Wenn 'Lenßen & Partner', 'Abschlussklasse', 'Freunde - das Leben beginnt' und weitere elf Formate
auf den verschiedenen Fernsehsendern vorbei sind, nimmt der Zuschauer im Abspann meist nicht den Satz zur Kenntnis,
dass die Handlung frei erfunden ist.
Weil 'geschriebene' Fälle beim Publikum besser ankommen als 'echte' Talks, schwimmt auch Arabella Kiesbauer
bei Pro7 mit dem Mainstream und baut ihre Fiktiv-Sendung 'Das Geständnis' ab Herbst auf eine Stunde aus
und 'Arabella' entfällt ganz.
Dazu hatte sie eine Umfrage gestartet: 'Ist es Ihnen wichtig, dass bei 'Arabella' die Gäste echt sind?
Die Antwort: Ja. Wissen Sie, dass die Gäste bei 'Das Geständnis' nicht echt sind? Ja. Macht Ihnen das etwas aus? Nein.'
Quelle: www.faz.net
:I: Interessanter Artikel, unbedingt in der Quelle Orginal lesen!
Ein sehr interessanter Artikel, der einen bestimmten Typ Zuschauer anspricht, wozu ich auf keinen Fall gehöre,
weil ich weder den Original-Talks noch den fiktiven Talks etwas abgewinnen kann.
Ich denke mal, es spiegelt die momentane Situation in Deutschland wieder: Eine Nullbock-Generation entwickelt sich,
der egal ist, was sie im Fernsehen vorgesetzt bekommt. Traurig aber wahr! :h: