Bild http://eur.news1.yimg.com/eur.yimg.com/ng/sp/sid/121158.jpg
Zum neuen Präsidenten der italienischen Autogruppe Fiat ist überraschend Ferrari-Chef Luca di Montezemolo ernannt worden. Am Sonntag wurde dies nach einem Treffen der Kommanditgesellschaft beschlossen, die das Fiat-Aktienpaket kontrolliert.
Montezemolo, der bei Ferrari auch für das Formel-1-Team um den sechsmaligen Weltmeister Michael Schumacher verantwortlich ist, tritt die Nachfolge des zwei Tage zuvor im Alter von 69 Jahren gestorbenen Umberto Agnelli an.
Der 57-jährige Montezemolo hatte erst am Donnerstag das Amt des Präsidenten des einflussreichen italienischen Industriellenverbandes Confindustria übernommen. Wie aus Italien am Sonntag zu hören war, werde Montezemolo nach der Beförderung den Stuhl als Ferrari-Chef wohl schon bald räumen.
Zum Vizepräsidenten der Gruppe rückte der 28 Jahre alte Neffe Agnellis, John Philip Elkann, auf, der auch die Führung des von Fiat kontrollierten Fußball-Erstligisten Juventus Turin übernehmen soll. In den Fiat-Aufsichtsrat wurde auch Umberto Agnellis 26-jähriger Sohn Andrea berufen, der einst bei Ferrari tätig war.
Bild vergrößern
Nur eine Woche nach dem Ausfall in Monaco hat sich Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher beim "Heimspiel" auf dem Nürburgring eindrucksvoll zurückgemeldet. Im Ferrari landete der Kerpener vor 106.000 Zuschauern einen nie gefährdeten Sieg beim Großen Preis von Europa und bestätigte damit seine Ausnahmestellung.
Schumacher verwies nach 60 Runden seinen Teamkollegen Rubens Barrichello (Brasilien) auf den zweiten Platz, der damit für den vierten Ferrari-Doppelsieg der Saison und den insgesamt 65. seit WM-Beginn 1950 sorgte.
Den Sieg widmete Schumacher dem zwei Tage zuvor im Alter von 69 Jahren gestorbenen Fiat-Präsidenten Umberto Agnelli. Deshalb gab es auch nicht die übliche Champagner-Dusche auf dem Podest. "Umberto Agnelli war ein großer Förderer von Ferrari, sein Tod hat uns alle schwer geschockt. Aus diesem Grund war unsere Freude auf dem Podium auch gebremst, ich hoffe, die Fans hatten trotzdem Spaß an unserem Rennen", sagte Schumacher, für den der gewonnene Start die halbe Miete zum Sieg war: "Danach musste ich eigentlich das Rennen nur noch sicher nach Hause fahren."
Dritter Platz für Jenson Button
Schumacher hatte bereits das Qualifying klar dominiert und die 60. Pole Position seiner Laufbahn erobert. Den dritten Rang belegte BAR-Honda-Pilot Jenson Button (England) vor Manaco-Gewinner Jarno Trulli (Italien) im Renault. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) fuhr im Jordan-Ford auf Platz 10.
Für Michael Schumacher war es bereits der 76. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere und der insgesamt vierte nach 1995, 2000 und 2001 auf der Traditionsrennstrecke in der Eifel. In der Gesamtwertung führt der Kerpener nach 7 von 18 WM-Läufen mit 60 Punkten vor Barrichello (46).
"Schumi II" schied bereits in Runde eins aus
Für Ralf Schumacher war das Rennen bereits in der ersten Kurve beendet. Der Vorjahressieger musste sein Auto beschädigt abstellen, nachdem ihn ausgerechnet der eigene Teamkollege Juan Pablo Montoya gerammt hatte. Der Kolumbianer musste nach der Kollision die Box ansteuern und fiel auf den letzten Platz zurück, am Ende sprang Position 8 und damit ein WM-Punkt für ihn heraus.
"Das war ein normaler Startunfall, Juan Pablo hat einfach zu spät gebremst, ihm ist wohl die Straße ausgegangen. Das war sicher keine Absicht von ihm. Deshalb werde ich das jetzt auch nicht überbewerten", sagte Ralf Schumacher.
Debakel für McLaren-Mercedes
Ein Debakel erlebte McLaren-Mercedes: Der Finne Kimi Räikkönen (10. Runde), der sich im Training mit dem vierten Startplatz über das bislang beste Saisonresultat freuen durfte, und Teamkollege David Coulthard aus Schottland (27. Runde) schieden jeweils mit Motorschaden aus. Die Hoffnung der "Silberpfeile" ruht jetzt auf einem neuen Auto.
Der McLaren-Mercedes MP4-19B wird am Dienstag in Silverstone erste Testrunden absolvieren. Das bestätigte McLaren-Teamchef Ron Dennis auf dem Nürburgring. "Wir sind voll im Zeitplan und hoffen, dass wir an drei Tagen fahren können", sagte Dennis. Mit dem stark überarbeiteten Silberpfeil will McLaren-Mercedes den Rückstand auf die Topteams verkürzen.
Nürburgring-Verantwortliche unzufrieden
Schon in der vorigen Woche in Monaco hatte McLaren-Technikchef Adrian Newey ein wenig über die B-Version verraten. "Wir rechnen mit signifikanten Verbesserungen. Es ist im Grunde kein neues Auto, sondern eine Weiterentwicklung", sagte Newey.
Keine zufriedenen Gesichter gab es bei den Verantwortlichen des Nürburgrings, denn der Zuschauerrückgang hält an. Am Sonntag kamen 106.000 Fans an die Traditionsstrecke in der Eifel. Zusammen mit Freitag (45.000) und Samstag (65.000) zählten die Organisatoren am gesamten Wochenende 216.000 Fans. Das sind 23.000 Zuschauer weniger als im Vorjahr (239.000). Allerdings ist der Rückgang nicht mehr so stark wie 2003. Im vergangenen Jahr waren gegenüber den Rekordzahlen von 2002 (353.000) 114.000 Zuschauer weniger gekommen.
http://eur.news1.yimg.com/eur.yimg.com/ng/sp/sid/121131_t.jpg
Noch ist es nicht amtlich, aber die Teamchefs der Formel-1-Rennställe haben sich am Rande des Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring weitgehend mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone auf einen neuen Modus für das Qualifikationstraining geeinigt. Das neue Format soll zwei Trainingsblöcken von jeweils 20 Minuten beinhalten, in denen wie früher wieder alle Fahrer auf der Strecke sind. In jedem Teil sollen die Piloten sechs Runden fahren, für die Ermittlung der Startaufstellung würden die besten Zeiten jeder "Halbzeit" zusammengezählt.
Noch Uneinigkeit über Details
Allerdings gibt es noch einige Details, über die noch keine Einigkeit herrscht. Vor allem, ob die Piloten mit so viel oder so wenig Benzin fahren dürfen, wie sie wollen, oder ob sie zumindest in der zweiten "Halbzeit" wie im Moment schon in Rennabstimmung auf Zeitenjagd gehen müssen.
Ecclestone strebt schnelle Einigung an
Ecclestone wünscht sich eine möglichst schnelle Einigung. "Es sieht gut aus, ich hoffe, es funktioniert", meinte der Engländer. Nicht nur dem Formel-1-Boss ist das derzeitige Format mit zwei Einzelzeitfahren nacheinander jeweils am Samstag wegen der großen Langeweile ein Dorn im Auge.
^ ^ wenn das durchgeht, kommt endlich wieder leben in die sache.
das einzelzeitfahren ist doch eher was zum einschlafen... :zz :zz
Schon wieder änderungen .mein gott %)
is ja im moment echt net spannend
die andern müssen eben mal ein paar fleisstunden einlegen, und überlegen was bei ihnen NICHT stimmt.
bei mike...stimmt eben alles.
((muss am namen liegen - michael- )) :D
das liegt doch net an michael schumacher ??
er macht nicht die regeln.
er baut nicht die autos (schon garnicht die von den andern)
er kann nix für unfähige fahrer,die den eigenen teamkollegen abschiessen (siehe montoya)
die andern müssen eben mal ein paar fleisstunden einlegen, und überlegen was bei ihnen NICHT stimmt.
bei mike...stimmt eben alles.
((muss am namen liegen - michael- )) :D
Na gut, dann geb ich dir mal recht! ;) :)
Jean Todt könnte durch die Ernennung des Ferrari-Chefs Luca di Montezemolo zum neuen Fiat-Präsidenten einen weiteren Karrieresprung machen. Nach Angaben der Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport steht der Sportdirektor Todt, seit Dienstag neuer Generaldirektor bei Ferrari, unter Präsident Montezemolo vor der Beförderung zum Geschäftsführer. Todt war in den vergangenen Monaten bereits dem Ferrari-Aufsichtsrat beigetreten.
Starke Rolle der Kronprinzen
Spekulationen zufolge könnte auch ein neuer Manager die Führung Ferraris übernehmen. In Frage kommt der 47-jährige Brite Martin Leach, der vor wenigen Wochen zum Geschäftsführer der von Ferrari kontrollierten Autogruppe Maserati aufgerückt ist. Eine starke Rolle bei Ferrari dürften darüber hinaus die beiden "Kronprinzen" der Agnelli-Dynastie, die Brüder John und Lapo Elkann, spielen. Der 28-jährige John Elkann ist seit Sonntag Fiat-Vizepräsident. Sein zwei Jahre jüngerer Bruder ist Marketing-Chef bei Fiat. Auch ihr Cousin, der 26-jährige Andrea Agnelli, könnte eine wichtige Rolle spielen.
Doppelposten bei Montezomolo möglich
Der 56-jährige Montezemolo war am vergangenen Donnerstag neuer Präsident des einflussreichen Industriellenverbandes Confindustria geworden. Zudem ist er Chef des Verlegerverbandes und der Messe von Bologna. Nach dem Tod des Fiat-Präsidenten Umberto Agnelli wurde Montezemolo dann die Nummer eins beim Turiner Autobauer. Das Fiat-Statut verbietet dem Präsidenten allerdings nicht, in Personalunion eine Spitzenposition in einer der kontrollierten Gesellschaften zu besetzen. Ferrari steht unter 70-prozentiger Fiat-Kontrolle.
Silverstone (dpa) - Zwei Tage nach dem Doppel-Ausfall auf dem Nürburgring ist die Jungfernfahrt der B-Version des Silberpfeils von McLaren-Mercedes geglückt.
Der Finne Kimi Räikkönen erzielte bei den Testfahrten auf der Rennstrecke im englischen Silverstone in 1:22,120 Minuten die zweitbeste Rundenzeit hinter dem Tagesschnellsten Fernando Alonso (Spanien/1:22,075) im Renault. «Mein erster Eindruck von dem neuen Auto ist, dass es sich gut anfühlt», sagte Räikkönen, der 46 Runden fuhr und noch weitere zwei Tage in Silverstone testen soll.
«Es braucht natürlich seine Zeit, bis das Auto auf der Strecke entwickelt ist. Wir haben arbeitsreiche Tage vor uns», sagte Räikkönen über das Auto, das die Bezeichnung MP4-19B trägt. «Die ersten Eindrücke sind positiv», erklärte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.
McLaren-Mercedes hat mit dem Bau eines neuen Silberpfeils Konsequenzen aus der bisherigen Krisen-Saison gezogen. Derzeit belegen die «Silbernen» in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft den sechsten Platz. Wann der neue Wagen erstmals im Rennen zum Einsatz kommt, steht noch nicht fest. «Alles hängt von den Fortschritten ab, die wir während des Tests machen», sagte Martin Whitmarsh, der Formel-1-Projektleiter bei McLaren.
das liegt doch net an michael schumacher ??
er macht nicht die regeln.
er baut nicht die autos (schon garnicht die von den andern)
er kann nix für unfähige fahrer,die den eigenen teamkollegen abschiessen (siehe montoya)
die andern müssen eben mal ein paar fleisstunden einlegen, und überlegen was bei ihnen NICHT stimmt.
bei mike...stimmt eben alles.
((muss am namen liegen - michael- )) :D
so ist es!:top
das liegt doch net an michael schumacher ??
er macht nicht die regeln.
er baut nicht die autos (schon garnicht die von den andern)
er kann nix für unfähige fahrer,die den eigenen teamkollegen abschiessen (siehe montoya)
die andern müssen eben mal ein paar fleisstunden einlegen, und überlegen was bei ihnen NICHT stimmt.
bei mike...stimmt eben alles.
((muss am namen liegen - michael- )) :D
Erstellt von Blanket
so ist es!:top
.
na endlich...dachte schon ich seh das alleine so...
:D ;)
solange ein ferrari vorne ist, ist die f1 in ordnung. :hss
MAL darf meinetwegen auch alonso oder fisichella siegen..am ende der saison mus mike den titel wieder haben...das reicht mir...kann ruhig zwischendurch spannend werden.
;) :top
solange ein ferrari vorne ist, ist die f1 in ordnung. :hss
Erstellt von badwoman
MAL darf meinetwegen auch alonso oder fisichella siegen..am ende der saison mus mike den titel wieder haben...das reicht mir...kann ruhig zwischendurch spannend werden.
;) :top
nö nö...das siehst du komplett falsch. das halten meine nerven ja nicht aus. also, wenn ein roter ferrari als erster die ziellinie überquert, dann ist alles in ordnung. und wenn der michael schumacher drin sitzt, ist das auch ok. hauptsache ferrari. so ist das. ich mag da mich nicht rumnerven, nur weil vielleicht ein anderes team siegen will. sollen die sich doch ne andere wm suchen. ts...
:p :p :p :p
Schanghai - Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher hat es zum Auftakt des Rennwochenendes in Schanghai ruhig angehen lassen. Der Ferrari-Pilot gab sich im freien Training zum ersten Grand Prix in China mit Platz acht zufrieden. Der britische Testfahrer von BAR- Honda kam auf Anhieb mit der Strecke gut zurecht und war in beiden Trainingseinheiten Schnellster. China ist erstmals Austragungsort eines Formel-1-Rennens. Die Anlange in Schanghai gilt mit 260 Millionen Euro als die teuerste und modernste in der „Königsklasse”.
Freitag, 24. September 2004, 14:59