Nach Weltmeister Fernando Alonso ist jetzt auch Michael Schumacher in Budapest ins Visier der Regelhüter geraten. Der Ferrari-Pilot musste am Samstagmittag nach dem Freien Training zur Rennleitung, weil er angeblich nach der Trainingsunterbrechung wegen eines Motorschadens von Honda-Pilot Jenson Button unter roter Flagge (Abbruch und Überholverbot) einen oder mehrere andere Fahrer überholt haben soll. Eine Entscheidung der Kommissare steht noch aus.
Dem Spanier Alonso hatte die Rennleitung am Freitagabend eine Strafe von zwei Sekunden auf seine Bestzeiten in jedem der drei Teile der Qualifikation auferlegt. Eine Sekunde dafür, dass er Red-Bull-Racing-Testpilot Robert Doornbos im Freien Training am Freitag gefährlich ausgebremst hatte, die zweite für verbotenes Überholen unter gelber Flagge (Gefahr und Überholverbot).
Alles andere schadet der Glaubwürdigkeit der F1, ganz nach dem Motto "Einer darf es, der andere nicht"
Da müssen sie ja bald eine Entscheidung finden, denn die Quali beginnt ja bald. Es wäre unfair wenn man eine mögliche Strafe erst nach der Quali ausspricht. Schließlich ist Fernando auch für die Quali bestraft worden.