"Wie ein Fest nach langer Trauer,
wie ein Feuer in der Nacht,
ein off´nes Tor in einer Mauer, für die Sonne aufgemacht.
Wie ein Brief nach langem Schweigen,
wie ein unverhoffter Gruß,
wie ein Blatt an toten Zweigen,
ein "ich mag Dich trotzdem Kuß".
Wie ein Regen in der Wüste,
frischer Tau auf dürrem land,
Heimatklänge für Vermisste,
alte Feine- Hand in Hand.
Wie ein Schlüssel im Gefängnis,
wie in Seenot "Land im Sicht",
wie ein Weg aus der Bedrängnis,
wie ein strahlendes Gesicht.
Wie ein Wort von toten Lippen,
wie ein Blick, der Hoffnung weckt,
wie ein Licht auf steilen Klippen,
wie ein Erdteil, neu entdeckt.
Wie der Frühling, wie der Morgen,
wie ein Lied, wie ein Gedicht,
wie das Leben, wie die Liebe,
wie Gott selbst, das wahre Licht.
So ist Versöhnung,
so muß der wahre Friede sein.
So ist Versöhnung,
so ist Vergeben und Verzeihn!"
"Wie ein seltener Stein,
wie ein Edelweiß im Schnee,
eine Perle im Sand,
wie ein Schwan auf einem See-
Du standst da, sahst mich an und wir wußten,was begann:
das Geschenk für zwei Menschen, das unds Gott nur geben kann.
Wie ein Bild, das man sieht und nach Jahren erst versteht,
wie ein sonniger Weg, den man nie zu Ende geht-
Deine Art und Dein Stil, Dein Charakter, Dein Gefühl,
sie sind so, daß ich mit Dir nun gemeinsam leben will.
Wie der Tau auf dem Gras,
wie ein Feuer in der Nacht,
eine Düne am Meer,
die der Wind hervorgebracht-
Du hörst zu,
nimmst Dir Zeit,
Dein Verstehen trägt mich weit.
Voller Staunen sehen wir
das Wachstum unserer Zweisamkeit."
LG
Claudia