Einen klassischen Fehlstart hat die Mannschaft um Tom Brady hingelegt. Die Zuschauer sahen, soweit sie durch den dichten Schneefall überhaupt etwas sehen konnten, eine zerfahrenes Spiel der beiden Teams. Die Patriots versuchten das Passspiel, normalerweise eine ihrer stärksten Waffen zu etablieren, aber das schlechte Wetter und die konsequente Tiefenverteidigung der Bills ließen einen Erfolg nicht zu. Stattdessen warf Brady den Ball ganze sechsmal in die Hände der Bills Cornerbacks. Ein wahrhaft schwarzer Tag für seine Offense. Durch die ständigen Turnovers gelang es den Pats nicht, ihren Angriff in Schwung zu bekommen. Die Bills hingegen gerieten gar nicht erst in Versuchung, sich auf das Passspiel zu verlassen, da dies bekannterweise nicht gerade ein Stärke des QB Losman ist. Stattdessen taten sie das, was sie am besten konnten, ein konsequentes Laufspiel aufzubauen. So hatten sie am Ende der ersten Hälfte fast 80 Yards erlaufen, dem gegenüber standen -11 Yards passingyards. Nachdem das erste Viertel ohne Punkte auf beiden Seiten auskam, punkteten die Bills durch einen RushingTD von Willis McGahee, der der Motor der Billsoffense war. Dieser TD und noch ein FG brachten zur Hälfte eine 10-0 Führung für die Gäste. Man weiß nicht welche Worte Bill Belichick in der Pause gefunden hat, Fakt ist aber, dass die Leistung der Patriots besser wurde. Beide Mannschaften schossen im 3. Viertel je ein FG. Dann jedoch setzte Laurence Maroney zu einem 18 Yard Rushing TD an und brachte die Pats mit einem TD auf 3 Punkte zu einem 13-10 heran. Die Wende schien in greifbarer Nähe als dem Bills QB Losman ein genialer Pass gelang, der die Bills wieder in die Endzone führte und eine
20-10 Führung ermöglichte. Der Rest des Spiels ist dann schell erzählt, auf der einen Seite ein rushende, Zeitfressende Billsoffense, auf der anderen Seite die Pats, die bis zuletzt versuchten die Wende herbeizuführen.
Bills:HW
Pats:SB
1182687947]