Er möchte’ ein Häuslein bauen sich
und rackert außerordentlich.
Verteilt Prospekte, schrubbt Toiletten,
schraubt an Autos, schleppt Paletten.
Doch aus irgendeinem Grund
reicht’s Geld nicht einmal für ’nen Hund.
So geht er denn aufs Arbeitsamt,
wo er nach Arbeit forsch verlangt.
Von Arbeitgebern hoch gepriesen
bekommt er etwas zugewiesen:
Schuh’ putzen am Kölner Dom-
mehr Trinkgeld gibt’s als Tageslohn.
Tatsächlich es sich bald rentiert,
der Kontostand sich etabliert.
10 Jahre dauert’s bis er dann
den Grundstein endlich legen kann.
Baut weiter bis zum ersten Stock
dort ereilt ihn jedoch ein Schock:
Ein Stein, er wird von Kran gehoben,
kommt urplötzlich zurückgeflogen.
Die haltende Kette riss einfach ab-
der Stein fiel auf den kleinen Mann hinab.
Dieser duckt sich, doch- oh je
der Stein zermalmt ihn mitsamt Zeh.
Und die Moral von der Geschicht:
Zuviel Arbeit lohnt sich nicht.