Schon über 160 Milliarden Euro verschlangen die beiden Kriege gegen Afghanistan und den Irak. Doch zur Erfüllung der Mission des "freiheitsliebenden" US Präsidenten G.W. Bush sei dies bei weitem nicht ausreichend.
Aus Kongresskreisen heißt es, Bush wolle den Kongress um weitere 65 Milliarden Dollar bitten, um den weiteren Kriegsverlauf und den Kampf gegen den Terrorismus finanzieren zu können. Dies würde bedeuten, dass die Kosten für die beiden Kriege und die Bekämpfung des Terrorismus seit dem 11.September 2001 auf über 210 Milliarden Euro steigen würden. In der Geschichte der USA wurde noch nie zuvor so viel in einen Krieg investiert.
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Sollte Bush den angestrebten Krieg gegen den Iran durchführen, würde es den amerikanischen Steuerzahlern weitere 200 Milliarden Euro kosten.
Offiziell soll Bush diese Bitte am 7. Februar, bei der Verabschiedung seines Haushaltes vorbringen. Einen Großteil des Geldes wird für die amerikanische Armee gebraucht, deren Ausrüstung, Verpflegung und Bezahlung den größten Teil der Kosten ausmachen. Außerdem soll mit dem veranschlagten Geld die Bekämpfung des Drogenhandels in Afghanistan finanziert werden und eine neue Botschaft für rund eine Milliarde Euro in Bagdad gebaut werden.
Das überparteiliche Haushaltsbüro des Kongresses schätzte im September des vergangenen Jahres die Kosten für die Beiden Kriege (auf zehn Jahre berechnet) auf 1,1 Billionen Euro, sollte der jetzige Grad der Kampfhandlungen beibehalten werden.
Mit einer Einschränkung der Kriegsintensität könnte Amerika rund 300 Millionen Euro sparen.