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badwoman - 03.06.2004 - 17:56

mir ist zu ohren gekommen, es gibt hier boxintressierte und aktive.
also bitte -- ring frei, und fair kämpfen. tiefschläge sind nicht erlaubt. ;)
http://www.boxingpress.de/fotos/alistand.gif
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Oscar De La Hoya vs. Felix Sturm
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Der Vorbericht
von Wolfgang Oswald

Am 5. Juni 2004 erhält Felix Sturm (BP-Nr. 8) die Chance seines Lebens. Im MGM Grand von Las Vegas soll er seinen WBO-Weltmeistertitel im Mittelgewicht gegen Boxsuperstar Oscar „Golden Boy“ De La Hoya (Foto oben) verteidigen (das ZDF überträgt live ab ca. 03.30 Uhr). Doch wie bei der Weltmeisterschaft zwischen Allen und Hopkins im gleichen Programm (BoxingPress berichtete) lautet das Ziel der Auseinandersetzung lediglich, den Glanz des „Golden Boy“ nach seiner letzten und teils umstrittenen Niederlage gegen „Sugar“ Shane Mosley für einen zukünftigen „Kassenschlager“ aufzupolieren.

Vorgeschichte des Kampfes:

Der ins Mittelgewicht aufgestiegene de la Hoya soll im September gegen den von Don King (Foto) betreuten Super-Champion Bernard Hopkins (BP-Nr. 1), den Mann mit der Maske, antreten. Zunächst allerdings verteidigt Hopkins in der gleichen Veranstaltung (siehe oben) den Titel gegen Robert Allen (BP-Nr. 5). Der Plan der US-Promotor Don King und Bob Arum: Anschließend soll es zu dem Superfight Hopkins gegen de la Hoya kommen. Diesen Plan will natürlich Felix Sturm mit einem Sieg durchkreuzen. Und das ausgerechnet gegen sein großes Vorbild de la Hoya.

Die Protagonisten des Kampfes: http://www.boxingpress.de/fotos/camacho.jpg

Leben und Karriere des Oscar de la Hoya lesen sich wie ein modernes Märchen. Er wächst auf als Sohn mexikanischer Einwanderer in „East L. A.“, dem Armenviertel von Los Angeles. Der harten Kindheit folgt ein kometenhafter Aufstieg im Boxring. 1992 erkämpft de la Hoya in Barcelona mit 19 Jahren die olympische Goldmedaille, fortan nennt man ihn ehrfurchtsvoll den „Golden Boy“. Auch bei den Profis sammelte der Amerikaner mit acht WM-Gürteln in fünf Gewichtsklassen Gold und Geld wie am Fließband. Der Amerikaner war Weltmeister in den Gewichtsklassen Superfeder, Leicht, Halbwelter, Welter, Halbmittel – und das in den Weltverbänden WBO, IBF, WBC und WBA. Seine Gegner waren meist alle Superstars dieser Klassen: Julio Cesar Chavez, Felix Trinidad, Shane Mosley, Hector Camacho Sr. (Foto), Ike Quartey, Pernell Whitaker, Fernando Vargas etc.

Solche Namen findet man im Boxrekord von Felix Sturm bisher vergeblich. Im Gegensatz zu seinem Kontrahenten ist er zwar der Weltmeister, aber für viele Boxexperten ist die WBO ohnehin nur ein Witzverband und Sturm weniger ein Champion aufgrund der eigenen Boxkünste geworden, sondern eher wegen dem großen Einfluss der Universum Box-Promotion bei eben jenem Boxverband. Doch man tut damit dem deutschen Talent ein wenig Unrecht. Sturm ist kein schlechter Boxer und er hat das Zeug zu mehr. Schließlich begann der Leverkusener Sohn bosnischer Einwanderer bereits als Elfjähriger mit dem Faustkampf bei Trainer Paul Smolarzyk in der Boxabteilung von Bayer Leverkusen. Er ist Moslem, praktiziert seinen Glauben, so gut es sein Sport erlaubt. Denn er lebt fürs Boxen, dem ordnet er alles unter. Vorbildlich nennt sein Trainer Michael Timm die Einstellung des Youngsters.

badwoman - 03.06.2004 - 17:57

tei2 (wegen überlänge geteilt)

Felix Sturm, http://www.boxingpress.de/fotos/Braehmer.jpg
der früher Adnan Catic hieß, war einer der erfolgreichsten deutschen Amateurboxer und stand schon als Jugendlicher zusammen mit Jürgen Brähmer (Foto) im Notizbuch von Universum-Geschäftsführer Peter Hanraths, dem Goldfinger für Boxtalente. Kein Wunder, denn der Fight zwischen Brähmer und Sturm bei einem Junioren-Turnier war ein boxerischer Leckerbissen, den der Leverkusener nur knapp nach Punkten verlor.

Als Amateur konnte Sturm bereits viele bittere Erfahrungen sammeln, die ihm jetzt beim Kampf gegen den amerikanischen Superstar zugute kommen könnten. Bei den olympischen Spielen 2000 in Sydney verlor er nach Punkten gegen Jermain Taylor, der heute bei den Profis ebenfalls als hoffnungsvolles Talent gehandelt wird. In dieser Auseinandersetzung hatte sich der Deutsche verschätzt, die falsche Taktik angewandt und es ein wenig an der nötigen Ringintelligenz vermissen lassen. Auch mit dem schlimmsten Albtraum, einer Knockoutniederlage, machte Sturm schon einmal Bekanntschaft. Beim Chemie-Pokal in Halle 1998 schickte ihn der starke Kasache Ibraimow auf die Bretter. Es blieb die einzige K.o.-Niederlage in der Karriere des Universum-Boxers und das lässt darauf schließen, dass er daraus gelernt hat und mit einem Volltreffer zur Not richtig „umgehen“ kann.

Analyse zum Kampf:

Der Deutsche ist größer als sein Gegner und verfügt über die längere Reichweite. Zudem ist er ein „echtes Mittelgewicht“ im Gegensatz zu de la Hoya, der sich aus den unteren Gewichtsklassen nach oben trainiert und „gegessen“ hat. Ein Vorteil für Sturm, mit dem er vielleicht seine mangelnde Erfahrung mit Weltklasseboxern ausgleichen kann.

Wegen dieser genannten Vorzüge hat Sturm boxerisch alle Möglichkeiten der Welt, um seinen Herausforderer in Schach zu halten. Sicher, der Amerikaner ist ein Ausnahmekönner, der zwischen den Seilen nahezu alles in Perfektion beherrscht. Doch manchmal braucht es nur einige simple Mittel, um solche Boxgenies zu entzaubern. Diese Mittel hat der Champion. Er besitzt ein gutes Auge, ist schnell auf den Beinen und kann lang und auf der Innenbahn boxen. Wenn es ihm gelingt seine Nerven im Zaum zu halten und die richtige Taktik sowie sein vorhandenes Können im Ring umzusetzen, stehen die Chancen auf eine Sensation gar nicht mal so schlecht. De la Hoya kocht auch nur mit Wasser und er nähert sich allmählich dem Karriereende.

Ein weiteres Plus für Sturm: Er kann in beiden Auslagen gleich gut boxen. Kämpft er in der Rechtsauslage, sind bei ihm meist Technik und gutes Boxen angesagt. Wechselt er in die Normalauslage, dann fängt er an zu „krachen“. Kleinere Gegner kann er damit optimal mit Eins-Zwei-Kombinationen auf Distanz halten und de la Hoyas Schwäche liegt darin, wenn er den Kampf machen bzw. selbst angreifen muss. Wegen des Heimvorteils des Amerikaners ein heikler Punkt, denn auf die „Hilfe“ und „100 %ige Objektivität“ der Punktrichter kann sich der Weltmeister sicher nicht verlassen. Er muss also wirklich klare und harte Treffer setzen und mehr riskieren als bei seinem Titelgewinn. Keine einfache Aufgabe gegen einen Mann wie de la Hoya, der Schläge kommen sieht, über fantastische Reflexe und Meidbewegungen verfügt.

Abzuwarten bleibt, wie Sturm mit der für ihn unbekannten Umgebung und Atmosphäre umgehen kann. De la Hoya kennt diese Situationen und Nervenspiele zur Genüge und er weiß, dass Boxkämpfe immer auch im Kopf entschieden werden. Ein falscher Schlag, eine kleine Unaufmerksamkeit und es wird der Amerikaner sein, der über seinen Gegner hinweg stürmen wird. Doch Gezeiten sind unberechenbar und wer weiß, vielleicht entwickelt sich mit zunehmender Kampfdauer und zunehmendem Selbstbewusstein am kommenden Wochenende aus dem lauen Lüftchen ja ein mächtiger Orkan.

Donnerstag, 03. Juni 2004

badwoman - 03.06.2004 - 17:59

TV-tipps für diese woche...

Am Donnerstag zeigt ebenfalls Eurosport ab 23.15 Uhr eine Wiederholung des Kampfes im Superweltergewicht zwischen Emanuele Grilli (ITA) und Gotthard Hinteregger (AUT).

Am Freitag zeigt Premiere/Sport1 ab 22.45 Uhr eine Aufzeichnung des Kampfes im Superleichtgewicht zwischen Francisco "Panchito" Bojado (USA) und Andre Eason (USA).

Am Samstag überträgt das DSF live ab 20.00 Uhr einen Boxabend. Den Hauptkampf bestreiten Robert Stieglitz und Djamel Selini um den vakanten IBF-Intercontinental Titel im Supermittelgewicht. Folgende Kämpfe stehen noch auf dem Programm:

Malik Dziarra vs. Vedran Akrap (IDM im Supermittelgewicht)
Lukas Konecny vs. Dimitry Kashkan
Jan Zaveck vs. Ata Dogan
Normen Schuster vs. Boubacar Sidibe
Konni Konrad vs. Murat Bektas
Ante Bilic vs. Andrzej Butowicz

Ebenfalls am Samstag überträgt die ARD live ab 22.50 Uhr aus Chemnitz den Kampf um die WBC-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht zwischen Markus Beyer und Cristian Sanavia (ITA). Außerdem werden wohl zumindest Ausschnitte des Kampfes um die Europameisterschaft im Cruisergewicht zwischen Vincenzo Cantatore (ITA) und Rüdiger May gezeigt.

Am Sonntag überträgt der MDR ab 09.00 Uhr eine Aufzeichnung und Wiederholung der WBC-Weltmeisterschaftschaft zwischen Markus Beyer und Cristian Sanavia. Es kann davon ausgegangen werden, dass der MDR wie immer einige Kämpfe aus dem Rahmenprogramm zeigt, welches die ARD einen Abend vorher nicht gezeigt hat.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag folgt dann der Höhepunkt der Boxwoche. Das ZDF überträgt ab 3.30 Uhr live aus Las Vegas den Kampf um die WBO-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht zwischen Felix Sturm und Oscar De La Hoya (USA). Auch der Kampf um die WBC-/ WBA-/IBF-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht zwischen Bernard Hopkins und Robert Allen (beide USA) wird vom ZDF live übertragen.

badwoman - 03.06.2004 - 18:20

ein paar coole zitate der grossen fighter... :D ;)
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"Noch nie in der Weltgeschichte haben sich so viele weiße Menschen um einen Neger solche Sorgen gemacht."
Muhammad Ali mit fast 40 Jahren vor seinem letzten Profi-Kampf gegen Trevor Berbick im Dezember 1981.

"Was gestern noch gelogen war, ist die Wahrheit von heute."
Promoter Bob Arum über die Logik des Boxgeschäfts.

Nun boxen Sie mal schön, aber vergessen Sie nicht, daß wir mit den Amerikanern jetzt befreundet sind."
Bundeskanzler Konrad Adenauer zur Begrüßung von Hein ten Hoff, nachdem dieser 1952 Europameister im Schwergewicht geworden war und auf Amerika-Reise ging.

"Ich weiß, ich bin ein Arschloch, aber das ist nun mal mein Stil."
Selbsteinschätzung von Ex-Weltmeister Mike Tyson.

"Ich bin das Tier, das mich beschützt." Marvin "Marvellous" Hagler, ehemaliger Weltmeister im Mittelgewicht.

"Max hat besser geschauspielert als Marlene Dietrich."
Jack Sharkey über Max Schmeling nach derem ersten WM-Kampf 1930.

"Was man vom Mond zu sehen glaubt, ist, daß er leuchtet, doch er benutzt nur die Sonne. So ist es mit Frazier: Er ist der Mond, Muhammad Ali die Sonne."
Muhammad Ali über seinen größten Rivalen Joe Frazier.

Der 24. März ist ein guter Tag zum Sterben."
Derrick Jefferson wenige Tage vor seinem WM-Kampf am 24. März gegen den WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko.

"Seine größte Stärke ist sein Doktortitel. Den kann ihm niemand wegnehmen."
Derrick Jefferson vor seinem WM-Kampf gegen den WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko.

***"Meine Frau buht mich aus, wenn wir Sex haben. Sie weiß, dass mich das anmacht."
Ex-Weltmeister Hector Camacho.***(:D))

"Ich habe es mal mit Training versucht..."
Ralf Rocchigiani begründet seinen WM-Gewinn.

"WBC- und IBF-Weltmeister Hasim Rahman wird seine Titelverteidigung am 4. August gegen den US-Herausforderer Don King bestreiten."
Stilblüte aus dem ARD-Videotext...

"Schmeling hat seinen Titel im Liegen gewonnen, ich im Stehen."
Eckhardt Dagge nach dem Gewinn des WM-Gürtels im Superweltergewicht 1976.

badwoman - 03.06.2004 - 18:23

Foreman kann mich gar nicht getroffen haben, die Hallendecke muß heruntergekommen sein."
Joe Frazier nach seiner K.o.-Niederlage 1973 gegen George Foreman. Nach einem linken Aufwärtshaken von Foreman hob "Smokin Joe" förmlich mit beiden Füßen vom Boden ab.

Tu doch nur so, als ob Du schlägst!"
Trainer Uli Wegner zu seinem Schützling Sven Ottke, gegen Ende der Titelverteidigung gegen Thomas Tate.

"Wie können diese Leute es wagen, mich mit ihren primitiven Fähigkeiten herauszufordern?"
Mike Tyson im Februar 1989, nach seinem TKO-Sieg in Runde fünf über Frank Bruno

"Ich boxe umsonst gegen Lloyd Honeyghan - solange die Börse stimmt."
Ex-Weltergewichts-Weltmeister Marlon Starling vor seinem Titelkampf 1989 gegen den Briten Lloyd Honeyghan.

"Er traf mich ungefähr 18 Mal, während ich auf den Ringboden fiel."
Max Baer über seine KO-Niederlage gegen Joe Louis im Jahr 1935.

"Warum ich nochmal zurückkehre? Das ist ganz schnell erklärt. Ich kann es buchstabieren. G-E-L-D!"
George Foreman bei seinem Comeback nach zehnjähriger Ringabstinenz.

Vielleicht sollte Steve seinen Kampfnamen von '2 Pounds' in 'Too Many Pounds.' ändern lassen."
Promoter Dan Goossen als Reaktion auf das Übergewicht von Steve "2 Pounds" Forbes, der daraufhin seinen IBF-Titel im Juniorleichtgewicht abgeben musste.

"Jedes Mal, wenn ich den Namen 'Joe Louis' höre, fängt meine Nase an zu bluten."
Der britische Schwergewichtler Tommy Farr, der 1937 im Kampf um die WM-Krone gegen Weltmeister Joe Louis nach Punkten verlor.

badwoman - 03.06.2004 - 18:39

Man weiß ja nicht, wie groß das bei einem da unten alles ist."
Ex-Profi Axel Schulz während der Premiere-Übertragung des "Tiefschlag-Festivals" zwischen WBA-Schwergewichts-Champ John Ruiz und Kirk Johnson.

"Das ist Dariusz Michalczewski, der muss erst warm geprügelt werden."
Michalczewski-Trainer Fritz Sdunek, nach dessen Rückkampf gegen Richard Hall.

"Ich habe schon mehr Leute in Rente geschickt, als es der gesetzlichen Rentenversicherung lieb ist."
Apollo Creed im Film Rocky IV. :D ;)

"Das Ohr ist durch einen Schlag abgeflogen."
Mike Tyson zu Mills Lane, nach dem berühmt-berüchtigten Ohrbiss.

"Ein Boxer im Ring fühlt sich als der einsamste Mensch der Welt. Aber einer ist noch einsamer - der Ringrichter. Er kann entscheiden, was er will: Immer hat er die Hälfte des Publikums gegen sich."
Alte Boxweisheit.

"Davon kannst Du verdammt noch mal ausgehen. Ich bin im Madison Square Garden, wo ich gerade die Scheisse aus mir herausgeprügelt bekomme."
Willie Pastranos Antwort auf die Frage des Ringarztes, ob er weiß, wo er sich gerade befindet.

"Sicher, es gab Verletzungen und Todesfälle im Boxsport - aber keine ernsthaften."
Der frühere britische Europa- und Weltmeister im Mittelgewicht Alan Minter. ~0

Muhammed Ali befand sich in einem Flugzeug, als die Stewardess ihn aufforderte, sich anzuschnallen.

Ali antwortete: "Supermann braucht keinen Gurt".

Antwort der Stewardess: "Supermann braucht kein Flugzeug". ... :D

"Einmal war ich für zwei Wochen auf Diät. Alles was ich verloren habe, waren zwei Wochen."
George Foreman

Sly - 04.06.2004 - 00:44

:top hi hi hi u are great :respekt
badwoman - 04.06.2004 - 12:33

USA TODAY Top 10 rankings by division (last update 14.5 .04)

Heavyweights (190 and up)

1. Vitali Klitschko (34-2). Won Lennox Lewis' vacated title and salvaged family name with brutal beat down of Corrie Sanders. Next: TBA.

2. Chris Byrd (37-2-1). Saved belt with draw vs. Andrew Golota in an entertaining slugfest; a rematch is coming. Next: July 10 vs. Golota.

3. James Toney (67-4-2). His heel is injured, not mouth, which he's using to call out Klitschko, who is 30 pounds heavier and 7 inches taller. Next: TBA.

4. John Ruiz (40-5-1). He's a nice guy and he has a title, but we'd rather count hairs on Don King's head than watch one of his agonizing fights. Next: TBA.

5. Andrew Golota (38-4-1). Kept his composure, fought clean and earned draw with Byrd to rejuvenate a career most had left for dead. Next: July 10 vs. Byrd.

6. Hasim Rahman (37-5-1). Ex-champ has two wins in last three months, but they've come against Al Cole and the less-than-frightful Mario Cawley. Next: June 17 vs. TBA.

7. Lamon Brewster (30-2). Ended the Wladimir Klitschko express with shocking TKO of man heralded as next great champ. Next: TBA.

8. Jameel McCline (31-3-3). Bounced Wayne Llewelyn around like a basketball in a first-round blowout that Showtime should be ashamed for buying. Next: TBA.

9. Fres Oquendo (24-3). Referee Wayne Kelly did world a favor by stopping his stinkfest with Ruiz in the 11th round. Next: TBA.

10. Monte Barrett (30-3). On a roll — first upset Dominick Guinn, then won trip to China on recent episode of The Price is Right. Next: TBA.

Others: Juan Carlos Gomez, Wladimir Klitschko.

Alle anderen gewichtsklassen hier : > http://www.usatoday.com/sports/boxing/boxrank.htm

badwoman - 06.06.2004 - 11:58

Oscar de la Hoya neuer Weltmeister im Mittelgewicht
So 06 Jun, 09:49 Uhr

Las Vegas (dpa) - Mittelgewichtler Felix Sturm ist als Weltmeister der World Boxing Organization (WBO) entthront worden. Der 25 Jahre alte Profi aus dem Hamburger Universum Boxstall zog gegen US-Superstar Oscar de la Hoya über zwölf Runden einstimmig nach Punkten den kürzeren.


Sturm hatte seinen am 13. September vorigen Jahres erkämpften Titel einmal verteidigt. Der Sohn bosnischer Einwanderer, der in Leverkusen lebt, musste vor 14 000 Zuschauern im MGM-Grand-Hotel von Las Vegas im 21. Kampf seine erste Niederlage hinnehmen. Sturm war als 1:6-Außenseiter in das Duell gegen sein sechs Jahre älteres «Idol» aus Los Angeles gegangen, das zum ersten Mal im Mittelgewicht boxte. Mit seinem Triumph kam der populärste US-Boxer der Gegenwart als erster Profi in sechs Gewichtsklassen zu WM-Ehren. Seinen Weltrekord markierte der «Golden Boy» in seinem 40. Kampf mit dem 37. Sieg. Seinen beispiellosen WM-Durchmarsch hatte er zwei Jahre nach seinem Olympiasieg 1992 mit dem Titelgewinn im Superfedergewicht begonnen.

Durch den Erfolg kommt es nun am 18. September in der gleichen Arena zum Megafight mit Bernard Hopkins. Der 39-jährige Champion hatte zuvor seine WM-Titel nach Version der WBC, WBA und IBF gegen Robert Allen (USA) über zwölf Runden einstimmig nach Punkten verteidigt. De la Hoya ist für den Vereinigungskampf eine Garantiebörse von 30 und Hopkins von zehn Millionen Dollar zugesichert worden.

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Mittelgewichtler Felix Sturm als WBO-Weltmeister entthront
So 06 Jun, 06:42 Uhr

Las Vegas (dpa) - Mittelgewichtler Felix Sturm ist als Weltmeister der World Boxing Organization entthront worden. Der Profi aus dem Hamburger Universum Boxstall zog in Las Vegas gegen den amerikanischen Favoriten Oscar de la Hoya nach Punkten den kürzeren. Sturm hatte seinen WM-Gürtel einmal verteidigt. Mit dem Triumph kam de la Hoya als erster Profiboxer in sechs Gewichtsklassen zu WM- Ehren.

badwoman - 06.06.2004 - 12:01

>>>!@#$ kein gutes wochenende für die deutschen... %)

**Beyer ist seinen WBC-Gürtel los**
So 06 Jun, 11:27 Uhr

Rückschlag für Markus Beyer: 4000 Fans in Chemnitz sahen ungläubig zu, wie der WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht, in Schwarzenberg/Erzgebirge geboren, seinen Titel an Herausforderer Cristian Sanavia aus Italien mit einer völlig verfehlten Taktik förmlich verschleuderte. Mit 2:1 werteten die Punktrichter nach 12 Runden für den Herausforderer.

Ende der Karriere naht


Schon vor dem Kampf hatte Beyer für den Fall einer Niederlage über seinen möglichen Rücktritt nachgedacht, nach der völlig enttäuschenden Leistung gegen den 32. der unabhängigen Weltrangliste scheint nun das Ende von Beyers fast achtjähriger Profikarriere gekommen. "Ich muss mir jetzt wohl ein paar Gedanken machen, ob und wie es weiter gehen soll", sagte er nach der zweiten Niederlage im 31 Kampf: "Natürlich bin ich total enttäuscht und fühle mich schlecht."

Fünf Zentimeter größer als der neue Champion, suchte Beyer unerklärlicherweise den Nahkampf, verschenkte damit seinen größten Vorteil, die eigene Reichweite, und wirkte stets gehemmt und nie locker. Der nach dem Rücktritt von Sven Ottke nun weltmeisterlose Manager Wilfried Sauerland vergrub auf seinem Platz am Ring verzweifelt das Gesicht in den Händen, Trainer Ulli Wegner brüllte so laut, dass er nach zwölf Runden nur noch krächzen konnte.

"Du weißt doch, worum es geht"

"Was ist denn los mit dir, du kannst es doch" schrie der Erfolgscoach seinen passiven Schützling in den Ringpausen fast verzweifelt an: "Du weißt doch, worum es geht." Doch die Anweisungen verhallten ungehört, nicht zum ersten Mal in seiner Laufbahn war Beyer psychisch nicht Herr der Situation.

"Ich weiß natürlich, dass ich mehr auf Distanz hätte gehen müssen. Der Nahkampf hat mich den Titel gekostet", sagte Beyer mit fast rührender Hilflosigkeit nach dem Fight und fast trotzig fügte er hinzu: "Ich hatte ein paar Hände mehr im Ziel und fühle mich als Sieger."

Nach der Verkündung des Urteils konnte sich Sauerland im Ring kaum beruhigen und warf den Punktrichtern ein Fehlurteil vor. Schließlich war das Duell ungeachtet des taktischen Versagens von Beyer sehr eng, der neue Titelträger brillierte mehr durch Härte und Kampfgeist als durch technische Finessen.


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