Claudia - 15.01.2004 - 11:32
Theresa lag schon ziemlich früh ganz unten, deshalb mußte ich sehr viel liegen. Außerdem hatte ich etliche Zusatzuntersuchungen, da Claudia ja herzkrank ist.
Bei Theresa war immer die Befürchtung das sie eine Frühgeburt wird. Außerdem hat sie immer den Harnleiter abgedrückt und das tat sehr weh. Außerdem hatte ich Angst, das ich wieder nicht die Wehen spüren würde, so wie bei Claudias Geburt.
Der Geburttermin war der 4. März 2000, aber da war noch alles friedlich. Zwei Tage zuvor hatte ich die letzte Kontrolle. Mein Gyn. meinte aber das er mich nicht länger als bis zum darauffolgenden Freitag "drüber" gehen lassen würde, da sie ja schon so weit unten lag.
Es war Sonntag der 5. März 2000, es schneite. ICh wurde um 7 Uhr wach und mußte aufs WC. Claudia war schon wach deshalb zog ich sie schon an, aber ließ sie noch im Bett liegen. Ich zog mich dann auch an und richtete mir alles fürs Krankenhaus her. Josef wollte wissen ob ich schon was spüre. Das war aber nicht der Fall, ich war nur irgendwie unruhig und wußte aber nicht wieso. Um punkt 8 Uhr bekam ich die erste Wehe. ICh glaubte, da mich unten wer zerreisst. Wir sind dann sofor ins Krankenhaus gefahren, da ja die Gefahr einer Sturzgeburt gegeben war. Dort angekommen, behandelte mich die Schwester am Empfang wie eine hysterische Kuh als ich ihr sagt, das ich seit 5 Minuten die Wehen hätte. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich wieder die nächste, deshalb hab ich ihr auf unmissverständliche Weise zu verstehen gegeben, das sie entlich meine Frauenarzt (den privat bezahlte) holen sollte. Die Hebamme kam aus dem Kreissaal und nahm mich mit. Beim CTG messen zeigte es die Wehen an und der Muttermund war 3 cm geöffnet. In der Zwischenzeit wurde der Arzt angerufen und ich rief meine Freundin an, die bei der Geburt dabei gewesen ist. Innerhalb der nächsten Minuten ist dann der Muttermund auf 10 cm aufgegangen und die Fruchtblase ist geplatzt. Josef ist mit Claudia zur Anmeldung ins Erdgeschoß gefahren und ich bekam in der zwischenzeit meine Prinzessin. Es war 8:36 Uhr. Zu deisem Zeitpunkt war es draußen sehr eingezogen. Als Theresa auf der Welt war, war sie sehr blau, da es eine schnelle Geburt war. Ich hatte Angst das sie auch was am Herzen hätte. Der Arzt erklärte mir aber das dies nur die Anstrengung war. Sie bekam Sauerstoff und wurde binnen Sekunden roßig. Als sie dann auf meinem Bauch lag, begann draußen die Sonne zu scheinen. Es war wunderschön. Zugleich wurde die Kleine und die Nabelschnur abgedeckt, da ja der frischgebackenen Vater und die kleine Schwester hereinkamen. Claudia war voll aus dem Häuschen und Josef hatte einen Schock. Erstens weil er beim Lift von der Krankenschwester "überfallen" wurde (Hr. Toth wo bleiben sie denn, das Kind ist schon da) und zweitens hatte er noch immer Angst das sie auch herzkrank ist.
Die Geburt dauerte nur 36 Minuten. Theresa ist völlig gesund.