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Verfügbare Informationen zu "Ärger mit Lone und den kühen... sowie weitere Geschichten mit Blakkur, Bjalla und den anderen ;)"
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Reka - 02.03.2005 - 20:35

Heute morgen musste ich früh aufstehen, damit ich ein Frühstück mit Sim in der WG-Küche genießen konnte! Er hatte heute Dienst! Sein Freund Marcel hatte sich einen Virus eingefangen und viel für die nächste Woche aus, ich mich konnte also auf ein paar einsame Tage gefasst machen! Nach dem Frühstück gingen wir noch eine große runde mit Lone spazieren und küssten uns ab und zu. Ich war etwas traurig... ich weiß auch nicht warum. Aber ich wollte halt nicht allein sein. Nach einer Stunde kamen wir wieder am Haus an und ich leinte Lone ab. Sie stürmte ins Haus und Sim und ich gingen langsam hinterher. Dann packte Sim seinen Rucksack und verabschiedete sich noch einmal mit einem Kuss, dann musste ich mit ansehen wie er davon fuhr. Ich seufzte und pfiff dann nach Lone. Sofort kam die Hündin aus einer Ecke des Hauses gestürmt und sprang an mir hoch! „Na süße?“, ich klopfte ihr den Bauch. Schnell wickelte ich den Schal um meinen Hals und setzte meine rot-orange Mütze auf. „Komm Schnuckel!“ Ich öffnete die Tür und machte mich auf den Weg zum Auto. Lone hüpfte auf den Beifahrersitz, als ich den Wagen auf machte. „Ich dachte du willst laufen?!?“, scherzte ich und strich zärtlich über ihr Schnäuzchen. Dann ließ ich den Wagen an und fuhr Richtung Puerto del Sol. Nach einer guten Minute war ich da. Lone kletterte über meinen Schoß aus dem Auto und als ich ausgestiegen war hatte ich dreckige Pfotenabdrücke quer über den Schoß verlaufend. Mona lief grade über den Hof. „Hi du!“, rief ich und sie blieb stehen. Wir quatschten ein bisschen und mir ging es schon viel besser. Sim war vergessen. Ich ging in den Stall und nahm Bjallas lila farbendes Stallhalfter und Baileys blaues Stallhalfter. Ich ging erst zu Bailey und streifte ihm das Halfter über, dann führte ich ihn raus auf den Hof. Am Putzplatz standen schon einige Pferde und ich band Bailey ebenfalls dort an. Dann holte ich Bjalla und stellte sie daneben. Nun holte ich acht Bandagen samt Unterlagen und zwei Paar Hufglocken. Ich machte eine weiße Baumwollunterlage um Baileys Bein und wickelte die blauen Bandagen darum. Dann bandagierte ich Bjalla in lila und zum Schluss machte ich beiden ein Paar Hufglocken an die Vorderbeine. Nun brachte ich sie auf die Weide. Dann ging ich in den Stall und mistete ihre Boxen aus. Nach einer Stunde war ich fertig. Ich holte Astors grünes Halfter und das neue orangene Halfter von Romi, dazu nahm ich noch Lanas knallrotes Halfter. Nun machte ich mich auf den Weg zum Offenstall. Zuerst holte ich Astor und dann Romi. Ich knotete ihren Strick an Astors Halfter und ging dann zu Lana. Ich halfterte sie auf und nahm sie links von mir und Astor und Romi rechts von mir. Nun führte ich die drei auf den Hof und band sie am Putzplatz an. Dann putzte ich alle kurz über, wobei ich Astor etwas gründlicher bearbeitete. Dann holte ich den VS-Sattel aus Romis Spind. Ich wollte ihn heute mal für Astor benutzen, da Romia ja noch nicht reitbar ist. Ich holte eine von Astors grünen Schabracken und ein Sattelkissen aus seinem Spind und schnallte die Sachen zusammen. Dann legte ich den Sattel auf Astors Rücken und gurtete an. Dann holte ich noch Lanas und Astors Trensen und zwei lange Stricke. Ich trenste zuerst Astor und dann Lana und klinkte dann bei ihr und Romi die Stricke ein. Ich schlang beide stricke locker um den Pfosten und schwang mich auf Astors Rücken. Dann löste ich sie ab und nahm jede der beiden Stuten auf eine der Seiten von Astor. Ich pfiff nach Lone und ritt im Schritt an. Astor nickte schön mit dem Kopf und schwang mit dem Rücken. Er war entspannt und wusste, dass ich jetzt nichts von ihm verlangte. Wir klapperten über den Hof, während Lone uns umsprang. Dann bogen wir auf einen breiten Kiesweg ein und B’lana fing an nach ein paar Grashalmen zu schnappen während Romi mit großen Augen die Umgebung bestaunte. Sie drehte den Kopf nach links und rechts und lief manchmal beinahe gegen Astor, der sie dann zurechtwies. Einer viertel Stunde liefen wir auf diesem Kiesweg der auf die Sanddünen vor dem Meer führte. Dann änderte sich die Landschaft. Hüfthohe Gräser und niedrige Büsche standen neben dem weg, vorher war der Weg von Bäumen und Moosen umgeben gewesen, dann aber waren wir aus dem Wäldchen rausgekommen und das Meer kam in Sicht. Ich löste B’lanas Strick und klapste sie damit auf den Po. Erschreckt sprang sie vorwärts um dann in wildem Bocken durch die Dünen zu galoppieren. Romi wieherte kläglich und ich entschied sie auch loszulassen, auch wenn es risikoreich war. Denn ich wusste nicht, ob sie auf Befehl zurückkommen würde. Ich probierte es gleich aus. „B’lanaaaaaaaaa!“, rief ich, „Roooooooooooomiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiaaaaaaaaaaaa!“ Lana kam in vollem Galopp an geprescht und stoppte kurz vor mir und Astor, sie wusste, dass sie immer ein kleines Stück Möhre oder Äpfelchen, manchmal auch Zucker bekommen würde! Als Romia sah wie Lana die Leckerei aus meiner Hand nahm ahmte sie die braune Stute nach und kam angaloppiert, um gleich darauf ebenfalls belohnt zu werden! Lana wurde eifersüchtig und jagte die kleine Falbstute quer über die Dünen. Ich ritt Astor im schritt im seichten Wasser und die beiden preschten hin und her immer an uns vorbei. Am Ende des anderthalbstündigen Rittes waren aus den beiden Stuten, die sich anfangs nicht geheuer gewesen waren, richtig gute Freundinnen geworden. Auf dem Weg zum Hof ließ ich die beiden am Offenstall raus. Ich warf mir die Trense, das Halfter und die Stricke über die Schulter und trabte Astor zum Hof zurück. Ich sattelte Astor schließlich ab und deckte ihn ein, dann brachte ich auch ihn auf die Koppel. Nun wollte ich zum ersten Mal Blakkur reiten, naja, nicht zum ersten Mal, als er früher noch Verkaufspferd gewesen war hatte ich ihn schon einmal geritten. Ich ging zum Spind und nahm sein Halfter. Es war weich unterlegt und lag gut in der Hand. Seine Box war schön groß und er drehte sich neugierig nach mir um, nach dem Motto: „Aber Hallo, wer bist du denn?“ Ich ging näher ran und strich über seine schwarze, leicht gewölbte Ponystirn. Aus seinen großen Knopfaugen glotzte er mich an. „Na kleiner?“, flüsterte ich, „Wie geht’s?“ Ich streifte das Halfter über seinen Kopf und führte ihn aus der Box. Auf der Stallgasse band ich ihn an und putzte ihn gründlich. Dann holte ich seinen Sattel. Er war schwarz und noch ziemlich gut erhalten, darunter lag eine dicke Satteldecke. Als ich den Sattel auf seinem Rücken aufsetzte knappte er nach mir und bekam prompt einen Klaps auf die Nase. Vorsichtig gurtete ich an. Dann nahm ich die Trense aus dem Spind. Es war ein englisches Reithalfter mit einem einfachen Wassergebiss, das seinen Zweck gut erfüllen zu schien. Willig öffnete der Hengst das Maul und kaute sofort auf dem Gebiss herum. Ich verschnallte alle Riemen und führte Blakkur in die Halle. Hier stellte ich die Bügel ein und gurtete nach. Dann stieg ich auf. Blakkur machte kurze abgehackte Schritt, er schien etwas steif. Mit langem Zügel ließ ich ihn durch die Bahn schreiten, versuchte ihm die Möglichkeit zu geben locker zu werden und sich zu entfalten. Nach zehn Minuten Schritt senkte er die Nase gen Boden und schien schon etwas gelassener. Ich ließ ihn noch einige Minuten Schritt gehen und trabte dann an. Immer wieder ritt ich im Leichttrab linke Hand und rechte Hand und große, gebogene Linien. Zwischendurch machte ich einige Schritt Übergänge. Nun galoppierte ich an. Er reckte sofort seinen Kopf in den Himmel und hob sich aus der Anlehnung. „Dicker!“, mahnte ich und hielt ein bisschen mit Zügeldruck gegen, während ich mit dem inneren Schenkel solange trieb bis Blakkur im Genick nachgab und in guter Anlehnung galoppierte, dann machte ich im Galopp ein bisschen Zirkel verkleinern und vergrößern und auch ein paar Trab Übergänge. Sogar einmal vom Galopp in den Schritt und umgekehrt. Natürlich machte ich zwischendurch auch noch einige Handwechsel! :o Nun machte ich zum Schluss noch einfache Galoppwechsel, Schenkelweichen, Rückwärtsrichten und Vorhandwendungen. Nachdem alles einigermaßen geklappt hatte nahm ich die Abschwitzdecke von der Bande. Ich legte sie über Blakkurs Rücken und ritt im schritt am langen Zügel trocken. Nach zehn Minuten steig ich ab, machte die Bügel hoch und führte Blakki aus der Halle. Ich nahm ihm die Trense ab und halfterte ihn auf. Sofort schnoberte in meinen Händen und Taschen nach Leckerchen. Ich ging aber erstmal die Trense auswaschen und hängte sie zurück in den Spind. Dann gab ich ihm zwei kleine Möhrchen, während ich den Sattel zurückbrachte. Blakki scharrte ungeduldig mit den Hufen, als ich zurückkam. Ich hatte ein kleines bisschen Müsli aus der Futterkammer mitgebracht. Schnell schüttete ich es in seine Krippe und brachte ihn dann in die Box. Nun holte ich Bjalla rein und putzte sie, während Blakkur trocknete. Als ich fertig mit putzen war bandagierte ich Blakkur und legte ihm die andere decke an, um ihn dann auf die Weide zu bringen. Er tollte gleich herum und schmiss sich samt Decke in die nächste Pfütze –TOLL! ;) :D Dann ging ich zurück zu Bjalla. Ich legte ihr den Longiergurt und den Kappzaum an. Dann band ich ihr die Ausbinder um den Hals. Mit Abschwitzdecke führte ich Bjalla in die Longierhalle. Im Schritt ließ ich sie erst auf der linken, dann auf der rechten Hand ein bisschen laufen. Dann schnalzte ich mit der Zunge, damit sie trabte. Mit großen Tritten umrundete sie mich und schnaubte zufrieden. „Hopp!“, rief ich und Bjalla galoppierte an. Im Takt der Galoppsprünge schnaubte Bjalla in den Hallenboden dabei kaute sie wie verrückt. Ich parierte sie durch und ließ sie auf der anderen Hand auch noch abschnauben, bevor ich die Ausbinder einschnallte. Dann arbeitete ich noch einmal in Trab und Galopp. Bjalla verkroch sich ein bisschen hinter dem Ausbinder, dann lümmelte sie sich drauf und sobald ich sie an tickte mit der Peitsche verkroch sie sich wieder. Es dauerte lange bis ich das richtige Maß an treiben raus hatte und Bjalla lief in relativ guter Anlehnung und war auch recht geschwitzt. Ich nahm ihr die Sachen ab und ließ sie sich wälzen, während ich die Sachen in meinen Spind brachte! Als ich zurückkam sah Bjalla aus wie paniert :o !! :D Schnell warf ich die Abschwitzdecke über und führte Bjalla zurück auf die Stallgasse. Ich putzte den Sand aus ihrem weißen Fell und stellte sie dann wieder in ihre Box. Nun holte ich Bailey. Der Wallach stand ungeduldig am Tor und wieherte mir entgegen. „Na, Brauner? Haste Bock? Gehen wir ins Gelände?“ Er schnaubte und schnappte nach der Möhre, die ich ihm hinhielt. Ich ließ den Führstrick einschnappen und öffnete das Koppeltor. Sofort kamen einige andere Pferd angelaufen, aber ich stellte es geschickt an, so dass nur Bailey und ich die Koppel verließen. Zusammen gingen wir zurück zum Hof. Ich putzte und sattelte ihn. Dann deckte ich noch schnell Bjalla um und bandagierte sie, damit sie noch für einige Stunden auf die Koppel konnte! Dann kehrte ich zu Bailey zurück. Er stand brav wie immer auf der Stallgasse. Ich trenste auf und ging dann an den Aufsteigschemel. Ich schwang mich auf Baileys Rücken. Als ich Lone rief dauerte es erst einige Minuten, bis sie an meiner Seite stand. Ihr Maul voller Dreck und über und über mit Schlamm bespritzt. „Du Ferkel!“, schimpfte ich und ritt los. Lone kam hinterher. In einigen Metern abstand folgte sie mir den ersten weg, einen weichen Trampelpfad, der auf eine kleine Hügelkette führte. Hier und da standen einige Sträucher in denen Vögel zwitscherten und Bailey machte einige Sprünge zur Seite. Lone jaulte kurz auf, anscheinend hatte Bailey sie getroffen oder sie war nur erschreckt. „Ach Süße!“, tröstete ich sie und warf ihr ein Leckerchen zu, das sie gierig verschlang. Dann trabte ich an und ritt am Rand eine kleinen Waldes entlang. Der Boden war moos-bewachsen und federte die Tritte meines Wallachs an. Ich lehnte mich leicht nach vorn und hob den Po aus dem Sattel, dann legte ich mein rechtes Bein zurück und galoppierte an. Lone hechtete neben uns her. „Kommt ihr beiden, das geht noch schneller!“, spornte ich an. Unvermittelt tauchte ein Stromzaun vor uns auf. Ich riss Bailey am linken Zügel herum. Verstört riss er den Kopf hoch, so was kannte er nicht von mir. Ich stieß ihm die Fersen in die seiten und bedeutete ihm, sich umzudrehen, doch er berührte den Zaun mit den Hinterbeinen und bekam einen mächtigen Schlag! Er galoppierte erst einmal einige Meter, bevor ich ihn durchparieren konnte. Es war nicht so einfach aus vollem Galopp mit lockeren Zügel eine 180° Wendung zu reiten! :o :shock: Behutsam klopfte ich seinen Hals und säuselte beruhigende Worte, dann ritt ich ihn zu dem Zaun zurück. Er zögerte und ging nur Schritt für Schritt und unter energischen Aufforderungen näher dran. Der Zaun war aus richtigem Draht, bestimmt 2 bis 3 Millimeter im Durchmesser. Bailey schnaubte verängstigt! Ich war diesen weg schon so oft mit ihm geritten, auch galoppiert, aber so was war noch nie passiert! Im Schritt ging ich den Zaun ab. Kein Durchlass. Auf der anderen Seite grasten ein paar fette braune Milchkühe! Lone quetschte sich unter dem Zaun durch, ohne einen Schlag zu bekommen und mischte die Herde ein bisschen auf. Erbost pfiff ich sie zurück, irgendwie war heute der Wurm drin bei ihr!  Sie hörte überhaupt nicht auf mich! Naja, hier kam ich auf jeden Fall nicht weiter und Bailey war auch so aufgewühlt, dass es nicht ratsam war den Ausritt noch auszudehnen. Im Schritt ritt ich heim und versorgte Bailey. Dann ging ich nach Hause und telefonierte eifrig herum. Ich erfuhr, dass ein Bauer den Zaun erst vorgestern illegal gesetzt hatte und deswegen auch wahrscheinlich strafrechtlich verfolgt werden würde. Denn dieser Weg war ein öffentlicher Reit- und Wanderweg und durfte nicht von ihm als Besitz deklariert und zur Beweidung benutzt werden! Ich war ein bisschen sauer und grummelig , aber dann kam Sim auf einen Überraschungsbesuch vorbei. Er würde ja diese Woche soviel zu tun haben, weil Marcel krank war und er dessen Diesnt übernehmen musste, aber heute Abend hatte er sich nochmal frei genommen und war nun für mich da! :D * freu *Zuerst erzählte ich natürlich was mich so aufregte! Aber dann machten wir ein schönes Essen (Hühnerfrikassee und Reis * mhhhhhhm * ) und taten, was getan werden musste, wir badeten Lone! :o Danach hockten wir uns vor die Glotze und schauten „Wer wird Millionär“, dabei fieberten wir eifrig mit und lachten viel! :D

Reka, die gerade beflügelt ist von ihrer Liebe, ach ist er süß (@) :D %) :)

Pina - 02.03.2005 - 20:42

Ein wirklicher super Guter bericht!!! dafür gibts 755€
tinka - 03.03.2005 - 20:48

cool dass du so gut mit meinem dicken klar kommst!! lass dir nichts von ihm gefallen. ich lass ihn bei dem wetter auch immer ihne deck auf die koppel er ist halt voll das dreckschwein!!! danke nochmal dass du ihn ein wenig beschäftigst!!
Reka - 03.03.2005 - 20:57

*g*, joa, das nächste mal mach ich Decke ab. Meine lass ich immer mit Decke raus, die haben aber dafür extra ne weidedecke!
Pina - 04.03.2005 - 14:52

das kenn ich!
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