Geschrieben von: gisi (cm117-60.liwest.at, 212.241.117.60) am Mittwoch, 17. September 2003, um 07:29
Interessiert es keinen, wie es den Kindern geht ? -Thomas Mütherich
In allen Berichten, bei allen Interviews geht es immer nur darum, wie die Eltern, Erzieher, Verwandten usw. mit ADS zurechtkommen. Interessiert es keinen, wie es den Kindern geht ? Ein 8 jähriger ist durchaus in der LAge zu merken, das er anders ist als andere, das Kinder nicht mit ihm spielen wollen, weil er sich halt so benimmt wie er es tut. Das verletzt Kinder auch, von mangelnden Erfolgserlebnissen in der Schule mal ganz abgesehen. Es ist eine Sache, von "blühenden" Kindern zu schwafeln wenn andererseits die Umwelt (nicht die Eltern !) diese Blüte nicht interessiert. Unser Sohn nimmt Ritalin seit nunmehr 3 Jahren, und nicht uns sondern IHM geht es besser damit. Wir geben ihm das Medikament nur für die Schule, in einer absoluten Mindestdosierung, und er benimmt sich wahrlich nicht wie eine Puppe oder ferngesteuert. (und lachen tut er eher mehr als weniger) Nachmittags ist die Wirkung weg, und uns stört sein aktives Verhalten nicht. Er ist zufriedener, glücklicher durch Erfolgserlebnisse (dazu gehören auch gute Noten), hat viele Freunde und ist beliebt. Egal wie es mir geht, meinem Sohn geht es besser mit Ritalin, und wer bin ich denn, das ich ihm das wegnehme ?
Geschrieben von: Edith Bauer (L1466P28.dipool.highway.telekom.at, 62.46.247.60) am Montag, 29. September 2003, um 20:58
mein sohn felix wird nun im oktober 7 jahre - er merkt sehr wohl daß etwas bei ihm anders ist - chaos im kopf, viele viele gedanken und sehr viel phantnasie - warten auf einen arzttermin und wünsche ihm, daß es bald etwas "ruhiger" in seinem "Kopf" wird. Ihr bericht spricht mir aus dem herzen !
Geschrieben von: gisi (cm117-60.liwest.at, 212.241.117.60) am Montag, 29. September 2003, um 21:11
liebe frau bauer,herzlichen dank für das lob.ich gebe viel,herrauszubekommen was in den köpfen unserer besonderen kindern vorgeht.was sie selber empfinden und was sie stört,wie sie es empfinden,die vielen arztbesuche usw..vieleicht berichtet uns einmal ein kind was in ihm vorgeht.
l.g.
gisi