Eine Seifenblase ist geplatzt, so oder so ähnlich kann man sich die Stimmung in Miami vorstellen. Gestern noch waren die Dolphins mögliche Superbowlfinalisten, heute, so scheint es, ist man in der bitteren Realität angelangt. Es hagelte eine klare 40-17 Niederlage für die Jungs aus Florida. Gerade die großen Hoffnungen wie der neue QB Daunte Caulpepper aus Minnesota sowie eine neuer Trainerstab hatten angekündigt, dem amtierenden Superbowlsieger mehr als nur Paroli zu bieten. Doch es kam anders. Wer gestern im Heinz Field das Spiel sehen durfte, der sah einen Ben Roethlisbergr der 275 Yards und drei TD warf, er sah einen Verron Haynes der mit Unterstützung von Willie Parker drei Rushingtouchowns erzielte und er sah einen grandiosen Hines Ward der neben 196 Yards auch noch drei Touchdowns in die Endzone trug.
Bei den Dolphins stach nur Chris Chambers heraus, der immerhin 129 Yards und einen Touchdown einbrachte. Ansonsten konnte man bei Miami nur eine überforderte Offense sehen, die es nicht schaffte, den ständig blitzenden LBs der Steelers zu entkommen. Erst im letzten Viertel schaffte es Miami eine vollständige Blamage zu verhindern, indem sie noch zwei Touchdowns erzielten. Die Frage ist nun, ob Miami so schlecht, oder die Steelers so gut gespielt haben. Die Wahrheit liegt wohl dazwischen.
STE:HW
DOL:SB
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noch wissen wir's ja... aber vielleicht gewinn ich auch mal :P