Himmel tropft
wie flüssiges Blei durch meine Augen.
Schwer liegt der fahle Hammer
dort, wo Horden mir die Sinne saugen.
Das Glück gleicht keinem Jammer,
denn hat es Augenblicke nur gesehen,
geglaubt, wir seien eins und blieben.
Gehofft, dass Schmerzen schadlos gehen,
dass Blau die Wolken ewig lieben,
wie wir ein Licht, so winzig.
Dort oben über unsren Schreien
wird sie noch atmen.
Abschied.
© Herbert Gerke 21.08.2007