Gefühl gegenüber Lyrell kam in Yuki hoch und _das_ obwohl er Lyrell zu gehorchen hatte.

Yuki konnte kaum gerade stehen und auch wenig die Schwingen öffnen in der Höhle. Doch als er sich neben Windblüte niedergelassen hatte, hob er schützend die Schwingen über sie - verbarg sie vor Lyrell.

Der Drachenelf wirkte in allem was er tat weder kindisch, noch kindlich.

Windblüte - 28.08.2006 - 16:42

Verwirrt beobachtete Windblüte Yukis Verhalten. Er wollte wohl nicht in die Höhle treten und sie verstand den Grund nicht recht. Ein wenig erinnerte er sie an ihren Bruder, der unter Platzangst leidete.
Sie war so erleichtert, dass Yuki ihr nicht böse war und lächelte breiter. Ihr fiel gar nicht auf, dass er nicht mehr stockend sprach. Gerade als es ihr dämmerte, machte Lyrell sich bemerkbar.
"Oh... hallo Lyrell." begrüsste sie den Neuankömmling und zog ihre Decke noch höher. Ihre Wangen färbten sich rot. "Ja, danke. Ich bin noch immer sehr müde, aber es geht mir besser."
Windblüte fand es schön, dass er sich extra nach ihr erkundigte, wo er involviert war in ihre Unbehaglichkeit. Doch sie machte ihm keinerlei Vorwürfe. Es war nur der böse Geist gewesen und nicht der echte Lyrell. Deshalb trat sie ihm auch unbefangen entgegen und hoffte, er mache sich keine Vorwürfe.

Yuki trat nun abrupt in die Höhle und lenkte ihre Aufmerksamkeit zurück auf sich. Was hatte sie noch eben gedacht...? Wieder bemerkte sie die Veränderung des Drachenelfens. Nein, er war nicht mehr so unsicher und kindlich. Mit deutlicher Überraschung in den hellblauen Augen sah sie zu ihm auf. Als er die Schwingen öffnete, blieb sie reglos sitzen. Selbst als er Lyrell ausschloss und sie beide nun wie in einer eigenen, ledernen Höhle sassen. Die junge Elfe war überzeugt, dass ihr nichts geschehen würde.
"Was ist mit dir passiert?" fragte sie fast schüchtern in leisem Ton und griff nach Yukis Hand. "Du bist so anders. Nicht mehr so... hmm... wackelig."

Sturmtänzer - 28.08.2006 - 19:21

Er erwiederte die stürmische Umarmung seiner Schülerin und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, als sie ihn hastig, mit roten Wangen, wieder los ließ.
"So gefälltst du mir schon viel besser." sagte Sturmtänzer und drückte Morgenwind einen Kuss auf den Scheitel.
"Auch wenn du etwas vorlaut bist." Er richtete sich auf und überragte Morgenwind somit um Einiges. "Wer muss denn schon auf _mich_ aufpassen?" Das Zwinkern war deutlich zu sehen.
"Na komm schon, ich hab so einen Hunger, ich könnte glatt n halben Drachen verputzen." Mit diesen Worten legte er einen Arm um Morgenwinds Schultern und zog sie mit sich zum Feuer.
Auf ihrem Weg sah Sturmtänzer Yuki in die Höhlen eilen und blieb abrupt stehen um dem Drachenelfen hinterher zu sehen.
'Was hat er denn jetzt vor?'
Sturmtänzer hatte mitbekommen, dass zwischen diesem Halbdrachen und seiner Schwester soetwas wie eine Freundschaft bestand und so, konnte Yuki doch eigentlich nichts anderes, als Windblüte in den Höhlen suchen. Hätte er nun seinem Instink nachgegeben, wäre er Yuki auf dem Fuße gefolgt, erst recht, als nun auch noch Lyrell hinter ihm her kam. Aber sein Bauch sagte ihm, dass Windblüte nichts passieren würde, dass er sich keine Sorgen machen brauchte. So ganz wohl war ihm dabei nicht, doch setzte Sturmtänzer nach kurzem Zögern den Weg fort und ließ sich mit Morgenwind am Feuer nieder um auch sofort wieder auf zu springen. Aus den geschenkten Lebensmitteln nahm sich er einfach das, was ihm im Weg lag und schaffte seine Beute zurück zu seiner Schülerin.
"Bedien dich." deutete er auf die vor ihr ausgebreiteten Speisen, während er schon genüsslich auf einem Stück gewürztem Brot herumkaute, doch die Gedanken nicht ganz von seiner Schwester lösen konnte.
**Windblüte, ist alles in Ordnung bei dir?** erklang sein Senden, in dem eine Spur Sorge mitschwang, die er nicht unterdrücken konnte.
Redeye - 28.08.2006 - 21:50

Redeye nickte Raincalm zu.
"Nein, so wichtig ist mir der Bogen nicht."
'Alles andere Liegt im Nebel!' wiederholte Redeye in Gedanken für sich selbst..
"Naja, wir werden ja sehen wie es weiter gehen wird. Einen charmanten Abend wünsche ich euch", sagte Redeye zu den beiden, stand auf und ging in richtung zu der Höhle wo Thunder schon bereits am schlafen war.
Er legte sich neben ihn und starrte an die Decke der Höhle.
'Ich werde mich ausruhen und mich verwöhnen lassen' hallten noch die Worte von Raincalm in seinem Schädel.
'Liebe! Hmm, sollen sie mal machen'
Ein Kloß steckte ihm im Hals der nur schwer zuschlucken war. Was ist auf einmal mit ihm los?
Redeye rollte sich von einer Seite auf die andere bis er endlich eine gemütliche Position gefunden hatte.
"Liebe" sagte er noch leise bevor er einschlief.

1156796244]

Shjendao - 29.08.2006 - 15:07

Shjendao verlor jetzt keinen Herzschlag mehr an die kleinen Floskeln! So wichtig sie auch waren und zu ihrem 'Spiel' gehörten, wollte sie niemanden der sich heilen lassen wollte, warten lassen.
So begann die Heilung, in der sich ihre Antimagie mit der ihres Bruders, vereinte. Ein unangenemes Kribbeln und Ziehen dürfte noch das Angenehmste gewesen sein, das der Dunkelelf zu spüren bekam. Verletztes Fleisch wuchs zusammen, Sehnen und Muskeln taten es ihm gleich.
Es dauerte einige Herzschläge bis die Heilung vollzogen war und Kryll vollständig geheilt - fast vollständig!

Die zarte Avariel öffnete die Augen, sah auf Kryll herab und begann zu lächeln. Ihr Puppengleiches Gesicht täuschte über die Gedanken, die sie jetzt hegte, hinweg.
"Kryll..." hauchte sie in sein Ohr als sie sich zu ihm herunterbeugte und mit ihrem Daumen über seine Lippe fuhr.
**Blutig!** raunte sie in seine Gedanken und es war als würde sie ihm durch das Senden einen innigen Kuss geben, der dem Dunkelelfen den Atem raubte, als sie das Blut abnahm und zugleich die Lippe heilte.

Aufreizend in sein Ohr hauchend, richtete sie sich wieder auf und leckte das Blut von ihrem Daumen, sie lächelte dabei verführisch und liess - natürlich - ihren geliebten Bruder an allem teilhaben!

"Komm, Geliebter!" meinte sie nun zu Yemdao, zog ihn an der Hand und wandte sich zum Gehen. "Lass uns Tyron aufsuchen, etwas zu uns nehmen und ausruhen!"
Während sie sich von Kryll entfernten, hob sie ihre Flügel und zeigte dem Dunkelelfen noch wie aufreizend und geschickt es weibliche Avariel verstanden mit ihrer Hüfte zu schwingen!

1156858811]

Kryll - 29.08.2006 - 17:57

Eine Flut von Schmerzen verschiedenster Art und Intensität brach über Kryll herein, während er einerseits die filigranen Finger von Shjendao und andererseits die Krallen von Yemdao spürte. Dazwischen immer wieder Federn.
Angestrengt presste der Dunkelelf die Lippen aufeinander, seine Muskeln zuckten unkontrolliert und spannten sich immer wieder an. Dennoch war seiner Miemik zu entnehmen, dass er nicht wirklich litt. Seine dunkelblauen Augen glitzerten, als wäre er grad mitten in einem guten Kampf. Im Grunde war das auch so. Für Kryll war es irgendwie ein Training, da ihn die Avariels durch ihr Heilen an die Grenzen dessen brachten, was er aushalten konnte. Und so etwas sollte ein Krieger immer wissen.
Die Heilung dauerte diesmal nicht so lange, so viel zu flicken gab es nicht. Leicht benommen öffnete Kryll wieder die Augen und Fäuste. Im nächsten Moment fielen ihm auch schon Shjendaos Haare auf die Schultern und er sah sie automatisch an. Ein anmaßend finsteres Lächeln umspielte Krylls schwarze Lippen, als Shjendao ihn an der Bisswunde berührte. Kryll hatte geahnt, dass sich Shjendao das nicht hatte nehmen lassen können, dieser Wunde andere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Das folgende Senden verbunden mit der kurzen Heilung ohne Yemdao als Puffer, jagte einen angenehmen Schauer über seinen Rücken und Kryll gab ein leises Knurren von sich, entblößte dabei die Eckzähne.
Und mochte es ihm noch so sehr gefallen, was die Avariels da mit ihm taten, er tat nichts der Gleichen, um das zu vertiefen in irgendeiner Weise. Im Gegenteil, er griff sich Yemdaos Handgelenk und verpasste ihm einen Schubbs hinter seiner Schwester her, die ihn mit sehr aufreizender Geste sitzen ließ. Mit überlegenem Grinsen sah er den Zwillingen nach und schüttelte den Kopf *Sucht euch ne Höhle!*sendete er mit eindeutigen Hintergedanken.
Die Geste von Shjendao hatte etwas von Besitzmarkierung gehabt, als würde sie über die Marke - in Form eines Kusses - der Anführerin ihre eigene setzen wollen.
Frauen! Sie konnten ihm einfach nicht widerstehen. Wie auch bei so einem Prachtexemplar, wie er es war! Kryll erhob sich langsam, strich sich über die Brust und den Bauch und richtete seine Riemen der Rüstung dadurch. Mit einem selbstgefälligem Glanz in den Augen wandte er sich dann ab. Er konnte nicht an Schlaf denken, danach stand ihm überhaupt nicht der Sinn. Der Dunkelelf schritt auf den großen Höhleneingang zu und betrat die Tropfsteinhöhle. Kurz sah er sich, wer hier rumlief. Entdeckte aber niemanden, der sein Interesse weckte.
Irritiert sah er sich um, als jemand das Wort 'Liebe' auszusprechen wagte und bemerkte Redeye und dessen Drachen. Dass sich diese zu groß geratenen Feuersalamander auch hier rumtrieben, erfreute den Dunkelelfen nicht sonderlich. Kryll blieb eine Weile lang stehen und sah auf den schlafenden Redeye herab. In seinen Augen blitzte es gefährlich auf. Doch dann ging Kryll knurrend weiter, er wollte sich die Höhlen genauer ansehen. Vielleicht erwartete ihn ja doch noch eine Überraschung.

1156867112]

Raincalm - 29.08.2006 - 18:15

Verwundert sah Raincalm Redeye nach und wurde das Gefühl nicht los, ihn vertrieben zu haben. Fragend sah er Silverwing an, sagte aber nichts dazu. Sein Blick wanderte wieder zu dem Höhleneingang, wo Redeye verschwunden war. Wenn er darüber nachdachte, wieviele zueinander gefunden hatten und wieviele noch für sich waren, konnte er in diesem Umstand wohl eine Erklärung für Redeyes Verhalten finden. Doch Raincalm nahm ganz sicher nicht die Position des Kupplers ein. Er lächelte bei dem Gedanken für einen Moment. Dann sah er auf, als sich auch Sturmtänzer und Morgenwind ans Feuer setzten und sich den Hunger vertrieben.
Dabei bemerkte er auch den Blick von Sturmtänzer in Richtung der Höhlen. Gefiel dem es auch so wenig, dass sich Yuki und Lyrell dort weites gehend ungesehen herumtrieben? Raincalm atmete hörbar durch und biss dann etwas unwirsch in einen Apfel, den er noch neben sich liegen gehabt hatte. Damit unterband er es, irgendetwas dazu zu sagen. Er wollte auch seine Ruhe und nicht dauernd auf Hab-Acht-Stellung sein oder darüber spekulieren, was Lyrell oder Yuki nun wieder anstellen würden. Auch die brauchten mal eine Pause von den ständigen Anschuldigungen.
Morgenwind - 29.08.2006 - 19:02

Nun besser gelaunt war Morgenwind eng an Sturmtänzer geschmiegt in Richtung Feuer getrottet, hatte dort in die Flammen gesehen und auf ihren Lehrmeister gewartet, während dieser sich um das Abendbrot kümmerte. Lächelnd hieß sie ihn wieder willkommen, nahm sich hungrig einen Apfel und biss beinahe zu hastig hinein.
Ihr selbst ging es wieder gut, weshalb sie nun gedankenverloren neben Sturmtänzer saß, gemütlich ihren Apfel kaute und erst nach einigen Momenten mit ihrem Blick zuerst an Raincalm hängen blieb und dann auch wieder zu ihrem Lehrmeister aufsah. Die beiden machten furchtbar besorgte Gesichter, während ihre Blicke immer wieder zu den Höhlen huschten, bei welchen sich vermutlich noch immer dieses Drachentierchen herumtrieb...zumindest hatte Morgenwind kurz geglaubt ihn ausmachen zu können, als sie auf den Weg zum Lagerfeuer waren.
Auch ihr Blick wanderte nun kurz in Richtung der Höhlen, während sie nochmals in ihren Apfel biss und kurz überlegte. Erst Raincalms deutlich vernehmbares Durchatmen ließ die Elfe wieder blinzeln und ihren Blick auf ihn richten. **Alles in Ordnung?** Vielleicht war es dumm und naiv von ihr ihm solch eine Frage zu stellen, da sie eben noch mit einem solch dummen Problem(zumindest schien es ihr nun so) schmollend in der Ecke gestanden hatte, aber die Frage war ehrlich gemeint und nicht nur einfach dahin gesagt.
Stonedusk - 29.08.2006 - 21:23

Immer noch mit dem Dolch in der einen Hand, sah Stonedusk langsam auf und ließ seinen Blick schweifen. Das Lager würde diese Nacht wohl so schnell keine Ruhe finden. Es liefen noch immer eine Menge Elfen herum. Er beineidete beinnahe diejenigen, die sich einfach schlafen legen konnten. Stonedusk schüttelte den Kopf und sah sich weiter prüfend um. Stirn runzelnd sah er zu den Avariels, was sie mit dem Dunkelelfen taten. So wirklich kam er nicht dahinter. Ritual? Stonedusk winkte ab. Deren Spielchen interessierte ihn am wenigsten, und würde es auch wenn überhaupt erst dann interessieren, wenn Starfire beschloss, sie beim Stamm zu lassen.
Eine Weile beobachtete er das Lagerfeuer und den Höhleneingang. Dann entdeckte er Feuermähne bei Eiskristall, die noch immer Windglanz bei sich hatte. Unbewusst verfinsterte sich seine Miene. Diese Konstellation kannte er doch. Unwillkürlich sah er wieder zu dem Höhleneingang, in dem er auch Yuki und Lyrell fast zeitgleich verschwinden gesehen hatte. Stonedusks Haltung wurde lauernd, während er zwischen Windglanz und dem Höhleneingang hin und her sah. Eisig kalt wurde es um Stonedusk herum. Er konnte sich nicht einmal darauf konzentrieren, was ihm Starfire gesendet hatte, dass im Grunde keine Gefahr mehr drohte. Aber dazu waren die Ereignisse noch viel zu frisch und so nachhaltig in seinen Geist gebrannt, dass er bezweifelte, überhaupt je wieder Ruhe zu finden, wenn er Lyrell in der Nähe wusste. Er konnte sich ja grad so beherrschen, nicht doch noch Befehle in Bezug auf Wachen zu verteilen und besonders Sonnenfänger in Lyrells Nähe zu schicken.
Eiskristall - 30.08.2006 - 00:19

Silverwing sah Redeye ebenfalls etwas überrascht nach und senkte den Blick darauf hin wieder etwas. Auch sie beschlich das Gefühl ihre und Raincalms zusammengehörigkeit vielleicht zu offen auszuleben. Und das obwohl sie wirklich nicht jemand war der sochle dinge offiziell zur Schau trug.. Sie sog die Luft unhörbar ein und sah einen Moment auf als Morgenwind mit Sturmtänzer ans Feuer trat. Silverwing legt sich schließlich auf die Decke die Raincalm ausgebreitet hatte, wobei ihr Kopf nun anstatt ihrer Hand auf seinem Oberschenkel ruhte. Ihr Blick war starr ins Feuer gerichtet. Es erinnerte sie an den Anblick des Schlachtfeldes. Ihre Augenbrauen zogen sich schmerzlich zusammen, doch abwenden konnte sie die Augen nicht. Sie strich sich in finsteren Gedanken verloren eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
Lyrell - 30.08.2006 - 08:27

Freundlich lächelte er ihr zu, seine Augen zeigten aber deutlich, dass er sich dennoch Vorwürfe machte. Das Wesen hatte Windblüte gequält und er konnte nicht eingreifen. Fast hätte es auch Stonedusk getötet. Das Ganze tat ihm so leid, bedrückte ihn sehr. Windblütes Blick tröstete ihn ein wenig. Dennoch hoffte er, sie würde ihm vergeben können.
Lyrell senkte den Blick, behielt Yuki dennoch im Auge. Ihm wunderte es, dass Yuki in die so enge Höhle ging. Lyrell kannte seine Angst. War seine Anwesenheit der Grund? "Yuki! Ich werde Windblüte nicht weh tun. NIE WIEDER." Er hoffte der Drachenelf würde es verstehen. "Windblüte braucht etwas Ruhe"

Er rieb sich die schmerzende Schulter. Es wurde Zeit, dass er Morgensonne aufsuchte. **Wenn es Komplikationen mit Yuki gibt, ruf mich. ** Yuki würde ihr schon nichts tun, dennoch wollte Lyrell sicher gehen, dass nichts passiert. Er fühlte sich verantwortlich für Yuki.

1156919863]

Tyron - 30.08.2006 - 14:47

Tyron schmunzelte, als Juna sich unter seinen Flügel gemütlich machte. Die weichen Federn schmiegten sich sanft an sie ran. Der Greif wirkte entspannt und seine immer noch lädierter Schwinge hing gemütlich nach unten. Endlich konnte Tyron ihr Ruhe gönnen, damit es heilen konnte.
Er dachte über Junas Worte nach, nickte ihr zu. „Bei dir ist es was anderes. Ich habe mich seitdem auch einwenig verändert. Mir fällt es nicht mehr so leicht, jemanden Fremden an mich heranzulassen. Zuviel ist passiert.“ Er hatte sogar Juna nichts von dem Vorfall in der Stadt erzählt, aber hatte sich nun einigermaßen wieder davon erholt. „Dieser Yuki .. er ist so fremdenartig, dass er wiederum auch gut zu unserer Gruppe passt. Ich werde versuchen ihm gegenüber offen zu sein.“ Er blickte auf, betrachtete den Höhleneingang, wo Yuki verschwunden war. „Spielen kann sicher nicht schaden....dabei kommt man sich näher, stimmts?“
Das Wesen einens Greifes war nunmal anderes. Nicht nachtragend, sondern neugierig und mutig vorranschreitend.

1156942124]

Feuerwind - 30.08.2006 - 16:06

Feuerwind zog gerade noch an einer der Leinen, des Zeltes in dem sie schlafen würde, um es zu strafen. Geschafft wischte sie mit der äusseren Handfläche über ihre Stirn. Jetzt konnte sie sich endlich ausruhen. Kurz sah sie sich um, wo Sommerregen schon wieder steckte? Naja die junge Elfe hatte auch anderes zu tun als mit ihrer alten Ausbilderin Zeit zu verbringen. Kurz musste die rothaarige Kriegerin grinsen. Dann sah sie Sturmtänzer und Morgenwind am Feuer sitzen. Langsam ging sie zu ihnen hinüber. "Hallo ihr Beiden." begrüsste sie den Ausbilder mit seiner Schülerin freundlich. </