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Dämonenherz - 05.06.2007 - 20:32
Elfenbeinfarben liegt der Staub auf deiner Haut
Dein verschleierter Blick mit den Jahren ergraut
Betrübt schaust du in mein Gesicht
Zart dein Mund, der niemals spricht
Die Flügel fedrig und doch schwer
Dein Ausdruck versonnen und ebenso leer
Edel und gut, erstarrt und rein
ist meine Engelsschönheit aus Stein
Zu deinen Füßen wächst das Moos
Verwitterte Hände gefaltet im Schoß
Ringsherum nur Tod und Knochen
Schon als Kind hab` ich zu dir gesprochen
Könnte ein Kuss dich wiederbeleben;
ich würde ihn dir zärtlich geben,
nur um zu sehen, ob du dich erhebst
und über den Gräbern der Toten schwebst
Persephone - 05.06.2007 - 23:17
Eine sehr schöne Stimmung rufst du mit diesem Gedicht wach! Und dieser Wechsel vom staubigen, unebelebten, zum fliegen über den Toten gefällt mir gut. Das gibt dem Leser eine gewisse Hoffnung... auf jeden Fall eine positive Botschaft, trotz der Schwermut.
Caitiff - 06.06.2007 - 00:53
Kann mich dem nur anschließen, wunderschön! =)
Das Ghul - 06.06.2007 - 18:06
Japp, mir gefällt's auch sehr gut! Doch finde ich, die Schwermut überwiegt...
Dämonenherz - 06.06.2007 - 21:23
Danke euch für die Reaktionen....Und das mit der Schwermut kann auch gar nicht anders sein, sie überwiegt eben in meiner Gedankenwelt