xa-board.com - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums Fee's Forum
Verfügbare Informationen zu "Großen Preis von Brasilien Quali/Rennen"
  • Beiteiligte Poster: Achim
  • Forum: Fee's Forum
  • Forenurl: Zum Forum
  • Forenbeschreibung: dem neuen Forum der Fee
  • Antworten: 2
  • Gestartet: Sonntag 30.03.2008
Alle Beiträge und Antworten
Achim - 20.10.2007 - 23:49

Lokalmatador Massa wieder ganz vorne
Beim Saisonfinale in Brasilien hat sich der Lokalmatador im Qualifying durchgesetzt. Felipe Massa, der schon im Freien Training am Samstag am schnellsten unterwegs war, fuhr auch im Kampf um die Pole Position die Bestzeit. Hinter ihm steht der 22-jährige Engländer Lewis Hamilton. Auf Platz drei kam der "Iceman" Kimi Räikkönen, Vierter wurde der Titelverteidiger Fernando Alonso aus Spanien.

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hat sich für das heiße WM-Finale der Formel 1 in Sao Paulo die beste Ausgangsposition der drei Titelkandidaten erkämpft. Der McLaren-Mercedes-Pilot aus England holte sich im Qualifying für den Großen Preis von Brasilien Startplatz zwei und steht damit vor seinen beiden Konkurrenten Kimi Räikkönen aus Finnland im Ferrari und Fernando Alonso aus Spanien im zweiten Silberpfeil.
Die Pole Position ging an Lokalmatador Felipe Massa im zweiten Ferrari. Hamilton war in 1:12,082 Minuten 79 Tausendstelsekunden schneller als Räikkönen, der in 1:12,161 Minuten Dritter wurde. Alonso war als Vierter in 1:12,356 Minuten knapp drei Zehntelsekunden langsamer als sein britischer Teamkollege.
Bester Deutscher war Nick Heidfeld aus Mönchengladbach im BMW-Sauber auf Startplatz sechs. Der Wiesbadener Nico Rosberg fuhr im Williams-Toyota auf Rang zehn.
Im zweiten Abschnitt des Qualifyings blieben Button, Ralf Schumacher, Vettel, Liuzzi, Barrichello und Fisichella auf der Strecke.
In der ersten Phase des Qualifyings mussten Heikki Kovalainen, Sato, Nakijama, Davidson, Sutil und Yamamoto kleinbeigeben. Das Sextett wurde mit den schlechtesten Zeiten aussortiert.
Vor dem Finale an diesem Sonntag (18 Uhr) auf dem Autodromo José Carlos Pace führt Hamilton in der Gesamtwertung mit 107 Punkten. Teamkollege Alonso ist Zweiter mit vier Zählern Rückstand, Räikkönen Dritter. Er muss mindestens sieben Punkte wettmachen.
Gewinnt Hamilton in Sao Paulo oder er wird Zweiter, ist er von den Konkurrenten im ersten Dreikampf-Thriller der Formel 1 seit 21 Jahren nicht mehr einzuholen. Hamilton würde gleich in seiner ersten Meisterschaft in der Königsklasse des Motorsports mit 22 Jahren, 9 Monaten und 14 Tagen jüngster Titelträger der 58-Jährigen Geschichte.

POSITION FAHRER TEAM ZEIT
1 Felipe Massa Ferrari 01.11,931

2 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 01.12,082

3 Kimi Räikkönen Ferrari 01.12,322

4 Fernando Alonso McLaren-Mercedes 01.12,356

5 Mark Webber Red Bull Racing 01.12,928

6 Nick Heidfeld BMW Sauber F1 01.13,081

7 Robert Kubica BMW Sauber F1 01.13,129

8 Jarno Trulli Toyota 01.13,195

9 David Coulthard Red Bull Racing 01.13,272

10 Nico Rosberg Williams F1 01.13,477

11 Rubens Barrichello Honda Racing F1 01.12,932

12 Giancarlo Fisichella Renault F1 01.12,968

13 Sebastian Vettel Scuderia Toro Rosso 01.13,058

14 Vitantonio Liuzzi Scuderia Toro Rosso 01.13,251

15 Ralf Schumacher Toyota 01.13,315

16 Jenson Button Honda Racing F1 01.13,469

17 Heikki Kovalainen Renault F1 01.14,078

18 Takuma Sato Super Aguri F1 01.14,098

19 Kazuki Nakajima Williams F1 01.14,417

20 Anthony Davidson Super Aguri F1 01.14,596

21 Adrian Sutil Spyker 01.15,217

22 Sakon Yamamoto Spyker 01.15,487

Achim - 30.03.2008 - 07:44

Brasilien GP: Räikkönen vollbringt das WM-Wunder
Er hatte die schlechteste Ausgangsposition, doch vom Start weg spielte der Brasilien GP dem neuen Weltmeister Kimi Räikkönen in die Karten.

Eigentlich glaubte niemand so recht daran, Kimi Räikkönen hatte sieben Punkte Rückstand auf WM-Leader Lewis Hamilton, drei auf Fernando Alonso. Der Finne brauchte ein Wunder, um seinen ersten WM-Titel feiern zu dürfen - aber manchmal geschehen Wunder. Das von Kimi Räikkönen war heute in Sao Paulo an der Reihe.


Schon am Start zeigte der Iceman sein Können: er schnellte an Lewis Hamilton auf Position 2 vorbei, war schon fast an seinem Teamkollege Felipe Massa vorbei, musste dann aber hinter dem Brasilianer zurückstecken, wobei ihm Hamilton noch einmal nahe kam. "Ich hatte einen guten Start, war schon neben Felipe, aber wir wollten nicht zu hart gegeneinander fahren", sagte Räikkönen hinterher. Danach flogen die Ferrari im Parallelflug dem restlichen Feld davon - sie fuhren in einer eigenen Welt. "Ich konnte nicht mit Ferrari mithalten", gestand Alonso. "Als sie wirklich angefangen haben zu pushen, kam ich nicht mehr hinterher." Dabei gaben die Roten noch nicht mal alles. "Am Ende waren wir vorsichtig", verriet Räikkönen. "Wir hätten noch schneller gekonnt." Zunächst lag aber Massa vor Räikkönen, in dieser Konstellation reichte es noch nicht zum Titelgewinn für Räikkönen.

Beim ersten Boxenstopp kam er ebenfalls noch nicht an Massa vorbei. Der Brasilianer stoppte in Runde 20, Räikkönen in Runde 21 - eine Runde mehr reichte jedoch nicht, um vorbeizugehen. Dafür tankte er länger, um beim zweiten Stopp länger fahren zu können. Diesmal kam Massa in Runde 50, Kimi jedoch erst in Runde 53. In Zusammenarbeit mit einem Verbremser des Brasilianers, ein bisschen Verkehr auf dessen Outlap und den drei zusätzlichen Runden ging Räikkönen knapp vor Massa in Führung - jetzt war er Weltmeister. Daran konnte in den letzten Runden niemand mehr etwas ändern. In der Endabrechnung setzte er sich mit einem Punkt Vorsprung gegen Lewis Hamilton und Fernando Alonso durch.

"Wir waren nicht immer in der besten Situation, aber wir haben immer daran geglaubt, dass wir zurückschlagen können", so der neue Weltmeister. "Selbst in den schwierigen Zeiten haben wir gut zusammengehalten und sind zurückgekommen. Am Ende konnten wir aufholen und den Titel gewinnen." Zusammen mit Felipe Massa sei er ein perfektes Team. "Ich freue mich sehr und werde heute sowie den nächsten Monat auf Wolke sieben schweben." Für Räikkönen sind das schon ungeahnte Gefühlsausbrüche. Auch Massa freute sich mit seinem Teamkollegen und für das Team. "Aber hoffentlich wird der Titel eines Tages auch einmal mir gehören."

Lewis Hamilton verschenkte seine Titelchance bereits in der ersten Runde. Nachdem ihn Räikkönen im Senna S überholt hatte, schlüpfte auch Fernando Alonso am Briten vorbei. Das wollte Hamilton nicht auf sich sitzen lassen, setzte zum Konter an, verbremste sich und fuhr leicht neben die Strecke - plötzlich war er nur noch 8. Noch schlimmer kam es ein paar Runden später: Hamiltons McLaren verlor urplötzlich an Speed, er rutschte bis auf Rang 18 ab, dann fing er sich wieder und konnte im normalen Tempo weiterfahren. Der Schaden war jedoch schon angerichtet; seine Aufholjagd hoffnungslos. Barrichello, Sutil, Schumacher, Davidson, Sato, Nakajima - alle zogen gegen den angriffslustigen Silberpfeilpiloten den Kürzeren. "Das Getriebe blieb in Neutral stecken", erklärte Ron Dennis hinterher. "Dann ging es wieder. Wir haben nichts falsch gemacht, Lewis und das Team hatten eine tolle Saison, jetzt müssen wir auch in der Niederlage sportlich bleiben."

Dann wollte der McLaren-Kommandostand mit einem taktischen Kniff die WM herumreißen: Hamilton kam zu einem kurzen zweiten Stopp herein, zog die weichen Reifen auf und war nun auf einer Dreistoppstrategie unterwegs. Im Mittelstint brachte ihm das kein Glück. Am Ende holte er auf Platz 7 liegend noch einmal mit großen Schritten auf Heidfeld vor ihm auf, aber der Abstand war in den letzten 5 Runden zu groß. Hamilton beendete den Grand Prix als Siebter und WM-Zweiter, punktgleich mit Alonso.

Der wusste von vorneherein, dass seine Chancen schlecht standen, auch nachdem Hamilton weit hinter ihm lag. "Ich hoffte bis zuletzt, dass bei Ferrari etwas passieren würde, aber dem war nicht so." Nur ein Ausfall eines der beiden Ferrari hätte Alonso noch den WM-Titel bringen können. "Aber ich habe schon mehrmals gesagt: wer am Ende vorne ist, der hat es verdient - mein Glückwunsch an Kimi, er hatte eine tolle Saison."

Das letzte Podium des Jahres sah also Räikkönen, Massa und Alonso jubeln. Dahinter sicherte sich Nico Rosberg in einem heißen Duell gegen Robert Kubica den vierten Platz. Platz 6 schnappte sich Nick Heidfeld vor Hamilton und Jarno Trulli. Die Top10 komplettierten David Coulthard und Kazuki Nakajima, hinter dem sich der Schotte einmal sogar drehte. Nakajima erlebte noch einen weiteren Schreckmoment: bei seinem ersten Boxenstopp fuhr er zwei Mechaniker um, die auf einer Trage abtransportiert wurden. Im Kampf um WM-Rang 4 setzte sich Williams jedoch klar gegen Red Bull durch.

Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Ähnliche Beiträge
Emoticons - von Final am Montag 23.05.2005
Interessante Links - von Final am Samstag 21.05.2005
ICQ - von Filib am Sonntag 05.06.2005
Berechtigungen - von Final am Sonntag 22.05.2005
_DC.W_ - von Schnarchy am Sonntag 19.06.2005
Ally - von Schnarchy am Sonntag 03.07.2005
Sooo - von Final am Sonntag 22.05.2005
@ littlen00b - von zapp brannigan am Mittwoch 25.05.2005
Member Zahl - von zapp brannigan am Dienstag 14.06.2005
in die main? - von Schnarchy am Mittwoch 08.06.2005