Gib mir meine Priesterweihe
Gib mir deine Schmerzensschreie
Für jede Wunde ein Gefühl
Gib mir was ich haben will
Gib mir deines Herzens Trümmer
Gib mir einen Hoffnungsschimmer
Gib mir deinen schönen Schein
Gib mir die Kraft mich zu befrei'n
Gib mir den Stein zu meinem Grabe
Gib mir wonach ich dich nicht frage
Gib mir Urteil und Gericht
Bitte gib mir ein Gesicht
Das Ghul, 21.5.2007
Das Gedicht entlockt mir einfach mal wieder nur ein "Wow" und die pure Leidenschaft schreit dem Leser aus den Zeilen entgegen. Genial!
Es grüßt das Dämonenherz (LadyChaos/VC)
Find's wirklich gut! ^^
Zwar glaube ich kaum, dass du es als dein bestes bezeichnest, doch es ist jenes, das mich am tiefsten berührt... mir die Worte verschlägt.
Es brennt sich in seiner Eindringlichkeit förmlich ein.
Und es... spricht mich auch sehr an, weil es sehr genau zu wissen scheint, was es aussagt.
Sicherlich wirst du dazu noch etwas von mir hören.
*verneig*
Dämonenherz... mißverstehe das jetzt bitte nicht als Aufforderung, aber wenn du magst, würde ich gerne erfahren, wie du auf den Begriff der Leidenschaft kommst...
Welche Hintergründe dich zum Schreiben dieses Gedichts bewegt haben, sind mir nicht bekannt und ich will mich da auch nicht in unsinnige Spekulationen verrennen, die dann total abwegig sind, aber diese Forderungen, die du darin stellst, sind so direkt und eben auf eine gewisse Weise leidenschaftlich. Leidenschaft gibt es in den verschiedensten Formen und kann für mich auch mit Tod, Schmerz, Verzweiflung und Blut verbunden sein. Mehr will ich lieber erstmal nicht rausrücken....warte erstmal deine Reaktion ab.
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Nun aber zum persönlichen Aspekt: ich würde versuchen, mich nicht damit zu quälen, zu erkennen wo die Grenze liegt zwischen Gier und Leidenschaft. Ich denke es gibt so etwas wie positive Gier und negative. Negativ ist sie, wenn andere und man selbst unter ihr dauerhaft leiden. Bei Gier könnte das allerdings recht oft der Fall sein....*grüblerisch werde*
Vielleicht hilft es wenn ich sage, dass ich die Zeilen nicht als gierig empfunden habe, sondern als schmerzhaft fordernd und leidenschaftlich (wie schon beschrieben). Vermutlich liegt es mal wieder im Auge des Betrachters, was man als gierig empfindet und was nicht.