Für den Großen Preis von Großbritannien verkauft Red Bull Racing die Fläche seiner Autos an Fans, die diese für einen wohltätigen Zweck erwerben können
Das Red Bull Racing-Team startet beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone am 8. Juli mit einem speziellen Design auf den Formel-1-Wagen von David Coulthard und Mark Webber. Fans können sich im Internet unter www.redbullf1.com ab Freitagmittag für rund 15 Euro einen Platz für ein Foto von sich auf den Boliden sichern. Das Geld soll der Stiftung 'Wings for Life' zur Verfügung gestellt werden, die Patienten mit Querschnittlähmung und die medizinische Forschung unterstützt.
Das Team stellte das Projekt am Donnerstagabend in Monte Carlo beim Großen Preis von Monaco vor. "Es ist schön, etwas dazu beitragen zu können. Und dass die Fans in dieses Projekt integriert werden, ist ein zusätzlicher Anreiz", sagte Coulthard, der wie Webber bereits eine Foto-Fläche für seinen Hund erworben hat. Insgesamt sollen mehr als 50.000 Fotos auf dem Auto Platz finden.
Auf einem 3D-Modell des RB3 können die Fans entscheiden, ob sie auf dem Auto von Mark Webber oder auf jenem von David Coulthard "mitfahren" wollen. Zudem können Sie aus frei verfügbaren Positionen auswählen und sogar einen Platz für einen Freund neben sich reservieren.
Als Ziel hat sich das Team gesetzt, mit der Aktion eine Million US-Dollar zusätzlich zu generieren. Die Stiftung 'Wings for Life' wurde 2004 ins Leben gerufen und geht auf den ehemaligen österreichischen Motocross-Fahrer Heinz Kinigadner zurück, dessen Sohn Hannes 2003 bei einem Unfall schwer verletzt wurde und seither querschnittsgelähmt ist. Ein Exklusiv-Interview mit Kinigadner können Sie noch heute auf 'Motorsport-Total.com' lesen. Weitere Informationen im Internet unter www.wingsforlife.com.
"Jeder kennt irgendjemanden, der durch den Motorsport oder durch den Straßenverkehr gelähmt ist", so FIA-Präsindent Max Mosley. "Sie konzentrieren sich auf die Rückenmarksforschung, denn wenn man Lähmungen rückgängig machen könnte, würde das das Leben tausender Menschen verändern, vor allem junger Menschen, die unbedingt gehen können sollten. Es ist eine tolle Sache. Wir werden alles tun, um sie zu unterstützen. Natürlich werde ich mir auch ein Foto kaufen!"
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Das werde ich mal morgen mal anschauen, vllt bekomm ich einen günstigen Platz auf DCs Auto :D
Wings-for-Life-Gründer Heinz Kinigadner im Interview über das neue Charityprojekt von Red Bull, das sich Dietrich Mateschitz ausgedacht hat
Den 'Motorsport-Total.com'-Lesern ist Heinz Kinigadner vor allem als ehemaliger Motocross-Weltmeister und ewiger Mitfavorit auf den Sieg bei der Rallye Dakar ein Begriff. Seit dem schweren Unfall seines Sohnes Hannes, der seit 2003 im Rollstuhl sitzt, hat der Österreicher aber vor allem ein Ziel: Querschnittslähmungen rückgängig machen.
Gemeinsam mit seinem Intimfreund Dietrich Mateschitz hat Kinigadner, heute übrigens in Managerfunktion für KTM tätig, daher die Stiftung Wings for Life ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, die Rückenmarksforschung voranzutreiben. Red Bull Racing wiederum stellt für das Rennen in Silverstone das gesamte Auto der Stiftung zur Verfügung, um Spendengelder einzutreiben. So kann jedermann "Sponsor" von David Coulthard oder Mark Webber werden...
Kinigadner ist der Chef von Wings for Life
Frage: "Heinz, in den vergangenen beiden Jahren hat Red Bull immer für einen Kinofilm Werbung gemacht in Monaco, diesmal ist es etwas ganz anderes, nämlich die Stiftung Wings for Life, richtig?"
Heinz Kinigadner: "Ja, das ist richtig. Wings for Life ist eine Stiftung, die sich der Querschnittsverletzung verschrieben hat, die Querschnittsverletzungen heilbar machen will."
Frage: "Was passiert mit dem Formel-1-Auto? Es wird in Silverstone ja ganz anders aussehen, um Geld für die Stiftung zu generieren..."
Kinigadner: "Ganz genau. Da wir jetzt schon die letzten Jahre mit einem Aufkleber auf dem Auto drauf waren, aber niemand so richtig was damit anzufangen wusste, haben wir uns etwas einfallen lassen. Die Ideen hat immer der Chef selbst, Dietrich Mateschitz. Also haben wir gesagt, wir gehen einen neuen Weg und verkaufen Quadratzentimeter für Porträtfotos am Auto - unterstützt von sehr starken Medien. Das wird dann hoffentlich eine Million Dollar einbringen und - was wir noch mehr hoffen - einen Riesenmedienwirbel mit sich bringen."
Frage: "Man kann unter redbullf1.com ein Foto von sich hochladen, das dann auf das Auto kommt, habe ich das richtig verstanden?"
Kinigadner: "Richtig, aber man kann natürlich auch Fotos von was auch immer hochladen. David Coulthard und Mark Webber haben bereits Platz gekauft, aber die wollen mit ihren Hunden fahren! Sie haben die Köpfe ihrer Hunde in der Nähe des Cockpits. Hoffentlich macht sie das schneller!" :)
Frage: "Kann man auch bestimmen, wo man sein Foto hinhaben will?"
Kinigadner: "Ganz genau. Je schneller, desto bessere Plätze gibt es natürlich."
Frage: "Was kostet das?"
Kinigadner: "Da bin ich ehrlich gesagt überfragt, aber ich glaube um die zehn Pfund - also relativ billig für ein kleines Foto."
Jeder kann beliebige Motive hochladen
Frage: "Die Grenze nach oben ist aber nicht gesetzt, wer viel spenden will, kann das tun..."
Kinigadner: "Wer viele Hunde hat oder mehrere Freundinnen, was auch immer - da ist jede Menge Platz!"
Frage: "Was sagen die Sponsoren des Teams zu dieser Aktion? Die sind ja dann nicht mehr am Auto..."
Kinigadner: "Ich glaube trotzdem, dass die alle davon profitieren werden, weil man sicherlich das Auto vorher, nachher und so weiter zeigen wird. Um das Auto wird mehr Wirbel sein als wenn es ganz normal dastehen würde."
Frage: "Red Bull hat auch einen Beitrag geleistet, nicht wahr?"
Kinigadner: "Richtig, ja. Die Bullen werden auf dem Auto sein, aber die haben den Platz gekauft. Genauso ist es mit allen anderen Sponsoren - die wurden natürlich gefragt, ihre Fläche für das eine Rennen freizugeben oder noch einmal zu kaufen."
Frage: "Rennsport für einen guten Zweck also..."
Kinigadner: "Ganz genau. Rennsport ist natürlich nicht ungefährlich, aber wenn wir mit unserer Stiftung irgendwann einen Schritt nach vorne schaffen, dann würde der ja nicht nur für die Rennsportler sein, sondern für jeden. Das sind Unmengen mehr - und hoffentlich können wir die alle irgendwann aus ihren Rollstühlen herausholen!"
Du gehst hier: http://www.redbullf1.com/ und dann steht in der Mitte: Go On, Click Here To Join Them
Wenn man da klickt kommt man automatisch zum 3D Auto und man muss klicken ob man Davids oder Marks Car will
Dann einfach auf eine freie Stelle klicken, Foto uploaden, 10 Pfunden spenden und man ist dabei :)
Zusätzlich ist man dann noch in einer Art Community, man sieht wer neben einem "sitzt" und kann Messages schreiben...