xa-board.com - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums Reiterstübchen vom Gut Aureo Fiore
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  • Gestartet: Samstag 06.05.2006
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Viteria - 22.04.2006 - 21:08

Ach, entschuldigt meine manchmal schlechte Wortwahl und die wortwiederholungen... aber es gibt soooo viel, dass ich schreiben will... und das geht nicht so einfach wie es klingt^^:

Ich wurde schon bald munter. Es war dunkel. Langsam tastete ich mich vorran, bis zum fenster und sah in die schwarze Leere. Irgendetwas sagte mir, dass dieser Tag mein Leben verändern sollte. Aber was wirklich geschah ahnte ich noch nicht.
Ein Geräusch brachte mich aus meinen Träumen und ich versuchte in der schwärze etwas zu erkennen. Doch da war nur Schwarz.
Eine Hand legte sich auf meine Schulter. Ich wollte den Mund öffnen und schreien, doch eine andere Hand legte sich um meinen Mund.
Ein Kuss. Erst jetzt sah ich die blodnen Haare die in der Dunkelheit leuchteten. Es war Dominik. Erleichterung legte sich über mich und ließ mein herz wieder normal schlagen. „Wieso bist du schon wach?“, flüsterte Dominik. „Ich kann nicht schlafen... Hab so ein komisches Gefühl im Bauch...als wären wir nicht allein...“, flüsterte ich zurück und sah mich um. „Natürlich sind wir nicht allein. Minouche, Lavinia, Cash und auch Nanuk schlafen da hinten“, grinste Dominik. „Aber... damit du dich nicht weiter beobachtest fühlst können wir ja ins Wohnzimmer gehen“ „Ja bitte“, sagte ich beunruhigt.
Dominik legte seine Hand auf meine Schulter und gab mir ein Gefühl von Schutz. So gingen wir durchs Dunkle ins Wohnzimmer. Dort wurde der Fernseher angemacht und Getränke geholt. Dann kuschelte ich mich an Dominik.
Nach einiger Zeit schlief ich wieder ein...

„Viteria! VITERIA! Vita! Wach auf!“, brüllte jemand in mein Ohr. Ich machte die Augen auf und sah in die von Susan. „W Was ist denn los?“, fragte ich verwundert. „Zum einen bist du auf der Couch eingepennt und zum anderen musst du sofort mitkommen!“
Susan nahm mich an der Hand und zog mich aus dem Raum. Hinein in ihr Auto und ab zum Gestüt gings. „Was ist denn los?“, fragte ich, als Susan ihr Auto anhielt. „Siehst du gleich!“ Susan sah wirklich besorgt aus. Ihre Schmicke sah ein bisschen verwischt aus.
Ich stieg mit Susan aus dem Auto und folgte ihr zum Reiterstübchen. Dort hing ein großer Zettel. Ich ließ meine Augen über die Zeilen streifen. Es war als würde mein Herz aussetzten. Ich sackte zu Boden. Ich weiß nicht wer schneller war, die Tränen die gleich danach über meine Wangen rollten oder Susan die sofort reagierte und versuchte mich hochzubekommen.
„Hey, Vita, komm schon... Du musst jetzt stark sein“, meinet Susan und hiefte mich hoch.
Ich wischte mir ein paar Tränen weg.
Was dort stand war für mich wie ein Alptraum, doch aus diesem sollte ich nicht erwachen.
Das Gestüt wird seine Pforten schließen!
Das, etwas anderes und eine Erklärung standen auf dem großen Plakat! Und ganz unten wohl das, dass uns allen den letzten Schlag gegeben hat: Fast alle Tiere sollten auf dem gestüt bleiben!
„Su Suan! Hast du ein Wörterbuch da?“ Susan sah mich verwirrt an. „Nö, wieso?“ „Ich glaube es ist verboten diese ganzen Wörter in dieser Reihenfolge in so vielen Sätzen zu verwenden“, antwortete ich und schluchzte leise.
„Äh...“, Susan sah mich schief an. „Was hast du eigentlich an?“ „Ich? Ähm, na...“ Erst jetzt sah ich an mir herunter. „das ist doch nicht dein Pyjama, oder?“, versuchte Susan zu lachen. „D do doch!“, rief ich.
Ich stand tasächlich im Pyjama vor dem reiterstübchen!
„Warte!“, Susan konnte endlich wieder lachen. Sie kam sogleich mit einer Digicam zurück und bestand darauf mich zu fotografieren.
Dann bestand ich darauf heimzufahren. „Susan?“, fragte ich auf der Fahrt. „Hm?“ „Wo sollen wir jetzt wohnen? Wie sollen wir weiterleben? Ohne Gestüt, ohne Tiere?“ Susan seufzte und starrte geradeaus. „Weißt du, Vita, ich hab keine Ahnung... Wir stehen jetzt beide ziemlich blöd da: Du mit deinem frischen verlobten, und ich mit meinem Mann, Svenja und dem kleinen Marvin... alle Hauslos“ Ich nickte. Die restliche Autofahrt schwiegen wir.
Als Susan vor dem Haus hielt, dass uns lange als Unterschlupf diente riss ich die Tür auf und rannte ins Haus. „Dominik?!“, rief ich durchs Haus. „Ja?“ Dominik kam aus einer Tür und stand schnell vor mir. Susan, die dicht hinter mir war, übernahm es für mich, Dominik von der Schließung zu berichten, da ich mich im Bad verkrümeln wollte.
Nach einer halben Stunde kam ich wieder aus dem Bad, diesesmal angezogen. Lavinia kam mir entgegen und sah mich traurig an, so als wüsste sie, dass wir unsere letzten Stunden miteinander verbringen würden. Ich vergrub mein Gesicht in ihrem Fell, in dem ich gut meine Tränen verbergen konnte. Ich drückte Lavinia ganz fest an mich, und schluchzte in ihr Fell.
„Viteria?“ Ich sah aus Lavinias Fell hervor, sah Dominik und wischte mir die Tränen weg. Dominik setzte sich mit mir aufs Bett und hielt meine Hand. Schluchzend sah ich aus dem Fenster.
„Ich weiß, dass das jetzt alles sehr schwer für dich ist... und für mich auch... Ich habe deine Tiere nämlich genauso lieb gewonnen. Susan hat mir erzählt, dass ich nur bestimmte Tiere mitnehmen dürft, welche wären dass, in unserem Fall?“
Ich hielt den Atem an. Mein herz schlug immer schneller. „S Sa Sakura und A Avelina....“, stotterte ich und sah zu Boden. Cassiopeia, Cassi und Lavi, zwei Tiere die mir seit dem 11.7. immer treu zur Seite standen sollten nun aus meinem Leben verschwinden, so wie alle anderen... Bis auf Sakura und Avelina. Ein schwacher Trost, aber doch ein kleines Lichtchen am schwarzen Horizont meiner Zukunft.
„Weißt du wie lange wir noch hier wohnen dürfen, also in den Häusern vom gestüt?“, unterbrach Dominik die Stille. „Nein... und ich hab auch keine Ahnung wo wir wohnen sollen, wenn wir hier rausgeschmissen werden...“
Ich vergrub mein Gsicht in meinem Händen, und spürte Dominik, der mich in den Arm nahm.
Nach einigen Minuten seufzte ich und setzte mich gerade auf. „Dominik, ich will jetzt ein bisschen Zeit alleine bei den Pferden verbringen...“

Einige Minuten später stand ich keuchend am Hauptplatz. Ich war den Weg zum gestüt durchgehend gelaufen, und war jetzt außer Atem. Langsam ging ich auf den Stall von Cassi zu. Meine weiße Andalusierstute ahnte noch nicht was auf uns zukommen sollte. Sie stand in ihrer Box und freute sich mich zu sehen. Ich gab ihr ein leckerli, und als ich sie so glücklich sah kamen mir wieder die Tränen. „Wie können Lea und Kat uns nur so etwas antun?!“
Ich vergrub mein Gesicht in Cassis Fell und streichelte sie.
Nach ca. zehn Minuten beschloss ich nach dem Sattel zu greifen und Cassi zu satteln. Ich führte sie aus dem Stall und kletterte gleich auf ihren Rücken. Die Zügel fest in der Hand. Ein leichter Schenkeldruck, schon trabte Cassiopeia über das Gestüt. Ein paar traurige Gesichter sahen mich verwundert an. Anscheinend dachte keiner mehr daran noch ein letztes mal mit ihren Lieblingen auszureiten.
Ich schüttelte den Kopf, nahm die Zügel noch fester in die Hand und ließ Cassi in den Galopp parieren. Als wir das Gestüt endlich verlassen hatten fühlte ich mich gleich fiel besser, viel freier, befreit von allem und jedem. „Vielleicht hätte ich damals, im Herbst doch mit Samico abhaun'n sollen... Nicht das ich daran gedacht hätte, aber dieses Gefühl war schön...“ Als ich das sagte kam mir eine verrückte Idee. Wenn ich Dominik einfach schnell einpacken würde und mit ihm und Cassi abhauen würde... was wäre dann? Dürften Cassi und ich dann weiterhin ein und den selben Weg gehen? Müssten wir dann nie wieder getrennt sein, Ich sah kurz um mich.
Niemand war da, niemand würde es sehen, wenn ich nie wieder kommen würde... Sollte das die rettende Idee sein?
Ich sah in Cassis weiße Mähne, die im Wind herumtanzte. „Nein, das würde nichts bringen... Man kann allem entkommen, nur nicht seinem Gewissen...“ Ich wischte mir eine Träne weg, die sich einen Weg über meine Wangen suchte und ritt mit Cassi wieder zurück zum gestüt. Der Wind bließ mir eiskalt ins Gesicht. So als wolle er uns daran hindern wieder zurück zu reiten. So, als hätten ihm meine irrwitzigen Ideen gefallen und wollte, dass ich sie in die Tat umsetzte. „Nein!“, rief ich in die Ferne. Cassi zuckte kurz zusammen, ritt dann aber gewohnt weiter.
Das Gestüt erschien mir mit einem Mal so seltsam fremd. Es schien so, als wäre ich an einem alten gestüt angekommen, das schon längst nicht mehr bewohnt war.
Doch noch gestern war hier ein buntes Treiben, gelächter und Freude in der Luft. Und auch heute war das Gestüt noch bewohnt. Die meisten Pferde mussten ja hier bleiben... Ich sah, wie einige Hunde in die Tierstation gebracht wurden, unter tränenden Augen ihrer alten Besitzer...
Geknickts ritt ich mit Cassi zu ihrem Stall, und erst dort brachte ich es zusammen aus dem Sattel zu steigen. Ich schluckte, und brachte Cassi in ihre Box. Dort bekam sie unmengen von Futter und Leckerlis. Ich streichelte sie noch lange, dann fiel mir etwas anderes ein. Ich wischte flüchtig eine Träne aus dem gesicht und verließ Cassiopeia schnell.
Mit schnellen Schritten näherte ich mich nun Avelinas Box. Mir war plötzlich etwas klar geworden. Avelina sollte nicht dort hin kommen, wo ich hingehen sollte. Sie müsse da bleiben, hier war sie auf die Welt gekommen, hier waren ihre Eltern, Amaretto und Dina, ich konnte sie einfach nicht mitnehmen.
Deshalb beschloss ich Avelina in eine der Boxen neben ihrer Mutter zu bringen.
Als ich durch die Stallgasse ging sah ich es auch schon: die Box zur Linken Dinas war unbewohnt. Ich nickte kurz und holte dann Avelina. Zuvor hatte ich ihr schon alles erzählt. Auch wenn sie immer noch nicht ganz wusste was jetzt auf sie zu kam, sie folgte mir brav. Sie konnte sich vermutlich auch nicht ganz vorstellen, dass wir uns jetzt nie wieder sehen würden... „Nein, 'nie wieder' gefällt mir nicht! Ich werde euch auf jeden Fall besuchen kommen! Egal wie ich es anstelle, ganz aus den Augen werden wir uns nicht verlieren!“, sagte ich entschlossen zu Avelina, kurz bevor sie in ihrer neue Box einziehen konnte. Auch Avelina brachte ich viel futter, Dina auch.
Nun wollte ich sie aber allein lassen, irgendetwas sagte mir, dass es nichts bringen würde, hier zu bleiben.
Doch Wind und Vivie musste ich nocheinmal alles erzählen. Die beiden hatte ich fast genausolange wie Cassi. Und Wind brachte mich mit Cassi auch richtig mit Dominik zusammen. Ich konnte sie jetzt nicht einfach da lassen, auf jeden Fall nicht ohne Tränen, beschloss ich.
Ohne Tränen ging es wirklich nicht, wie bei Wind so auch bei Vivie vergoss ich eine Menge Tränen. Es war verrückt, einfach nur verrückt. Mit Tränen in den Augen, aber einem Lächeln im Gesicht meinte ich: „So schnell kann man fallen, ohne eine Chance sich festzuhalten...“
Mir fiel erst nach einer Stunde bei Vivie und Wind auf, dass die Zeit rasend vergangen war.
Heute wollte ich mir noch einen schönen Tag mit Lavinia, Cash, Nanuk und Minouche machen. Heute wollte ich noch nicht abschließen, nein, der heute Tag sollte noch wunderschön werden, so weit es unter den Umständen noch ging.

Wieder zu Hause erzählte ich Dominik, dass wir nur Sakura mitnehmen würden, und, dass wir den Hunden und Mimi noch einen wunderschönen tag machen sollten. Dominik nickte zustimmend.
„Oh mein... Naori!“, fiel es mir plötzlich ein. Dominik sah mich schräg an. „Wie wird Naori darauf reagieren, wenn ich ihr sage, dass wir das Gestüt verlassen, und auch Avelina dort lassen?!“ „Daran hab ich auch schon gedacht... Und um ehrlich zu sein ich weiß es nicht... Aber wir sollten uns nicht üer morgen den Kopf zerbrechen, wir sollten uns jetzt um die vier kümmern“ Nun nickte ich zustimmend.
Dominik ging in die Küche um allen etwas gaaaanz leckeres zu kochen. Ich holte mir meine drei Wuffis und schmuste mit ihnen. Dann holte ich einen Ball und ging mit diesem und den Hunden in den Garten. Susan hatte anscheinend fast die gleiche idee gehabt, denn sie war mit ihrer ganzen Rasselbande, inklusive Svenja und Marvin im Garten. Als sie mich kommen sahen, versuchten sie zu lächeln, naja, jedenfalls Susan und Svenja, Marvin verstand alles ja noch nicht wirklich und grinste vor sich hin. Ich seufzte, als ich dann aber zu den Hunden sah hob sich meine Laune leicht und ich warf den Ball. Schnell war ein volles Spiel im gange, und es war wirklich lustig, und schön.
Als Dominik dann zum Futtern rief kamen Mimi, Lavinia und Susans Hally gleich. Wie die anderen auch das gute Futter bemerkten wurde Dominik von den Katzen und Hunden überfallen, dass ich und Susan ihm lachend wieder aufhelfen mussten, und Dominik mit Susan noch mehr Leckereien zu kochen. Ich streichelte mit Svenja alle Hunde und Katzen durch, spielte dann mit Marvin im Garten.
Als ich dann wieder reinkam, mit dem kleinen auf dem Arm, hatten die meisten schon fertiggegessen, waren satt und lagen jetzt überall verteilt im Haus herum ^^
Susan fütterte Marvin schnell, ging dann mit ihm und Svenja hoch.
Ihre Tiere folgten ihr nach und nach, und schwups waren Dominik, Nanuk, Mimi Cash, Lavinia und ich wieder allein. „Ob Amy schon davon weiß?“, murmelte ich. „Wer sollte denn noch nicht davin wissen...?“, seufzte Dominik. „Stimmt...Arme Amy, sie darf keins ihrer Mäuschen mitnehmen... Naja, vielleicht ist das auch besser... Was, wenn wir nur eine Einzimmer-Wohnung bekommen? Wo soll Sakura dann hin?“ Dominik grinste. „Uh, schau mal, wie die Zeit vergeht! Es ist schon 17 Uhr!“ „Was, schon fünf?! Phju...Das hat aber alles laaaange gedauert...“ Ich ließ mich müde aufs Sofa fallen und gab Dominik, der mir es nachtat, und sich neben mich aufs Sofa fallen ließ, einen Kuss. Ich kuschelte mich an Dominik, und so schritt die Zeit voran.
Bald war es dunkel und langsam wurde es im Haus immer stiller. Morgen, das hatte ich mir fest vorgenommen würde ich alle aus unserem haus mit einem „Abschiedsfrühstück“ überraschen. Mehr wollte mir in diesen Momenten nicht einfallen.
Um 20 Uhr fand ich mich in meinem bett wieder. Lavinia, Cash und Nanuk lagen zusammengekuschelt in einem der Körbe. Mimi lag am anderen Ende des Bettes und ließ sich noch einmal von Dominik kraulen.
Ich streichelte Minouche auch nochmal, doch bald wurden meine Augen so schwer, das ich nicht mehr anders konnte und mich ins Bett fallen ließ und einige Minuten später einschlief.

'Ich hatte doch recht. Dieser Tag war einer der schrecklichsten in meinem Leben... Was wenn ich nur länger im Bett geblieben wäre? Hätte ich dieses Gefühl dann nicht gehabt? Hätte ich dann glücklich weiterleben können? Am Gestüt?'

Refleksartig schlug ich meine Augen auf. Die Sonne war gerade dabei Italien in ein bezauberndes Gold zu tauchen. Dominik schlief neben Mimi, beide noch sellenruhig. Und auch die Hunde schliefen noch zusammen.
Ich schlich mich aus dem Raum, wusch mich im Bad und stellte mich dann in die Küche. Ich machte Kakao, Tee, Honig, Käse, Aufstich und Schnittlauchbrote, Müsli, Obstteller und Kaffee.
Bei Sophie und Faby wollte ich anfangen. Mit zwei übereinandergestapelten Tapletts ging ich in den obersten Stock. Zuerst weckte ich Sophie, Faby stand kurz danach in Sophies Tür, und sah uns neugirig an. „Ah, Faby... Wart' mal“ Ihr drückte ich auch ein Taplett in die hand. „Bitteschön, euer frühstück“, lächelte ich. „Boah, cool, danke Vita!“, freute sich Sophie. „Weißt du, dass ist genau DAS was wir gerade brauchen können...“, seufzte Faby.
Während sich Sophie und Faby über das Essen hermachten lief ich die Stufen runter, holte wieder zwei Tapletts und lief in den ersten Stock. Chica und Susan, die sich sehr freuten, bekamen die Tapletts, die nächsten zwei bekamen Jil und Mia. Dann waren noch drei da. Amy und Kimmy bekamen natürlich auch ein Frühstück. Und das letzte Taplett? Das war für Dominik und mich :).
Auf dem Bett aßen wir gemeinsam und machten es uns noch im Bett gemütlich.
Im laufe der nächsten Stunde hörte ich immer wieder Schritte, deren besitzer bestimmt die Tapletts runter brachten.
Als das Telefon klingelte stand Dominik auf und gab an, ins bad zu gehen. Ich ging ans Telefon: „Ja, Viteria Endeva?“ „Hey Vita!“ „Sella! Cool, dass du dich meldest!“, freute ich mich. „Wie geht's dir? Wie ist das Gut? Sind die Pferde alle gut angekommen? Und, und, wie geht's deinen Eltern, Pat und Paja?“ „Denen geht's allen gut. Joa... das Gut ist auf jeden fall ziemlich cool! Die Tiere haben sich total schnell eingewöhnt! Ihr, du und Zusi, müsst mich unbedingt mal besuchen kommen! Aber, wie geht's denn dir?“ Ich schluckte und erzählte Sella dann von der Schließung. Am Ende der Erzählung schluckte Sella auch. „Mensch vita... ich weiß echt nich was ich sagen soll... Aber ich bin mir sicher, dass es den Pferden gut gehen wird am gestüt. Du solltest dir mehr sorgen machen darüber wo ihr mit Sakura wohnen wollt...“ Einige Momente herrschte Stille. Dann riefen wir gleichzeitig: „Ich hätte da 'ne Idee!“ Sella kicherte. „Ähm, du zuerst, oder ich?“ „Du, Sella“ „Okay. Was würdest du davon halten, wenn du mit Sakura und Dominik zu uns aufs Gut ziehen würdest?“ „Se Sella, ist das dein voller ernst?!“ „Ja, mein voller!“ „Das gibt's ja nicht... Das wollte ich ehrlichgesagt auch vorschlagen...“ Wir mussten lachen.
„Okay, du, das wird superherrlichgenial!“, freute sich Sella. „mann, ich bin soooo glücklich! Mir geht's schon viiiiel besser! Sella, du bist absolut die beste!“ „Ach... Ich werd noch schnell mit Zusi phonen, okay? Öhm... Ja, soll ich Mittags vorbeikommen und packen helfen?“ Ich hielt kurz den Atem an... Der Abschied vom Haus wäre bestimmt auch schwer... „Okay, das wäre echt toll, wenn das ginge. Ich mach jetzt noch Fotos von allem...“ „Mhm, also bis dann Vita“ „Bis dann“
Ich seufzte und griff dann nach meiner Digicam.
Die Hunde mussten als erstes das blitzlicht ertragen. Von den dreien machte ich einen ganzen Chip voll Fotos. Ich überspielte den Chip schnell und fotografierte dann Mimi, Dominik, alle räume und alles das mit vor die Linse kam.
Nach einer Stunde musste der Chip schon dreimal überspielt werden. Dann hielt mich Dominik auf. Er wusste inzwischen schon, wo wir wohnen würden, was ihn merkbar glücklicher machte. „Viteria... Heute MÜSSEN alle hunde und Katzen in die Tierstation zurück...Soll ich das machen?“ Ich nickte und biss mir auf die Lippe. Ich knuddlte alle vier nochmal unter Tränen, und auch Dominik konnte sich einige Tränen nicht verkneifen. Dann ging Dominik mit den drei Hunden aus dem Haus, seine Mimi hatte er in der Box, in der sie zu mir kam.
Ich versuchte zwar stark zu bleiben, doch ich musste einfach nocheinmal losheulen.
„Vita? Bist'e da?“, rief Susan durch die Tür. Ich wischte mir schnell die Tränen weg und räusperte mich. „Ja, komm rein“ Susan öffnete die tür und kam rein. Ich sah, dass Susan auch ziemlich verheult aussah. Als Susan merkte, wie ich sie ansah grinste sie krampfhaft. „So sieht eine Mischung aus Trauer und Freudentränen aus“ „Hm, was ist denn so schön?“ „Ich hab mit Sella telefoniert! Ihr werdet nicht ganz alleine aufs Gut ziehen! Meine Bande und auch Amy kommen mit!“, rief Susan. Ich bekam riiiesge Augen. Dann fiel ich Susan um den Hals und warf sie um. „Äh, Vita, ich bekomm kein keine Luhuft meheeeer“, keuchte Susan. „Uppsl, sorry“, lachte ich und stand auf.
Da ging die Tür nochmal auf und Amy kam herein. „hey, da bist du ja, Amylili“, grinste ich. „Amylili? Was ist denn mit dir los?“, lachte Amy. „Vita freut sich gerade“, keuchte Susan und stand auf.

Zweiter Teil: (damit es etwas übersichtlich bleibt)

„jaaa“, grinste ich und umarmte auch Amy. „Schwesterchen... jetzt reichts aber wieder. Schau, ich und Susan können unsere Freude in Grenzen halten, obwohl wir uns sicher auch so freu'n wie du...“ „okay... dann knuddl ich eben meinen Polster...“ Ich griff nach einem Kissen und drückte es fest an mich, und grinste vor mich hin. „Ich glaub wir sollten dann anfangen zu packen... Amy, soll ich dir helfen?“, fragte Susan, und versuchte mich nicht zu beachten, was ihr nur teilweise gelang und ihr manchmal ein Lachen auskam. „Bracht du glaub ich nicht... Jannick ist sofort vorbeigekommen, als ich ihm alles erzählt hab... Monty und Danny bringt er zu den anderen Hunden, und dann hilft er mir beim packen“ Als Amy über Monty und Danny sprach sanken Blick und Stimme meiner kleinen Schwester. „Kopf hoch, Amy. Du kannst sie ja immer besuchen, und da wo wir hingehen wird dich was erwarten“, grinste ich. Was mir gerade wieder eingefallen war,. Dass die Freundin unserer Mutter einen Hund verkaufen wollte, sich dann aber entschlossen hat, ihn dem Gut als Hofhund zu schenken. Und dieser Hund war zufällig eine sehr gute Freundin von Amy. „Was denn?“, fragte Amy neugirig. Ich drehte den Kopf ein bisschen nach links. „ich sag nix“ und begann zu pfeifen. „Hoffnungsloser Fall der VV-Krankheit, der verrückten-Viteria-Krankheit“, grinste Susan. „Naja... dann werde ich mal meine Zelte abreissen...“ Susan schien jetzt auch klar zu werden, dass ihr dieses Haus auch einiges bedeutet, und dass sie es verlassen musste. Als ich sie traurig ansah meinte sie lächelnd: „Nur gut, dass du Marvin Melvin zu Weihnachten geschenkt hast, er würde sich sonst an den Kühlschrank klammern, und nicht mitkommen. Dann müsten wir entweder den kühlschrank zerlegen, und den ganzen mitnehmen, und dann hätten wir noch mehr Probleme: die Polizei“ Wir drei fingen an zu lachen.
Dann verabschiedeten sich die zwei, um ihre Sachen zu packen. Ich holte auch die Koffer raus, aus einem Schrankeck, dass ich eigentlich nie wieder anrühren wollte...
Die Tür ging auf. „So... Amy hat mir gerade alles erzählt... Gerade waren sie noch zu viert, und jetzt kommen gleich Massen zum Gut“, grinste Dominik. Dann half er mir alles einzupacken.
Die fertigen koffer brachte ich in ein Auto. Diesesmal war Dominik nicht mit seinem Baby, seinem Alfa Romeo da, sondern mit einem großen Azurblauen Ford. „Sag mal, warum hast du ein neues Auto?“, erkundigte ich mich. „Das ist eigentlich das Auto von meinem Freund. Ich habin einem Fall ermittelt, und ja... der war, oder ist immernoch ziemlich gefährlich und der Inspektor meint, es ist besser in nächster zeit ein anderes Auto zu fahren“, erklärte Dominik, schultern zuckend.
Nach einer Stunde war unser Zimmer unheimlich leer. Minouches Kratzbaum hatte Dominik zur Tierstation gebracht, damit sie etwas vertrautes hatte, die Körbe der Hunde kamen zu den hunden, nur die Decken nahm ich mit, um immer etwas Hund bei mir zu haben. Ich kontrollierte noch mal alles. Unter das Bett sah ich, in jeden Kasten, jedes Eck. Ein paar Sachen fand ich noch, doch dann war der Raum, bis auf die Möbel die ich am 11.7. letztes jahr im Zimmer fand.
Während Dominik das restliche Gepäck verstaute und einen Hänger für Sakura holte wollte ich mich noch bei den bewohnern der anderen häusern verabschieden. Bei jedem Mitglied flossen einige Tränen, nach dem telefon/Handynummernaustausch ging es uns aber etwas besser. Als ich mich bei jedem Verabschiedet hatte ging ich zum Gestüt um Sakura zu holen. „So mein Engelchen, auf in ein neues Land! Auf zum nächsten Abschnitts, des Abenteuers Leben!“, versuchte ich uns Mut zu machen. Sakura lief neben mir her, als ich noch ein letztes Mal zu cassi ging. „vergiss bloß unsere schöne zeit zusammen nicht. Und denk daran dir irgendwann mal einen Hengst zu angeln, Cassinachwuchs MUSS einfach kommen, ja Mäuschen?“
Ich wischte mir die Tränen weg, gab Cassi noch ein letztes Leckerli, hörte nocheinmal ihr wiehern, wand mich dann um und verließ mit schnellen Schritten den Stall. Die Tränen flossen über meine Wangen und kugelten immer weiter. Sakura hielt alles vielleicht nur für einen Spaziergang im schnellen Schritt, doch es war ein kleiner Schritt, auf dem Weg in ein neues Leben.
Kurz bevor Dominik uns sehen konnte wischte ich meine Tränen weg und versuchte stark auszusehen.
Dominik brachte Sakura in den Hänger. Ich lief schnell ins Haus, um zu fragen wo Amy und Susan waren.
Amy schleppte mit Jannick die letzten Koffer an mir vorbei, von Maik erfuhr ich, dass sie ein paar Stunden später nachkommen würden, Svenja hätte etwas noch nicht gefunden, und die pferde brauchten auch noch etwas Zeit.
Ich ging das Haus noch ein letztes Mal ab. „Vita!“, rief Sophie. „Ja?“ „Sag mal, bist du wirklich im Pyjama auf dem gestüt zusammengefallen?“ „Öhm... naja... also, ich hatte keine Kraft mehr in meinen Beinen, ja...woher weißt du das?“ „Von Karen... aber irgendwie erzählen sich das viele...“ „Na toll... Also, Sophie... Ich glaub jetzt heißt es abschiednehmen...“, schluckte ich. Sophie nickte und sah zu Boden. Das erinnerte mich an ein Lied, das zu einem Film gehörte 'Freunde sagen nie Leb wohl'. „Nein! Wir werden uns jetzt nur ein paar tage, oder Wochen nicht sehen, aber wir bleiben auf jeden fall in Kontakt!“, lächelte ich und legte meine hand auf Sophies rechte Schulter. „genau! Aber für die paar Wochen, sagen wir einfach ciao, und viel Glück auf dem gut... Aureo Fidore...“ „Fiore“, grinste ich und fiel Soph nochmal um den Hals. Dann ging ich langsam die Stufen runter. „Ach, Aureo Fiore heißt goldene Blume“, rief ich ihr noch nach.

Kurze Zeit später saß ich neben Dominik auf dem Beifahrersitz. Mein Verlobter drehte den Schlüssel um und startete den ford. Amy saß auf der Rückbank und winkte Jannick nach, der neben dem Auto stand und winkte.

Dritter und letzter Teil:
Als unser Haus außer Sichtweite war, und somit auch Jannick meinte Amy: „Domi, woher weißt du eigentlich wo du lang fahren musst?“ „Ich kenn die Straßen Italiens so gut wie meine Alfa, und den Weg zu einem neuen Gut finde ich leicht... Wenn nicht müsst ihr zwei Hübschen aussteigen und nach dem Weg fragen“, grinste Dominik. Ich merkte, dass er versuchte das gestüt hinteruns liegen zu lassen, und jetzt gut gelaunt nach vorne zu sehen. Amy begann zu lachen, Dominik legte seine rechte Hand auf meine Schulter. Ich grinste, aber ich wusste, dass es nicht gerade glaubhaft aussah. Aber das musste es auch nicht. Ich hätte guten Grund mich heulend in einem Kämmerchen einzuschließen und erst wieder rauszukommen, wenn ich nicht mehr heulen könnte. Aber vielleicht hatte Dominik ja Recht...Sollte ich Vergangenheit hinter mir lassen? Und dem Gut mit Freude entgegenfiebern? Sollte ich es als neue herausforderung sehen? Ich überleckte kurz, dann nickte ich kaum merklich. Ja, das sollte ich tun. Es als neue Herausforderung sehen.
Ich sah aus dem Fenster. Die Landschaft kam mir nicht mehr bekannt vor. Wie weit waren wir schon gefahren? Und, wie lang? „Schatz, wie lang fahren wir schon?“, fragte ich. „Öhm, so zirka ne halbe Stunde...“ „Schon so lang?!“ Durch den Rückspiegel sah ich, dass auch Amy etwas verwundert war. „Jap, aber bei solchen fahrten meint man die Zeit vergeht gar nicht...Obwohl sie an einem vorbeirennt“
Nach einigen stillen Sekunden durchbrach ein Lied die Stille. Dominik kramte in seiner Hosentasche rum und zog sein Handy heraus. Erlauschte kurz, sagte dann „Ja“ gab mir das Handy und sagte: „Für dich“ Ich nahm das handy zögernd. „Ja?“ „Hey, Vita! Stör ich?“ „Nö, Sella, was gibt's denn?“ „Ich wollte euch nur ein bisschen helfen, beim Wegfinden. Wo seit ihr denn gerade? Oder, seit ihr überhaupt schon weg?“ „Ja, schon seit ner halben Stunde... Achja, wolltest du nicht vorbeikommen und packen helfen?“, grinste ich. „Ja, ich weiß... Aber Pat hat mich nicht gelassen, er hat mich dazu gezwungen auszureiten“, lachte Sella. „Schon okay“, grinste ich. Dann erklärte mir Sella den Weg, ich gab die Beschreibung wortwörtlich wieder, damit Dominik wusste wo es lang ging. So plauderten wir noch eine halbe Stunde, dann fuhr Dominik auf eine Autobahn auf und meinte „Kann Sella nochmal anrufen, wenn wir die Autobahn wieder verlassen haben?“ Ich grinste: „Klar, nur blöd, dass sie keine Kamera im Auto montiert haben, dass sie weiß wann das ist“ Ich begann zu lachen und meinte dann: „Sella, wenn wir von der Autobahn wieder runter sind ruf ich wieder an“
Die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Amy schaltete bei jeder Gelegenheit den radio ein, und sang bei den liedern mit, und das nicht wirklich sehr gut. „Amy, bitte“, seufzte ich. „Ja ja, ich bin schon still“, grinste meine kleine Schwester. Aber 'Stumm' hatte für sie eine andere bedeutung. Sie sang zwar nicht mehr, aber sie summte, zwar nicht wirklich besser, aber aushaltbar.

Nach fast einer Stunde bog Dominik ab, und kurz danach lag die Autobahn hinter uns. Ich wählte schnell Sellas nummer. Doch sie musse nicht mehr viel sagen, denn nach ihrer aussage „So im Osten von Lido di Jesolo. Naja, über so nem Fluss der da wo ist...“ kannte sich Dominik aus. „Danke Sella, ich weiß wo wir lang müssen, hier hab ich mal gewohnt und kenn mich aus!“ Dominik schien richtig glücklich zu sein wieder auf diesen Straßen fahren zu dürfen.
Eine halbe Stunde lang schlängelte sich der Ford durch die Städte Italiens. Zur Mittagszeit war nicht viel los, auch nicht im Frühling^^.
Dann fuhren wir über eine Brücke. „Sind wir jetzt bald da?“, fragte ich neugirig. „Ja!“, freute sich Dominik. Amy und ich sahen uns kurz an, dann begann mein Herz einen riesen Sprung zu machen und ich klebte mit dem Gesicht nur noch am fenster um das Gut Aureo Fiore als erste zu sichten.
Als ich ein Schuld sah, wurde ich noch aufgeregter. Es zeigte uns, dass es zum Gut nach rechts ging.
Eine wild hüpfende Frau stand am Straßenrand, und als ich sie erkannte machte ich das fenster auf und winkte ihr wild zu. „Sellaaaaaa!“, rief ich. „Vita, spring jetzt bloß nicht aus dem Fenster!“, zischte Dominik. Doch als auch Amy den Kopf aus dem Fenster streckte und winkte war Dominik Machtlos :D.
Endlich hielt Dominik den Ford vor einem Gut, das voll war mit Sella, Patrice, Paja und zwei älteren Menshcen, die Sellas Eltern sein musste.
Ich riss die Tür auf und sprang aus dem Auto. „Sella!“ „Vita!“, freuten wir uns, als wir uns um den Hals fielen. „Ist das schön!“, freute ich mich. Amy kam nicht zu stürmisch zu Sella, wurde aber genauso begrüßt^^. Dann schüttelte ich Sellas Eltern die Hand. „Es ist wirklich toll, dass wir hier bei Ihnen wohnen dürfen, ich bin Ihnen sooo dankbar!“, bedankte ich mich bei ihnen. Sellas Vater grinste. „Ach, lass die Ausdrucksweise, da kommt man sich ja vor wie so ein großer Mann“ „Bist du doch auch Daddy“, grinste Sella.
Sella zeigte mir und Dominik danach die Box für Sakura, die Dominik gerade aus dem Hänger verladen hatte. Sakura gefiel es hier auf anhieb. Freudig wieherte sie herum, die Kleine und beschnupperte fleißig. Auch auf der Weide gefiel es der kleinen absolut. Dort ließen wir sie auch.
„Amy, komm, wir zeigen euch eure Häuser!“, rief Sella danach. Amy stieß schnell auf uns und folgte Sella, so wie Dominik und ich. Sella zeigte uns erst einige Gästehäuser, dann Susans zukünftiges Haus, dann kamen wir zu Amys. Meine Schwester war gleich Feuer und Flamme für das Haus. Von innen sah es auch nicht übel aus.
Als wir uns alle Räume angesehen haben wollte Amy gleich ihre Sachen verstauen, und somit nicht noch unser Haus anschauen. „Später werd ich noch genuuug Zeit haben“, meinte sie nur grinsend dazu. Also führte Sella uns allein weiter. „Und das, das ist euer Haus!“, verkündete Sella strahlend. Ein kleines Haus, in Blau, in einem frischen, strahlenden, einfach wunderbarem Blau, wie ich finde. Hinter dem Haus standen einige Bäume, und ein Holzzaun grenzte unseren Garten ein. „Für dich, Vita, hat der Garten etwas ganz besonderes“, grinste Sella. „Jetzt aber rein!“
Ich lief gleich vor um die Tür zu öffnen. Um alles spannender zu machen drückte ich die Klinke ganz langsam runter, riss dann aber die Tür schnell auf. Dominik und Sella konnten auch schon in das Haus sehen... Und es sah wunderbar aus! Dominik und ich machten große Augen, Sella grinste zufrieden. Mit einem absoluten Glücksgefühl erkundeten wir alle Räume.
Das Haus verfügte über einen Eingangsbereich wo Platz für Schuhe, Jacken, Regenschirme und so war, ein Klo mit kleinem Waschbecken, ein großes Bad mit einer großen Badewanne, noch einem Klo und einem Waschbecken, einer Küche, natürlich mit Kühlschrank, Herd, Abwasch, Geschirrspühler, Ablagen und genug Stauplatz für Lebensmittel. Mit einem eleganten Bogen war die Küche mit dem Esszimmer verbunden. Es war kein großer Raum, aber ein edler Holztisch mit vier Stühlen hatte perfekt platz. Die Wand und die Ecken wurden mit Pflanzen und Bilder verziehrt. „Nur für dich, Vita, ein Bild mit japanischen Schriftzeichen“, grinste nun Dominik. „Stimmt“, lachte Sella.
Es ging weiter ins Wohnzimmer. Eine Couch, ein Teppich und ein großer Fernseher nahmen wohl die meiste Aufmerksamkeit auf sich, oder war es doch die gläserne Schiebetür die zum Garten führte und durch Vorhänge fast verborgen war? Unser Schlafzimmer, das neben dem Bad war gefiel mir auch sehr gut. Ein Doppelbett, dass mit Vorhängen ausgestattet war, stand auf der linken Seite des Raumes. Ein gemütlicher Teppich, eine kleine Couch „für euch zum kuscheln und so“, laut Sella, und ein Terrarium waren noch im Raum. Das Terrarium schien mich in seinem Bann zu haben. Allein schon die Art, wie es die rechte Seite des Zimmer in Anspruch nahm. „Sag mal Sella, was ist da drinn?“, fragte ich neugirig. „Schau doch mal“, grinste diese zurück. Auch Dominik trat näher heran. „Kakteen?“, fragte er dann verwundert. „Jaaa! Oh, wow, boah, supercool! Danke Sella!“, rief ich und knuddlte Sella einmal durch. Meine Vorliebe zu Kakteen hatte ich zwar nie wirklich erwähnt, woher Sella das aber wusste war mir relativ egal, ich war ihr nur dankbar.
Bis auf den Keller und den Dachboden, die aber nicht sonderlich aufregend sein sollten, hatten wir nun alle Räume gesehen. Deshalb gingen wir nun in den Garten. „Wie idylisch“, kam es gleich von Dominik, nickend gab ich ihm Recht. Von den Bäumen her sangen Vögel, zwischen zweien davon war eine Hängematte, und der absolute Hammer: Ein kleiner Teich! „Ehrlich, ich hab mit allem gerechnet, aber doch nicht damit, dass Sella weiß, dass ich das Meer und Japan, neben dir Dominik, über alles liebe, und eine Vorliebe für Kakteen habe, und du unser Haus dann auch noch damit ausstattes!“ Sella grinste noch breiter und ging dann zum Teich, wodurch mir auffiel, dass er leies plätscherte. „Der Teich ist allerdings schon bewohnt“ Neugrig ging ich auf den Teich zu, und sah sofort einige schwarze Wesen die sich im Wasser tummelten. „Kaulquappen!“, kam es von mir.
Es war wahrnsinn, oder? Ja, natürlich...
Nun ließ uns Sella allein. „Oh, ist das wunderbar!“, strahlte ich und legte mich in die Hängematte. „Absolut...Ganz ehrlich, gegen das kleine Zimmer am Gestüt ist das hier ja... der Wahrnsinn. „Das ist es auch“, grinste ich und schloß die Augen. Der Wind strich durch meine Haare, ließ die Blätter zum singen bringen, und schwenkte mich im Glauben, im Paradies zu sein. In diesem Moment war es das auch für mich(nein, keine Panik, es kommt schon nichts schlimmes^^).
Dominik fuhr mit dem Auto her und verräumte all unsere Sachen. Ich zog es vor im Garten zu bleiben, dem Wind, den Vögeln und dem Wasser zu lauschen und mit den Kaulquappen zu spielen.
Nach einer Stunde kamen Sella und Amy, um uns mitzuteieln, dass es einen kleinen Imbiss gab.
Zu viert gingen wir zur Terrase des Gutes, die am Haus von Sella, ihrem freund und ihren Eltern war. Dort aßen wir ein bisschen, bis Pat Sella auf die Schulter kopfte und meinte: „Susan“. Sellas, Amys und mein Kopf drehten sich wie auf knopfdruck in Richtung Straße. Dort sahen wir schon Susans Auto und den Hänger dahinter.
Wir sprangen sofort auf und winken ihnen zu. Als das Auto endlich hielt sprang Susan sofort aus dem Auto und wurde von usn dreien stürmisch umarmt. „Endlich, Susan!“, rief ich und drückte sie noch fester. „Jaaaa, ich bin hier“, lachte Susan. Nach der Begrüßung brachten Susan und Maik mit Sella die Pferde in ihre Ställe, und Sakura brachten sie auch schnell wieder rein. Marvin lief mit Melvin über das Gut, Svenja hielt ein wachsames Auge auf die beiden.
Dann zeigten wir Susan ihr Haus, und aßen dann zu Abend. In der Abendsonne schwätzen wir noch munter rum und es wurde einfach ein wunderschöner Abend. Als die Sonne verschwunden war gingen ganz plötzlich Lampen an. „Wow, woher kommen den die?“, staunte ich. Sellas Mutter grinste. „Man seiht sie unter Tags nicht, und in der Nacht sieht man nur das Licht“
In diesem Licht gingen Dominik und ich nach dem Verabschieden und Gute Nacht wünschen zu unserem neuen zu Hause.
Eine halbe Stunde später ließen wir uns müde in unsere neues Bett fallen. „Gute Nacht Schatz“, sagte ich und küsste Dominik, bevor ich mich unter die Decke kuschelte und einschlief.

So ging einer meiner aufregendsten Tage zu Ende, und ich muss dazusagen, neben diesen Kakteen schläft man sehr gut, wird mein Geheimtipp^^

Ja, das war's^^

Amo Saluti Viteria

Susan - 23.04.2006 - 11:29

+grins+ jaja, schnürr du mir ma die luft ab, du wirst schon sehen, was du davon hast +grins++zunge rausstreck+

ach meiz, mein beri wird ein wenig anders aussehen, hab schon genaue vorstellung....

Viteria - 23.04.2006 - 15:04

Sowas musst du schon aushalten^^ Sonst muss ich mir Melvin holen... *überleg* das wär' vielleicht gar keine so schlechte Idee... Melvin ist real meine Tränen ja schon einigermaßen bekannt... ;)

Mhm, hab den bericht gerade gelesen, bei den letzten Teilen sind wir irgendwie Freudentränen gekommen, wie ich mir das bildlich vorgestellt hab... :)

Susan - 24.04.2006 - 14:27

bei welchem meinst du jetzt? deinen? meinen? sellas?^^
Viteria - 24.04.2006 - 20:33

bei deinem^^
Sella - 06.05.2006 - 19:08

schön das er jetzt fertig is der beri :) hab ihn schon länger gelesen aber hat zu wenig zeit zum antowrten!

FInd ihn echt seeeeeeeehr schön :) *knuddel*

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