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  • Gestartet: Samstag 01.09.2007
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Blake Hawthorne - 01.09.2007 - 18:55

Name:Blake Hawthorne

Alter: 94 Jahre (Er wirkt wie ein Mann Anfang vierzig)

Rasse: geborener Werwolf

Clan/Rudel: rex mundi-Rudel

Aussehen:

- Augenfarbe: dunkles Blau mit leichtem Graustich (und den nicht erst seit dem Alter!)
- Haare: schwarzbraun, wobei sein Haar mehr ins Braun geht
- Größe/Statur: 1,82 m, da er für seine Größe sehr sehnig und hager ist, wirkt seine Erscheinung größer, als er in Wirklichkeit ist; er wirkt dadurch nicht zerbrechlich, sondern sehr zäh und auf eine seltsame Weise schnittig, die ausreicht, damit Frauen ihn anziehend finden

Blake trägt sein dunkelbraunes Haar zumeist offen und bis knapp über die Schultern. Er hat leichte Wellen in dem sonst glatten Haar und legt darauf wert, dass es einen gepflegten Eindruck macht. Auch sonst legt Blake viel Wert auf ordentliches, seinem Stand gemäßes Auftreten. Da er ein europabereister Werwolf ist, richtet er sich gern nach der Mode, die ihm zusagt. Sie ist jedoch zumeist in schwarz, dunklen Erdtönen und dunklem, kräftigem grün oder rot gehalten. Ähnlich samtig und geschmeidig, wie sein Wesen scheint und es dienlich ist, um sich im Schatten zu verbergen.
Weil Blake es dagegen hasst, wenn eben seine besten Kleider der Verwandlung zum Werwolf zum Opfer fallen, trifft man den Hawthorne dennoch auch in sehr einfacher Kleidung, weiten Leinenhosen und –hemden um die es kaum Schade ist.
Sollte er sich nach einer Nacht der Verwandlung in diesen Kleidern wieder finden, wirkt er zusammen mit dem zerzausten Haar und den Dreckspuren auf seiner Haut, ganz und gar nicht mehr, wie ein Mann aus der oberen Gesellschaft.
Das liegt zudem daran, dass Blakes Gesichtszüge ebenso wenig aristokratischer Natur sind, wie jene seiner Neffen. Sein Gesicht ist kantig, rau und zerfurcht von dem Leben, dass er bis jetzt als Werwolf geführt hat.
Er trägt einen nicht glatt gewachsenen Spitzbart, dem er der Eitelkeit wegen dennoch mit einem Kamm Form verleiht.
Seine Züge greifen stets den Zynismus auf, den Blake hin und wieder loswird, auch wenn ihn keiner hören möchte. Er ist der Meister des Blickes der Infragestellung und zieht dafür die Linke seiner buschigen Brauen in die Höhe, während er sein rechtes Auge eindringlich musternd zusammenkneift.

Geschichte (Biographie):
Ähäm.
Mr. Blake Hawthorne ist der Jüngste der drei Hawthorne-Geschwister neben George (1487 geb.), Emilia (1505 geb.).
George war der Vater von John und James. Emilia war die Mutter von Charlotte, die von allen im Rudel Charly genannt wird. Er ist der Sohn von Benjamin Hawthorne, der seiner Zeit der 5. Earl von Renfrewshire gewesen war. Kennen gelernt hat er diesen nie, da er sich im gleichen Jahr, in dem Blake geboren wurde bei einem Reitunfall so schwer verletzte, das er an den Folgen kurz darauf verstarb.
Blake wurde am 9. Oktober 1519 auf Rynedale Castle geboren. Nach dem Tod des Vaters trat Blakes Bruder George im Alter von 32 Jahren (scheinbar 16), das Erbe seines Vaters an.
Laura Hawthorne, die Mutter der drei Geschwister nahm sich im Winter des Jahre 1519 das Leben, gerade einmal zwei Wochen, nachdem ihr Mann verstorben war.
So auf sich gestellt, entschied George, die beiden Geschwister wegzubringen, um sie vor der Gefahr zu bewahren, die zuviel Aufmerksamkeit für das verstorbene Paar Hawthorne mit sich bringen würde. Er schickte die 14 (s. 7) jährige Emilia zusammen mit ihrem Bruder trotz Bedenken in Richtung London an die Nordseeküste von Großbritannien. Begleitet wurden die beiden von Steve und Morrigan Amerton, zwei Vertrauten des Rudels.
So wuchsen die beiden Geschwister außerhalb von London an der Südküste nahe Canterbury bei den fürsorglichen Paar auf, das menschlich war. 1536 starben die beiden Menschen, unabsichtlich, als Emilia (damals 31) sich auf Blakes (damals 17 ) Provokation hin in einer Nacht vor einer Vollmondnacht zu einem Wolf verwandelte.
Dass einzige, was die Geschwister je gelernt hatten, war das weggesperrt sein, wenn Vollmond nahte und auch sonst, wenn sich erste Anzeichen für eine Verwandlung zeigten.
Amertons hatten stets versucht, das Blut der Kinder aus Sicherheit vor ihnen und sich selbst zu unterdrücken und ihnen nie beigebracht, wie sie selbst mit dem fertig würden, was sie erwartete.
So zerriss Emilia die beiden Menschen, die ihnen 16 Jahre lang etwas wie Eltern gewesen waren. Blake entkam dem Rausch seiner Schwester, indem er sich unter dem Bett versteckte. Als er sich bei Morgendämmerung wieder hervorwagte, fand er seine Schwester zurückverwandelt auf dem Steinboden der Küche.
Wie auch Emilia erschütterte Blake der Anblick der Toten nicht, wie er es für augenscheinliche Kinder sollte. Emilia und er verstanden sich, ohne ein Wort zu sprechen. Sie suchten eilig einige Habseeligkeiten zusammen und nahmen die beiden Pferde, die Amertons im Stall neben ihrem kleinen Cottage an der Küste hatten.
Bevor sie der Küste den Rücken kehrten, zündeten sie den Hof der Familie an, damit die Flammen die beiden Leichen verschlingen würden.
Blake und Emilia reisten umständlich zurück nach Rynedale. (natürlich ritten sie mit den Pferden bis nach London, um vorn dort komfortabler mit Kutschen nach Schottland zu reisen, das Geld dafür hatten sie natürlich auch mitgenommen, der Umstand bestand darin, dass sie wie Kinder schienen, die einen so weiten Weg allein reisen wollten. ;) )
In Rynedale angekommen, berichteten sie von dem Vorfall, den George bedauerte. Es begann für Blake sein Werwolfleben, Emilia forderte mit nunmehr 16 scheinbaren Jahren von ihrem Bruder George Begleitung nach London. Sie wolle das Erbe ablegen, das sie zu der Tat gebracht hatte und das Leben eines normalen Menschen führen.
Der Älteste und Earl von Renfrew gewährte ihr diesen Wunsch und sandte zwei Begleiter mit ihr, die dieses Mal werwölfisch waren. Blake entschied sich für das mehr oder minder feste Leben auf Rynedale Castle. Er verbrachte in seinen jungen Jahren tagelang allein in den Gebieten von Rynedale und strich durch die gesamte Grafschaft. Diese Freiheit auslebend, hielt der junge Hawthorne sich nicht damit zurück, sein Blut nur dazu zu nutzen, den Mond anzuheulen.
Er begann mit dem hausieren, sobald er auch physisch alt genug dafür war. Das brachte ihm manches Mal, wenn er nur knapp der Entdeckung entkommen war, den Zorn seines Bruders George ein.
1557 zeugte er unter anderem die zauberhafte Hanna.
1578 wurde den Hawthornes Blakes Sohn Keith bekannt. Dies unter anderem, weil Blake für dessen Entstehung aus der amourösen Verbindung zu Jane Millham, die verlobte Schwester des einflussreichen Grafen von Ayr, zuständig gewesen war. Oh ja, sie hatte ihn geliebt.
Und er den Verwaltern des Hawthorne- Erbes indirekt bescheid gegeben, sie sollen sich bitte um den Jungen kümmern.
Blake Hawthorne hütete sich, in diesen Jahren zwischen dem Tod von George und dem Antritt des Erbes durch seinen Neffen in Rynedale aufzutauchen.
Und da er zu dieser Zeit kein gern gesehener Gast in Schottland gewesen war, hatte es den Hawthorne nach 1578 über Umwege letztlich nach Deutschland, in den Schwarzwald gezogen. durch einige Bergdörfer gezogen, gelangte er über Bayern schließlich in das Gebiet des heutigen Tschechiens, genauer nach Böhmen.
Blake lernte unter anderem die deutsche und slawische Sprache und nachdem verschiedene Gemeinden ihn aufgeknöpft hatten sehen wollen, da sie annahmen er sein ein Geschöpf des Teufels, machte Blake Hawthorne sich über Frankreich wieder auf nach Großbritannien, nahm dabei die ein oder andere Feindschaft gegenüber Vampiren und Werwölfen gleichermaßen mit.
Zuerst seine Schwester besuchend, hatte sie ihm ungern erzählt, was geschehen war und ihm damit einen Überblick gegeben, was ihn auf Rynedale erwarten würde.
Emilia war froh, als Blake nicht vorgab, länger als nötig in London zu bleiben.
Der Empfang bei seiner kaum gekannten Familie war mehr als herzlich (1590). Blake betrachtete mit Stolz seine beiden Sprösslinge und ebenso auch die Nachkommen seines älteren Bruders George. Viele der alt Gekannten des Rudels waren entweder gestorben oder aber umgebracht worden. Die Liste war nicht kurz, James Hawthorne dabei ein neues Rudel zu begründen.
Blake fand, es war Zeit, sich als Wolf, der die Welt gesehen hatte, vorerst zur Ruhe zu setzen.
Vorerst.

Charakter:
Na ja.
Blake Hawthorne ist der schwarze Wolf der Hawthornes und kommt dabei wahrscheinlich dem Vorfahren von ihnen allen, nämlich Ager, am Nahsten. Blake ist mit seinen 94 Jahren in der Mitte seines Werwolflebens und verhält sich auch so, ohne zu verschleiern, dass es so ist.
Die Bindung zu seiner Natur hat er seitdem er sie vollends entdeckt hatte, nie mehr verloren. Jene, die ihn vor allem zu einem Einzelgänger macht, der einen großen Drang nach Freiheit besitzt.
Wenn ich bei seinem Aussehen schrieb, er scheine samtig und geschmeidig, meint dies, er kann es sein, sobald er zum Beispiel bewusst beginnt seine faszinierenden Augen gegenüber Frauenzimmern einzusetzen. Blake versteht sich gut darauf, die Rolle des betuchten, kultivierten und geheimnisvollen Adligen zu spielen, der es vermag sich in jedes Schlafzimmer zu schleichen.
Zum Teil füllt er diese Rolle auch aus. Er sympathisiert nicht mit Bescheidenheit oder Zurückhaltung, dennoch bellt er lauter, als er in Wirklichkeit ist.
Diese Wirklichkeit muss man lieben, zuvor aber erst einmal gezeigt bekommen. Blake Hawthorne ist ein Mann, der sich im Schatten bewegt. Er scheint überall zu sein und dennoch ist man in manchen Gesprächen überrascht, wenn er dadurch auftaucht, dass er etwas zu dem Thema zu sagen hat. Denn so sehr er die Rolle eines Anführers immer von sich gewiesen hat, besitzt er ebenso das gewisse Etwas, dass ein Führer benötigt. Charismatisch besaß er höchstwahrscheinlich mehr Gabe seine Gefährten mitzuziehen, als sie George eigen war.
Denn wenn Blake sich in ein Gespräch einmischt, dann doch mit soviel Scharfsinn, der nur in Ansätzen zeigt, was hinter seiner Stirn für Potential verborgen liegt, welches er selbst nicht bewusst nutzt.
Er ist in jedem Fall der Rebell der Hawthornes, war es zumindest. Blake ist auf eine Art ehrlich, die ihn seine Meinung sagen lässt, sobald er, wie erwähnt aus dem Schatten auftaucht und es für notwenig hält, die Anwesenden zu bekehren. Er ist grundsätzlich gegen vernünftige Vorschläge und immer für den einfachen, direkten und vor allem seinen Weg.
So schnell er aber auftaucht, so schnell taucht er auch wieder ab, sobald andere ihn mit einer Bemerkung zum Schweigen gebracht haben.
Er ist mit Sicherheit ein Egozentriker, was auch sein Leben und seine Art, aufzuwachsen mit sich gebracht hat.
Er hegt so zum Beispiel keine Hass oder eine Abneigung gegen Menschen, aber er konnte seinem Bruder nie verzeihen, dass er entschieden hatte, ihn bei Menschen aufwachsen zu lassen.

Fähigkeiten:
Na ja…
Blake spricht erst einmal alle notwendigen Sprachen. Englisch, Französisch, etwas gälisch, dazu Deutsch und Slawisch (wohl böhmisch, wenn ihr genau wissen wollt, was damals in Böhmen gesprochen wurde, muss ich das noch Mal nachrecherchieren). Zudem besitzt Blake die wunderbare Gabe der Improvisation. Er kann verschwinden und auftauchen, besitzt im lautlosen Bewegen in der Nacht ein unartig großes Talent, sowie er aus der vielen Zeit resultiert, die er in der Natur verbringt. Er schafft es, selbst in Menschengestalt zu jagen und seine Witterung geschickt so zu verbergen, das eben auch er verborgen bleibt.
Seine Werwolffähigkeiten sind nicht ausgeprägter als jene von anderen Wölfen, doch er hat sie sicher bewusster geschult, da er sich in den Zeiten in der Wildnis nicht vollständig der inneren Wolfsstimme hingegeben hat.
Somit beherrscht er sein Blut meisterlich, und dass gleicht seine sehnig, schmale Statur aus. Jene erhält sich eben durch Blakes teilweise sehr auszehrende Lebensweise.
Neben den Sprachen, die er spricht versteht er sich auf gesellschaftlichen Umgang, wendet ihn jedoch selten an. Er verhält sich absichtlich gegen die Etikette, wenn er… na ja, nicht einmal, wenn er meint es wäre besser.
Das ist eine Fähigkeit, die ihn schon oft in Schwierigkeiten gebracht hat und ihn sicher irgendwann einmal den Kopf kosten wird.
Sein Sinn für Humor und Amüsement.
Dieser fordert nämlich genau dass auch konsequent heraus.
Schreiben kann Blake übrigens nicht so gut. Er ist auch im lesen nicht unbedingt ausdauernd, da er schon als Junge an der Küste vorgezogen hatte, lieber herumzustreifen, als sich der geistigen Bildung zu widmen. Seine Sprachkenntnisse stammen hauptsächlich aus der Praxis!

Waffen:
Blake ist nicht sehr angriffslustig.
Das musste mal festgestellt werden. Er geht Konfrontationen eher aus dem Weg.
Zur Jagd benutzt er seine Hände oder eben jene Waffen, die ihm als Werwolf gegeben sind. Er ist zugegeben kein großartiger Fechter oder beherrscht den Bogen meisterlich. Auch Schusswaffen sind nicht unbedingt dass, was er beherrscht. Aber er kann aus den landläufigsten Gegenständen gefährliche Waffen machen. So weiß er, wo er jemanden mit einem einfachen Flegel treffen muss, damit er sofort kampfunfähig ist.
Aber seine kämpferischen Erfahrungen rühren zumeist aus der Not heraus. Wenn er sich verteidigen musste, dann mutig und mit einem unerhörten Gottvertrauen auf seine Instinkte in Kombination mit schnellem Schritt, mit dem er flüchtet ist oder irgendetwas Greifbaren, dass seiner Gebete nach zumindest scharfkantig sein dürfte.
Er ist also ein wahres Improvisationstalent (vor allem, nachdem er einem Ehemann, der ihn einmal erwischt hat, mit einer Haarnadel ein Auge ausgestochen hatte.)

Avatar: Gary Oldman

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