Die Grippe ist in Deutschland nach Expertenschätzungen wahrscheinlich die Infektionskrankheit mit den meisten Todesfällen. Im letzten Winter starben nach Angaben der Landesärztekammer Baden-Württemberg rund 16 000 Menschen an den Folgen einer Grippe.
Darunter waren vor allem Menschen aus den Risikogruppen, denen besonders zu einer Grippe- Impfung geraten wird, wie zum Beispiel Herzkranke, Diabetiker, Asthmatiker und über 60 Jahre alte Menschen. Zwischen Impfung und Impfschutz vergehen 8 bis 14 Tage.
Die Krankheit meldet sich plötzlich mit raschem Temperaturanstieg, großer Abgeschlagenheit, heftigen Kopfschmerzen, Augendruck und Gliederreißen. Sie wird oft mit Erkältungen verwechselt. Diese so genannten grippalen Infekte weisen häufig ähnliche Symptome wie Grippe auf, etwa Husten, Schnupfen, Schüttelfrost, teils hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen.
Beim schweren Verlauf einer echten Grippe (Influenza) kann es zu Lungen-, Hirnhaut- und Herzmuskelentzündungen kommen. Sie wird durch Tröpfcheninfektion - beim Niesen, Husten oder Sprechen - übertragen. Den besten Schutz bietet eine frühzeitige Impfung. Grippeviren gehören zu den wandlungsfähigsten Erregern, die bekannt sind. Daher muss man sich jedes Jahr neu impfen lassen.
Quelle: http://www.news.de/700/01Viele_Menschen_sterben_an_Grippe.php