Wie wars, gut überstanden oder süchtig nach mehr?
Lasst uns teilhaben an euren Eindrücken vom Gig mit APOPTOSE am Pfingstmontag.
lg magda
habe im netz was interessantes entdeckt!
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Doch allzu viel Zeit blieb an diesem Abend dafür nicht, denn das nächste Highlight stand bereits in den Startlöchern und hierbei sollte es sich wirklich um eine besondere Aufführung handeln: Das Deutsche Ambient Projekt APOPTOSE in einer Kollaboration mit dem Fanfarenzug Leipzig! Hinter dem aus dem medizinischen Bereich entlehnten Begriff steckt ein gewisser Rüdiger, der zwischen 2000 und 2002 die beiden Alben „Nordland“ und „Blutopfer“ via TESCO unters Volk gebracht hat und sich nunmehr anschickt, sein drittes Werk „Schattenmädchen“ in die „virtuellen“ Regale zu stellen. Doch heute sollten überwiegend Klänge des „Blutopfer“-Silberlings im Vordergrund stehen, der sich thematisch mit den religiös motivierten spanischen Prozessionen beschäftigt, bei denen viele Teilnehmer durch unablässiges Trommeln in eine Art Trance verfallen. Perfekte Vorlage für eine Zusammenarbeit mit den Schlagwerkern des Leipziger Fanfarenzugs, doch bevor die 12 Herren und Damen die Bühne enterten, kam es noch zu einer kurzen Gesangsperformance einer Dame, welche den APOP-Mastermind auch im folgenden unterstützte. Dann aber war es soweit, zu Bildern der bereits angesprochenen Prozessionen kam es zu einer Symbiose aus Ambient und Percussion, aus traditionellen und elektronischen Instrumenten. Die Zuschauer reagierten begeistert auf die Klänge, viele schlossen die Augen und gaben sich ganz den hypnotischen Rhythmen hin, fast wie die Menschen auf der Leinwand. Für mich stand schon während des Auftritts fest, dass es sich hier um eins DER Higlights des diesjährigen WGTs gehandelt hat. Nachdem ein 2tes, speziell für die Veranstaltung komponiertes Lied zum Vortrag gekommen war, verließen die „Straßenmusiker“ für ein kurzes „Schattenmädchen“-Intermezzo das Rampenlicht, führten dann aber ihren gemeinsamen Siegeszug fort. Eine interessante Idee wunderbar umgesetzt und man bemerkte, dass sich die Kuppelhalle danach etwas leerte.
na, da staunt ihr!