Angesichts der auf dem Auto prangenden Aufkleber von 'Johnnie Walker' mag man nur schwer auf den Gedanken kommen, bei McLaren-Mercedes gäbe es ein striktes Alkoholverbot. Nach den leidvollen Erfahrungen, für die Kimi Räikkönen im Team gesorgt hatte, möchte man nun offenbar erneuten hämischen Kommentaren seitens der Medien vorbeugen.
Fernando Alonso und Lewis Hamilton, die bei den "Silberpfeilen" wieder goldene Zeiten einziehen lassen sollen, stellten sich jüngst einem Fitnesstraining in Finnland, das von Ex-Olympioniken geleitet wurde. Dabei stellte Teamchef Ron Dennis auch unmissverständlich dar, dass für ihn Alkohol und Sport nicht zusammenpassen.
"Leichtathleten trainieren unter sehr strengen Systemen, um Gold zu gewinnen, sie bekommen dabei aber nicht die Entlohnung, die Grand-Prix-Fahrer für gewöhnlich bekommen", zitiert ihn der 'Daily Mirror'. "Wir sehen keinen Grund, warum sich Fahrer im Laufe der Saison auch nur einen Drink genehmigen sollten."
Das Trainingslager in Finnland wiederum sollte das zum Teil neu geformte Team enger zusammenschweißen. Hamilton genoss die Erfahrungen in Skandinavien. "Es war eine tolle Erfahrung", erklärte er. "Uns wurde sogar gezeigt, wie man einen Speer wirft. Es war eine gute Sache, um die Ingenieure und die anderen Fahrer zusammenzuschweißen."
"Dabei geht es ja nicht nur um mich", so der amtierende GP2-Champion, der in Melbourne sein Debüt in der Formel 1 geben wird. "Es geht darum, dass sich das gesamte Team entwickelt und dass wir uns zusammen entwickeln, wenn wir gewinnen möchten."
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Wo er Recht hat, hat er Recht. Finde auch, dass Alkohol und Sport ABSOLUT nicht zusammenpassen. Aber ich würde es nicht sooo streng sehen. Warum sollen sie unter der Woche nicht mal zum Abendessen ein Glas Wein oder Champagner trinken....nur eben auf keinen Fall in der Nähe von Training, Tests, Rennen...
Stimmt auch! Manche Fahrer vergessen schnell, durch wie viel Glück sie das viele Geld verdienen %) Andere leisten weitaus mehr und bekommen VIEL weniger....aber so ist das Leben
Ein Leichtathlet oder andere Sportler arbeiten auch hart, aber bekommen mit weitem nicht das was ein F1 Fahrer bekommt. Natürlich gibt es bei der Rennfahrern auch ein viel höheres Verletzungsrisiko was man vielleicht auch bedenken sollte.
Nur wissen es viele Fahrer nicht zu schätzen, durch wieviel Glück sie so viel Geld verdienen. %)
Wenn man nach einem Rennen auf einen Sieg anstößt, finde ich es absolut nicht schlimm. Nur eben nicht in der Vorbereitung auf ein Rennen - aber welcher Rennfahrer macht das schon...
McLaren verhängt Alkoholverbot
München - "Der Tag geht, Johnnie Walker kommt." So wird einem in der TV-Werbung der Genuss eines schönen Glases Whisky nach einem harten Arbeitstag schmackhaft gemacht.
Ein wahrer Whisky-Fan wird dem Slogan zustimmen, denn ein Abend mit einem Glas edlen Tropfens kann durchaus etwas Entspannendes haben. Man muss sich ja schließlich nicht gleich betrinken.
Was im normalen Alltag üblich sein kann, ist bei McLaren-Mercedes ab der kommenden Saison verpönt. Ausgerechnet bei dem Team, das für die Whisky-Marke wirbt, soll während der Saison 2007 kein einziger Tropfen Alkohol fließen.
Nur Siegerschampus als Ausnahme
"Andere Athleten trainieren unter sehr strengen Richtlinien, um eine Goldmedaille zu gewinnen und bekommen dafür nicht den Lohn, den Grand-Prix-Fahrer gewöhnlich bekommen. Ich sehe nicht, warum Fahrer im Laufe der Saison auch nur einen Drink zu sich nehmen sollen", stellte Teamchef Ron Dennis im "Daily Mirror" klar.
Einzige Ausnahme, die Dennis sicher gerne genehmigen wird, ist ein Schluck Champagner bei der Siegerehrung. Dann hätten seine Fahrer zum einen etwas gewonnen, zum anderen würde der größte Teil des Schampus ohnehin über Kopf und Overall gegossen.
Angst vor Räikkönen-Wiederholung
Ron Dennis ist vorsichtig geworden, immerhin sorgte sein ehemaliger Pilot Kimi Räikkönen durch einige Trinkgelage für Schlagzeilen, auf die Disziplin-Verfechter Dennis gerne verzichtet hätte.
Zwar ist Weltmeister Fernando Alonso in den letzten beiden Jahren durch ein extrem hohes Maß an Disziplin aufgefallen und auch der junge Lewis Hamilton wird sich hüten, seinen Arbeitgeber zu verärgern, aber bei McLaren setzt man trotzdem schon vorbeugend auf teambildende Maßnahmen.
Boot-Camp in Finnland
So machten sich die Silbernen im Rahmen eines Boot-Camps in Finnland fit für die Testfahrten und die anschließende Saison.
"Es war eine großartige Erfahrung", sagte Hamilton. "Wir haben sogar gelernt, wie man einen Speer wirft. Als teambildende Maßnahme zwischen Ingenieuren und Fahrern war das eine gute Sache."
Ob abends im gemütlichen Kreis ein Bierchen oder gar ein Glas Whisky getrunken wurde, ist nicht bekannt.
And now this
Limited access to Hamilton for media in 2007
Ron Dennis has vowed to limit the media's access to Lewis Hamilton this year, so that the young Briton is not 'distracted' during his rookie season in F1 for McLaren. The Woking based team's principal told the Independent that he is already conscious of the English and international hype that is being generated by the 22-year reigning GP2 champion's graduation to the highest class of motor racing.
Dennis revealed to the newspaper that McLaren will use a policy of "controlled exposure" with respect to Hamilton throughout 2007. “We will make Lewis available , but we will certainly limit one-on-one because they are so massively time-consuming and can be very intrusive and distracting for a young driver,“ he said. “In some instances, it's like the young driver being thrown to the wolves and that certainly isn't going to happen.“
Freackcontrol!
Ron, hör mal zu: Du sperrst die Fahrer weg > Die Medien verlieren zwangsläufig das Interesse > die Fans bekommen nichts mehr mit > keiner will mehr F1 schauen > du verdienst keine Millionen mehr!!!!
Das nervt mich so! Diese Einstellung, würden das alle Teams so machen, können die die F1 dicht machen!! Die F1 LEBT VOM MEDIENINTERESSE und sonst von nichts!
Wer würde sonst ein paar Leuten Millionen zahlen, damit sie etwas im Kreis fahren? Hallo?!