“Our trip to London” oder
“Help! The Germans are comming !!!”
Nach London, so stand uns der Sinn.
Da fuhren wir im Mai gleich hin.
Mit drei Lehrern, zwei Frauen, ein Mann,
So traten wir die Reise an.
Mit zwei Stunden Verspätung traf unser Bus ein !
Glücklich darüber und in freudiger Erwartung
Luden wir unsere Taschen hinein.
Vielfältig waren die Versuche, sich die Zeit zu vertreiben.
Was sollte uns schon anderes übrig bleiben.
Knurrte uns der Magen, so verzehrten wir
Mit Freuden “Busfahrers Schrecken” :
Krümelnde Kekse, Kuchen und Knusperreisecken.
Einige Raststätten konnten wir sehen und bald wurde es Nacht.
Das jedoch hatte ein riesiges Problem mit sich gebracht :
Schwer war die Suche nach einer angemessenen Schlafposition.
Doch nach einigen Verrenkungen passte das schon.
Nach wenigen Stunden von Schlaf und zahlreichen Stunden der Fahrt
Konnten wir endlich frische Meeresluft spüren.
Da stellte sich bei einigen die skeptische Frage :
Würde uns wohl so ´ne Fähre sicher über das Gewässer führen ?!
Doch schon standen wir im Hafen von Calais und sichtbar war das Wasser.
Die Luftfeuchte war dort viel höher, das Klima deutlich nasser.
Auch windig war´s und ziemlich frisch.
Möwen kreisten umher auf der Suche nach Fisch.
Dann hatten wir unseren Bus auf der Fähre Postiert.
Blieb nur noch zu hoffen, dass man bei all den neuen Eindrücken
Die Nummer des Parkdecks nicht aus dem Gedächtnis verliert.
Wir streiften nun auf dem Schiff frei umher.
Hinter uns Frankreich, vor uns das Meer.
Nun legten wir ab und stachen in See.
Jetzt konnten wir sagen : Festland adè !
Auf der Insel angekommen bot sich auf der Autobahn ein wahrer
Ansturm der englischen Geisterfahrer !
Das, was einst rechts war, war jetzt auf der linken Seite.
Doch der echte englische Rasen am Fahrbahnrand war eine Augenweide.
Schließlich waren wir in London angekommen.
Für diesen Tag hatten wir uns noch viel vorgenommen.
Unter anderem besuchten wir “London Dungeon”, eine Grusel-Institution.
Da drin war´s gar grausig, doch wer von uns ahnte das schon ?
Sehenswertes gab es in Massen.
So viel zu sehen und so wenig Zeit,
Da mussten wir uns voll und ganz
Auf die Planung unserer Lehrer verlassen.
Trotz Hektik war es doch ganz schön,
London mal mit eigenen Augen zu sehen.
Der Fotoapparat war dabei ständig griffbereit.
So entstand ´ne Menge an Bildern in sehr kurzer Zeit.
Dokumentiert wurde so fast jede Aktion.
Egal, ob Bus, Hotel oder Tower Bridge,
Alles in sämtlichen Perspektiven und zahlreicher Variation.
Interessant war der Aufenthalt in der britischen Stadt.
Doch da bekanntlich alles einmal ein Ende hat,
Begaben wir uns wieder auf die Fahrt Richtung Meer.
Dann sahen wir Dover auch mal bei Nacht.
Dieser Anblick beeindruckte sehr.
Auf dem Schiff war´s ziemlich windig und Wellen schlug das Meer.
Die Fähre schwankte hin, die Fähre schwankte her.
Auf diese Art und Weise fiel normales gehen schwer.
Doch schließlich war auch dieses überwunden.
Füße und Magen spürten wieder festen Untergrund.
Dann saßen wir wieder im Bus für zahlreiche Stunden.
Bei der Anreise im Bus sahen wir den Film
“Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast”.
Dieser jedoch stand im völligen Kontrast
Zu dem, den wir auf dem Rückweg sahen :
“Apollo 13”, freigegeben ab acht Jahren.
Dann übermannte uns wieder die Müdigkeit.
Kein Wunder, schließlich war´s wieder Schlafenszeit.
Nach dem Erwachen konnte man durch einen Blick
Aus dem Fenster erfahren,
Dass wir ein großes Stück vorwärtsgekommen waren.
Letztendlich kamen wir gesund und munter wieder in Meuselwitz an.
Wir hatten natürlich viel zu erzählen, was man wohl gut verstehen kann.
Unglückliche Vorkommnisse blieben uns erspart.
Das war in grober Zusammenfassung unsere Studienfahrt.