Mit langen Sätzen stürmte ein großes Raubtier auf den mit Sand gestreuten Platz hinaus. Sein eisgraues, schwarz gesprenkeltes Fell war gesträubt und die hellen Augen leuchteten; um den Hals trug es ein schwarzes, mit silbernen Nieten besetztes Band, von dem ein blutroter Stein hing, der im Scheinwerferlicht wie ein drittes Auge aufblitzte.
In der Mitte der Arena kam es zum Halten und stieß ein tiefes, heiseres Brüllen aus, das in der atemlose Stille nur umso lauter hallte.
"Meine Damen und Herren, liebe Kinder ... ich präsentiere euch Argui den Reißer! Dieses Leucrocuta-Männchen, in der Blüte seiner Jahre und dem Höhepunkt seiner Kraft, ist bis heute nur ein einziges Mal besiegt worden! Wird das ein weiteres Mal gelingen? Oder wird es wie gewöhnlich seine Gegner in den Staub schicken?! Gegen Argui tritt an ... ONEN DASCHMIR!!!"
(Anm. nähere Infos zur Leucrocuta gibt es in Gluum - die Welt 2.5 oder auf der Homepage nachzulesen)
(@Onen: du darfst nun in die Arena einmarschieren! Gestalte den Einzug wie du möchtest :)
Den Kampf an sich werde dann ich einleiten, indem ich Argui angreifen lasse)
Nun war die Stunde der Wahrheit. Er führte seine Hände zu seinen Schwertern und zog sie. Sie fühlten sich wie immer vertraut an. Jetzt war er nicht mehr aufgeregt sondern voll konzentriert. Nun konnte der Kampf beginnen.
Argui schüttelte die kurze Mähne, die sein stumpfnasiges Gesicht einrahmte. Er wusste, was von ihm verlangt wurde, aber er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, sondern machte sich zunächst mit dem Geruch seines Kontrahenten vertraut. Den Kopf leicht gesenkt, die Augen starr auf seinen Gegner gerichtet, begann er dann langsam, ihn zu umkreisen.
Völlig unvermittelt hielt er in der Bewegung inne, fuhr herum und sprang los, das Maul weit geöffnet, Richtung Kehle des Biestes zielend.
(Argui dürfte an der Schulter etwa so hoch sein wie Onen an der Hüfte; wenn er sich auf die Hinterbeine aufrichtet, kann er ihm in die Augen schauen)
(Bei Kämpfen wird es oft so gemacht, dass man eine Angriffsbewegung nicht zu Ende führt, damit der Gegner Gelegenheit hat, zu reagieren)
(Bitte sagen wenn ich was schlecht schreibe. Dann werde ich versuchen in Zukunft das besser zu machen)
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Aufjaulend stürzte Argui auf die Seite - die Wucht des Schlages hatte ihm die Luft aus den Lungen getrieben. Doch nur einen Herzschlag später war die Leucrocuta wieder auf den Beinen, und umkreiste das Biest erneut, allerdings noch vorsichtiger als zuvor. Es musste eine Schwachstelle geben! Diese bemühte sich Argui nun auszumachen.
Das nächste mal werde ich es nicht mehr so leicht haben dachte Onen ohne das Tier aus den Augen zu verlieren. Dann eine Sekunde später stürmte Onen auf das Tier zu und versuchte mit seinem linken Schwet das er von unten nach zog zu treffen. Doch sein Schlag war nur eine Finte. Der richtige Schlag erfolgte mit dem rechten Schwert das er mit aller Kraft von oben nach unten zog.
Blut troff von der Schnauze des Raubtiers, so heftig war der Hieb gewesen. Argui knurrte zähnefletschend und wich langsam zurück.
Das Publikum begann zu murren; Rufe wurden laut, die die Leucrocuta anfeuerten. Andere wiederum jubelten für Onen, und so entstand rasch eine beachtliche Geräuschkulisse.
Dadurch verwirrt und abgelenkt, sammelte Argui seine Kräfte und tat einen weiteren Satz auf das Biest zu. Dieses Mal jedoch griff er tiefer an, um in die Beine zu beißen.
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... dem die Leucrocuta noch ausweichen konnte, doch die nächsten beiden Hiebe trafen sie voll. Mit kläglichem Jaulen brach das Tier zusammen.
Applaus schallte über das Rund und die Stimme des Ansagers tönte blechern aus den Lautsprechern: "Es ist vorbei! Der Kampf ist vorbei! Onen Daschmir hat gesiegt!! Wer hätte das gedacht!"
Das Tor am Ausgang öffnete sich erneut und zwei Orger mit einer Trage trabten heraus. Sie luden den bewusstlosen Argui auf und trugen ihn aus der Arena.
"Keine Bange, meine Herrschaften, dem Tier ist nichts ernstes passiert. Und draußen wartet schon ein Heiler, der sich der besiegten Kreatur annehmen wird."
Gleich nachdem die Orger verschwunden waren, erschien der Schnäbler von vorhin. Er bedeutete Onen mit Gesten, zu ihm zu kommen.
(Onen kann nun wieder in den Warteraum zurück)
Als er beim Schnäbler stand fragte er sich Wer als nächtes kämpfte und wer Sein nächster Gegner seihen würde.
Dann sagte er zum Schnäbler:"Bekomme vielleicht auch einen Heiler dahr mein Bein verletzt ist".
In der Arena hinter ihnen begann nun ein Zwischenprogramm mit artistischen Einlagen; außerdem tauchten in Windeseile Verkäufer mit Bauchläden auf, die zwischen den Zuschauern herumwuselnd Eis und andere Süßigkeiten, Getränke, Hot Pyras, Popcorn und Knabberzeug anpriesen.
(Damit ist der erste Kampf beendet; der nächste Streich folgt sogleich ;D)