Name: (wie haben die Eltern deinen Char genannt? Auch den Spitznamen angeben, falls der Char einen hat)
Emily Kent. Sie ist die Tochter und das älteste Kind der Eheleute Richard und Cathy Manfield aus Essex. Sie hat einen jüngeren Bruder Domenic Manfield.
Alter: (keine falsche Bescheidenheit, wie viele Jahre hast du schon auf dem Buckel?)
Emily wird im Frühling dieses Jahres 1613, 26 Jahre alt.
(Für Werwölfe oder Vampire) Alter, als der Char zum Werwolf oder Vampir wurde: -
Rasse: (Vampir, Werwolf, Mensch?)
Mensch
Clan/Rudel: (wem hast du dich angeschlossen?)
Sie gehört der kleinen Gruppierung und dem Familienverband Talamadre an.
Aussehen, sprich:
- Augenfarbe: grün
- Haare: dunkelbraun bis schwarz, je nach Licht und Jahreszeit
- Größe/Statur: 1.68
(~ gerne auch in einem zusammenhängenden Text)
Emily ist von recht kleiner Statur, wie man an ihrer Körpergröße sieht. Sie ist jedoch robust und keinesfalls klein und zierlich gebaut.
Das liegt unter anderem an ihren nächtlichen Aktivitäten, denn sie jagt/kämpft seit beinahe 8 Jahren des Nachts gegen Vampire und Werwölfe.
Auf Grund ausführlichen Schwerttrainings ist sie daher recht ‚trainiert’ möchte ich sagen.
Emily besitzt eher einen dunklen Teint und keine wirklich blasse Haut. Sie hat auch dunkles Haar und einzig die grünen Augen ihrer Mutter, die eher blond und blass war, hat sie von Cathy geerbt.
Emilys Gesichtszüge wirken weich und sanft.
Emily wirkt sehr erwachsen, kann aber auch kindisch wirken, wenn sie genau das eben zeigt. Das Kind in sich. Im Grunde ist sie eine überemotionale Frau, möchte ich sagen, und damit fällt es ihr oft schwer ihre Gefühle zu verbergen.
Allerdings kann sie das, wenn sie es muss, dennoch. Das liegt dann wohl an der Selbstbeherrschung, die sie besitzt, aber das gehört ja nicht hier her. *hüstel*
Ähm genau…
Aussehen, weiter geht es.
Sie hat eben eine ausdrucksstarke Aura und weiche Gesichtszüge. Ihre Augen sind warm und freundlich, jedoch nicht besonders groß. Sie wirken eher klein und geheimnisvoll.
Emily wirkt auf Grund ihrer Ausstrahlung recht stark und unabhängig, dass ist sie wohl auch, auch wenn sie sich nichts desto trotz gerne anlehnt.
So sie hat einen wohl proportionierten Mund mit schönem Schwung und Grübchen wenn sie lacht. Außerdem eine Stupsnase.
Sie hat eine sehr weibliche Figur und dazu gehört wohl auch ihre Oberweite, aber dass ist letzen Endes nicht sonderlich wichtig. Sie ersieht es jedenfalls nicht als entscheidend.
Emily trägt ihr Haar meistens offen und Schulterlang.
Zur Kleidung:
Sie bevorzugt dunkle Pullover und bequeme Hosen. Alles das bequem und einfach ist. Sie ist niemand der sich über Kleider all zu viele Gedanken macht.
Geschichte (Biographie): (keine Romanlänge, aber mehr als vier, fünf magere Sätzchen sollten es schon sein. Na los, was hast du zu erzählen das wir unbedingt wissen müssen? Wie ist der Char aufgewachsen, wo wurde er geboren, hat er Geschwister, wer waren seine Eltern, was ist ihm auf seinem Werdegang bisher alles widerfahren? Wie wurde er zu dem, was er heute ist?)
Emily ist das erste Kind das der Familie Manfield im Frühjahr des Jahres 1587 geboren wird.
Die Manfields sind eine sehr wohlhabende Familie der Oberschicht. Richard ist studierter Theologe und arbeitet als Professor an der Universität, während seine Frau Cathy aus einer Adelsfamilie kommt, mit der die Familie Manfield seit Generationen befreundet und vertraut ist.
Obwohl die Hochzeit der beiden scheinbar seit ihrer Geburt festgestanden hat, ist ihnen das Glück hold und die beiden jungen Menschen heiraten nicht durch Zwang, sondern in Liebe vereint.
Sie bewohnen ein nettes Anwesen etwas außerhalb, indem sich Cathy in der Liebe zu ihrem Garten verewigen kann.
Zwei Jahre nach Emilys Geburt kommt Domenic zur Welt. Er bleibt das letzte Kind der Manfields, die sich nie mehr als zwei Kinder wünschten.
Schon früh verbindet die beiden Geschwister ein enges Verhältnis, das nicht dadurch beeinträchtigt wird, dass Emily ein Mädchen und Domenic ein Junge ist.
Im Gegenteil, Emily scheint in mancher Hinsicht beinahe wilder als ihr Bruder. Steckt diesen jedoch zu allerhand Unsinn an, den er auch ohne nachzudenken und mit viel Freude vollbringt.
Oft werden die beiden Kinder jedoch nur halbherzig ausgeschimpft, denn Cathy, die ihre Kinder selber erzieht ohne die Hilfe eine Amme, ist viel zu nachsichtig und lieb, um ihre Kinder wahrlich zu bestrafen.
Das Leben der Kinder verläuft in den Anfängen mit viel Freiheit und außer Spielen und Rauferein erleben die fantasiereichen Kinder jede Menge Abenteuer im Garten und der freien Natur.
Doch mit dem beginn des Alters von sechs Jahren beginnt der Unterricht, den Cathy einer Hauslehrerin überlässt.
Die beiden Kinder werden im Schreiben und Lesen geschult, lernen außerdem das rechnen und Latein.
Während Emily zwar der Ernst fehlt und sie sich immer wieder einen Spaß daraus macht ihre Hauslehrerin zu ärgern, lernt sie das geforderte dennoch schnell und ohne Probleme.
Domenic hingegen tut sich schwerer.
Er scheint zwar nicht unintelligent, aber mit der Art des Erklärens nicht klar zu kommen.
Immer wieder nutzt Emily die Abende und erklärt ihrem Bruder die Dinge auf einfache Art, mit simplen und anschaulichen Beispielen und so lernen beide Geschwister das geforderte.
Je älter sie werden, umso mehr Schriften bekommen sie zu lesen, halten sich zum Teil sogar aus Neugier in der Bibliothek des Vaters auf.
Alles geht seinen Gang, bis zum Jahre 1603.
Es ist nicht etwa die Pest, die in London herrscht, welche die Familie auseinander reißt.
Richard Manfield angesehener Theologe führt im Verborgenen ein Doppelleben.
Immer wieder kommt er in Berührung mit den Entscheidungen der Inquisition.
Richard Manfield jedoch vertritt die Auffassung, dass es nicht im Wille Gottes ist, dass Menschen andere Menschen richten. Laut Gott sind alle Menschen Sünder und nur der Vater hat das Recht am Ende über Recht und Unrecht zu entscheiden.
Die grausamen Foltermethoden, die man hingegen anwendet, um die Menschen zu Geständnissen zu zwingen, gehen gegen alles an das Richard Manfield glaubt.
Immer wieder versucht er mit Freunden in der Kirche einzelnen Verdächtigen zur Flucht vor den Inquisitoren zu verhelfen.
Dabei erhält Richard rechtzeitig bescheid über Verdächtigungen, die zu Anschuldigen führen könnten und warnt die betreffenden Menschen oder Familien.
Immer wieder versteckt er betreffende Personen in den Kellern seines Anwesens und verhilft ihnen anschließend mit Geld und Proviant zu Flucht.
1603 befindet sich ein junges Ehepaar im Keller des Hauses, dass von der Kirche beschuldigt worden war, mit dem Teufel in Bunde zu sein.
Ihnen wurde nachgesagt, sich des Nachts in diesen zu verwandeln und gottesfürchtige Menschen zu töten.
Die beiden Werwölfe finden sich im Schutz der Familie Manfield wieder und sind dort für mehrere Tage versteckt.
Einen Morgen ist Emily wie immer als erstes am Morgen auf.
Während sie nach ihrer Mutter und ihrem Vater sucht kann sie diese nicht im Schlafzimmer des Hauses finden.
Also geht das Mädchen davon aus, dass die Eltern nach den Fremden sehen, die sie versteckt halten.
Zwar hatten Richard und Cathy versucht dies vor ihren Kindern verborgen zu halten, aber Emily war mit ihren beinah 16 Jahren viel zu geschickt, als dass die Eltern es hätten vor ihrer Tochter verbergen können.
So schärfen sie ihr zwar ein nicht den Kontakt mit dem Mensche dort zu suchen, aber versuchen nicht länger alles geheim zu halten, was sich all die Jahre schon im Anwesen der Manfields abspielte.
An diesem Morgen wagt es Emily den Weg hinunter in den Keller zu gehen, nachdem sie die Chance wittert dabei nicht entdeckt zu werden.
Sich wundernd weshalb sie keine Stimmen hört erreicht sie das Ende der Treppe, sorgt für Licht und schreckt geschockt zusammen.
Auf den Steinböden des Raumes findet sie die zerrissenen Leichen ihrer beiden Eltern.
Von den Fremden keine Spur.
Werwölfe?
Emily hat von ihrem Vater gelernt all diese Geschichten als Unsinn anzusehen. Werwölfe gab es nicht.
Aber wer sonst könnte getan haben was sie sah und vor allem wenn diesen Beiden genau das nachgesagt worden war?
Zeit für Hass oder Schock bleibt dem Mädchen nicht.
Es ist ihr klar, dass ihr Bruder das hier nie sehen darf.
Sie tut das, was sie für das beste hält. Ihre Eltern in einem der unterirdisch angelegten Gänge verstecken und mit Decken bedecken.
Mehr kann sie augenblicklich nicht tun.
Dann wischt sie den Boden auf, bis nichts mehr auf die grausame Tat hinweist.
Sich wieder nach oben schleichend, stellt Emily beruhigt fest, ihr Bruder schläft noch.
In Eile schreibt sie zwei Briefe.
Den Ersten, den sie ihrem Bruder beim Frühstück offenbart, enthält Nachricht ihrer Eltern, dass sie die beiden Fremden auf einem Stück ihrer Reise begleiten müssen.
Domenic glaubt dies bereitwillig erfreut sich der gewonnen Freiheit, die ohne die Anwesenheit der Eltern, dem Vierzehnjährigem zu Teil wird.
Emily nutzt die nächsten vier Tage intensiv um mehr über Werwölfe und all das heraus zu finden, dass ihr Vater sie lehrte nicht zu glauben.
Emily empfindet keinen Hass, aber sie empfindet Wut und Zorn und zugleich unbändige Trauer.
Ihre Eltern waren immer hilfsbereit, glaubten an das Gute und widmeten ihr Leben dem Glauben Unschuldigen zu helfen.
Emily zweifelt in diesen Tagen oft daran, dass es wirklich Unschuldige waren, denen sie halfen.
Ohne es zu wollen beginnt die junge Frau in schwarz und weiß einzuteilen.
Nach einer knappen Woche rückt Emily mit dem zweiten Brief heraus, der beinhaltet dass ihre Eltern bei einem Unglück ums Leben gekommen seien.
Die Pferde seien scheinbar mit der Kutsche durchgegangen und habe die Eheleute in einen Abgrund gerissen.
Leichen konnten nie gefunden werden.
Ihrer Tante schickt sie den Brief ebenfalls und als einzige Verwandte nimmt diese kinderlose Frau sich den beiden Kindern ihrer Schwester an.
Emily und Domenic verlassen das Haus ihrer Eltern. Und dennoch nimmt Emily Erlebtes in ihrem Herzen mit.
Bei ihrer Tante bleiben die Geschwister nicht lange.
Diese Frau ist ein alter Drachen und behandelt die Kinder mehr schlecht denn recht.
Solch Verhalten nicht gewohnt, beschließt Emily im Frühjahr des Jahres 1604 mit ihrem Bruder fort zu gehen.
Sie nimmt nicht an, dass ihre Tante groß nach Ihnen suchen lassen wird und ist sich sicher, dass sie alt genug ist, um für Domenic selber zu sorgen.
Ihre Flucht ist gut geplant.
Emily, die das knappe halbe Jahr immer wieder genutzt hat, mit dem Schwert ihres Onkels zu trainieren; dieses hing im großen Festsaal an der Wand; nimmt das Schwert als Waffe mit.
Außerdem entwendet sie zwei Dolche, von dem einer an Domenic geht, Geld, Vorräte und zwei Pferde.
Ihr Weg führt sie über einige Wochen und mehrere Aufenthalte in Dörfern, bei denen Emily und Domenic es schaffen etwas Essen oder auch mal eine Brieftasche zu stehlen, nach London.
Emily mittlerweile 17 findet eine Anstellung als Bedienung in einem Pub, mit dem sie eine kleine Wohnung unterhalten kann für sich und ihren Bruder, in einem ziemlich heruntergekommene Stadtteil Londons.
Es dauert einige Monate bis Emily immer wieder von Werwölfen und Vampiren erfährt. Sie schnappt wissbegierig alles Wichtige auf, holt sich ihre Informationen wo sie nur kann und es dauert drei Monate, bis die Geschwister des Nachts das erste Mal auf Vampire stoßen.
Die eingeübten Geschwister verteidigen sich mit Schwert und Pflock erfolgreich gegen die zwei Vampire, die ihnen aufgelauert hatten.
Emily und Domenic sind sich einig, dass man etwas gegen diese Bedrohung machen muss.
Menschen müssen aufgerüttelt werden, man muss sie warnen und ihnen zeigen, wie man sich richtig verteidigt gegen diese Wesen.
Immer wieder gehen die Geschwister auf nächtliche Jagd und bestehlen am Tag die Kirche.
Sie klauen Weihwasser und was die Inquisition sonst bereit hält an guten Waffen, die sie nutzen können.
Ihre Wohnung haben sie längst aufgegeben, ziehen von Straße zu Straße.
Am Tag sind sie auf der Flucht vor der Kirche, des Nachts jagen sie das von Emily definierte Böse.
Es ist der Herbst 1604, als Emily das erste Mal auf Daniel Kent trifft.
Sie betritt seine Druckerei und möchte ihn bitten ein Pamphlet zu drucken, das sie verfasst hat.
In diesem ruft sie zur Vorsicht wegen Vampiren und Werwölfen auf. Sie warnt die Menschen vor dessen Existenz und Gefährlichkeit. Sie möchte den Menschen mitteilen, wie man sich schützen kann und das man es muss, da diese Wesen allesamt bestialische, grausame Monster sind.
Daniel zeigt sich unbeeindruckt und trocken, als er ihr gesteht nicht alle Werwölfe seien böse.
Emily ist sich nicht sicher, ob der Drucker scherzt oder der Ernst in seiner Stimme kein Humor, sondern eben Ernst ist.
Sie fragt ihn hingegen, ob er jemals einen netten Werwolf gesehen habe.
Daniel bleibt so ruhig wie zuvor und deutet auf den arbeitenden John.
„John, hier ist ein Netter.“
Während dieser wenig angetan davon aussieht, dass Daniel dies so bereitwillig ernst von sich gibt, beginnt Emily zu lachen und zeigt sich wenig begeistert.
Wütend erklärt sie ihm, dass sie ihr Pamphlet auch woanders drucken lassen kann.
Als Daniel und John am Abend vom Pub zurück zur Druckerei gehen, finden sie an mehreren Straßenecken Emilys Pamphlet wieder.
Das nächste Aufeinandertreffen dauert einige Wochen.
Emily und Domenic sind auf dem Marktplatz.
Und Daniel und John werden Zeuge, wie die entschlossene Frau ihre Rede hält und versucht die vorbeigehenden Leute von ihren Worten zu überzeugen.
Während sich Daniel und John noch angetan davon zeigen, verborgen in der Menge, finden einige Mitglieder der Inquisition, die auftauchen, dies überhaupt nicht angebracht. Sie erkennen außerdem in Emily und ihrem Bruder die Unruhestifter wieder, die sie suchen und die beiden Geschwister schaffen es zu entkommen, indem Emily nicht davor zurückschreckt auch den Geistlichen, der ihren Bruder festnehmen will, niederzuschlagen.
Durch die Menge davonrennend und in den verwinkelten Gassen untertauchend gehen weitere Tage ins Land bis Emily irgendwann wieder in der Druckerei von Daniel auftaucht.
Diesmal möchte sich die 17 jährige ‚Aktivistin’ beschweren.
Denn ihrer Meinung nach ist sie auf den Steckbriefen, die Daniel hat drucken lassen, überhaupt nicht gut getroffen.
Von eben diesem Vorwurf nicht getroffen weist Daniel sie hilfreich daraufhin, dass sie mittlerweile in ganz London gesucht würde.
Emily lacht darüber und nickt, aber bevor sie verschwindet erklärt sie ihm, dass er sich doch sicher nicht mal an ihr Äußeres erinnern würde, sobald sie um die nächste Ecke wäre.
Sie nimmt an allen anderen geht es auch so.
Dafür ist sie viel zu ungestüm und zu sehr gewillt ihre Aktion nicht aufzugeben.
Im November des Jahres 1604 trifft man sich bei einer nächtlichen Jagd.
Während John und Daniel in ein Werwolfnest geraten sind und sich einer deutlichen Übermacht gegenüber sehen, tauchen Emily und Domenic aus dem Nichts auf.
Gut ausgerüstet und vor allem eingespielt ist es den beiden zu verdanken, dass in dieser Nacht keiner stirbt.
Emily rettet Daniel das Leben, indem sie seinen Angreifer mit einem gezielten Wurf eines Silberdolchs mitten ins Herz außer Gefecht setzt.
Bevor sie auf dessen Danke reagieren kann wird sie von einem Angreifer von den Beinen gerissen und kullert einen Abhang hinunter.
Sie rammt dem Wolf noch während des Fallens einen Dolch in die Seite, schlägt allerdings am Fuße der Böschung mit dem Kopf auf einen Stein und verliert das Bewusstsein.
Bevor Domenic seiner Schwester helfen kann oder der Wolf sie zerreisen, schlägt John dem Tier den Kopf ab und tötet den letzten Werwolf des Rudels.
Daniel und John nehmen die Geschwister mit in die Druckerei.
Während Daniel sich um Emily, die noch immer bewusstlos ist, kümmert und ihre Kopfwunde versorgt, beginnt Domenic zu fragen, was die beiden dort zu suchen hatten.
So erfährt der Bruder von der Gruppierung der Talamadre. Doch weder er noch Daniel und John können Emily davon überzeugen hier zu bleiben.
Der Grund liegt in John, den sie als Werwolf erkennt.
Sie konfrontiert Daniel damit, dass kein Werwolf nur nett ist und John damit das er ihr nicht versprechen kann, dass er niemals jemanden etwas tun wird.
Bevor einer der beiden etwas dazu sagen kann, verschwindet sie, Domenic an der Hand.
Das die Inquisition sie sucht, scheint Emily nicht zu beeindrucken.
Wenn sie sie verbrennen wollen, sollen sie es doch versuchen. So schnell lässt sie sich nicht gefangen nehmen.
Sie vielleicht nicht…
Dennoch kommt sie Anfang Februar 1605 in die Druckerei und ersucht Daniel und John, auch wenn es ihr schwer fällt, verzweifelt um Hilfe.
Man habe ihren Bruder geschnappt und sie brauche Hilfe ihn zu befreien.
Obwohl die Aktion erfolgreich ist und Domenic ohne großen Schaden befreit werden kann, fasst Emily den Entschluss ihren Bruder zu verlassen.
Das Ereignis reißt die junge Frau in einen Strudel aus Schuldvorwürfen und dem ohnmächtigen Gefühl, dass sie bisher unterdrückte, dass das alles viel zu groß für sie ist.
Sie hinterlässt Domenic einen Brief und bittet John und Daniel auf ihn aufzupassen, dann verlässt sie die Druckerei mit einem kleinen Koffer.
Nachdem sie endlich eine Droschke angehalten hat, möchte Emily nach dem Koffer greifen, doch dieser steht nicht mehr neben ihr.
Dafür Daniel, der ihren Koffer in der Hand hält und sie fest ansieht.
Von ihrer aufgebrachten Frage was das solle, sie habe keine Zeit, zeigt sich der ruhige, junge Mann von 20 nicht beeindruckt.
Stattdessen antwortet er Emily ruhig: „Komm mit, wir gehen nach Hause.“
Sie weiß nicht, ob es die Worte sind oder was es ist, aber plötzlich kann sie die Tränen nicht zurückhalten, muss in Schluchzen ausbrechen und fühlt kaum die Kraft auch nur einen Schritt zu gehen.
Daniel, der die junge Frau in den Arm nimmt, bringt sie schließlich in einen nahe gelegenen Pub und mietet ein Zimmer für die Nacht, um sich mit ihr zu unterhalten.
In aller Ruhe und Geduld wartet er bis sie sich soweit beruhigt hat, dass sie sprechen kann.
Es ist in dieser Nacht, dass Emily ihm anvertraut wie ihre Eltern gestorben sind. Das Domenic davon nichts weiß und das es ihre Aufgabe ist auf ihren Bruder aufzupassen.
Sie erklärt ihm, dass sie versagt habe. Sie habe nicht gesehen in welche Gefahr sie diesen gebracht habe, dadurch dass sie sich von der Sache hinweg hatte reißen lassen.
Sie vertraut Daniel an, dass das alles zu groß ist und sie Angst hat.
Noch immer entschlossen die Stadt verlassen zu müssen, lächelt der stille Mann und während er die junge Frau in Armen hält erklärt er ruhig und ohne das es einen Zweifel an seinen Worte gebe, sie müsse bleiben.
Sie müsse es weil er sie brauche und weil er es so will.
Nachdem Kuss, folgen die einfachen Worte, die erklären er liebe sie.
Auch wenn Emilys Antwort nicht in dieser Nacht folgt, so folgt sie ihm am Morgen zurück in die Druckerei und bedankt sich bei John und Bess, die Emilys Brief, wenn auch unabsichtlich, verbrannt haben, so das Domenic von alle dem nie erfährt.
Ab diesem Frühjahr des Jahres 1605 schließen sich die Geschwister der Gruppe der Talamadre an.
Anstatt die Kirche weiter zu bestehlen finden sie in dem jungen Vincent einen Mann, der ihnen behilflich ist, indem er sie hin und wieder mit Weihwasser und dergleichen versorgt.
Die Gruppe trainiert zusammen und geht des Nachts gemeinsam auf die Jagd.
Emilys Liebesgeständnis ist weit weniger romantisch als das von Daniel.
Ihm zum Zweiten Mal das Leben rettend, erklärt sie lachend, er habe recht gehabt. Er brauche sie offensichtlich.
Und ihn mitten im Getümmel küssend, nachdem bereits ein gutes halbes Jahr vergangen ist, offenbart sie: Sie liebe ihn auch.
Dennoch dauert es noch weitere vier Jahre bis die beiden heiraten.
Dies geschieht im Sommer 1609, also vor beinah vier Jahren.
Kinder haben sie beide noch nicht auch wenn Emily sich diese sehr wünscht.
Sie weiß darum, dass ihr Leben gefährlich ist, aber dennoch möchte sie insgeheim gerne eine Familie.
Vielleicht möchte sie so der Sorge entgegen wirken, da sie manchmal das Gefühl hat, Daniel gehe einer Sache zu verbissen nach und sie könnte ihn irgendwann verlieren.
Charakter: (sowohl das Auftreten, also wie er auf andere wirkt bzw. sich gegenüber anderen gibt, als auch die tatsächliche innere Gefühlswelt)
Emily ist temperamentvoll. Das kann man definitiv sagen und festhalten.
Temperamentvoll und nicht launisch.
Es ist nicht so, dass sie wechselt von ‚himmelhochjauchzend’ zu ‚Todebetrübt’. Sie kann sich eben einfach nur schnell aufregen, gibt ihren Gefühlen nach und kann sehr aufbrausend sein, wenn sie das Gefühl hat, genau das gerade zu fühlen.
Sie ist durchaus ein lauter Charakter, aber auch das geschieht nur dadurch, dass Emily sagt was sie denkt und sich nicht versteckt.
Sie übernimmt viel Verantwortung und verfolgt den Wunsch jeden in der Gruppe beschützen zu wollen, sehr konsequent.
Sie ist aufopferungsvoll, bestimmt und unheimlich wie soll man sagen gewaltig.
Sie ist sehr stark und mutig, wenn es darum geht etwas zu tun, was getan werden muss.
Mit ihrem Bruder Domenic ist sie eingespielt und versteht sich blind und ohne Worte mit ihm, wenn es um den gemeinsamen Kampf geht.
Bei Daniel hat sie manchmal Angst er sieht nicht wie sehr sie ihn liebt und wie sehr sie ihn braucht. Denn obwohl sie stark und unabhängig wirkt, lehnt sie sich innerlich viel an Daniels Ruhe und seiner Stärke an.
Es fällt ihr schwer herauszufinden was er denkt und sie kann schlecht damit umgehen, wenn er ihr Dinge verschweigt.
Sie ist sehr offen und ehrlich, außerdem eine vertrauensvolle Person, die eben genau auch auf Vertrauen sehr viel Wert legt.
So hat sie gelernt auch John und seiner Natur zu vertrauen, auch wenn dies seine Zeit gebraucht hat. Heute könnte sie sich die Gruppe ohne John nicht mehr vorstellen.
Emily ist ein Familienmensch, der gerne lacht und durchaus aus jeder Situation Komik zu ziehen weiß.
Sie besitzt jedoch nicht viel Geduld und noch weniger die Eigenschaft beim Kampf zu denken.
Dafür ist sie sehr intuitiv und meistens am richtigen Ort zur richtigen Zeit.
Alles was sie anfasst verfolgt sie mit Leidenschaft, Ernst und dem Willen es auch ernst zu meinen.
Halbe Sachen gibt es genau so wenig, wie sie Probleme vor sich her schieben kann.
Genau deshalb belastet sie es sehr, wenn sie das Gefühl hat, etwas beschäftigt Daniel und er macht dies jedoch offensichtlich mit sich aus und nicht seiner Frau.
Sie liebt Daniel sehr und wie angedeutet fehlt ihr zu ihrem perfekten Glück nur noch die Familie, die sie sich insgeheim wünscht.
Aber sie würde diesen Wunsch nie erwähnen, sondern wartet auf Daniels ersten Schritt, aus Angst er könne dies nicht wollen, denn immerhin finden sie alle in den Talamadre ihre Familie und haben alle Aufgabe des Nachts, die sie jederzeit das Leben kosten könnte.
Fähigkeiten: (das muss nichts Außergewöhnliches sein, schon lesen und schreiben zu können ist ein guter Anfang)
Emily kann lesen, rechnen und schreiben. Sie ist sehr gebildet, was sie der Erziehung ihrer Eltern zu verdanken hat.
Sie ist eine Meisterin des Wortes, wenn es ums Pamphlete drucken geht.
Sie ist gut an verschiedenen Waffen, siehe unten, kann einigermaßen kochen, hat aber für den Haushalt weniger Zeit und übrig.
Sie kann reiten und schwimmen und fürchtet weder Pferde noch Wasser.
Waffen: (kann dein Char gut damit umgehen? Oder weiß er gerade mal, dass man nicht am spitzen Ende des Schwertes anfasst? Wo hat er es gelernt? Warum?)
Emily ist sehr gut im Umgang mit den meisten Waffen und auch im Nahkampf.
Sie ist schnell, geschickt und wendig. Was sie wohl ihrer Größe zu verdanken hat.
Sie kann sehr gut mit dem Bogen umgehen und ihren Pfeilen mit Silberspitze, den sie hütet wie ihren Augapfel.
Jedoch nutzt sie diesen nur für Kampf aus der Entfernung. Im Nahkampf bevorzugt sie wie John ihr Schwert.
Sie kämpft dabei mit zwei Kurzschwertern, trägt jedoch genauso Pflock und Weihwasser mit sich herum und ein verschiedenes Arsenal an Silberdolchen.
Avatar: (wen hast du dir für das Bild deines Chars ausgesucht? Gegebenenfalls: Wer hat ihn gemalt?)
Shannen Doherty