Der Österreicher steht damit vor einem "halben" Comeback in der Königsklasse, schließlich hat er in Malaysia 2000 sein bisher letztes Formel-1-Rennen bestritten. Gegenüber der 'Kronen Zeitung' sagte er nun, die Freitagstests seien "ein wichtiger Schritt", aber: "Lieber wäre mir natürlich, ich könnte auch am Sonntag fahren, aber wir werden ja sehen." Hoffnung auf mehr macht er sich momentan nicht: "Die dritten Autos im Rennen, das wird noch dauern."
Die Zusage von McLaren und Mercedes kam bei der 'Stars-and-Cars'-Party am Wochenende in Stuttgart, doch ganz fix ist das Wurz-Comeback noch nicht: Die Freitagstests wurden ursprünglich eingeführt, um den kleinen Rennställen einen Vorteil gegenüber den Top-Teams zu verschaffen, und vielen stößt es nun sauer auf, dass ausgerechnet McLaren-Mercedes in den Genuss dieser Regelung kommen soll. Die besten vier Teams der Konstrukteurs-WM dürfen am Freitag ja weiterhin nur zwei Fahrzeuge einsetzen.
Selbst McLaren-Boss Ron Dennis hat daher so seine Zweifel daran, dass man bald drei "Silberpfeile" im Training sehen wird: "Ich wäre schon sehr überrascht, wenn uns das erlaubt würde. Die Regel wurde nie entwickelt, um den Top-Teams einen Vorteil zu verschaffen", erklärte er Mitte September dieses Jahres.
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Die Regel vom 3. Auto wurde eistimmig beschlossen um den Teams zu helfen die im Vorjahr weniger Punkte erwischt haben. Warum soll Mc Laren diesen Vorteil nicht geießen dürfen. Dem Wm Punktestand nach ist Mercedes kein Topteam. Regeln sollen für alle gleich sein.