K14_Schweinekreiser - 21.09.2004 - 11:44
Es war einmal ein verwunschenes Bundesland irgendwo in der Zone. Die einwohner dieses kleinen Freistaats waren etwas rückständig und würden von ihren nachbarn stets belächelt, ja oft sogar verspottet. Einige erdreisteten sich sogar so weit, sie als dämlich und arbeitsscheu zu diffamieren. sachsen lag in deutschland, einem nicht wesentlich fortschrittlicheren staat mit ausschwitzkomplex. der frisch gewählte kaiser dieses staatengebildes war Hartz IV, ein grausamer herrscher ohne anstand und soziales gewissen. er reformierte das land mit eiserner hand. sozialhilfe wurde gestrichen, arbeitslose zu zwangsarbeit verpflichtet und die ärsche der wirtschaftsbosse weiterhin fleißig gepudert. am beschissensten von allen ging es fortan den sachsen. sie hatten nix, und das auch nur zweimal die woche. aber die rettung nahte. ein gespenst ging um in sachsen. die npd, ein haufen verschissener faschisten trat an um das land zu national befreien. ihren ersten wahlerfolg verzeichnete die npd 2004 bei den landtagswahlen. sie versuchten hartz IV zu stoppen und drohten mit dem altbekannten volkszorn. aber kaiser hartz blieb eisern. der zustand der sachsen verschlechterte sich rapide. bald hatten sie nicht einmal mehr nix und das gefiehl ihnen nicht. anstatt aktiv zu werden, hartz IV ordentlich auf die fresse zu geben und ihn aus dem land zu jagen blieben die sachsen lieber passiv. bei der landtagswahl 2008 war es dann soweit. die npd erhielt mit 89% die absolute mehrheit und sofort änderte sich alles. hartz IV wurde die legitimation aberkannt, ausländische facharbeiter, die einzigen kompetenten menschen in sachsen, wurden ausgewiesen. wenig später begann man mit dem bau von autobahnen. die arbeiten wurden von sachsen ausgeübt. sie kriegten genau genommen nicht mehr geld als vorher von hartz IV, aber sie arbeiteten gerne weil es national und toll war. sie bekamen schicke uniformen und jeder durfte bei türken oder sozies nach herzenslust die scheiben einschmeisen. das gefiehl den sachsen, aber einer styleenklave namens berlin überhaupt nicht. berlin hatte seinerzeits auch mit hartz IV zu kämpfen, aber seit der großen revolution von 2006 hieß ihre antwort kommunismus! mit großer sorge wurde dort die entwicklung in sachsen beobachtet und schließlich wurde auf der großen revolutionären hauptversammlung beschlossen einen strafexpedition nach sachsen zu entsenden. 2010 schließlich gelang es den berliner sonderstylekommandos der finale sieg gegen die sachsen. sofort wurden gulags errichtet und die sachsen diszipliniert. auf einer weiteren revolutionären hauptversammlung wurde beschlossen, sachsen künftig zu einem riesigen ackerland auszubauen und den sachsen so ihre ideale biospähre zu schaffen. und der erfolg gibt ihnen recht. fortan waren die sachsen friedliche bauern. dumm nach wie vor, aber immer nett und freundlich. jeder hatte was zu tun und abgesehen von einem kleinen aufstands 2017, in dem die sachsen für die legalisierung von ehen mit schweinen und anderen kleintieren kämpften, ist diese region befriedet.