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Omega - 26.11.2006 - 18:09
Sind Menschen die wie ich im Leben versagen für die Geselschaft wichtig, um anderen zu zeigen was man falsch machen kann? Oder sind wir nur lebensunfähige Unfälle die man erlösen sollte?
Caitiff - 26.11.2006 - 18:11
Weder noch, wir sind einfach Zustände die an sich arbeiten und sich verbessern sollten um vielleicht eines Tages mal etwas besseres aus sich zu machen! Auch du!
Omega - 26.11.2006 - 19:21
Glaube ich nicht! %)
dragontear - 02.12.2006 - 18:32
auch wenn du es wahrscheinlich nicht hören willst: glaube es :D
Omega - 04.12.2006 - 10:35
Dich mag ich nicht mehr! ;) "frech die Zunge rausstreckend"
dragontear - 08.12.2006 - 15:46
das riskier ich für die wahrheit :D *frech lange nase dreh*
Persephone - 28.12.2006 - 02:10
Caitiff! Du erstaunst mich!
Zur Frage: Du hast doch kaum angefangen zu leben! Wenn du 50 bist, oder 60, dann kannst du die Frage nochmal stellen!
Omega - 30.12.2006 - 20:54
He meinePsychotante sage auch zu mir ich hätte meine Mitleidcrises etwas für. (bitte verzeit rechtschreibfehler)
Persephone - 31.12.2006 - 14:17
Ich würd es ja nicht als Midlifecrisis bezeichnen... als Mitleidcrisis auch nicht... Ich glaube, das liegt einfach an der Epoche, in der wir jetzt leben. Überall und jeden Tag Tod und Leid und außerdem ein weitaus größerer Leistungsdruck, weit größere Verantwortung, das muss sich irgendwie auswirken. Früher (mal abgesehen von den eher seltenen Zeiten, wenn in der Region in der man lebte Krieg war) haben die Menschen weit weniger Leid miterleben müssen. Auch waren die Leben strukturierter, nicht einfacher, aber eben sicherer. Wenn der Vater Müller war, wurde der Sohn halt auch Müller, heiratete, bekam Kinder... Man konnte sich auf seine Zukunft verlassen.
Veränderungen gab es nicht so viele, und wenn gingen sie langsamer vonstatten (durch das fehlen der effektiven Übertragungsmedien).
Heute dagegen muss man sich alles selbst erarbeiten, früh auf eigenen Füßen stehen und sehr flexibel sein, weil sich die Welt scheinbar viel schneller dreht. Das schlaucht! Man kann sich auf quasi nichts mehr verlassen, weil es morgen schon wieder anders ist, und wenn man keine perfekten Startbedingungen für den Langzeitsprint hat, zu dem das Leben geworden ist, kein gutes Training durch Eltern und Schule... na ja, dann hinkt man eben hinterher und fühlt sich als Versager, obwohl man keiner ist. Denn: Der Vorsprung der Andern ist nur ein scheinbarer.
Das Leben an sich hat keinen Sinn, auch nicht den, möglichst erfolgreich zu werden oder genauso schnell zu rennen wie alle Anderen. Es hat nur den Sinn, den wir ihm geben! Die Schwierigkeit bleibt natürlich, für sich selbst einen passenden Sinn zu finden... und diesen dann auch zu erfüllen... Aber immerhin ist die Suche nach dem persönlichen Sinn doch schon mal ein Ansatzpunkt, oder?
Du bist ein perfektes Kind deiner Zeit!
Hochachtungsvoll
Persephone