xa-board.com - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums Herzlich Willkommen bei den Linzermamas
Verfügbare Informationen zu "Ärztekammer gegen Entschädigungsfonds"
  • Beiteiligte Poster: gisi - Ruth
  • Forum: Herzlich Willkommen bei den Linzermamas
  • Forenurl: Zum Forum
  • Forenbeschreibung: unserer Linzermamas Seite für ganz Österreich
  • Antworten: 2
  • Gestartet: Sonntag 01.02.2004
Alle Beiträge und Antworten
gisi - 01.02.2004 - 08:14

Ärztekammer gegen Entschädigungsfonds
Die Ärztekammer ist dagegen, dass mit Geld ihrer Mitglieder die Entschädigungen bezahlt werden sollen, wenn Kunstfehler gemacht wurden. Die Arbeiterkammer (AK) hat einen solchen Fond verlangt, der betroffenen Patienten rasch Schadenersatz gewähren soll.


Beratungsstellen mit immer mehr Klienten
Laut Arbeiterkammer gibt es immer mehr Patienten, die nach schweren Problemen bei Arztbesuchen die Beratungsstellen der AK aufsuchen. Vom Wirbelbruch, der angeblich übersehen worden sei, bis zum Tod einer Patientin nach einer Routine-Operation.

Das sind die Fälle, mit denen sich AK-Patienten-Rechtsberater auseinandersetzen müssen. Die Zahl der Beschwerden über Kunst- und Behandlungsfehler nehme stark zu. Patienten seien kritischer als früher und sie ließen sich weniger gefallen, sind die Konsumentenschützer überzeugt.

Nach derzeitigem Recht hätten Ärzte gar keine andere Möglichkeit, als gegen Kritiker zu mauern, sagt Siegfried Pichler, Präsident der Arbeiterkammer. Eine vom Verschulden unabhängige Haftung der Mediziner sei die Lösung:

"Die Haftung könnte zu raschen Entschädigungen verführen und der Allgemeinheit die Gerichtskosten ersparen. Das wäre im Interesse aller."



Ärztekammer strikt dagegen
In diesen Entschädigungsfonds sollten unter anderem Ärzte, Pflegepersonal, Krankenanstalten und Arzneimittel-Hersteller einzahlen.

Der Salzburger Reiner Brettenthaler, Präsident der Ärztekammern in Österreich und der EU, lehnt diesen Vorschlag ab:



"Ich halte nichts davon, weil wir Ärzte ja ohnehin alle haftpflichtversichert sind. Ich halte auch deswegen nichts davon, weil wir als Mediziner nicht persönlich die allgemeinen Risken der Medizin übernehmen können, denen der einzelne Patient ausgesetzt sein kann. Das lehne ich ab."



Andere Systeme könnten installiert werden - aber nicht mit dem Geld der Ärzte, sagt Brettenthaler.

Ruth - 01.02.2004 - 10:10

Gegen Ärzte kommst nicht an.
Ich hatte vor 14 Jahren einen Rechtsstreit wegen meiner Zahnspange. Durfte, da ich falsch behandelt wurde, 6 Jahre eine feste Zahnspange + eine Kieferoperation mitmachen.
Unsere Rechtsanwalt hat dann gleich gesagt, nur bei einem Gutachter aus Amerika hätten wir eine Chance. Und genau so war es auch.
Der Gutachter kannte unseren damaligen Arzt (ein Studienkol.) alle per DU na da könnt ihr euch vorstellen, was da rausgekommen ist. Nichts.
Keiner wills gewesen sein, meine Zahnärztin hatte auch gesagt, sie sagt nix aus kennen sich ja alle. Keiner hat uns den Rücken gestärkt.
Bei der Verhandlung war ich dann etwas pamstig, und hab denen gleich allen auf den Kopf gesagt, sie sitzen eh alle im gleichen Boot und warum wir hier noch sitzen, bekam dann eine Rüge von meiner Anwältin.
Heute muss ich sagen, vielleicht hätte ich mehr Dampf machen sollen, aber ich war erst 18 und traute mich da nicht so. Heute würden die schon was zu hören bekommen.
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Ähnliche Beiträge
Spio Stärke DHE - von Neo_Shot am Sonntag 17.12.2006
Schröder - von Lovely am Mittwoch 14.04.2004
Warum? - von Lovely am Mittwoch 14.04.2004
Niedersachsen - von Lovely am Mittwoch 14.04.2004
Nightwish - von Claui alias Hilary am Samstag 10.07.2004
Jungenfreundschaften - von Lovely am Samstag 24.04.2004
Geiseln - von Lovely am Donnerstag 15.04.2004
Der Krieg - von Lovely am Mittwoch 14.04.2004
Rußland - von Lovely am Mittwoch 14.04.2004
Ferien - von Lovely am Mittwoch 14.04.2004