xa-board.com - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums Teary's Welt
Verfügbare Informationen zu "Die 1. Predigt"
  • Beiteiligte Poster: Teary
  • Forum: Teary's Welt
  • Forenurl: Zum Forum
  • Forenbeschreibung: der Tränchenwelt, Reisender
  • Antworten: 2
  • Gestartet: Sonntag 02.01.2005
Alle Beiträge und Antworten
Teary - 02.01.2005 - 05:58

Ein Pastor hatte vor seiner ersten Predigt Lampenfieber. Er fragte den Apotheker, was er dagegen tun könnte.
Der Apotheker riet ihm, vor dem Spiegel zu üben und zur Beruhigung einen Schnaps zu trinken und zwar immer dann, wenn er das "Zittern" bekäme.
Nachdem der Pastor 17mal gezittert hatte, bestieg er die Kanzel.
Nach Beendigung der Predigt verließ der Pastor unter anhaltendem Beifall die Kanzel und fragte den Apotheker, was er von seiner pastoralen Rede hielt. Der Apotheker lobte den Pastor und erklärte ihm, daß er leider einige Fehler begangen hatte:
Eva hat Adam nicht mit der Pflaume verführt, sondern mit dem Apfel

Kain hat Abel nicht mit der MP erschossen, sondern er hat ihn erschlagen

Dann heißt es nicht Berghotel, sondern Bergpredigt

Jesus ist nicht auf der Kreuzung überfahren worden, sondern er ist an das Kreuz geschlagen worden

Gott opferte nicht seinen Sohn den Eingeboren, sondern seinen eingeborenen Sohn

Dann war das nicht der warmherzige Bernhardiner, sondern der barmherzige Samariter

Dann heißt es nicht: "Sucht mich nicht in der Unterführung!", sondern: "Führe mich nicht in Versuchung!"

Denn heißt es nicht: "Dem Hammel sein Ding", sondern: "Dem Himmel sei Dank."

Dann heißt es nicht: "Jesus, meine Kuh frißt nicht", sondern: "Jesus, meine Zuversicht"

Und am Schluß heißt es nicht: "Prost" sondern: "Amen"

;)

Teary - 02.01.2005 - 06:04

Mc Donalds - so bestellt man richtig!

Autofahren macht Spaß.
Essen macht Spaß.
Am meisten Spaß macht Essen im Auto. Deswegen besitze ich diese erhöhte Affinität zu Drive-in-Schaltern, speziell in meinem Lieblings-Fast-Food-Restaurant.

Das Vergnügen an der Self-Service-Version des Essens auf Rädern wird allerdings erheblich durch die Qualität der Gegensprechanlage gemindert.

Ich bin der Überzeugung, dass sie ihren Namen deshalb bekommen hat, weil sie völlig gegen das Sprechen ausgelegt ist.

"Hiere Bechelun hippe," knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen - der übrigens ein lebender Beweis für die Haltbarkeit von Vorkriegsware ist.
Heiliger McDonald! Investment wäre hier angebracht. Als erfahrener Drive-In'er weiß ich allerdings, dass der Herr am anderen Ende des Dosentelefons sich gerade nach meiner Bestellung erkundigt hat. Ich eröffne das Spiel klassisch mit einer Gegenfrage: "Haben Sie etwas vom Huhn?"

Aus der Gegensprechanlage tönt ein schwer verständliches Wort, dass allerdings eindeutig mit "...icken" endet. Deshalb antworte ich: "Gute Idee, junger Freund, aber zunächst möchte ich etwas essen." Etwas lauter tönt es zurück!

" TSCHIKKEN !"

"Ach so, Sie meinen Chicken. Nö, lieber doch nicht. Haben Sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen?" "Hamburger?", fragt mein unsichtbarer Gegenüber zurück. Wahrheitsgemäß erwidere ich: "Nein, ich bin Einheimischer. Aber wieso ist das so wichtig für meine Bestellung ?"

"WOLLEN SIE EINEN H-A-M-B-U-R-G-E-R !?"

"Jetzt beruhigen Sie sich mal. Ja ich nehme einen."

"Schieß"

Stimmt, hatte ich nach der letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, so daß ich denke, ich kann es erneut riskieren." "OB SIE KÄÄSE ZUM HAMBURGER MÖCHTEN!?"
"Netter Vorschlag. Ja, ich glaube ich nehme einen mittelalten Pyrenäen-Bergkäse, nicht zu dick geschnitten, von einer Seite leicht angeröstet."

Ob die nächste verknarzte Meldung aus dem Lautsprecher nun "Aber sicher doch" oder "Du *PIEP* " lautet, kann ich nicht exakt heraus hören.
Deutlich verstehe ich hingegen: "was dazu?".

"Doch ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen frittierten Kartoffelstäbchen."

"Also Pommes?"

"Von mir aus auch die."

"Groß, mittel, klein?"

"Gemischt. Und zwar genau zu einem Drittel große, mittlere und kleine."

"WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN??!?" Diese, wiederum sehr laut formulierte, Frage verstehe ich klar und deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort: "Falls das Bedingung ist, hier etwas zu essen zu kriegen: Ja. Also, machen wir weiter?"
"Gut, gut. Etwas zu den Pommes?"
"Ein schönes Entrecote, blutig, und ein Glas 1997er Chianti."
"ICH KOMM' DIR GLEICH RAUS UND GEB' DIR BLUTIG!!!"
"Machen Sie das, aber verschlabbern Sie den Chianti dabei nicht."
"SCHLUß JETZT ! Schalter zwei. Sechseurofünfundvierzig."

Schon vorbei. Gerade wo es anfängt lustig zu werden. Aber ich habe noch ein Ass im Ärmel. Ich zahle mit einem 500-Euro-Schein: "Tut mir leid, aber ich hab's nicht größer."

*PIEP* freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem," und mit kaltem Blick ausbezahlt, klappert mein Wechselgeld auf dem Stahltresen. Doch nicht mit mir! Ich will den totalen Triumph:

"Kann ich ne Quittung haben? Ist ein Geschäftsessen." ...

Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Ähnliche Beiträge
Kleines tapferes Mädchen - von eva am Montag 05.01.2004
Wichtig für alle Mamis von Kleinkindern - von gisi am Freitag 20.02.2004
Alles Gute zum Valentinstag - von gisi am Samstag 07.02.2004
freundschaft @ IRIS - von wonni am Donnerstag 05.02.2004
Was ist den mit unserem Wienermädel los? - von gisi am Mittwoch 28.01.2004
Was war euer schönstes bzw blödestes Geschenk? - von Sabrina am Donnerstag 25.12.2003
Dringend anschauen,wichtig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! - von gisi am Montag 29.12.2003
Arbeitswoche - von Ruth am Donnerstag 05.02.2004
Habe einen 2 Job - von Dreamer1 am Freitag 09.01.2004
Freundschaft - von gisi am Montag 02.02.2004