Bayern-Präsident und Aufsichtsrats-Chef Franz
Beckenbauer spricht in „Premiere“ erstmals den vorzeitigen Abgang von Hitzfeld (Vertrag bis 2005) aus:
„Ottmar war ein Glücksfall für uns. Aber es kommt irgendwann einmal der Punkt, an dem man vielleicht nicht mehr in der Lage ist, die Mannschaft zu motivieren. Darum sollten wir uns nach der Saison zusammensetzen und zu einer Entscheidung kommen.“
BILD weiß: Hitzfelds Abschied wurde am Montagabend bei einer Sitzung im Münchner Sheraton-Hotel intern beschlossen.
Acht (von 9) Aufsichtsratsmitgliedern unter Vorsitz von Beckenbauer (u.a. adidas-Boss Hainer, Focus-Chefredakteur Markwort) berieten mit Vorstandschef Rummenigge und Manager Hoeneß.
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Unter dem Eindruck des 1:3 gegen Bremen kam die Runde zu dem Schluss: Noch eine Saison mit Hitzfeld ist nicht durchzustehen.
Um nicht öffentlich in die Zwickmühle zu geraten und sich herauslügen zu müssen, sagten alle Verantwortlichen Auftritte bei Waldemar Hartmann in der BR-Sendung „Blickpunkt Sport“ ab...
Hitzfeld vor dem Aus – kommt Felix Magath bereits ab 1. Juli nach München?
Vor dem Süd-Gipfel am Samstag in Stuttgart sollen sich Rummenigge und Hoeneß mit dem VfB zusammensetzen. Stuttgarts Präsident Erwin Staudt schließt einen Magath-Wechsel trotz Vertrag bis 2005 nicht mehr aus.
Die Schwaben werden ihren Trainer jedoch kaum ohne Ablöse ziehen lassen.
Beckenbauer: „Wir warten ab, wie sich Magath entscheidet.“ Es kann alles ganz schnell gehen. Der VfB verhandelte bereits mit dem Österreicher Walter Schachner (BILD berichtete).
Und plötzlich ist auch Klaus Augenthaler (Vertrag in Leverkusen läuft aus) im Gespräch. Und Hitzfeld ist ein Kandidat bei Chelsea London.